Francesca Zappia

 4.4 Sterne bei 28 Bewertungen

Lebenslauf von Francesca Zappia

Beeindruckende Jugendliteratur aus Indiana: Die Amerikanerin Francesca Zappia lebt in Indiana. An der University of Indianapolis studierte sie Informatik. Neben dem Lesen zählt das Schreiben und das Zeichnen ihrer Figuren zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Die Protagonisten ihrer Bücher stehen an der Schwelle zum Erwachsenenwerden. Bei den Problemen, die sich ihnen hierbei in den Weg stellen, begleitet sie die Autorin mit viel Einfühlungsvermögen. Ihre weiblichen Hauptfiguren haben mit speziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie zum Beispiel mit Schizophrenie, außergewöhnlicher Schüchternheit oder Einsamkeit. Bei Greenwillow Books erschienen ihre Bücher „Made You Up“ und „Eliza and Her Monsters“. Im April 2018 veröffentlichte dtv unter dem Titel „Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt“ die deutsche Übersetzung ihres Werkes „Made You Up“. Zusätzlich publiziert die Autorin auf „Wattpad“ und „Tumblr“ im zweiwöchigen Rhythmus die Reihe „The Children of Hypnos“, die sich auf „Eliza and Her Monsters“ bezieht. Hierbei handelt es sich um die Lieblingsbücherserie ihrer Protagonistin Eliza, was diese noch wesentlich realistischer erscheinen lässt. Auf der Internetseite „DeviantArt“ verkauft die zeichnerisch ebenso begabte Francesca Zappia unter anderem Drucke ihrer Zeichnungen, bedruckte Kaffeetassen und Kissen.

Alle Bücher von Francesca Zappia

Eliza and Her Monsters

Eliza and Her Monsters

 (15)
Erschienen am 30.05.2017
Made You Up

Made You Up

 (5)
Erschienen am 19.05.2015

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Rezension zu "Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt" von Francesca Zappia

Es waren leider zu viele außergewöhnliche Charaktere und Gegebenheiten nebenher
Griinsekatzevor 11 Tagen

 "Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt" ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss. Ich habe bisher noch kein Buch mit dem Thema Schizophrenie gelesen und kann auch nicht sagen, ob diese Krankheit wahrheitsgetreu dargestellt wurde. Allerdings fand ich sie sehr gut in das Buch eingeflochten.

Alex ist schizophren. Nachdem sie die Schule wechseln musste, versucht sie in der East Shoal neu anzufangen. Sie trifft auf die Unterschiedlichsten aber auf ihre Art auch typischen Highschoolcharaktere. Trotz ihrer Krankheit ist sie ein starker Charakter, der mit ihrer Loyalität und ihrer Liebe punkten kann. Sie verliert nicht den Mut und ihre freche Zunge, obwohl sie so viel durchmachen muss. Gerade im Zusammenhang mit Miles kommt eine sehr humorvolle Seite an ihr hervor. Miles ist ebenso wie Alex ein etwas eigenwilliger Charakter, den wir im Laufe des Buches besser kennen und verstehen lernen. Miles und Alex zusammen ergeben außerdem eine süße Liebesgeschichte. Dadurch, dass beide in ihren jungen Jahren schon einiges erlebt haben, gehen sie ganz anders miteinander um. Sie verurteilen nicht gleich und versuchen den jeweils anderen besser kennenzulernen, wodurch wir auch eine ganze Bandbreite an Emotionen vermittelt bekommen.

Es gibt noch ein paar andere Charaktere die eine wichtige Rolle spielen, aber diese bleiben leider alle oberflächlich. Man erfährt nur das Nötigste über sie. Es sind aber auch Charaktere dabei, die ihre Eigenheiten haben und leicht verrückt wirken. Alles zusammen war mir das einfach zu viel. Ich hätte mir eher gewünscht, dass Alex Geschichte nicht mit so vielen ungewöhnlichen Charakteren geteilt wird.

Die Schizophrenie ist ein Teil von Alex. Es wirkt sich in ihrem Alltag aus und wir als Leser bekommen es auf unterschiedliche Weise mit. Ihre Umgebungschecks oder wirklich seltsame Begebenheiten, die sie sieht. Aber nicht alles ist offensichtlich und so kommt es wirklich zu Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Es wird nicht sofort von Alex angezweifelt oder angedeutet, dass es nicht real sein kann, sodass man als Leser nicht auf den ersten Blick merkt, wenn etwas real ist oder eben nicht.

Die Handlung an sich konnte mich mäßig begeistern. Ein Highschool-Teenager-Drama wäre mir lieber gewesen. Man lernt Alex und Miles gut kennen aber die Gegebenheiten drum herum waren mir zu viel des Guten.

Fazit
Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Mir waren es leider zu viele außergewöhnliche Charaktere und Gegebenheiten nebenher. Eine süße Liebesgeschichte, die mich durch ihre Zartheit begeistern konnte, den Alex und Miles sind interessante Charaktere, die man in der Geschichte sehr gut kennenlernt. Alleine für diese beiden lohnt es sich, das Buch zu lesen.

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Rezension zu "Von der Wahrscheinlichkeit, dass es dich nicht gibt" von Francesca Zappia

Wundervoll, berührend aber auch verwirrend
LillianMcCarthyvor 2 Monaten

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Steffi hatte mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mir hat die Thematik auf Anhieb gefallen. Später habe ich außerdem herausgefunden, dass es ein Buch von Francesca Zappia ist. Eine Autorin, die auf den sozialen Medien sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat und deren Bücher auf Englisch bereits auf meiner Wunschliste standen.

HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Das hat es! Besonders begeistert war ich davon, dass es sich trotz der Thematik zu einem richtigen Page Turner entwickelt hat.

WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Mir war Alex so unglaublich sympathisch und es tat mir teilweise wirklich weh, wie sie von verschiedenen Stellen behandelt wird, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hat. Außerdem hat die Autorin es unglaublich gut geschafft, dem Leser Alex Krankheit zu vermitteln. Man weiß häufig nicht, was real ist und was nicht, vieles hinterfragt man später und das fühlt sich eben genauso an, wie Alex sich fühlt. Das Ganze ist eingewebt in eine unglaublich spannende Geschichte, bei der man auch nie so wirklich weiß: Ist das jetzt real? Absolut genial gemacht!

[su_quote cite="Seite 153"]„Bei dir klingt das so, als wenn die 1990er-Jahre die Hölle gewesen wären“, antwortete ich. „Waren sie wahrscheinlich auch. Unsere kindliche Naivität hat uns gerettet [/su_quote]

WAS HAT MICH GESTÖRT? Mir fällt es an vielen Stellen schwer, das Buch zu bewerten, so schön das Lesen durch die Thematik auch wurde. An vielen Stellen nicht zu wissen, was genau nun stimmt und was nicht, war ab und an sehr anstrengend und auch mal demotivierend. Das Ganze hätte mir vermutlich nichts ausgemacht, wenn es zum Ende hin eine Aufklärung gegeben hätte. Das – mitunter auch ein Reiz des Buches – passiert nicht, allerdings war das für meinen Geschmack schlichtweg nicht befriedigend.

FAZIT. Ein geniales Sick-Lit-Buch mit einer toller Protagonistin, einer tollen Story und einem fesselnden Schreibstil. Der Leser fühlt im wahrsten Sinne des Wortes mit Alex mit und bekommt so geniale Einblicke in ihre Krankheit. Die unklaren Aspekte, die damit einhergehen, sind allerdings nicht jedermanns Sache und ließen mich etwas unzufrieden zurück. | ★★★★☆

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Rezension zu "Eliza and Her Monsters" von Francesca Zappia

Sehr zu empfehlen! Einfach toll!
ElizaRochfortvor 4 Monaten

Dieses Buch habe ich über YouTube kennengelernt und mich hat die Geschichte sofort interessiert und das Buch hat meine Erwartungen erfüllt - wenn auch etwas anders als ich erwartet habe.


Die Charaktere: Ich mochte tatsächlich alle Charaktere! Eliza ist besonders, anders, speziell und doch habe ich mich 1000 Mal in ihr wiedergefunden und konnte öfters ihre Gedankengänge verstehen und habe mich in ähnlichen Situationen wiedererkannt. Also ist sie wohl doch nicht so besonders, anders und speziell. Sie ist halt nicht der typische Hauptcharakter, aber ich mochte das sehr und es passt zur Geschichte. Auch die anderen Charaktere sind symphatisch und man kann ihre Handlungen nachvollziehen und sie haben genug Tiefe.

Die Geschichte: Die Geschichte ist gut, unterhaltsam, süß, herzerwärmend und genau das, was sie verspricht. Mich hat sie wirklich sehr gefesselt, daher habe ich das Buch innerhalb von 2 Tage durchgelesen. Ich mag es, dass das Buch verschiedene Themen wie "social awkward" sein, "social anxiety", Verhältnis der jüngeren Generationen zum Internet, Online-Freunde, bekannt sein im Internet, Künstler sein und und und und und anspricht. Wirklich interessant und soweit ich das beurteilen kann auch gut behandelt. I like it! Das wäre so ein Buch, dass ich meiner gesamten Familie zum Lesen geben würde, damit sie mich, meine Freunde und unser Verhältnis zum Internet etc. besser verstehen würden!

Sonstiges: Das Buch ist in Englisch geschrieben, ich hatte keinerlei Verständnisprobleme und fand es angenehm zu lesen. Des Weiteren sollte man vielleicht erwähnen, dass es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und auch, wenn ich diese generell nicht bevorzuge, fand ich es in diesem Fall passend und angenehm. Das Buch ist mit 300+ Seiten ein absoluter Quick-Read und ich kann es nur jedem empfehlen! 

Dieses Buch ist absolut keine Zeitverschwendung und man kann hier definitiv nichts falsch machen - einfach ein tolles Buch!

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