Klappentext:
Ari ist 11 Jahre alt und die Jüngste von drei Geschwistern. Sie hat es nicht leicht, sich gegenüber der hübschen und gewandten 16jährigen Schwester Liz durchzusetzen. Auch Neddy ist alles andere als ein hilfreicher großer Bruder. Und so kommt es ständig zu Reibereien zwischen den dreien. Doch wirkliche Probleme entstehen erst, als Liz ein Superfahrrad geschenkt bekommt und Ari es sich heimlich "ausleiht"...
Aber da ist Jane, die neue Freundin, mit deren Hilfe sie die verzwickte Situation meistern und sich endlich einen anerkannten Platz in ihrer Familie erobern kann.
Eine spannende Geschichte, in der sich nicht nur "Jüngste" wiedererkennen.
Eigene Meinung:
Zum Teil hat es mich an meine Kindheit erinnert, ich war von drei Kindern die "Älteste", in einem Dorf. Oma brachte mir 3 Teile mit, dem vier Jahre jüngeren Bruder von mir nur 1 Tein, Mutter brachte Bernd 3 Teile mit und mir gar nichts. Darunter habe ich dann gelitten.
Ich fand dieses Buch an der Belgischen Grenze in einem Öffentlichen Bücherschrank Anfang Juli diesen Jahres.
Ich habe einiges mit Ari, 11, gemeinsam, denn ich fürchtete mich auch immer im Keller, wie es auf Seite 8 steht, erst mit um die 50 Jahren ging es dann, da traute ich mich allein in den Keller.
Und ich hab meinen Bruder mit meinen Sachen spielen lassen, aber mit seinen Sachen durfte ich selten spielen oder nicht dran gehen. Das ist bei vielen Geschwistern so, ob jünger oder älter. Wir spielten zwar mal Karten "Quartett" im Auto zusammen, oder er mit meinen Puppen und ich mit seinen Matchbox-Autos. Ansonsten stritten wir uns oder er kam in mein Zimmer gelaufen und er ärgerte mich.
Der Anfang vom Buch gefiel mir ganz gut, und dachte, dass es weitere lustige und aufregende und verärgerte Geschichten über die Geschwister zu lesen gäbe. Aber dann war dieses Fahrrad die Hauptrolle und hörte und hörte nicht auf bzw. bewendete die Autorin das Problem nicht. Seite für Seite nur dieses blöde Fahrrad, bis es wieder auftauchte bzw. raus kam wer es gestohlen hatte und wo es geblieben ist. Daher würde ich sagen, wie beim Aufsatz schreiben in der Schule, Thema verfehlt.
Daher vergebe ich nur 2 Sterne.
Schade, das Thema oder auch der Klappentext versprach eigentlich mehr, deshalb hatte ich es ja aus dem ÖB mitgenommen und es auch sehr schnell zu lesen begonnen. Trotzdem sollte man es lesen, ob Kinder oder Erwachsene sprich Eltern um das Problem Geschwister und der/die Jüngere/Ältere zu klären und zu besprechen in der Familie. Es ist eigentlich schon ein wichtiges Thema.











