Diese Geschichte musste ich erst einmal sacken lassen. Francine Rivers versteht es mit Worten umzugehen. Ihr Schreibstil ist fesselnd, lebendig und geht tief unter die Haut.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hadassa. Als Sklavin wird sie nach Rom verkauft und dient fortan in einem reichen Haus. Dort findet sie sich in einer Welt wieder, die ihr völlig fremd ist – geprägt von Luxus, Macht und Intrigen. Doch gerade in dieser Umgebung hält sie unbeirrt an ihrem Glauben fest.
Diese Geschichte hat in mir die unterschiedlichsten Gefühle ausgelöst. Ich war wütend, traurig, fassungslos, hoffnungsvoll und immer wieder tief berührt. Francine Rivers hat es geschafft, dass mich die Ereignisse emotional vollkommen mitgenommen haben.
Hadassa ist für mich eine wahre Heldin. Sie ist stark, mutig und hält unbeirrt an ihrem Glauben fest – ganz gleich, was ihr widerfährt. Für mich ist sie zu einem echten Vorbild geworden. Besonders beeindruckt hat mich ihre Haltung gegenüber den Menschen, die ihr Unrecht tun. Anstatt ihnen mit Hass zu begegnen, bittet sie Gott, ihnen zu vergeben. Das hat mich sprachlos gemacht und mich zum Nachdenken gebracht. Es hat mir gezeigt, wie echte christliche Nächstenliebe aussehen kann.
Der Glaube an Gott zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und wirkt dabei unglaublich natürlich und authentisch. Genau das hat mir besonders gefallen. Gleichzeitig gab es Charaktere, deren Verhalten mich fassungslos gemacht hat. Es fiel mir schwer zu begreifen, wie Menschen zu so viel Grausamkeit fähig sein können.
Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Ich wollte ständig weiterlesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und welche Herausforderungen die Figuren noch erwarten würden.
Dieses Buch ist mir unter die Haut gegangen und wird mich noch lange beschäftigen. Es ist jede einzelne gelesene Seite wert und eine echte Bereicherung für jedes Bücherregal.


























