Francine Rivers A Voice in the Wind

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Inhaltsangabe zu „A Voice in the Wind“ von Francine Rivers

Handlung war stellenweise langatmig und die Charaktere nicht vielschichtig genug.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer
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  • Ein gemächlicher Auftakt einer Trilogie

    A Voice in the Wind
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    Hadassa ist eine junge Judenchristin, die bei der Zerstörung Jerusalems ihre komplette Familie verliert und als Sklavin an eine reiche Familie in Rom verkauft wird. Dort kommt sie mit dem prunkvollen Leben der Reichen und Schönen in Kontakt und lernt gleichzeitig neben den ganzen Ränkespielen auch die Hoffnungslosigkeit und innere Verzweiflung ihrer Herren, insbesondere ihrer Herrin Julia kennen. Gleichzeitig verliebt sie sich in Markus, Julias Bruder. Doch Hadassa muss aufpassen, denn als Christin ist ihr Leben in großer Gefahr. Ich habe mich durch das Buch mehr oder weniger hindurch gequält, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich schon eine Weile nichts mehr auf Englisch gelesen habe. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut. Der Leser erhält Einblicke in das Leben einer Sklavin der damaligen Zeit und ebenso auch in das grausame Schicksal der Gladiatoren in Rom, die einerseits von Ruhm überhäuft wurden, andererseits ständig einen Kampf ums Überleben führen mussten. Ebenso erhält der Leser auch interessante Einblicke in das Denken der damaligen Zeit, wobei ich mir da immer wieder die Frage gestellt habe, ob die Lebensphilosophie tatsächlich damals so war. Viele Dinge erschienen mir zu modern und da hätte ich mir durchaus am Ende des Romans in einem Nachwort noch mehr sachliche Informationen gewünscht. Mit den Charakteren bin ich gar nicht warm geworden. Hadassa ist mir etwas zu glatt vorgekommen. Ihre einzige Sorge in diesem Buch ist die, dass sie ihren Herren nicht genug von Jesus erzählt. Als überzeugte Christin nehme ich ihr auch diese Sorge ab, aber ich hätte mir dennoch mehr Ecken und Kanten bei ihr gewünscht und sei es, dass mehr geschildert wird wie sie sich überwinden muss, der verwöhnten Julia jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Stattdessen wird Hadassa nur als devote Dienerin dargestellt, die nur den sehnlichen Wunsch hat, ihrer Herrin zu dienen. Darin wird sie zwar für ihre Herren zu einem leuchtenden Vorbild, aber ich hätte mir hier doch wenigstens noch ein paar mehr der inneren Kämpfe gewünscht. Auch mit den anderen Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Julia hätte ich das gesamte Buch über am liebsten gepackt und geschüttelt und mit Markus konnte ich auch nicht wirklich etwas anfangen. Auch er war mir irgendwie zu glatt und ich konnte ihn irgendwie nicht wirklich greifen. Der Charakter, der mir noch am ehesten gefallen hat und der für mich noch am authentischsten geschildert wurde, war Atretes, der Gladiator - auch wenn ich seine Geschichte den größten Teil des Buches eher langweilig fand und mich fragte, wie sie in das Buch hineinpasst. Das änderte sich aber dann im letzten Drittel des Buches. Der Großteil des Buches plätschert so vor sich hin. Ab und zu gibt es ein wenig Spannung, aber größtenteils ist sie nur wenig vorhanden. Erst gegen Ende nimmt sie mehr zu. Auch wenn mich die Charaktere, der Handlungsverlauf usw. nicht überzeugt haben, haben mir doch die Grundidee, die Geschichte von Atretes und gerade die Spannung im letzten Teil des Buches gut gefallen. Daher gibt es für das Buch aufgerundete 3 Sterne (eigentlich 2,5).

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    • 5
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    26. October 2014 um 21:49