Francis Chan , Danae Yankoski Mein Leben als Volltreffer (neu: "Eine vollkommen verrückte Liebe")

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben als Volltreffer (neu: "Eine vollkommen verrückte Liebe")“ von Francis Chan

Ab der 4. Auflage trägt das Buch den neuen Titel "Eine vollkommen verrückte Liebe" und erscheint unter der neuen ISBN 978-3-86827-551-3.

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  • „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und m

    Mein Leben als Volltreffer (neu: "Eine vollkommen verrückte Liebe")

    LEXI

    „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken“. Er nannte es das „erste und größte Gebot“. Der Autor Francis Chan, Ehemann, Vater von vier Kindern, Pastor einer Gemeinde in Südkalifornien, gehört zur Carnerstone-Gemeinde, die biblisch anstatt traditionell denkt. Er schrieb dieses Buch für alle, die mehr von Jesus wollen und gelangweilt sind von dem, was das durchschnittliche Christentum anbietet. Mit dieser Lektüre möchte er das Verlangen nach „mehr von Gott“ stärken. Im Einstieg fordert der der Autor seine Leser auf, einen link aufzurufen und sich ein ganz bestimmtes Video anzusehen… eine Dokumentation, was „Ehrfurcht“ eigentlich ist, beeindruckende Bilder, bei denen man sich klein und unbedeutend fühlt. Im Anschluss daran beschreibt der Autor viele Gründe, weshalb Gott anbetungswürdig ist, seine Heiligkeit und Identität, die Tatsache seiner Ewigkeit, dass er außerhalb von Zeit und Dimension existiert, seine Allwissenheit wie auch seine Gerechtigkeit. Seine der Bibel entnommenen Passagen, die er oftmals sehr ausführlich zitiert und beschreibt, sind eine sehr gelungene Ergänzung zum Inhalt und stellen Parallelen zur Bibelgeschichte her. Francis Chan weist auf die Tatsache hin, dass wir im Alltag ganz mit uns selbst beschäftigt leben, und nur zu leicht vergessen, dass unser Leben in jedem einzelnen Augenblick zu Ende sein könnte… er meint, „wir neigen dazu zu leben, als ob unser Leben ewig weitergehen würde“. Zudem schreibt er auch über den Stress in unserem Alltag und über das Besorgtsein, dass seiner Ansicht nach „andeutet, dass wir nicht so richtig glauben, dass Gott groß genug, mächtig und liebevoll genug ist, um sich um die Belange meines Lebens zu kümmern.“ Der Autor prangert auch das Denken in unserer egomanen westlichen Gesellschaft an, wo wir Menschen der Meinung sind, es ginge im Film des Lebens nur um uns selber, um unsere kleine, sterbliche Wenigkeit. An dieser Stelle weist er uns ganz klar auf die nicht unbedeutende Tatsache hin, dass wir im Film des Lebens nur eine winzige Rolle spielen, dass es Gottes Film, seine Welt, seine Menschen, und seine Gaben sind und wir keinerlei Kontrolle darüber haben. Bei seiner Begriffserklärung des „lauwarmen Christen“ warnt Francis Chan vor einem Glauben ohne wesentliche und gesunde Grundlagen, und er warnt davor, sein Leben allzu voll zu stopfen und einfach nur ein ausgewogenes Leben, das wir kontrollieren können, das sicher und komfortabel ist, und vor allem kein Leiden beinhaltet, zu leben. In diesem Kapitel trifft der Autor meiner Meinung nach den Kern der Dinge, das eigentliche „Grundproblem“ und stellt für mich persönlich den wichtigsten Abschnitt dieses Buches dar. Hier kommt Francis Chan zu den zentralen Themen – der Ablenkung durch das Streben nach Geld, Macht, einem guten Job, Hobbys, Freizeitaktivitäten, dem guten Aussehen, der Familie, dem Ehepartner und vieles mehr und prangert im Grunde den lauwarmen, egoistischen, bequemen Lebensstil an, wo auch der Faktor „Zeit“ eine wichtige Rolle spielt. Jene Zeit, die wir zu geben bereit sind. Eine Passage hat sich mir ganz besonders eingeprägt, als der Autor schreibt: „Es sind nicht die wissenschaftlichen Zweifel, nicht der Atheismus, nicht der Pantheismus, nicht der Agnostizismus, die dabei sind, das Licht des Evangeliums auszulöschen. Es ist die stolze, sinnenfreudige, selbstsüchtige, verschwenderische, Religion heuchelnde, hohlherzige Wohlstandsgesellschaft.“ Im letzten Abschnitt des Buches schreibt der Autor dann unter dem Titel „Steckbrief eines ganzen Christen“ über wahren Glauben, die wahre Liebe, wie man sie nur bei Christus findet und führt Beispiele an, seinen Feinden Gutes zu tun und ihnen die Hand zu reichen. Hier stellt er auch viele – zum Großteil unbequeme – Fragen zu unserem Lebensstil, zu unserer Bereitschaft, Gottes Gebote zu erfüllen – und er fragt ganz direkt und gezielt. Nennt Beispiele, zitiert dazu Bibelstellen, ermahnt. Und er erzählt uns beeindruckende Geschichten von Menschen, die danach streben, in vollkommener Hingabe an Gott zu leben. Menschen, deren Beispiel nachahmenswert ist. Abschließend bittet er seine Leser, über das eigene Leben nachzudenken, wenn nötig, Entscheidungen zu treffen und zu versuchen zu erkennen, wie Gott das eigene Leben gestalten möchte – was der liebevollste Weg ist, das eigene Leben auszurichten. Er erinnert daran, dass es einen anderen Weg gibt, eine Alternative zur Unabhängigkeit, zur Ichbezogenheit, zum Materialismus des Traums der Länder der Ersten Welt. Einfach nur, indem man daran glaubt, für ganz bestimmte gute Werke gemacht worden zu sein und nichts zurück zu halten. Francis Chan schreibt am Ende des Buches: „Wenn Menschen ihr Leben derart verändern, hat das größere Auswirkungen, als wenn sie nur leidenschaftliche Erklärungen abgeben. Die Welt braucht Christen, die nicht länger die Selbstgefälligkeit ihres eigenen Lebens dulden“. Ich bin der Meinung, das Buch dieses außergewöhnlichen Pastors trägt bei, all seine Leser zu einem solchen Christsein zu ermutigen.

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    Floh

    11. September 2014 um 06:38
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