Francis Duncan

 4.1 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Ein Mord zu Weihnachten, So Pretty a Problem und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Ein Mord zu Weihnachten
 (10)
Neu erschienen am 13.09.2018 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag .

Alle Bücher von Francis Duncan

Francis DuncanEin Mord zu Weihnachten
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Ein Mord zu Weihnachten
Ein Mord zu Weihnachten
 (10)
Erschienen am 13.09.2018
Francis DuncanSo Pretty a Problem
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So Pretty a Problem
So Pretty a Problem
 (1)
Erschienen am 25.08.2016
Francis DuncanMurder for Christmas (Vintage Murder Mystery)
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Murder for Christmas (Vintage Murder Mystery)
Francis DuncanMurder has a Motive
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Murder has a Motive
Murder has a Motive
 (1)
Erschienen am 25.08.2016

Neue Rezensionen zu Francis Duncan

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Giselle74s avatar

Rezension zu "Ein Mord zu Weihnachten" von Francis Duncan

Der perfekte Weihnachtskrimi
Giselle74vor 15 Tagen

Ich weiß nicht, wie viele Rezensionen ich schon mit diesem Satz begonnen habe, aber sei's drum: ich liebe britische Krimis! Eine mehr oder weniger geschlossene Gesellschaft, ein Ermittler, der außergewöhnlich kluge Schlüsse ziehen kann und Lokalkolorit in Form von pittoresken Dörfchen, Herrenhäusern und Tee mit Scones - und schon bin ich glücklich.
In diesem Falle stimmt das Gesamtpaket: ein verschneites Cover, das je nach Lichteinfall geheimnisvoll golden zu schimmern beginnt (ich glaube, ich habe eine halbe Stunde damit verbracht, das Buch verzückt hin und her zu drehen), ein mir bisher nicht bekannter Autor mit hervorragendem Schreibstil (mehr als zwanzig Krimis soll Francis Duncan geschrieben haben, wo zum Henker finde ich die restlichen neunzehn und wieso überhaupt kenne ich den Mann nicht?) und ein logisch aufgebauter Plot, der zum Miträtseln einlädt ( der Vollständigkeit halber gehört die Klammer hier hin, nur Füllung habe ich diesmal keine).
Alle Jahre wieder lädt Benedict Grame, Hobbyweihnachtsmann aus Leidenschaft, eine ausgewählte Gästeschar ein, die Weihnachtstage auf seinem Landgut zu verbringen. Die Mischung besteht im Allgemeinen aus Familienmitgliedern, guten Bekannten und Menschen, die Grame im Laufe des Jahres kennenlernt und als interessant einschätzt. Auf diese Weise erhält auch Mordecai Tremaine eine Einladung, ein älterer Herr, dessen bevorzugtes Vergnügen in der Auflösung von Kriminalfällen besteht. Pünktlich zu Weihnachten liegt dann auch eine Leiche unter dem Tannenbaum und Tremaine ist in seinem Element.
Klassischer kann ein britischer Krimi wirklich nicht sein. Ein älterer, überaus höflicher Ermittler mit beständig rutschendem Kneifer, diverse Hausgäste unterschiedlichen Temperaments ( das junge verliebte Paar, die kalte Göttin, die Diva, der Trinker, das unscheinbare Ehepaar etc), ein Butler (jawoll!), ein Herrenhaus in tiefem Schnee und natürlich ein Mord, der relativ unblutig über die Bühne geht und somit den Leser mit relativ wenig Unbehagen erfüllt. Perfekt, und das meine ich ganz unironisch.
Ungefähr an dieser Stelle erwähne ich, auch schon Tradition meiner Besprechungen klassischer englischer Kriminalromane, Kamin, Wolldecke und Hunde, habe aber festgestellt, dass der Roman auch im Bett wunderbar lesbar ist. Und im Zug. Und beim Bäcker. Sogar im Stehen und ganz ohne Hund.
Und ich wünsche mir nun vom Weihnachtsmann (oder dem DuMont Verlag) die restlichen Romane Herrn Duncans, Goldschimmer bitte mit eingeschlossen.

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SharonBakers avatar

Rezension zu "Ein Mord zu Weihnachten" von Francis Duncan

Very british, very good ...
SharonBakervor 10 Monaten

Jedes Jahr lädt Benedict Grame auf seinem Landgut Freunde und Bekannte ein, um ein großes Weihnachtsfest zu feiern. Da der Hausherr ein begeisterter Anhänger weihnachtlicher Traditionen ist, soll es jedem gefallen. Zum ersten Mal wird auch der Hobbydetektiv Mordecai Tremaine eingeladen, und obwohl er schon anders verpflichtet war, nimmt er die außergewöhnliche Einladung an. Dort eingetroffen stößt er auf viele unterschiedliche Gäste, die ihre Weihnachtsstimmung gut verbergen und das, obwohl der Gastherr sich so viel Mühe gibt. Als sich die Gemeinschaft am späten Heiligabend zurückzieht, werden sie später von einem Schrei geweckt. Unterm Tannenbaum liegt er tot, der Weihnachtsmann. Mordecai Tremaine kribbelt es in den Fingern, hier stimmt was nicht, nur was? Wer ist der Tote? Und wer der Mörder? Kann Mordecai Tremaine Licht ins Dunkel bringen?
Ich bin ein großer Fan von Büchern, die einen zur Weihnachtszeit einstimmen und warum nicht auch mal ein Mord. Der Plot hat mich ein bisschen an den Film „Eine Leiche zum Dessert“ erinnert, wo der Gastherr alle berühmten Detektive einlädt, damit diese ein Mord im Hause aufklären sollen. Man was habe ich diesen Film oft geschaut und hier hatte ich direkt das Gefühl, das könnte genau meinen Geschmack treffen. Ob mich dieses Buch überzeugen konnte, erzähle ich euch nun.

Der Prolog stimmt schon schön schaurig auf die Nacht des Heiligabends ein und wirft schon ungeahnte Schatten voraus. Danach stoßen wir im ersten Kapitel auf ein junges Liebespaar, dessen Beziehung, aber der Ziehvater der jungen Dame nicht gesonnen ist. Dieses erste Zusammentreffen der Figuren lässt schon wunderbar erkennen, in diesem Haus stimmt was nicht und was sind das bitte für Gäste. Noch offensichtlicher wird es, als Mordecai Tremaine auftritt und die gesamte Atmosphäre seinen Biss bekommt. Mordecai wundert sich nämlich recht schnell, das so viele Gäste gar nicht in Weihnachtsstimmung sind und sich lieber aus dem Weg gehen, als gemeinsam etwas zu unternehmen. Da kommt natürlich schnell die Frage auf, warum sind sie der lästigen Pflicht für diesen Besuch nachgekommen. Aber nun gut vielleicht wollen sie auch alle nur den Gastherrn einen großen Gefallen tun. Auf jeden Fall gibt es schon vorab, mächtig Nährboden für Spekulationen.

Mordecai Tremaine ist ein älterer Herr, der früher einmal Tabakhändler war und einem Faible für Romantik hat. Seine Leidenschaft gilt aber auch der Hobbydetektei und so erinnert er einen an die alten Klassiker unserer Literatur. Und so ganz abwegig ist das Ganze auch nicht, denn der Krimi ist aus dem Jahre 1949 und hat genau den Charme alter Detektivgeschichten. Ach, wer wollte nicht mit Miss Marple oder Sherlock Holmes ermitteln. So stehen hier Irrungen und Verwirrungen der Figuren im Vordergrund, wir sind räumlich begrenzt und wer viel Blut und Tempo erwartet, ist absolut falsch. Hier herrscht das typische Beobachten, spekulieren und mit raten, ein Bühnenstück sozusagen und mehr als nur unterhaltend. Klar verliert sich manchmal ein Detektiv und viele Spuren eröffnen das weite Feld der Ermittlung. Die erste Hälfte ist dem Kennenlernen gewidmet, so dass jeder mal in Erscheinung tritt und wir die Figur beschnuppern können. Erst in der zweiten Hälfte gibt es unseren Mord und wir wissen, der Mörder ist unter uns. Das Kombinieren kann beginnen und das hat auch manchmal kleine Längen im Gepäck.

Eine super Spürnase im Einsatz, mit viel Fein- und Fingerspitzengefühl im Gewand der alten Zeiten und den Charme vergangener Tage, ohne CSI und allen modernen Firlefanz. Ich hatte amüsante Lesestunden und konnte wieder über die Boshaftigkeit mancher Zeitgenossen staunen. Ein gelungener Weihnachtseinstimmer in old british Stil. Ich freu mich nun auf meinen Tannenbaum, bitte ohne Leiche.

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Bambisusuus avatar

Rezension zu "Ein Mord zu Weihnachten" von Francis Duncan

Ein spannender Weihnachtskrimi
Bambisusuuvor einem Jahr

Der Kriminalroman "Ein Mord zu Weihnachten" wurde von dem Autor "Francis Duncan" verfasst und ist eine Übersetzung seines Buches "Murder for Christmas", der 1949 erschienen ist.

Benedict Grame lädt jährlich zu einem großen Weihnachtsessen ein. Familie, Freunde und Bekannte sind herzliche eingeladen und dürfen die Festtage auf seinem Gut verbringen. Mordecai Tremaine ist als Hobbydetektiv bekannt und ist ebenfalls unter den Gästen. Er soll die geladenen Gäste im Auge behalten. Das Weihnachtstreffen verläuft unruhig. Spätestens als um Mitternacht eine Leiche unter dem Weihnachtsbaum liegt, wird klar, der Mörder ist unter ihnen. 
Besinnliche Weihnachten unter Verwandten und Freunden klingt gemütlich und entspannt. Doch nicht nachdem die Leiche gefunden wird. Mordecai Tremaine führt den Leser als Hauptprotagonist zur Lösung und sorgt für amüsante Momente. 

Die erstmalige Veröffentlichung 1949 liegt bereits um Jahrzehnte zurück. Die Kulisse und die Traditionen haben einen ganz großen Wandel gemacht. Trotz Historie ist der Krimi in unserer heutige Zeit noch immer lesenswert und hat seinen gewissen Charme. Klassisch begeben wir uns auf Mördersuche. Ohne viel Schnickschnack will Mordecai Tremaine den Fall aufklären. Die Erzählung dabei ist schlicht gehalten worden, was ich sehr gut finde. Der Fokus liegt rein darauf.

Die Geschichte beinhaltet wenig Aktion und Power. Es handelt sich eher um einen ruhigen und stilvollen Krimi zur damaligen Zeit. Teilweise erinnert mich der Schreibstil an Agatha Christie und an Miss Marple. Denn der Hobbydetektiv ermittelt pragmatisch mithilfe einer Befragung der Gäste. Hierdurch erfährt man viele Dinge über die einzelnen Charaktere und kommt so Schritt für Schritt zur Lösung. Die altbewährte Methode sorgt trotzdem für den gewissen Nervenkitzel und konnte mich zur Weihnachtszeit gut unterhalten.

Ein klassischer und stimmungsvoller Weihnachtskrimi mit wenigen Hoch und Tiefs. Dafür ist die Spannung und amüsante Charaktere vorhanden!

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