Francis Durbridge Paul Temple and the Geneva Mystery

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Paul Temple and the Geneva Mystery“ von Francis Durbridge

One of the adventures of the sophisticated sleuth, Paul Temple.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Paul Temple and the Geneva Mystery" von Francis Durbridge

    Paul Temple and the Geneva Mystery
    sabisteb

    sabisteb

    31. January 2013 um 14:06

    1. Too Young To Die A woman thinks her late husband is alive, while someone would prefer the sleuth dead. 2. Concerning Mrs Milbourne The anxious widow offers the sleuth more proof that her husband is alive - but the source is oddly elusive. 3. A Note For Danny The suave sleuth discovers that Danny Clayton and Mrs Milbourne's stories don't tally. 4. A Change Of Mind After a curious train journey to Geneva, the suave sleuth gets a surprise revelation. 5. A Surprise For Mrs Milbourne After the Geneva revelations, the suave sleuth heads to St Moritz - where danger lurks in the snow. 6. See You In London A stabbing in the snow, a fatal fire, blackmail and hush money. Can the suave sleuth unravel the mystery Der Schriftsteller und Glamour Detektiv Paul Temple wird von Maurice Lonsdale gebeten, den Mord an seinem Schwager, Carl Milbourne, einem Verleger, zu untersuchen. Seine Schwester Margaret will und kann nicht glauben, dass ihr Mann tot sein soll und dass es wirklich seine Leiche war, die sie nach einem Verkehrsunfall in Genf identifiziert hatte, denn die Leiche war so entstellt, dass es auch ein anderer Mann hätte sein können. Sie ist überzeugt, Carl lebt noch und hätte ihr einige Tage nach seinem Tod noch einen Hut mit einer geheimen Nachricht aus Genf geschickt. Die Schauspielerin Dolly Brazer warnt Paul, sich in diesen Fall einzumischen, er wäre „too young to die“ und wird kurz darauf schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Pauls Frau Steve wird beinahe in einem angeblich von Paul gemieteten Auto in die Luft gesprengt und kann nur mit Glück entkommen. Die Spuren deuten alle in Richtung eines Romans mit dem Titel „Too young to die“, den Carl verlegen wollte. Besitzer eines vorab Rezensionsexemplares scheinen akut mordgefährdet zu sein. 1938 schuf Francis Durbridge für die BBC die Figur des Paul Temple. Paul Tempel ist Privatdetektiv und Romanautor und ermittelt zusammen mit seiner Frau Steve Kriminalfälle. Paul Temple ist ein typisch britischer Gentleman Detektiv und in dieser Hinsicht in die Tradition von Lord Peter Whimsey oder Sherlock Holmes einzuordnen ist. Anders als bei seinem berühmten Kollegen, wurden die Paul Temple Hörspiele von vorne herein als Hörspiele geschrieben und haben keine literarische Vorlage, die wurde erst im Nachhinein geschrieben und veröffentlicht. Francis Durbridge schrieb für den BBC über 30 Paul Temple Hörspiele, von denen jedoch viele, vor allem die frühen aus den 40er Jahren, verlorengegangen sind. Anders als seine berühmten Kollegen, ermittelt Paul Temple nicht wirklich. Die Dinge passieren einfach, die Hinweise laufen ihm über den Weg und der Täter wird durch klassische Polizeiarbeit verfolgt und überführt und oft erst da tatsächlich entlarvt. So werden dem Hörer keine Hinweise vorenthalten, denn Paul Temple hat sie auch nicht. 12 der Fälle, so auch dieser, wurden vom Deutschen Radio übersetzt und eingespielt. 1966 spielte der SR unter der Regie von Wilm Ten Haaf den Fall ein (176 min) und parallel dazu, ebenfalls 1966, der WDR, Regie Otto Düben (230 min). Ich fand den Fall gut gemacht. Man merkt kaum, dass das Hörspiel eigentlich aus dem Jahr 1965 stammt, außer vielleicht durch die verwendete Technik. Heute hätte man wohl einfach einen Gentest gemacht und klargestellt, ob der Tote nun Carl ist oder nicht. Man merkt schon, dass Paul Temple ein Amateur ist, Hercule Poirot wäre wohl einfacher und eleganter auf die Lösung gekommen, indem er seine grauen Zellen angestrengt hätte, dennoch sind die Krimis, für Originalhörspiele ohne literarische Vorlage sehr gelungen und wohl eine Art früher Radio Tatort. Dennoch gibt es einiges, was mich stört. Die Auflösung ist für mich irgendwie unvollständig. Wer schoss auf den Dieb von Pauls Autor? Wer ermordete den Künstler auf seinem Hausboot und warum? Warum so viele Morde wegen eines so einfachen Motivs. Da fehlt mir irgendetwas. Wie auch immer, Peter Coke als Paul Temple und Marjorie Westbury als Steve sind sehr, sehr gut. Tolle Sprecher und auch die anderen Rollen sind top besetzt, obwohl ich den amerikanischen Akzent doch teilweise arg übertrieben fand.

    Mehr