Neue Rezensionen zu Francis Linz

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Cover: Das Cover ist sehr passend. Man erkennt eine weiße Hand mit zwei Fingern. Eine davon ist golden. Von diesem Finger geht eine Schaukel herunter, auf welcher ein Junge in weiß-blauen Kleider sitzt. Am linken unteren Rand erkennt man die Erde. Der Hintergrund zeigt das Weltall. Insgesamt finde ich das Cover schlicht, aber dennoch passend zur Handlung.

Meine Meinung: Die Autorin hat mich angefragt, ob ich ihr erstes Buch zur dieser Reihe lesen möchte. Selbstverständlich sagte ich zu. Ich kann es jedem Kind empfehlen.
Die Handlung: Es geht um den kleinen Anthony, auch Ant genannt. Wenn er träumt dann wacht er in einer anderen Welt auf - in einer Roboterwelt.  Die Geschichte finde ich sehr spannend und sie hat mich nicht gelangweiligt. Zudem war die Geschichte sehr erheitern. Insgesamt ist die Geschichte sehr gut gelungen.
Die Charaktere: Die Charaktere waren alle so süß. Sie haben immer an die Freundschaft geglaubt. Jeder hatte seine Eigenschaften gehabt und alle waren immer in einer fröhlich und sehr hoffungsvoll. Natürlich haben sie auch die schweren Zeiten zusammen gemeistert. Die "Personen" sind super gelungen.
Der Stil: Der Stil war sehr locker und heiter. Trotzdem war er sehr spannend und flüssig. An kleinern Stellen war sehr abgehackt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen.
 Das Ergebnis: Es ist ein sehr schönes Kinderbuch mit viel Witz und Humor. Zudem sind die Charaktere super gelungen. Für Kinder ein echtes Highlight, für mich persönlich durchschnittlich. Das Buch hat 3,5 Bücher verdient. Ein super Weihnachtsgeschenk für Kinder, die Spaß am Lesen haben.

Vielen Dank an die Autorin Francis Linz für die Bereitstellung des E-Books!

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Rezension zu "Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen" von Francis Linz

✎ Francis Linz - Anthony Noll 1 und der goldene Zeigefinger
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Als erstes möchte ich sagen, dass ich dieses Buch zwar unter dem Genre "Kinder" eingeordnet habe, jedoch ursprünglich ist es ab 14 Jahren angepriesen. Ich denke, es ist auch ok so, auch wenn ich persönlich finde, dass es eine super Fantasy-Gute-Nacht-Geschichte zum Vorlesen ist. (damit man Fragen direkt beantworten kann, denn die werden bei Kindern definitiv auftreten) Auch werden kleine Kinder Probleme mit den manchmal seeehr langen Schachtelsätzen haben, die ein Erwachsener dann aber super teilen kann. ;)
Anfangs tat ich mich auch ein wenig schwer, in die Geschichte rein zu kommen, da es keine alltägliche Schreibweise ist, die Francis Linz hier benutzt, aber je weiter ich in dem Geschehen voran kam, desto weniger konnte ich wieder aufhören. Anthony und seine Freunde haben mich einfach in einen Bann gezogen, dem es schwer war zu entfliehen.
Der Autor schreibt auch unheimlich bildhaft, sodass man das Geschehen immer vor Augen hat. Die Protagonisten wurden super ausgearbeitet.
Das Einzige, was mich wirklich manchmal gestört hat, waren die Wiederholungen, die an der ein oder anderen Stelle immer mal wieder vorkommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Geschichte für Ältere ist, sollte man schon meinen, dass man alles versteht und dem auch folgen kann.
Teilweise hat mich die Geschichte auch ein wenig an "Harry Potter" erinnert, denn ein paar wenige Parallelen zeigt sie schon auf - und dennoch ist sie so ganz anders schön und irgendwie auch niedlich.
Wer also Fantasy mag, sich von einem 8-jährigen Protagonisten nicht abschrecken lässt und nebenbei etwas über Freundschaft und Zusammenhalt erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen!

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Rezension

Der erste Satz:
 
"Es ist nur dieser eine Jahrgang, da bin ich mir ganz sicher", sprach der Mann in seinem langem Mantel, welcher aus Vogelfedern geflochten war.
Neugier ist da auf jeden Fall da, denn was wird hier gemeint mit dem Jahrgang? Und auch die Vogelfedern sorgen für reichlich Fragen. Vor allem, da hier der Name der Person nicht genannt wird. Man weiß, dass es ein Mann ist und das war's. Fragen über Fragen, aber auch eine kleine Sache, die mich stört. Es ist wahrscheinlich nur eine persönliche Sache, aber ich mag 'welche/s/r' nicht. Als Relativpronomen gefallen sie mir einfach nicht. Aber das ist die einzige Sache. Sonst ist auch das ein schöner erster Satz, der neugierig macht. Und die Spannung wird gezogen, denn erst eine ganze Seite später habe ich wirklich erfahren, wer der Mann ist.

Der Inhalt:

"Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger" klang beim ersten Hören sehr interessant. Als ich aber las, dass es sich um einen 8-jährigen Jungen handelte, war ich nicht so begeistert. Aber die Story entwickelte sich anders als erwartet. Trotz vieler Abenteuer wirkte alles realistisch. Die Geschichte war klar strukturiert, auch wenn mir manche Informationen zu spät kamen. Oder Sachen wurde einfach mal plötzlich in den Raum geworfen. Da hätte ich mir eine klarere Struktur gewünscht und auch schon vorher Andeutungen gemacht, bevor man dann zu einer endgültigen Entscheidung kommt.

Auktorialer Er-Erzähler! Denn der Autor macht immer wieder Andeutungen und beleuchtet auch die anderen Figuren neben Anthony. So wird zum Beispiel zwischendurch erwähnt, dass Sims etwas nicht gefallen hat oder eine andere Person etwas dazu dachte, was bei einem personalen Er-Erzähler nicht der Fall gewesen wäre. Hier muss ich ebenfalls sagen, dass mir ein personaler Er-Erzähler besser gefallen hätte oder gleich ein Ich-Erzähler. Bei Anthony hätte ich mir das richtig gut vorstellen können. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass der auktoriale Er-Erzähler schlecht gewesen wäre. Er passte, aber es fehlte dieses kleine Etwas, was man durch einen Erzähler auch bekommen kann.

Auch hier haben wir wieder ein Indie-Buch, das mehr verdient hat. Auch wenn ich die Wortwahl an manchen Stellen etwas seltsam fand, die Story war gut! Vielleicht ist es auch gerade die Wortwahl, die Anthony und seine Welt so authentisch wirken lässt. Es ist anders. Genau wie Anthony es ist und auch seine Welt. Dieses Buch unterscheidet sich nicht nur durch das Alter des Protagonisten von anderen Büchern, sondern auch durch die Worte. Ein erfrischendes Buch, das so gänzlich von meiner üblichen Lektüre abweicht, aber mich trotzdem überzeugt hat.

Und jetzt zum Charakter. Alle Personen sind sehr überzeugend geschrieben. Ich kann mir nur vorstellen, wie schwer es ist, einen 8-Jährigen zu schreiben, denn man muss bedenken, dass 8-Jährige noch nicht alles wissen. So erschien es mir am Anfang komisch, aber dann recht logisch, dass Anthony manche Dinge, die für mich klar waren, noch nicht verstand. Und genau das ließ ihn, Sims, Broms und Ramshin so real wirken. Wie typische Kinder noch. Und auch Robotanien war wirklich. Die Details waren immer dieselben und nichts änderte sich. Man hatte die ganze Zeit eine klare Welt vor Augen, die ich gern einmal auf Bildern sehen würde. Und auch unsere vier Helden. Besonders Broms stelle ich mir lustig vor. Ein kleiner Muskelprotz. Und Sims ... Ach ja, sehr schöne Figuren, die ich einfach nur lieb habe.

Fazit:
Es überrascht mich immer wieder, wie gut Indie-Bücher sein können. Am Anfang war ich nicht so überzeugt, aber jetzt immer mehr. Auch dieses Buch sollte mehr verdienen und ich kann es allen nur empfehlen, die nicht davor zurückschrecken, sich von Neuem begeistern zu lassen und auch keine Angst vor einem 8-jährigen Protagonisten haben. Für alle die gibt es hier eine sehr schöne Geschichte, in die ich mich immer wieder verlieren könnte und die Geschichte eines Jungen erlebe, der für mich wie der Bruder geworden ist, den ich nie hatte. Klein, vielleicht ein bisschen nervig, aber neugierig auf alles.

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