Francis Linz Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen

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Inhaltsangabe zu „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen“ von Francis Linz

Und dereinst, wenn die Zeiten dunkel und finster sind, und du weinst, und Angst hast um Frau und Kind. Dann wird er kommen, der Erlöser, und wird vernichten den König, der wurd immer böser und böser.“ So lautet die Prophezeiung. Und dies ist die Geschichte von Anthony, der, vom Schicksal auserkoren, dieser nicht nur auf einer Welt zur Wahrheit verhelfen soll. Doch zum Glück ist er dabei nicht allein. Denn da wären ja auch noch der bärenstarke Broms, die kleine Sims, die nicht nur so gekonnt ihre Frisur ständig zu wechseln vermag, die so unglaublich kluge Ramshin und ihr aller Diener, Glomp. Und natürlich nicht zu vergessen: Mathilda und der Baum! Und wer solch Freunde hat, das sei versprochen, der braucht sich nicht zu fürchten um die Zukunft. (Ein modernes Märchen für all die, die im Herzen jung. Und natürlich für all die, die an die große Kraft der Freundschaft glauben, und daran, dass eine Seele immer schön ist, egal in welcher Brust sie liebt.).

Ein klasse Buch für Kinder, die sehr gerne Lesen!

— Anne11997
Anne11997

Ein wunderschoenes Maerchenhaftes Buch! Ich freue mich schon sehr auf die naechsten Baende!

— Mira123
Mira123

Sympathische, märchenhafte Figuren, protagonistengerechte Sprache und eine spannende Handlung :)

— Manuzio
Manuzio

Wundervolle Geschichte!

— victoria1986
victoria1986

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  • 3,5 Bücher für diese klasse Kinderbuch!

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Anne11997

    Anne11997

    03. November 2015 um 19:07

    Cover: Das Cover ist sehr passend. Man erkennt eine weiße Hand mit zwei Fingern. Eine davon ist golden. Von diesem Finger geht eine Schaukel herunter, auf welcher ein Junge in weiß-blauen Kleider sitzt. Am linken unteren Rand erkennt man die Erde. Der Hintergrund zeigt das Weltall. Insgesamt finde ich das Cover schlicht, aber dennoch passend zur Handlung. Meine Meinung: Die Autorin hat mich angefragt, ob ich ihr erstes Buch zur dieser Reihe lesen möchte. Selbstverständlich sagte ich zu. Ich kann es jedem Kind empfehlen. Die Handlung: Es geht um den kleinen Anthony, auch Ant genannt. Wenn er träumt dann wacht er in einer anderen Welt auf - in einer Roboterwelt.  Die Geschichte finde ich sehr spannend und sie hat mich nicht gelangweiligt. Zudem war die Geschichte sehr erheitern. Insgesamt ist die Geschichte sehr gut gelungen. Die Charaktere: Die Charaktere waren alle so süß. Sie haben immer an die Freundschaft geglaubt. Jeder hatte seine Eigenschaften gehabt und alle waren immer in einer fröhlich und sehr hoffungsvoll. Natürlich haben sie auch die schweren Zeiten zusammen gemeistert. Die "Personen" sind super gelungen. Der Stil: Der Stil war sehr locker und heiter. Trotzdem war er sehr spannend und flüssig. An kleinern Stellen war sehr abgehackt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen.  Das Ergebnis: Es ist ein sehr schönes Kinderbuch mit viel Witz und Humor. Zudem sind die Charaktere super gelungen. Für Kinder ein echtes Highlight, für mich persönlich durchschnittlich. Das Buch hat 3,5 Bücher verdient. Ein super Weihnachtsgeschenk für Kinder, die Spaß am Lesen haben. Vielen Dank an die Autorin Francis Linz für die Bereitstellung des E-Books!

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  • ✎ Francis Linz - Anthony Noll 1 und der goldene Zeigefinger

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2015 um 09:14

    Als erstes möchte ich sagen, dass ich dieses Buch zwar unter dem Genre "Kinder" eingeordnet habe, jedoch ursprünglich ist es ab 14 Jahren angepriesen. Ich denke, es ist auch ok so, auch wenn ich persönlich finde, dass es eine super Fantasy-Gute-Nacht-Geschichte zum Vorlesen ist. (damit man Fragen direkt beantworten kann, denn die werden bei Kindern definitiv auftreten) Auch werden kleine Kinder Probleme mit den manchmal seeehr langen Schachtelsätzen haben, die ein Erwachsener dann aber super teilen kann. ;) Anfangs tat ich mich auch ein wenig schwer, in die Geschichte rein zu kommen, da es keine alltägliche Schreibweise ist, die Francis Linz hier benutzt, aber je weiter ich in dem Geschehen voran kam, desto weniger konnte ich wieder aufhören. Anthony und seine Freunde haben mich einfach in einen Bann gezogen, dem es schwer war zu entfliehen. Der Autor schreibt auch unheimlich bildhaft, sodass man das Geschehen immer vor Augen hat. Die Protagonisten wurden super ausgearbeitet. Das Einzige, was mich wirklich manchmal gestört hat, waren die Wiederholungen, die an der ein oder anderen Stelle immer mal wieder vorkommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Geschichte für Ältere ist, sollte man schon meinen, dass man alles versteht und dem auch folgen kann. Teilweise hat mich die Geschichte auch ein wenig an "Harry Potter" erinnert, denn ein paar wenige Parallelen zeigt sie schon auf - und dennoch ist sie so ganz anders schön und irgendwie auch niedlich. Wer also Fantasy mag, sich von einem 8-jährigen Protagonisten nicht abschrecken lässt und nebenbei etwas über Freundschaft und Zusammenhalt erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen!

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  • Ein Buch für jedes Alter!

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Rezension Der erste Satz: "Es ist nur dieser eine Jahrgang, da bin ich mir ganz sicher", sprach der Mann in seinem langem Mantel, welcher aus Vogelfedern geflochten war. Neugier ist da auf jeden Fall da, denn was wird hier gemeint mit dem Jahrgang? Und auch die Vogelfedern sorgen für reichlich Fragen. Vor allem, da hier der Name der Person nicht genannt wird. Man weiß, dass es ein Mann ist und das war's. Fragen über Fragen, aber auch eine kleine Sache, die mich stört. Es ist wahrscheinlich nur eine persönliche Sache, aber ich mag 'welche/s/r' nicht. Als Relativpronomen gefallen sie mir einfach nicht. Aber das ist die einzige Sache. Sonst ist auch das ein schöner erster Satz, der neugierig macht. Und die Spannung wird gezogen, denn erst eine ganze Seite später habe ich wirklich erfahren, wer der Mann ist. Der Inhalt: "Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger" klang beim ersten Hören sehr interessant. Als ich aber las, dass es sich um einen 8-jährigen Jungen handelte, war ich nicht so begeistert. Aber die Story entwickelte sich anders als erwartet. Trotz vieler Abenteuer wirkte alles realistisch. Die Geschichte war klar strukturiert, auch wenn mir manche Informationen zu spät kamen. Oder Sachen wurde einfach mal plötzlich in den Raum geworfen. Da hätte ich mir eine klarere Struktur gewünscht und auch schon vorher Andeutungen gemacht, bevor man dann zu einer endgültigen Entscheidung kommt. Auktorialer Er-Erzähler! Denn der Autor macht immer wieder Andeutungen und beleuchtet auch die anderen Figuren neben Anthony. So wird zum Beispiel zwischendurch erwähnt, dass Sims etwas nicht gefallen hat oder eine andere Person etwas dazu dachte, was bei einem personalen Er-Erzähler nicht der Fall gewesen wäre. Hier muss ich ebenfalls sagen, dass mir ein personaler Er-Erzähler besser gefallen hätte oder gleich ein Ich-Erzähler. Bei Anthony hätte ich mir das richtig gut vorstellen können. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass der auktoriale Er-Erzähler schlecht gewesen wäre. Er passte, aber es fehlte dieses kleine Etwas, was man durch einen Erzähler auch bekommen kann. Auch hier haben wir wieder ein Indie-Buch, das mehr verdient hat. Auch wenn ich die Wortwahl an manchen Stellen etwas seltsam fand, die Story war gut! Vielleicht ist es auch gerade die Wortwahl, die Anthony und seine Welt so authentisch wirken lässt. Es ist anders. Genau wie Anthony es ist und auch seine Welt. Dieses Buch unterscheidet sich nicht nur durch das Alter des Protagonisten von anderen Büchern, sondern auch durch die Worte. Ein erfrischendes Buch, das so gänzlich von meiner üblichen Lektüre abweicht, aber mich trotzdem überzeugt hat. Und jetzt zum Charakter. Alle Personen sind sehr überzeugend geschrieben. Ich kann mir nur vorstellen, wie schwer es ist, einen 8-Jährigen zu schreiben, denn man muss bedenken, dass 8-Jährige noch nicht alles wissen. So erschien es mir am Anfang komisch, aber dann recht logisch, dass Anthony manche Dinge, die für mich klar waren, noch nicht verstand. Und genau das ließ ihn, Sims, Broms und Ramshin so real wirken. Wie typische Kinder noch. Und auch Robotanien war wirklich. Die Details waren immer dieselben und nichts änderte sich. Man hatte die ganze Zeit eine klare Welt vor Augen, die ich gern einmal auf Bildern sehen würde. Und auch unsere vier Helden. Besonders Broms stelle ich mir lustig vor. Ein kleiner Muskelprotz. Und Sims ... Ach ja, sehr schöne Figuren, die ich einfach nur lieb habe. Fazit: Es überrascht mich immer wieder, wie gut Indie-Bücher sein können. Am Anfang war ich nicht so überzeugt, aber jetzt immer mehr. Auch dieses Buch sollte mehr verdienen und ich kann es allen nur empfehlen, die nicht davor zurückschrecken, sich von Neuem begeistern zu lassen und auch keine Angst vor einem 8-jährigen Protagonisten haben. Für alle die gibt es hier eine sehr schöne Geschichte, in die ich mich immer wieder verlieren könnte und die Geschichte eines Jungen erlebe, der für mich wie der Bruder geworden ist, den ich nie hatte. Klein, vielleicht ein bisschen nervig, aber neugierig auf alles.

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    Amelien

    Amelien

    19. October 2015 um 23:11
  • Schoenes Maerchen

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Mira123

    Mira123

    11. August 2015 um 15:56

    Inhalt: Als Anthony nach einem schweren Autounfall wieder erwacht ist er ein Roboter der zum Zauberer ausgebildet warden soll. Sein ganzes Leben scheint nur ein Traum gewesen zu sein. Doch Roboter duerfen nicht traeumen, so lautet das erste Gebot! Noch dazu hat Ant das Gedaechtnis verloren und mit seinem Energiemodus scheint etwas nicht zu stimmen. Kann der Roboter Ant vor der endgueltigen Abschaltung bewahrt werden? Und wird der echte Anthony wieder aus dem Koma erwachen?   Mein Kommentar: Kennt ihr einen Book-Hangover? Diese Zeit in der ihr kein neues Buch anfangen koennt, weil ihr immer noch in der Welt des alten lebt? An so einem leide ich gerade. Ich moechte jetzt sofort die naechsten Teile lesen und wissen wie es mit Ant, Sims, Broms, Glump, Ramshin und dem Baum weitergeht. Das gesamte Buch war mit so viel Liebe geschrieben. Ich mochte die Figuren sehr gerne. Dieses Buch bekommt auf meinem Blog den Approved-Stempel! Vielen Dank dem Autor fuer das Rezensionsexemplar!

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  • 'Anthony Noll und der goldene Zeigefinger' -Francis Linz

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Manuzio

    Manuzio

    22. May 2015 um 10:29

    [...]Man lernt nicht nur märchentypische, furchtbar sympathische Figuren kennen und lieben, sondern kann sich ebenso in der Handlung verlieren, die spannend vorwiegend aus der Sicht des Achtjährigen erzählt wird. Dabei wurde die Sprache dem Alter des Protagonisten größtenteils angepasst, ebenso die Handlungsstrukturen, so dass man als erwachsener Leser vielleicht den einen oder anderen Moment der Frustration hat, weil Kinder manchmal auch in spannenden Situationen ein paar Momente länger brauchen. [...] Weiterlesen auf meinem Blog unter: http://manuzio.jimdo.com/2015/05/21/anthony-noll-und-der-goldene-zeigefinger/

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  • Anthony Noll

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Melody80

    Melody80

    03. May 2015 um 16:29

    Handlung Der pummelige 8-jährige Anthony Noll hat es nicht leicht in seinem Leben: Seine Mitschüler hänseln ihn und von seinen Eltern wird er nicht beachtet. Einzig seine Nachbarn die Walkers, ein älteres Ehepaar, schenken ihm Beachtung und so verbringt Anthony gerne die Nachmittage mit dem schrulligen und liebenswerten Pärchen. Als nach einem Restaurantbesuch mit den Beiden, das Auto mitsamt den 3 Insassen in einen Fluss stürzt, könnte man meinen, das letzte Stündlein hätte für Anthony geschlagen. Doch weit gefehlt! Statt tot ist er quicklebendig und erwacht in einer ihm unbekannten Welt... als Roboter! Zusammen mit seinen dortigen Roboterfreunden muss Anthony einige Abenteuer in der neuen Welt bestreiten, denn schließlich möchte er sich ja den goldenen Zeigefinger verdienen... Meine Meinung Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen. Es ist eine schöne kindliche Fantasy-Geschichte für junge und jung gebliebene Menschen. Das Buch um Anthony, der nach einem Autounfall in einer Roboterwelt aufwacht, dort nur Ant genannt wird und zusammen mit seinen Freunden, die ebenfalls Roboter sind, zur Schule geht ist sehr schön geschrieben mit lustigen wie auch traurigen Passagen gemischt. Den schnörkeligen, geschwungenen Schreibstil von Francis Linz fand ich sehr angenehm und das Buch erinnerte mich immer mehr an ein Buch von Lemony Snicket. Die Geschichte pendelt zwischen der "wirklichen" Welt wie Anthony sie einst kannte und der Roboterwelt hin und her und natürlich fragt sich der Leser: Ja, welche Welt ist denn nun für den kleinen Anthony real?" Das wird hier natürlich nicht verraten! Für mich war Anthony Noll & der goldene Zeigefinger ein niedliches und durchaus spannendes Fantasybüchlein über eine Welt, in der Freundschaft groß geschrieben wird.

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  • Welches Leben ist geträumt?

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Katakat

    Katakat

    24. April 2015 um 10:18

    Nach einem Unfall erwacht Anthony in einer völlig fremden Umgebung. Nichts und niemand kommt ihm bekannt vor. Er ist ein Roboter und fragt sich, ob er träumt oder ob das so eine Art Himmel ist. Zusammen mit drei anderen Roboterkindern geht er zur Schule und lernt außergewöhnliche Fächer, denn er wird zum Zauberer ausgebildet. Und er muss seine Roboterfreundin Sims retten, die schwer krank ist und deren endgültige Abschaltung kurz bevorsteht. Dieses Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Obwohl die Geschichte durchaus eine Geschichte für Kinder sein könnte, ist sie dies nicht. Aber Erwachsene werden schon allein durch den Schreibstil viel Vergnügen am Lesen haben. Wer vermutet, dass dieser nämlich leicht ist und die Geschichte somit einfach überflogen werden kann, der liegt hier falsch. Der Schreibstil mutet teilweise ein wenig altmodisch an. Dies liegt wohl auch darin begründet, dass die Satzstellung etwas ungewöhnlich ist. Außerdem macht der Autor gerne aus Halbsätzen eigenständige Sätze. An Stellen, an denen normalerweise zwei Satzhälften durch ein Komma getrennt werden, wird ein Punkt gesetzt Und so habe ich einfach Wort für Wort gelesen und genossen. Aufgesaugt wie ein Schwamm, immer begierig darauf zu erfahren, wie es weitergeht mit Anthony und seinen Freunden. Die Charaktere und deren Umgebung sind toll beschrieben, niemand bleibt blass im Hintergrund. Jeder zeichnet sich durch seine Schwächen und Stärken aus. Und was mir am besten gefallen hat: Die Umwelt nimmt der Autor stets durch die Augen seiner Figuren wahr, nicht umgekehrt. Wenn von der Erde die Rede ist, dann beschreibt der Autor diese aus Sicht seiner Figuren. Er kennt die Erde also nicht, kann entsprechend auch die Lebewesen nicht wie selbstverständlich benennen. Der Blick auf die Erde war ein Blick durch ganz fremde Augen. Das fand ich großartig. Der Leser erfährt auch so einige Hintergründe über die Charaktere. Dabei schweift der Erzähler aber nicht ab, sondern erzählt so viel, wie man als Leser wissen muss, um Handlungen und Verhalten der Figuren zu verstehen. Die Zeitsprünge zwischen den Hintergründen aus der Vergangenheit und dem Jetzt sind klar und verständlich. An keiner einzigen Stelle musste ich mich fragen, wo ich mich eigentlich gerade befinde. Die Geschichte wird niemals langweilig. Ganz im Gegenteil. Der Autor baut ständig erneut Spannung auf, die sich in einigen Szenen entladen. Und der Autor zeigt, dass es nicht immer Flucht-/ Kampfszenen sein müssen, sondern auch mal angeblich "ruhigere" Szenen wie Prüfungen etc. sein können, die vor Spannung nur so brodeln. Francis Linz vermag es einfach, jegliche Aufregung perfekt zu transportieren, so dass ich einfach mitzittern und mitleiden musste. Die Handlungen der Figuren waren durchweg schlüssig. Er deckt sogar Lügen auf, die mir selbst entgangen sind, obwohl ich eigentlich darüber hätte stolpern müssen. Da es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe handelt, bin ich mit vielen Fragen am Schluss zurückgeblieben. die mir hoffentlich alle noch beantwortet werden.  Lasst euch diese Geschichte nicht entgehen. Sie ist einfach wundervoll geschrieben und ich kann sie jedem ans Herz legen. Ich vergebe daher 5/5 Sternchen.

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  • Schöne Geschichte....

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Ruby-Celtic

    Ruby-Celtic

    16. April 2015 um 14:28

    Das Cover: Ein perfektes Cover zum Buchinhalt, denn es zeigt eigentlich perfekt die Geschichte wieder. Man erkennt den goldenen Finger, an welchem Anthony schaukelt und auf die Welt schaut. Irgendwie einfach, aber dennoch auffallend und gut durchdacht. Mein Fazit: In dieser Geschichte geht es um den kleinen Anthony, welcher ein sehr schwieriges Leben auf der Erde hat. Seine Eltern sind nicht gerade die freundlichsten, auch seine Mitschüler beleidigen ihn eher und naja von seinem „langweiligem“ Tagesablauf möchte man gar nicht beginnen. Sein Leben ändert sich ab dem Zeitpunkt eines Autounfalls bei welchem er ins Koma fällt, denn auf einmal befindet sich Anthony in einer ganz anderen Welt wieder. In dieser ist er kein Mensch sondern ein Roboter. Dazu hat er Freunde und eine freundliche Atmosphäre, so ganz anders als auf der Erde. Wie kommt er dort hin und wieso scheinen ihn doch ebenfalls alle zu kennen? Die Schreibweise von Francis Linz ist meines Erachtens etwas schwerer zu lesen. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber irgendwie kommt mir die Schreibweise etwas kompliziert vor. Manche Passagen musste ich öfters lesen, damit ich den Inhalt richtig verstanden habe. Doch das muss nicht heißen, dass andere nicht viel besser damit zu Recht kommen. Ich denke es ist einfach eine reine Gewöhnungssache, denn gerade am Schluss bin ich auch wesentlich besser mit dieser zu Recht gekommen. Sollte man also in der Leseprobe tatsächlich mal ausprobieren. Die einzelnen Nebencharaktere werden nur teilweise durchleuchtet, sodass man von ihnen kaum Dinge aus der Vergangenheit erfährt oder auch so keine wirklichen Gedanken wahrnimmt. Dadurch erkennt man auch relativ schnell, dass dieser kleine Junge der Hauptcharakter der Geschichte ist. Man erhält zu ihm einige Hintergrundinformationen, wobei auch vieles noch offen bleibt. Zu bestimmten Dingen konnte ich mir meine Gedanken denken und habe Vermutungen, doch ob diese korrekt sind erfährt man wohl erst in den Folgebänden. Anthony erlebt als Roboter mit seinen Freunden in dieser ersten Geschichte eine Menge aufregende, spaßige und gefährliche Situationen welche die kleinen Roboter noch mehr zusammenschweißt. Die einzelnen Kapitel wurden meines Erachtens gut gewählt und ausgeformt. Man konnte der Geschichte gut folgen und konnte des Weiteren nachvollziehen, wieso manche Dinge so gelaufen sind. Die Hintergründe und Personen werden sehr genau und übersichtlich aufgeführt, sodass man sie sich durchaus bildlich vorstellen kann. Auch die kurzweiligen Protagonisten, welche nur kurz in Erscheinung treten erhalten einen Gesicht, welches man sich gut vorstellen kann. Dazu kann ich mir gut vorstellen, dass man eventuell in den folgenden Büchern mehr über deren Hintergründe erfährt. Trotz allem sind noch unglaublich viele Fragen offen geblieben, die ich zum Verständnis wahrlich noch gebraucht hätte. Wobei man natürlich auch beachten muss, dass es zu Anthony insgesamt 6 Bände geben wird und hier noch einiges aufgeklärt werden kann. Im Gesamten muss ich sagen, dass die Geschichte durchaus gut durchdacht und ausgeführt ist. Ich selber konnte mich aber nicht zu 100%ig einfinden. Die Schreibweise hat mich eher verwirrt als gepackt, sodass mich auch der Inhalt nicht wie gewohnt fangen konnte. Ich würde hier jedenfalls 3 Sterne vergeben für eine interessante und gut durchdachte Story, die mit Sicherheit in den weiteren Bänden noch aufschlussreicher sein wird.

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  • Rezension umfasst Buch 1 und 2

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    victoria1986

    victoria1986

    16. April 2015 um 11:28

    Buch 1: Inhalt Der 8-jährige Anthony Noll hat kein schönes Leben. Seine Eltern kümmern sich nicht gut um ihn und in der Schule wird er oft gehänselt. Die Leute verstehen den kleinen Jungen nicht. Deshalb versucht er, so gut es geht, sich unsichtbar zu machen. Eines Tages hat er einen Autounfall. Als er zu sich kommt stellt er verwirrt fest, dass er sich in einer anderen, phantastischen Welt befindet wo er ein Roboter ist... Rezension Francis Linz pflegt einen humorvollen, verspielten Schreibstil. Ich musste mich erst an diesen doch recht speziellen Schreibstil gewöhnen, doch er passt perfekt zu dieser Geschichte und macht diese dadurch etwas Besonderem. Trotz dieses zu Beginn gewöhnungsbedürftigen Schreibstils ließ sich das Buch für mich sehr flüssig lesen. Der kleine Anthony, der sich nach einem Autounfall in einer anderen, merkwürdigen Welt wiederfindet, stellt fest, dass er in dieser Welt ein Roboter ist, der eine Zauberausbildung durchläuft. Ant, wie er dort genannt wird, lebt zusammen mit drei weiteren Roboterkindern zusammen, die von einem Diener betreut werden. Endlich findet Anthony ein liebevolles Zuhause und Freunde. Über die unterschiedlichen Figuren erfährt der Leser das Nötigste, aber auf jeden Fall steckt dort noch einiges an Potenzial hinter. Ant und seine Freunde erleben in der Schule tolle Abenteuer. In dieser seltsamen, magischen Welt ist alles anderes als auf der Erde. Der Autor hat hier wirklich eine tolle, phantasievolle Welt mit viel Liebe erschaffen. Auch an Spannung mangelt es nicht. Diese wird damit aufrecht erhalten, dass der Leser immer nur Bruchstücke über die neue Welt und Anthonys Schicksal erfährt. So möchte man einfach immer weiterlesen. Das Ende dieses Buches macht neugierig auf den nächsten Band. Mein Fazit Zwar ist diese Fantasie-Geschichte nicht perfekt, es ist noch Luft nach oben vorhanden, aber Langeweile kam bei mir nicht auf. Allen, die sich mal auf etwas anderes einlassen wollen, kann ich dieses Buch empfehlen. Es hätte definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient! Ich hatte ein schönes, phantasievolles und kurzweiliges Leseerlebnis. Ich vergebe vier Sternchen. Buch 2: Inhalt Der kleine Anthony erlebte im ersten Band einen Unfall. Scheinbar starb er, denn er erwachte auf einem fremden Planeten, den er Robotanien taufte. Auf diesem ist er ein Roboter mit Zauberkräften. Zudem ist er Teil eines Teams das aus weiteren kleinen Robotern mit unterschiedlichen Fähigkeiten besteht. Zusammen gehen sie zur Schule und erleben einige Abenteuer... Rezension Wieder spielt der tolle Schreibstil von Francis Linz hier eine ganz besondere Rolle. Er ist humorvoll und recht speziell, doch gerade das verleiht dieser Geschichte eine ganz besonderen Charme. Ich kenne keinen vergleichbaren Schreibstil, man muss es selber lesen! Nachdem Anthony im ersten Buch mit seinen neuen Freunden schon einiges erlebt hat, warten nun noch größere Abenteuer auf ihn. Ant, wie er auf Robotanien heißt, erwacht auf der Erde im Krankenhaus. Offenbar ist er nicht beim Unfall gestorben. Gerne ist er nicht auf dieser Welt, in der er keine Freunde hat und Eltern, die eigentlich keine sind. Doch wenn er sich schlafen legt und träumt, erwacht er wieder auf Robotanien, wo er doch eine Familie gefunden hat. Und wenn er dort träumt, erwacht er wieder auf der Erde. Die Idee dieses Träumens und der daraus entstehenden Folgen hat mir sehr gut gefallen. Es kommen jede Menge Fragen auf, die zusätzliche Spannung in die Geschichte bringen. Anthony erlebt wirklich in beiden Welten rasante und spannende Abenteuer. Dadurch das Ant zwischen den Welten hin und herspringt, reißt der Spannungsbogen auch nie ganz ab. Genau das, was mir im ersten Buch noch etwas gefehlt hat. Und wieder erwarten den Leser neben diesen Abenteuern wieder viel Gefühl und liebevoll gestaltete Charaktere, die zu einem wundervollen und ungewöhnlichen Leseerlebnis beitragen. Mein Fazit Schon der erste Teil war wirklich sehr schön umgesetzt, es fehlte mir lediglich noch etwas mehr Spannung. Diese bekommt der Leser nun geliefert. Ich bin nun wirklich 100%ig überzeugt und habe nichts mehr auszusetzen. Spätestens jetzt habe ich Anthony und seine Freunde in mein Herz geschlossen. Eine wirklich wundervolle, niedliche und ungewöhnliche Geschichte! Ich vergebe 5 Sternchen.

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  • Eine einmalig gute Idee … TOP!

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): Buch 1: wenn kleine Roboter träumen & Buch 2: wenn kleine Roboter singen
    Noxlupus

    Noxlupus

    12. April 2015 um 21:02

    Das erste Abenteuer von dem achtjährigen Anthony hatte mich von der ersten Seite an gefesselt. Was wohl nicht zuletzt an dem mit Witz und Charme gespickten Schreibstil lag. Dieser war so präzise, dass er es geschafft hat, dass ich den kleinen Anthony und seine Freunde bildlich vor mir gesehen habe und das Gefühl bekam, dass ich mitten drin im Geschehen steckte. Ein Geschehen, welches sich unaufhaltsam von Seite zu Seite auf spannende Weise fortsetzt. Auf fast jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Die Überraschungen bleiben nicht aus. Die Figuren lernt man sehr schnell kennen und vor allem lieben. Kurz gesagt: Es macht einfach Spaß, Anthony und seine kleinen Gefährten bei ihren Abenteuern zu begleiten. Die Geschichte, die sich um den Protagonisten Anthony Noll spinnt, ist sehr komplex und dennoch sehr leicht nachvollziehbar, da es immer deutliche Abgrenzungen zwischen den einzelnen Passagen gibt. Die Möglichkeiten, wie sich alles zum Ende hin auflösen wird, scheinen mir grenzenlos. Das Buch bzw. die Buchreihe ist für jeden Leser, der sich gerne in andere Welten entführen lässt und dabei die unsrige nicht aus den Augen verlieren möchte. Der gerne Bücher liest, in denen es um Zusammenhalt und Freundschaften geht, und nicht um den einen „Superhelden“. Da man ja immer alles irgendwie einordnen und betiteln muss, würde ich sagen, die Anthony-Noll-Reihe gehört in den Bereich „Science-Fiction-Fantasy“. Zum Schluss sei noch gesagt: Die einmalige Story hat in meinen Augen das Potenzial zu einem großen Familienfilm. Vielleicht eine Mischung aus Animation- und Realfilm …

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