Francis Linz Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen

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Inhaltsangabe zu „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen“ von Francis Linz

Anthony Noll ertrinkt nach einem schweren Autounfall in einem Fluss. Scheinbar. Doch anstatt im Paradies zu landen, wacht er plötzlich als Roboter auf, auf einem fernen Planeten. Dort ist er Mitglied eines Teams, das gebildet wird aus einem Kämpfer, einer Körperwandlerin, einer Weisen und einem Zauberer, nämlich ihm. Zusammen durchlaufen sie eine Ausbildung und erleben jede Menge Abenteuer. Bis sich irgendwann die Welten dann sogar zu vermischen beginnen. Denn Anthony ist gar nicht ertrunken. Vielmehr ist es so: Jede Welt ist in der anderen nur immer ein Traum. Schläft er hier, ist er ein Roboter. Schläft er dort, ist er wieder ein Menschenkind. Doch warum ist das so?

Sympathische, märchenhafte Figuren, protagonistengerechte Sprache und eine spannende Handlung :)

— Manuzio
Manuzio

Eine bezaubernde Geschichte, die Jung und Alt begeistert. Mit viel Fantasie und einem feinen Humor.

— eBookNinja
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  • 'Anthony Noll und der goldene Zeigefinger' -Francis Linz

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    Manuzio

    Manuzio

    22. May 2015 um 10:31

    [...]Man lernt nicht nur märchentypische, furchtbar sympathische Figuren kennen und lieben, sondern kann sich ebenso in der Handlung verlieren, die spannend vorwiegend aus der Sicht des Achtjährigen erzählt wird. Dabei wurde die Sprache dem Alter des Protagonisten größtenteils angepasst, ebenso die Handlungsstrukturen, so dass man als erwachsener Leser vielleicht den einen oder anderen Moment der Frustration hat, weil Kinder manchmal auch in spannenden Situationen ein paar Momente länger brauchen. [...] Weiterlesen auf meinem Blog unter:http://manuzio.jimdo.com/2015/05/21/anthony-noll-und-der-goldene-zeigefinger/

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  • Francis Linz - Anthony Noll und der goldene Zeigefinger

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    Noxlupus

    Noxlupus

    29. March 2015 um 21:18

    Eine einmalig gute Idee … TOP! Das erste Abenteuer von dem achtjährigen Anthony hatte mich von der ersten Seite an gefesselt. Was wohl nicht zuletzt an dem mit Witz und Charme gespickten Schreibstil lag. Dieser war so präzise, dass er es geschafft hat, dass ich den kleinen Anthony und seine Freunde bildlich vor mir gesehen habe und das Gefühl bekam, dass ich mitten drin im Geschehen steckte. Ein Geschehen, welches sich unaufhaltsam von Seite zu Seite auf spannende Weise fortsetzt. Auf fast jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken. Die Überraschungen bleiben nicht aus. Die Figuren lernt man sehr schnell kennen und vor allem lieben. Kurz gesagt: Es macht einfach Spaß, Anthony und seine kleinen Gefährten bei ihren Abenteuern zu begleiten. Die Geschichte, die sich um den Protagonisten Anthony Noll spinnt, ist sehr komplex und dennoch sehr leicht nachvollziehbar, da es immer deutliche Abgrenzungen zwischen den einzelnen Passagen gibt. Die Möglichkeiten, wie sich alles zum Ende hin auflösen wird, scheinen mir grenzenlos. Das Buch bzw. die Buchreihe ist für jeden Leser, der sich gerne in andere Welten entführen lässt und dabei die unsrige nicht aus den Augen verlieren möchte. Der gerne Bücher liest, in denen es um Zusammenhalt und Freundschaften geht, und nicht um den einen „Superhelden“. Da man ja immer alles irgendwie einordnen und betiteln muss, würde ich sagen, die Anthony-Noll-Reihe gehört in den Bereich „Science-Fiction-Fantasy“. Zum Schluss sei noch gesagt: Die einmalige Story hat in meinen Augen das Potenzial zu einem großen Familienfilm. Vielleicht eine Mischung aus Animation- und Realfilm …

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  • Wunderschöne, phantasievolle Geschichte

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    victoria1986

    victoria1986

    10. May 2014 um 11:31

    Inhalt Der 8-jährige Anthony Noll hat kein schönes Leben. Seine Eltern kümmern sich nicht gut um ihn und in der Schule wird er oft gehänselt. Die Leute verstehen den kleinen Jungen nicht. Deshalb versucht er, so gut es geht, sich unsichtbar zu machen. Eines Tages hat er einen Autounfall. Als er zu sich kommt stellt er verwirrt fest, dass er sich in einer anderen, phantastischen Welt befindet wo er ein Roboter ist... Rezension Francis Linz pflegt einen humorvollen, verspielten Schreibstil. Ich musste mich erst an diesen doch recht speziellen Schreibstil gewöhnen, doch er passt perfekt zu dieser Geschichte und macht diese dadurch etwas Besonderem. Trotz dieses zu Beginn gewöhnungsbedürftigen Schreibstils ließ sich das Buch für mich sehr flüssig lesen. Der kleine Anthony, der sich nach einem Autounfall in einer anderen, merkwürdigen Welt wiederfindet, stellt fest, dass er in dieser Welt ein Roboter ist, der eine Zauberausbildung durchläuft. Ant, wie er dort genannt wird, lebt zusammen mit drei weiteren Roboterkindern zusammen, die von einem Diener betreut werden. Endlich findet Anthony ein liebevolles Zuhause und Freunde. Über die unterschiedlichen Figuren erfährt der Leser das Nötigste, aber auf jeden Fall steckt dort noch einiges an Potenzial hinter. Ant und seine Freunde erleben in der Schule tolle Abenteuer. In dieser seltsamen, magischen Welt ist alles anderes als auf der Erde. Der Autor hat hier wirklich eine tolle, phantasievolle Welt mit viel Liebe erschaffen. Auch an Spannung mangelt es nicht. Diese wird damit aufrecht erhalten, dass der Leser immer nur Bruchstücke über die neue Welt und Anthonys Schicksal erfährt. So möchte man einfach immer weiterlesen. Das Ende dieses Buches macht neugierig auf den nächsten Band. Mein Fazit Zwar ist diese Fantasie-Geschichte nicht perfekt, es ist noch Luft nach oben vorhanden, aber Langeweile kam bei mir nicht auf. Allen, die sich mal auf etwas anderes einlassen wollen, kann ich dieses Buch empfehlen. Es hätte definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient! Ich hatte ein schönes, phantasievolles und kurzweiliges Leseerlebnis. Ich vergebe vier Sternchen.

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  • Rezension zu "Anthony Noll und der goldene Zeigefinger" von Linz Francis

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    25. February 2013 um 18:34

    Inhalt: Anthony ist acht Jahre alt und hat eher schwierige Eltern. Aus diesem Grund fährt er jedes zweite Wochenende zu einem älteren Ehepaar. Als diese eines Abends essen gehen wollen, haben sie einen Unfall: Das Auto stürzt in den Fluss. Alle sind tot, nur Anthony wurde erstaunlicherweise gerettet. Er erwacht an einem seltsamen Ort, der ganz anders ist, als das, was er vorher kannte. Doch nicht nur der Ort ist anders, sondern auch Anthony selbst: Er ist ein Roboter und durchläuft die Ausbildung zum Zauberer. Und zusammen mit seinem Team, bestehend aus Broms, Ramshin und Sims, arbeitet er darauf hin, die große Prüfung zu bestehen. Am nächsten Morgen erwacht er jedoch wieder auf der Erde und stellt fest, dass Robotanien (Anthonys Bezeichnung) auf der Erde nur ein Traum ist und umgekehrt. Für ihn beginnt das größte Abenteuer seines Lebens... Meinung: Wenn ich ehrlich bin, hat mich der Klappentext nicht so wirklich angesprochen und auch vom Cover her, erweckte das Buch nicht unbedingt mein Interesse. Trotzdem habe ich mich darauf eingelassen und es hat sich wirklich gelohnt. Anthony ist ein armer Junge, er hat weder Freunde noch Beachtung von seinen Eltern. Er redet mit Bäumen und fährt jedes zweite Wochenende zu einem älteren Ehepaar, die ihm Aufmerksamkeit schenken. Auf Robotanien erfährt er das komplette Gegenteil: Er hat wundervolle Freunde, die ebenfalls auch sein Team sind. Dazu kommt noch Glomp, der sich liebevoll um die vier kümmert. Die Idee der Geschichte ist in dieser Form wirklich einmalig: Wenn man hier träumt, ist man in einer anderen Welt ein Roboter mit tollen Freunden. Die Welt, in der Anthony ein Roboter ist, ist wundervoll. Sie hat Neuerungen, von denen wir hier noch träumen, aber auch Sonderheiten, wie es sich gehört. Oft vergisst man, dass Anthony erst 8 ist, da er manchmal handelt und denkt wie ein Erwachsener. Das hat mich manchmal doch etwas verwirrt und nur selten wurde man wieder daran erinnert, dass er erst 8 ist. Zwar ist Anthony ein besonderer Junge, was auch im Buch deutlich wird, aber das habe ich dennoch zu bemängeln. Allerdings ist er mir auch sofort sympathisch gewesen, was anfangs auch an der bemitleidenswerten Situation und später an ihm selbst lag. Die anderen Roboter aus seinem Team sind tolle Charaktere, für die man ebenfalls sofort Sympathie entwickelt. Sie kümmern sich liebevoll um Anthony, obwohl er total verwirrt ist. Ich habe viele tolle Charaktere kennen gelernt und freue mich schon, sie im nächsten Teil wiederzusehen. Ich finde, dass dieses Buch ein wirklich wichtiges Thema vermittelt: Freundschaft. Es zeigt, wie wichtig gute Freunde sind und dass man für sie da sein sollte, wenn sie Probleme haben. Das wird vor allem durch das Zitat deutlich, dass das Team als Leitspruch geschworen hat. Aber auch Spannung wurde in dieser Geschichte aufgebaut, was ich ehrlich gesagt, nicht erwartet habe. Die Seiten flogen fast dahin, weil man unbedingt wissen musste, wie es weiter geht. Manche Szenen haben mich dennoch verwirrt, vorallem die Anfangsszene und der Klappentext. Ich möchte da an dieser Stelle nicht mehr zu sagen, da ich denke, dass es sich im nächsten Teil bestimmt klären wird. Zitate: "Niemand steht für sich allein." Weitere Teile: Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf Teil 1 Anthony Noll und das Geheimnis der Nummer Elf Teil 2 Anthony Noll und die große Inspektion Teil 1 Anthony Noll und die große Inspektion Teil 2 Fazit: Ich bin froh, dass ich dieses Buch trotz anfänglicher Skepsis gelesen habe. Die Idee ist super, die Charaktere sind toll und die Welt, die der Autor erschaffen hat, ist einfach nur wundervoll. Das Thema hat mich persönlich sehr berührt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, in der hoffentlich meine Fragen geklärt werden.

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  • Rezension zu "Anthony Noll und der goldene Zeigefinger" von Linz Francis

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    Weisselilie

    Weisselilie

    Erstmal, ohne den Autor selbst, wäre ich wohl nie auf das Buch aufmerksam geworden, aber dadurch dass Herr Linz mir eine E-Mail nach der anderen schrieb, und mich bat, Anthony eine Chance zu geben, auch wenn mich die Leseprobe nicht wirklich überzeugt hat, hab ich ihm dann doch meine Adresse gegeben und zwei Tage später, lag es schon auf meinem Nachtischkästchen. Wäre ich jetzt in der Biblithek darauf gestoßen, hätte mich das Cover auf keinen Fall überzeugt und der beschriebene Inhalt nur noch mehr verwirrt, da kaum etwas was über das Buch beschrieben wird, aber die Geschichte wird schließlich nicht auf dem Cover oder der Buchrückseite geschrieben, sondern auf den 227 Seiten des Buches. Auf den ersten Seiten des Buches kannte ich mich überhaupt nicht aus, die Beschreibung der Personen fand ich etwas arg übertrieben und zu ausgemalt, die Handlung wiederrum nur verwirrend. Als die Erzählung dann endlich zu Anthony wechselte, wurde die Geschichte dann schon besser, da ich mir das Geschehen besser vorstellen konnte. Anthony ist acht Jahre alt und wächst bei einer armen Familie auf, die sich eher schlecht als recht um ihn kümmert. Durch Glück trifft er auf die wohlhabende Nancy Walker, die ihn als Ersatz für ihren vor kurzem verstorbenen Sohn aufnimmt und ihn zusammen mit ihrem Mann an geregelten Tagen von den Nolls abholt und einen Tag mit ihm verbringt. Durch einen Streit, bauen die Walkers, mit Anthony im Auto, einen Unfall und verschwinden spurlos. Ab diesem Augenblick, schreitet Anthony nach Robotanien über und erinnert sich sowohl an sein Erden- als auch an sein Roboterleben. Dort, bei den Robotern, lebt er zusammen mit drei anderen Roboterkindern, Broms, Sims und Ramshin, in einem Haus mit dem Bediensteten Glomp, er geht zur Schule, lernt Zaubern und muss Prüfungen bestehen. Wo anfangs Anthony das Sorgenkind des Teams ist, entwickelt sich Sims langsam aber sicher dazu, bis die endgültige Abschaltung, sozusagen der Tod der Roboter, scheinbar unausweichlich bevorsteht. Dem Teamgeist sei Dank und alle helfen zusammen, wie es jedoch ausgeht, müsst ihr selbst nachlesen. Etwas ungewöhlich jedoch war der Schreibstil, was ich zu Beginn nicht allzu störend fand, sich aber am Ende immer mehr zuspitze, denn zum einen schreibt Herr Linz in einem höchstformalen ja schon umständlichen Schreibstil, wechselt dann aber, machmal sogar in einem Satz, auf ganz gewöhliche Ausdrucksweise. Zum anderen konnte ich mir die Charaktere nicht soo tiefgründige vorstellen, wobei die übertriebene Vernünftigkeit der Hauptpersonen, wie Anthony, der schließlich NUR 8 Jahre als ist, sich aber verhält und gewissenhaft ist wie mit 12 oder 13, das noch bestärke. Ich hab mir immer ältere Protagonisten vorgestellt. Zudem wurde die Spannung nicht wirklich gut aufgebaut, da das Ziel schon dauernd vor den Augen lag und nichts großes Überraschendes geschah. Als letzten aber sehr auffälligen Kritikpunkt ist hier noch die Rechtschreibung zu nennen, die wenn man bei anderen Büchern vielleicht ein oder zwei findet, findet man hier in diesem Buch ein oder zwei pro 40 Seiten und das ist nicht nur auffällig, sondern störte, zuminderst bei mir auch den Lesefluss. Jedoch soll diese Rezension nicht so herüber kommen, als dass mir das Buch nicht gefallen hat, den das stimmt nicht. Es war einmal etwas anderes, auch wenn man ein paar Parallelen zu anderen Büchern ziehen kann, was heutzutage nicht mehr schwer ist. Ich fand es interessant, etwas von einem noch recht unbekannten Autoren zu lesen, der auch einem ausergewöhlichen Schreibstil präsentieren kann, wenn er auch nicht alle überzeugt. Fazit: Etwas voraussichtlich und vielleicht für etwas jüngere Semester geeignet.

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  • Rezension zu "Anthony Noll und der goldene Zeigefinger" von Linz Francis

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. November 2012 um 20:30

    Inhalt: Anthony ist 8 Jahre alt und kein glücklicher Junge. Er spricht mit Bäumen, hat keine Freunde und die Beziehung zu seinen Eltern ist sehr angespannt. Als Anthony eines Tages nach einem schweren Unfall wieder zu sich kommt, ist er sehr verwirrt. Denn er erwacht in einer fremden Welt, in der er ein menschenähnlicher Roboter ist, 3 gute Freunde hat und die Ausbildung zum Zauberer durchläuft. Darüber hinaus wird es noch seltsamer, denn alle scheinen ihn zu kennen und wundern sich, wieso er sich nicht mehr erinnert und sich so seltsam verhält. Nach einem tollen und aufregenden Tag erwacht Anthony leider wieder in der Menschenwelt. Als er schon alle Hoffnung aufgegeben hat, wiederholt sich der Sprung zwischen den Welten und er beginnt langsam zu verstehen, dass jede Welt in der anderen nur ein Traum ist. Träumt er hier, ist er ein Roboter. Träumt er dort, ist er wieder ein Menschenkind. Doch warum das so ist, weiß er nicht. Er weiß nur, dass nun mitten in einem unglaublichen Abenteuer steckt. Meinung: Der erste Teil der Anthony Noll Reihe ist auf den ersten Blick ein eher unscheinbares Buch, welches weder mit dem Cover, noch mit dem Klappentext mein Interesse geweckt hätte. Ein fataler Fehler, denn die Idee hinter der Geschichte ist einfach etwas Besonderes und hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Auf der einen Seite steht die Erde, in der Anthony kein gutes Leben führt. Er ist unbeliebt, etwas dicklich, kommt aus ärmlichen Verhältnissen und seine Eltern kümmern sich im besten Falle nicht um ihn, denn wenn sie doch mal an ihn denken, dann bekommt er meistens Ohrfeigen. In Robotanien, so wie Anthony die andere Welt nennt, ist Ant (wie er dort heißt) zwar immer noch kein perfekter Roboter, doch er hat ein gutes Leben und vor allem erfährt er Liebe und Freundschaft. Dabei ist die neue Welt selbst so interessant, fantasievoll und liebevoll gezeichnet, dass man sich einfach davon fesseln lassen muss. Man lernt zusammen mit Anthony die Grundzüge dieser ungewöhnlichen Welt kennen und stellt sich die gleichen Fragen wie er. Leider bekommt man bisher nur wenige Antworten, doch dadurch erzeugt der Autor einen fast durchgängigen Spannungsbogen, der die 227 Seiten viel zu schnell dahin fliegen lässt. Die Charaktere haben, wie auch der Rest des Romans, noch sehr viel Potential. Man erfährt das Wichtigste von den einzelnen Figuren und kann sich so ein ausreichendes Bild von ihnen machen, Sympathien für sie entwickeln und mit ihnen hoffen und fühlen, jedoch wäre es sehr interessant noch Genaueres von ihnen und dieser neuen Welt zu erfahren. Der Autor hat einen außergewöhnlichen, meiner Meinung nach sehr prägnanten und etwas verspielten Schreibstil. Auch dadurch bekommt das Buch einen besonderen Status. Doch leider liegt hier mein größter Kritikpunkt, denn mir war er teilweise etwas zu verspielt und einfach zu ungewohnt. So ändert sich z. B. die Satzstruktur manchmal mitten im Satz. Das hat mich dann oft so verwirrt, dass ich Sätze mehrfach lesen musste, bevor ich sie wirklich verstanden habe. Ich glaube der Autor wollte damit oft die spezielle Sicht eines 8 jährigen Jungen auf das Leben und seine Besonderheiten betonen. Manchmal ist ihm das durchaus auch gelungen, aber oft war es mir einfach zu viel, was meinen Lesefluss teils doch deutlich gehemmt hat. Auch wenn das Buch vom Autor als Kinder- /Jugendbuch gedacht war, denke ich doch, dass es für etwas ältere Semester besser geeignet ist. Durch die teils komplizierten Sätze und dadurch auch manchmal verwirrenden Zusammenhänge, dürfte es Kindern eher schwer fallen, der Geschichte zu folgen. Doch für junggebliebene Erwachsene, die gerne träumen und sich verzaubern lassen, ist es eine wundervolle Geschichte. Fazit: Auch wenn „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger – wenn kleine Roboter träumen“ wirklich nicht perfekt ist, ist es ein berauschendes Buch, welches mich trotz seiner Schwächen und vor allem aufgrund der bezaubernden Idee fesseln und für sich einnehmen konnte. Ich sehe es als einen gelungenen Start in eine wirklich lesens- und empfehlenswerte Reihe, der eine große Neugier auf den (bereits erschienen) Nachfolger weckt. Denn es bleiben noch sehr viele interessante Fragen unbeantwortet und man möchte einfach Wissen, wie es mit Anthony und seinen Freunden weiter geht. So kann ich wirklich sagen, dass das Buch viel mehr hält, als das unscheinbare Äußere verspricht und mich damit sehr positiv überrascht hat! Dafür gebe ich dem Buch gerne 4 gute Buchherzen.

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  • Rezension zu "Anthony Noll und der goldene Zeigefinger" von Linz Francis

    Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen
    Saralonde

    Saralonde

    10. November 2012 um 11:33

    Der achtjährige Anthony wacht nach einem Unfall in einer fremden Welt auf. Was ist passiert? Ist er tot und im Himmel? Anthony stellt fest, dass er in dieser anderen Welt kein kleiner Junge ist, sondern ein kleiner Roboter. Und Teil eines Teams aus vier kleinen Robotern. Zum ersten Mal in seinem Leben hat Anthony richtige Freunde, und mit ihnen hat er so manches Abenteuer zu bestehen, nicht nur in der Roboterwelt, sondern auch auf der Erde, auf der er ab und zu auch wieder aufwacht. Francis Linz legt hier ein wunderbares, fantasievolles Buch vor, das nicht nur Kinder gerne lesen werden. Sein Held Anthony ist so gar nicht, wie man sich einen Romanhelden vorstellt; er ist ein bisschen zu dick, wird in der Schule gemobbt und hat (bisher) keine Freunde. Die Parallelwelt des Romans ist ein echtes Original und sehr spannend, denn sie wirft viele Fragen auf. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Erdenwelt und der Roboterwelt? Haben alle Roboter einen Gegenpart auf der Erde und wenn, wieso? Was wissen Anthonys Eltern? Und welcher Zusammenhang besteht zum Imperator und der Prophezeiung, die zu Beginn des Buches erwähnt werden? Die Geschichte ist spannend und kindgerecht – und hält so manche Überraschung bereit. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch gerade Kindern, die auch Probleme haben, Freunde zu finden oder die gehänselt werden, Mut machen kann. Bei anderen Kindern weckt es vielleicht einen Beschützerinstinkt. In jedem Fall spricht es den Gemeinschaftssinn und den Sinn für Gerechtigkeit an. Ein bisschen unheimlich ist die Vorstellung der “endgültigen Abschaltung” der Roboter, was es damit auf sich hat, wird bestimmt im Verlauf der Serie auch aufgeklärt. Der Sprachstil ist interessant, auch wenn mich die markierte Satzstellung stellenweise ein bisschen gestört hat. Ein paar Mal ist mir der Gedanke gekommen, dass manche Wörter für Kinder etwas schwierig sein könnten, aber andererseits, wie sollen Kinder denn neue Wörter lernen wenn nicht durchs Lesen? Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch noch ein sorgfältiges Lektorat nötig hätte, da sich doch so einige Tippfehler eingeschlichen haben. Mein Fazit: Ein wirklich sehr schönes Buch rund um Fantasie und Freundschaft! Ich bin gespannt auf die weiteren Teile der Reihe.

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