Francis Nenik , Halina Kirschner Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet

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Inhaltsangabe zu „Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet“ von Francis Nenik

Dies ist ein Buch über einen uruguayanischen Unruhestifter. Und eins über einen englischen Elfmeterschützen, dem eine Elfe erscheint. Dies ist aber auch ein Buch über einen belgischen Bibelforscher, der von einer bumsfidelen Bibliothekarin bestiegen wird. Und selbstverständlich auch eins über ein Weibsbild, das Weltmeisterin im Wurstgesteckwinden werden will. Desweiteren spielen mit: ein coupierter Chow-Chow, ein humpelnder Handwerker mit einer Hasenpfote, jadegrüne Jockeys, die Juwelen jagen, dutzende durchtrainierte Dreizentnerpolizisten, ein tölpelhafter teutonischer Träumer sowie jede Menge irrsinnig irrlichternde Idioten.

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    Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet
    loewe

    loewe

    18. December 2013 um 19:46

    Verlagsinfo, Klappentext “Dies ist ein Buch über einen uruguayanischen Unruhestifter. Und eins über einen englischen Elfmeterschützen, dem eine Elfe erscheint. Dies ist aber auch ein Buch über einen belgischen Bibelforscher, der von einer bumsfidelen Bibliothekarin bestiegen wird. Und selbstverständlich auch eins über ein Weibsbild, das Weltmeisterin im Wurstgesteckwinden werden will. Desweiteren spielen mit: ein coupierter Chow-Chow, ein humpelnder Handwerker mit einer Hasenpfote, jadegrüne Jockeys, die Juwelen jagen, dutzende durchtrainierte Dreizentnerpolizisten, ein tölpelhafter teutonischer Träumer sowie jede Menge irrsinnig irrlichternde Idioten. 26 Stories in Alliterationen von A bis Z, mit Illustrationen von Halina Kirchner.” ISBN:978-3944478005 Edition Cetera Mein Gefühl Was ein Titel??? Alleine das haut einen doch schon mal aus den Schuhen? Oder etwa nicht? Dieses Buch ist interessant, außergewöhnlich und wahrlich nicht einfach… Aber es lohnt sich. Hier haben wir es mit einem Meisterwerk zu tun !!! Sprache und “Form” sind einfach der Kracher! Hier wird jede der kleinen “Buchstabengeschichten” mit gelungenen Zeichnungen unterstützt. Wirklich ein richtiges “Leseerlebnis”. Allerdings ist das Werk nicht ohne. Ich denke man muss sich Zeit lassen um das Ganze auf sich wirken zu lassen. Man kann die einzelnen Geschichten, bei denen jedes Wort mit dem selben Buchstaben beginnt, nicht mal eben so weg lesen…ich konnte das jedenfalls nicht  Auch habe ich festgestellt, dass für mich das laut lesen gut war. Langsam und laut vor mich hin gelesen war jede der Geschichten ein Genuss und alles hat sich offenbart. Ich habe für mich drei Lieblingsbuchstaben, bzw Lieblingsgeschichten auserkoren. Die erste ist das H und somit “Häschen haschen”. Dann hat mit das T gefallen mit “Theos Traum” , ich denke dass dies die längste Geschichte ist. Und zum Abschluss kommt für mich ungeschlagen das V mit “Vitamin V”. Jede der Geschichten ist einzigartig. Viele haben eine tiefe moralische Bedeutung, andere sind einfach nur herzlich und alle sind für sich genommen besonders  Von meiner Seite muss ich 5 Sterne vergeben

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  • Kopfknoten im Sprachgewirr

    Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet
    Kult-Literaten

    Kult-Literaten

    05. August 2013 um 00:03

    „Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch während Xanthippe Yamswurzeln züchtet“ von Francis Nenik besteht aus 26 Gedichten die eines gemeinsam haben. Sie alle nutzen jeweils nur einen Buchstaben des Alphabets als Anfangsbuchstaben. Bei einer so großen Anzahl von für das lesende Auge gleichlautender Worte ist der Einstieg zunächst mühselig. Mit Sicherheit könnte man das Buch in einer Stunde durchlesen, aber das ist nicht ratsam, will man keinen Knoten im Kopf provozieren. Daher zwingen die Gedichte zum langsamen Konsum. Tut man das, so offenbaren sich irrewitzige Begebenheit und Figuren, die in ihrem Universum an der Gleichheit der Anlaute ebenso zu scheitern drohen wie der Leser. Ein erst auf dem zweiten Blick wirklich gelungenes Buch.

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  • Gelungene, frech illustrierte Sprachspielerei

    Ach, bald crashen die Entrechteten furchtlos gemeingefährliche, hoheitliche Institutionen, jagen kriegserfahrene Leutnants mit Nachtsichtgeräten oder parlieren querbeet Russisch, Swahili, Türkisch und Vietnamesisch, während Xanthippe Yamswurzeln züchtet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Den Buchtitel des Jahres habe ich bereits gefunden. 26 Wörter, alphabetisch geordnet, eine kleine Szenerie erzählend. Es ist eine reizvolle Sprachspielerei, leichtfüßig und ganz einfach nachzumachen. Ach ja? So sieht es nur auf den ersten Blick aus, denn wer sich durch die 26 Alliterationen bewegt, die dann im Buch folgen, merkt schnell, dass viel mehr Grips und Hartnäckigkeit dazugehören als vermutet. Begeleitet wird jeder Text mit Zeichnungen von Halina Kirschner, die die Episoden mit schwarz-weißen Illustrationen aufgreift. Jeder der 26 Texte ist strikt einem Anfangsbuchstaben gewidmet und um dieses Ziel zu erreichen, spielt Nenik nicht nur so lange mit dem Inhalt und den Wörtern, bis es passt. Er findet auch Erzählvarianten, um mit dem gezwungenermaßen kleinen Vokabular seine Geschichte zu erzählen. Und wen Nenik mit der Idee zur Alliteration nicht schon in der Tasche hat, den holt er vermutlich mit diesem zweiten Trick. Unter A finden sich zwei clevere Listen (vermeidet geschickt die Verben), bei Q wird gedichtet, unter B präsentiert Nenik Ausschnitte aus dem Börsen-Blatt und unter E wird eine richtig schöne Fußballergeschichte serviert - nicht unter F! Harmloser Quatsch oder ein bisschen Unfug ist freilich dabei, mitunter jedoch auch Umerziehungsmaßnahmen und kleine Racheakte. So wie der von Schlomo Schmoker: Dem Kettenraucher soll von seiner Schwester zum Nichtraucher erzogen werden. Das riecht nach Ärger und Kirschner hat die Seite treffend mit Schmauchrauch ganz pechschwarz gefärbt. Aus den Buchstaben X und Y, die kaum sinnvoll zu lösen scheinen, machen Nenik und Kirschner mit einer perfekten Abstimmung von Bild und Text meine kleinen Highlights. Das persönliche Fazit: Eine einwandfreie Empfehlung, echt!

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