Francis Schaeffer Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur

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Inhaltsangabe zu „Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur“ von Francis Schaeffer

Paperback, 238 S., Betanien 2. Sept. 2014 In Hesekiel 33,10 fragen die Israeliten angesichts ihrer sündigen Vergangenheit: Wie können wir denn leben? Um zu erkennen, wie wir heute leben können, müssen wir verstehen, welche kulturellen und intellektuellen Kräfte uns im Laufe der Geschichte dahin gebracht haben, wo wir heute sind. Schaeffers scharfsinnige Analyse spannt den Bogen vom antiken Rom und dessen Untergang über Mittelalter, Renaissance, Reformation und Aufklärung bis zum 20. Jahrhundert, das sich als Sackgasse der Geistes- und Kulturgeschichte erweist: Die Auflösung aller absoluten Werte und Wahrheiten durch Kultur und Wissenschaften schlägt sich massiv in allen Lebensbereichen nieder und überlässt uns einem Vakuum der Hoffnungslosigkeit. Welche Mächte und Eliten nutzen diese Leere nun aus? Oft klingen Schaeffers Einsichten wie prophetische Warnungen vor dem moralischen, geistlichen und intellektuellen Niedergang und den antichristlichen Machenschaften unserer Zeit. Aber auch die Antwort, wie wir in einer solchen Welt zur Ehre Gottes und hoffnungsvoll leben können, zeigt er klar auf. Die Übersetzung wurde stark überarbeitet; hinzugefügt wurden Zwischenüberschriften, am Rand herausgestellte Kernaussagen und einige erklärende Fußnoten. Die meisten Bilder der früheren Ausgabe wurden nicht übernommen, stattdessen gibt es unter www.betanien.de/schaeffer eine ausführliche Bilddokumentation (siehe auch unten).

Eigentlich waren nur die letzten 2-3 Kapitel interessant, ansonsten schwer zu lesen...

— Smilla507
Smilla507

Schwierige Lektüre, wenn man kein Fachmann für Philosophie, Literatur und Musik ist.

— mabuerele
mabuerele
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  • Leserunde zu "Das Buch der Mitte" von Vishal Mangalwadi

    Das Buch der Mitte
    Arwen10

    Arwen10

    Diese Leserunde findet ohne Verlosung statt. Die Teilnehmer stehen schon fest. Es kann sich aber gerne mit eigenem Buch beteiligt werden. Vishal Mangalwadi Das Buch der Mitte Zum Inhalt: Als Buch der Bücher wurde die Bibel aus der Mitte gedrängt. Sola scriptura - "allein die Schrift", lehrte einst Martin Luther. Aber die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. "Das Buch der Mitte" ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen. Ein Muss für sprachfähige Christen.

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  • Leserunde zu "Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur" von Francis Schaeffer

    Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur
    LEXI

    LEXI

    Zu dieser Leserunde gibt es keine Verlosung, hier wird mit eigenem Exemplar gelesen. In Hesekiel 33,10 fragen die Israeliten angesichts ihrer sündigen Vergangenheit: Wie können wir denn leben? Um zu erkennen, wie wir heute leben können, müssen wir verstehen, welche kulturellen und intellektuellen Kräfte uns im Laufe der Geschichte dahin gebracht haben, wo wir heute sind. Schaeffers scharfsinnige Analyse spannt den Bogen vom antiken Rom und dessen Untergang über Mittelalter, Renaissance, Reformation und Aufklärung bis zum 20. Jahrhundert, das sich als Sackgasse der Geistes- und Kulturgeschichte erweist: Die Auflösung aller absoluten Werte und Wahrheiten durch Kultur und Wissenschaften schlägt sich massiv in allen Lebensbereichen nieder und überlässt uns einem Vakuum der Hoffnungslosigkeit. Welche Mächte und Eliten nutzen diese Leere nun aus? Oft klingen Schaeffers Einsichten wie prophetische Warnungen vor dem moralischen, geistlichen und intellektuellen Niedergang und den antichristlichen Machenschaften unserer Zeit. Aber auch die Antwort, wie wir in einer solchen Welt zur Ehre Gottes und hoffnungsvoll leben können, zeigt er klar auf. Die Übersetzung wurde stark überarbeitet; hinzugefügt wurden Zwischenüberschriften, am Rand herausgestellte Kernaussagen und einige erklärende Fußnoten. Die meisten Bilder der früheren Ausgabe wurden nicht übernommen, stattdessen gibt es unter www.betanien.de/schaeffer eine ausführliche Bilddokumentation Falls sich jemand anschließen möchte und sich das Buch ebenfalls besorgt, ist er ganz herzlich dazu eingeladen. Bitte in diesem Fall ein kurzes posting in der LR schreiben, damit ihr euch wegen des Starttermins abstimmen könnt.

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    LEXI

    LEXI

    29. November 2014 um 16:54
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  • Die kulturellen Entwicklungen der Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten

    Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur
    LEXI

    LEXI

    29. November 2014 um 16:53

    Francis Schaeffer liefert in seinem Buch „Wie können wir denn leben?“ über 230 Seiten geballte Informationen und gibt dem interessierten Leser einen sehr detaillierten Überblick über die kulturellen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte in den vergangenen Jahrhunderten. Wie bereits im Buchtitel angekündigt konzentriert er sich hierbei auf die Kultur der westlichen Länder und behandelt die einzelnen Zeit-Epochen. Beginnend mit dem Rom der Antike, über das Mittelalter, die Renaissance und die Reformation beschreibt er chronologisch die Entwicklung bis hin zur heutigen Gesellschaft. Francis Schaeffer geht auf Politik, Gesellschaft, Forschung und Naturwissenschaft, Theologie, Philosophie, Musik und Malerei ein und liefert einen kurzen, aber prägnanten Überblick über herausragende Denker und Erfinder, über Menschen, die Außergewöhnliches geleistet und relevant zur Entwicklung beigetragen haben. Das Buch liefert eine fundierte Übersicht, fordert den Intellekt des Lesers, und gibt am Ende im Kapitel „Die Alternativen“ Anregungen und eine Zusammenfassung der aktuellen Probleme, und schlägt den christlichen Glauben als Ausweg vor. Angesichts der Tatsache, dass dieses Buch bereits im Jahre 1976 in seiner Originalfassung erschienen ist, kann man dem Autor mittlerweile eine ziemlich zutreffende Prognose konstatieren. Besonders der Vergleich mit bzw. die Parallelen zur Gegenwart mit jenen fünf Kennzeichen aus Edward Gibbons Buch „Verfall und Untergang des römischen Imperiums“ in seinem letzten Kapitel ließen mich sehr nachdenklich zurück. Fazit: Ein nicht einfach zu lesender und hohe Konzentration erfordernder, jedoch sehr interessanter Überblick über die kulturellen Entwicklungen der Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten.

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  • Ein langer, geschichtlicher Rückblick und ein kurzer Ausblick auf die Zukunft

    Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur
    Smilla507

    Smilla507

    02. November 2014 um 15:20

    Francis Schaeffer war ein US-amerikanischer presbyterianischer Theologe und Pastor. Dieses Buch schrieb er bereits im Jahre 1976. Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine Neuauflage ohne Illustrationen. Der Bethanien Verlag hat sie auf seiner Verlagshomepage zur Verfügung gestellt. Die Zustände in den 70er Jahren erinnerten den Autor an die Zustände im antiken Rom. Er fragt sich „Wie können wir denn leben“, wenn der Einfluss der Christen stetig nachlässt und humanistische Werte immer mehr Überhand nehmen? Wie konnte es so weit kommen? Aus diesem Grund fasst Schaeffer die Epochen von der Antike bis zur Postmoderne zusammen und verdeutlicht somit den Vormarsch des Humansimus, der sich in Wissenschaft, Kunst, Literatur und Musik widerspiegelt(e). Für mich waren die letzten 2 bis 3 Kapitel die interessantesten. Der Autor mutmaßt über die Fortschritte von Gen-Technik, Computer, Wirtschaft, Politik und Terrorismus und hat in vielem (leider!) Recht behalten. Alle weitern Kapitel davor waren für mich sehr zäh und nur schwer zu lesen. Obwohl er die Epochen recht knapp zusammen fasste und einen Überblick über Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Literatur und Musik des jeweiligen Zeitabschnitts gab, war mir das alles doch zu ausschweifend. Oft war ich ratlos, was mir der Autor denn nun mit dem Geschriebenen sagen möchte und wohin „die Reise“ geht. Er schrieb mir auch zu einseitig, schien alles als negativ zu empfinden oder pauschalisierte zu sehr. Kurze Infokästchen und viele Zwischenüberschriften versuchen den Inhalt etwas leichter lesbar zu machen, aber das konnte mir aufgrund der Schreibweise des Autors nur wenig helfen. Ich denke, dass vor allem Leser, die sich gut in Geschichte, Philosophie und Kunst auskennen, bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen werden.

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  • Gesellschaftsanalyse im Blick auf biblische Grundaussagen

    Wie können wir denn leben?: Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur
    mabuerele

    mabuerele

    31. October 2014 um 20:53

    Es handelt sich um die Neuauflage eines vom Autor in den Siebziger Jahren geschriebenen Buches. In 12 Kapiteln analysiert der Autor die westliche Kultur, beginnend in Rom der Antike. Dabei wendet er sich insbesondere den Epochen Mittelalter, Renaissance, Reformation und Aufklärung zu, bevor er die aktuellen Probleme betrachtet.  Wie schon ausgeführt bezieht sich aktuell auf die Siebziger Jahre. Im letzten Kapitel legt er seine Meinung zu möglichen Entwicklungen dar. In den einzelnen Zeiträumen werden Philosophie, Naturwissenschaft und Kunst ausführlich beschrieben. Dabei wird aufgezeigt, inwieweit sich die Gesellschaft von den Grundlagen der Bibel entfernt hat. Positiv hervorzuheben sind die vielseitigen Darstellungen von Literatur, Musik, Architektur und bildender Kunst. Aufbauend auf umfangreiche Kenntnisse der Philosophie wird deren Veränderung dargestellt. Das setzt allerdings voraus, dass der Leser des Buches über mehr als Grundkenntnisse auf diesen Gebieten verfügen sollte. Sonst ist man schnell überfordert, da der Sprachstil dem einer wissenschaftlichen Darstellung angepasst ist. Das betrifft auch die Verwendung von Fachbegriffen.   Problematisch finde ich, dass der Autor vorwiegend die Dinge darlegt, die seine Meinung belegen. Dadurch wirken viele Argumentationen einseitig. Auch das Hinterfragen von Ursachen fehlt. Besonders deutlich wird das bei der  Behandlung der Reformation. Hier werden nur die positiven Folgen hervorgehoben, negative Entwicklungen ausgeblendet. Über weite Strecken war mir nicht klar, wo der Autor hinwollte, was das Ziel seiner Ausführungen war. Die Beschreibung der Zustände in den westlichen Ländern wurde dann sehr konkret. Die Voraussagen für die Zukunft sind zum Teil so eingetroffen. Vergleiche mit dem Rom der Antike sind nicht von der Hand zu weisen. Nachbemerkungen zur deutschen Neuauflage und ein Zeitregister ergänzen das Buch. Das Cover mit der zerfallenen Stadt passt zur Aussage des Buches.

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