Francis Spufford Heilige (Un)Vernunft!

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(1)
(2)

Inhaltsangabe zu „Heilige (Un)Vernunft!“ von Francis Spufford

Mit „Heilige (Un)Vernunft“ legt Francis Spufford eine geistreiche, scharfzüngige und sehr persönliche Verteidigung des christlichen Glaubens vor. Spufford legt den Fokus nicht auf die naturwissenschaftlichen Aspekte der Diskussion („ganz ehrlich: Wer will das letztlich beweisen?“). Vielmehr legt er dar, warum sein Glaube ihm Antworten auf die Grunderfahrungen menschlichen Daseins liefert, um die andere Denksysteme so gerne einen großen Bogen machen: Die Erfahrung des eigenen Scheiterns („dieser menschliche Hang, ständig Sch… zu bauen“) oder die tiefe Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe! Ein Buch für Christen, die keine Lust mehr haben, von vermeintlichen Realisten bevormundet zu werden. Ein Buch für Skeptiker und Zweifler, die wissen wollen, warum aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert noch ernsthaft an Jesus glauben. Und ein Buch für alle, die einfach mal wieder eine wirklich intelligente Streitschrift zum Thema lesen wollen.

Absolut nicht empfehlenswert, besonders nicht für Suchende und Leute, die nicht richtig im Glauben verankert sind...

— Maerchentraum
Maerchentraum

der menschliche Hang Dinge in den Sand zu setzen

— gusaca
gusaca

Stöbern in Sachbuch

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Heilige (Un)Vernunft!" von Francis Spufford

    Heilige (Un)Vernunft!
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuenLeserunde einladen: Der Brendow-Verlag  stellt zwei Exemplare des Buches "Heilige (Un)Vernunft“ von Francis Spufford zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Ich bin Christ - und das fühlt sich gut an! Mit „Heilige (Un)Vernunft!“ legt Francis Spufford eine geistreiche, scharfzüngige und sehr persönliche Verteidigung des christlichen Glaubens vor. Spufford legt eindrücklich dar, warum sein Glaube ihm Antworten auf die Grunderfahrungen menschlichen Daseins liefert, um die andere Denksysteme so gerne einen großen Bogen machen: Die Erfahrung des eigenen Scheiterns („dieser menschliche Hang, Dinge ständig in den Sand zu setzen“) oder die tiefe Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe! Ein Buch für Christen, die keine Lust mehr haben, von vermeintlichen Realisten bevormundet zu werden. Ein Buch für Skeptiker und Zweifler, die wissen wollen, warum aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert noch ernsthaft an Jesus glauben. Und ein Buch für alle, die einfach mal wieder eine wirklich intelligente Streitschrift zum Thema lesen wollen. Bitte bewerbt euch bis zum 22. Oktober hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

    Mehr
    • 118
  • Irrlicht statt Leuchtturm

    Heilige (Un)Vernunft!
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    30. November 2014 um 07:31

    "Heilige Unvernunft! - Warum Christsein, allen rationalen Bedenken zum Trotz, noch immer erstaunlich viel Sinn macht" Der Untertitel ist hervorragend! "Sinn machen" als deutsche Analogie zu dem englischen "to make sense" ist zwar zum Fußnägel-Aufrollen, findet aber immer mehr Eingang in unsere Umgangssprache. Die Leute scheinen inzwischen Englisch zu lernen, sie können es nur nicht übersetzen. Der Autor Francis Spufford, geboren 1964, ist in England seit langem bekannt als Autor erzählender Sachbücher. Er hat mit seinen auch literarisch ambitionierten Werken schon zahlreiche Preise gewonnen (nach Amazon). Der herausgebende Brendow-Verlag kommentiert: "Ich bin Christ - und das fühlt sich gut an! Mit "Heilige (Un)Vernunft!" legt Francis Spufford eine geistreiche, scharfzüngige und sehr persönliche Verteidigung des christlichen Glaubens vor. Spufford legt eindrücklich dar, warum sein Glaube ihm Antworten auf die Grunderfahrungen menschlichen Daseins liefert, um die andere Denksysteme so gerne einen großen Bogen machen: Die Erfahrung des eigenen Scheiterns ("dieser menschliche Hang, Dinge ständig in den Sand zu setzen") oder die tiefe Sehnsucht nach bedingungsloser Liebe! Ein Buch für Christen, die keine Lust mehr haben, von vermeintlichen Realisten bevormundet zu werden. Ein Buch für Skeptiker und Zweifler, die wissen wollen, warum aufgeklärte Menschen im 21. Jahrhundert noch ernsthaft an Jesus glauben. Und ein Buch für alle, die einfach mal wieder eine wirklich intelligente Streitschrift zum Thema lesen wollen." Dieser Text hat mich sehr angesprochen - aber welche Enttäuschung! Eine wirklich intelligente Streitschrift? Wirklich intelligent ist diese Schrift nicht. Sie steckt voller Redundanzen, konkrete Aussagen sind eher spärlich. Der Autor versucht eine philosophische Annäherung an das Thema, was das Ganze nochmal trockener macht. Ich mußte mich regelrecht zwingen zum Weiterlesen. Immer wieder hat der Text seitenweise gar keinen Inhalt - früher hätte man das Geschwafel genannt. Die Wortwahl bewegt sich häufig auf Gossenniveau. Jemand, der nicht glaubt, lebt nicht in der Konsequenz zwingend auf sozial niedrigem Niveau. Das stört. In einem Satz auf normaler Sprachebene fließt Fäkalsprache ein. Ob der Autor selbst keinen Respekt vor Gott hat oder ob er sich mit diesen unsäglichen Ausdrücken bei Ungläubigen einschmeicheln will, kann ich nicht bewerten. Aber es nervt. Denn selbst ein logisch denkender Ungläubiger würde sich nicht in dieser Weise äußern. Jemand, der eine Beziehung zu Jesus hat, wird verletzt, weil so restpektlos über unseren Herrn gesprochen wird. Wer mit Jesus nichts zu tun haben will, findet sich in seiner Haltung bestätigt, Gott ist Objekt des Spottes, der Minderachtung - nicht nötig, sich darum zu kümmern. Gott wird auf die Ebene eines Hanswursts gezogen, den man ungestraft verspotten kann - aber was sagt die Bibel? "Gott läßt sich nicht spotten." Schon ziemlich zu Anfang führt der Autor den Begriff "Menschliche Haltung, Dinge in den Sand zu setzen", abgekürzt MHDidSzs, ein. Das ist sein Ausdruck für die Neigung zu sündigen. In der Wissenschaft ist es geläufig, neue Begriffe einzuführen, um neue Tatbestände zu fixieren. Das ist hier aber nicht nötig. Der Begriff "Sünde" ist eingeführt, wird zwar heute eher in Verbindung mit einer Diät verstanden, aber jeder wird das in einem christlichen Buch nachvollziehen können: Unnötiger Ballast. Der Autor bezeichnet sich selbst als Christen. Der Begriff ist nicht geschützt. Viele bezeichnen sich als Christen, weil sie an eine christliche Gemeinschaft Kirchensteuern abführen. Das ist aber nicht der Maßstab. Die Christen sind die Gemeinschaft derjenigen, die sich an Jesus Christus und seinem Wort orientieren und ihm auf dem Weg in den Himmel nachfolgen, nach dem Johannesevangelium 3,3: "Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." Der Autor glaubt expressis verbis nicht an die Bibel, S. 128: "Es ist nicht wahr, dass wir nie über unsere Kräfte hinaus geprüft werden." Er glaubt selbst nicht, was er für glaubenswert hält. Entweder ich vertraue mich Jesus an, oder ich lasse es. Das, was der Autor von sich gibt, ist das, was die Bibel lauwarm nennt: Offb 3,16 "Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Es ist nicht so, daß der Text vollständig gottlos ist. Hin und wieder kommt eine Aussage, der man auch als Christ zustimmen kann. Aber insgesamt ist der Text eine Irreführung. ... und wieder begegnen wir der modernen Theologie, die von späten Evangelien ausgeht, die von allen möglichen Leuten bearbeitet wurden, von denen jeder seine Meinung einfließen ließ. All diese Umstände, um nur nicht glauben zu müssen, daß die Bibel Gottes Wort ist! Es ist ja so viel angenehmer, wenn man davon ausgeht, daß die Evangelien in einem Abstand von Jahrzehnten zu den Ereignissen verfaßt wurden. Dann kann man alles, was einem zu nah auf die Pelle rückt, einfach einer schlechten Überlieferung anlasten. Sehr praktisch! :-( Die Ansicht, Mitarbeiter der Kirche grunsätzlich als Christen zu bezeichnen, wird z.B. auf S. 213 deutlich: "... von Christen begangenen Unzulänglichkeiten der Gegenwart wie Kindesmissbrauch durch Geistliche..." - gefolgt von Verweisen auf Hexenjagden, Kreuzfahrer etc. So jemand ist kein Christ! Wenn ein echter Christ fällt, wird er seine Sünde bekennen und dagegen kämpfen. Was aber hier zur Diskussion steht, ist nicht das Fallen Einzelner, sondern die Unterwanderung der katholischen Kirche durch Nichtchristen in verantwortlichen Positionen. Und nicht nur in der katholischen Kirche. Auch die evangelische Kirche ist von Nichtchristen durchsetzt: Leute, die niemals eine Entscheidung für Jesus getroffen haben, ihm nie ihr Leben anvertraut haben. Und auch nicht mit ihm leben wollen. Ich weiß ja nicht, wie der Autor gelehrt worden ist, aber wir haben im Konfirmandenunterricht gelernt, daß die Kirche der Leib Christi ist, die Gesamtheit derjenigen, die ihn als Herrn angenommen haben (deshalb gibt es auch keine KirchenMITglieder. Die Kirche ist kein Sportverein). Solche Mörder haben keine Beziehung zu Jesus. Also gehören sie nicht zur Kirche Christi, ob sie nun Steuern zahlen oder nicht. Ebenso beschuldigt der Autor Christen aller möglichen Dinge von Betrug über Erpressung bis zu Mord. Natürlich können sich auch Christen nicht über solche Dinge erhaben fühlen. Sie kommen vor. Aber wenn jemand mit Jesus lebt, sind das Unfälle - und es ist unredlich, Menschen, denen Unfälle passieren, mit solchen gleichzusetzen, die dasselbe mit voller Absicht tun. "Christlicher Glaube hat die gleiche Kraft, wie sie Kultur und Vorstellungskraft haben" (S. 216)? Glaube versetzt Berge. Vorstellungskraft nicht. Was soll sowas? Was beabsichtigt der Autor damit, solche Aussagen zu machen, die der Bibel explizit widersprechen? Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Christen glauben also nicht mehr an die Hölle (S. 231): "Bei echten Christen ist sie eher nicht mehr so angesagt". Sehr interessant! Ich kenne nämlich keinen einzigen davon. Die Christen, die ich kenne, glauben alle an die Bibel und demnach auch an die Hölle. Die, die nicht an die Bibel glauben, sind keine Christen. Die gehören vielleicht der ein oder anderen Kirche an - aber nicht Jesus. Wer Jesus nachfolgt, hat Ehrfurcht vor dem Wort Gottes, so hat Jesus gelehrt. Trotzdem zählt sich der Autor selbst zu den "echten" Christen (S. 232), mitsamt seiner Leugnung der Aussagen des Wortes Gottes. Hatte noch jemand Zweifel, daß wir es bei diesem Autor mit einem ganz richtigen Ungläubigen zu tun haben? Diese Zweifel haben sich ab Seite 232 dann wohl erledigt. Der Autor scheint ausdrücken zu wollen, jegliche Form von Sexualität sei erlaubt, S. 242ff. Hat er nun die Bibel nie gelesen oder glaubt er nur nicht daran? Oder kämpft er dagegen und will es nicht zugeben? Gerade in diesem Bereich gibt uns die Bibel klare Richtlinien. Wir können uns natürlich dafür entscheiden, die nicht akzeptieren zu wollen - aber dann dürfen wir uns nicht als Christ bezeichnen. Zumindest sollte man mal darüber nachdenken, daß der lebendige Gott einen Grund dafür gehabt haben muß, sich in seinem Wort so deutlich zu formulieren. "Wir halten uns überhaupt nicht an die abgedrehten Verhaltensregeln des alten jüdischen Gesetzes, weil sie ja durch die Gnade ersetzt wurden." Ach so! Dann haben wir hier also wieder so einen, der drei Viertel der Bibel in den Mülleimer für Altpapier wirft. Und nicht versteht, daß das Alte Testament erst die Grundlagen für das Neue Testament legt. An etlichen Stellen wird die Bibel auch massiv mißhandelt. S. 249: "... dass das wichtigste Gebot, das wir [k]tatsächlich haben[/k](Hervorhebung vom Verfasser), nämlich unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst...". Mit ganz wenig Aufwand kann man die Bibel ins Gegenteil verkehren - und das tut der Autor gern. Der Bibeltext lautet korrekt: Matth. 22, "37 Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand." 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."" Zuerst einmal kommt unsere Liebe zu Gott - erst infolgedessen können wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Mit diesem Nächstenliebe-Feigenblatt soll dann davon abgelenkt werden, daß man das erste und wichtigste Gebot vollkommen übergeht. Wodurch man sich dann die Freiheit zu nehmen ermächtigt, einem nicht genehme Forderungen ins Gegenteil zu verkehren - entsprechend des jeweiligen Zeitgeistes. So haben auch schon die Hexenverbrenner argumentiert. Die esoterischen Aussagen, die im ganzen Buch verstreut sind, entstehen mit derselben Technik. Erst gegen Ende des Buches habe ich den Hintergrund des Autors durchschaut: Er schreibt sehr persönlich, und hier wird auch deutlich, warum das Buch so ein Wirrwarr ist. Im Grunde hat er gar keine Ahnung, ist nur Zaungast im Gottesdienst und hat das wenigste davon verstanden. Das Prinzip von Bekehrung, Wiedergeburt, Erlösung, Befreiung und ewiger Herrlichkeit - Fehlanzeige. Wenn man dieses Buch gelesen hat, ist einem ganz schwindelig. Nicht, weil so viele oder so gewaltige Erkenntnisse enthalten sind - denn das sind sie nicht. Aber es stellt ein echtes Problem dar, das Wahre vom Falschen zu trennen. Nicht alles ist falsch und irreführend. Es ist einiges enthalten, was dem Evangelium diametral entgegensteht, aber manchmal kommt auch ein Satz vor, den jemand unterschreiben kann, der Jesus kennt. Das Problem liegt darin, diese beiden Ebenen zu trennen und damit die echte Botschaft Jesu herauszufiltern. Die Beschreibung und Erklärung des Abendmahls ist recht gut. Auf den letzten Seiten gibt der Autor ein persönliches Statement, was man als Leser nicht negieren kann. Demzufolge schließe ich, er versteht zwar nicht viel vom Evangelium, aber wenn er jemanden fände, der es ihm erklärt, könnte er es vielleicht schaffen, am Ende bei Jesus anzukommen. Fazit: Wer im Glauben steht und die Bibel kennt, kann sich an dieses Buch wagen. Es bringt zwar nichts an geistlichem Nährwert, aber man findet alle mögliche schräge Theologie. Argumente dafür, daß der Glaube auch heute noch trägt, finden sich praktisch nicht, eher wird der Bibel widersprochen, direkt oder durch die Blume. Der Untertitel schlägt sich im Buch überhaupt nicht nieder, das Ganze ist eher ein Geschwafel über die Kirche und Fehler in der Vergangenheit. Der Glaube wird nicht thematisiert, nur die moderne Theologie findet hier ein Sprachrohr. Gesamturteil: Nicht nützlich; für Leute, die eine Antwort auf die Frage suchen, ob am Glauben was dran ist, kann ich "Pardon, ich bin Christ" von C.S. Lewis empfehlen. Da gibt es wirklich Argumente. Dieses Buch hier ist nichts.

    Mehr
  • der menschliche Hang Dinge in den Sand zu setzen

    Heilige (Un)Vernunft!
    gusaca

    gusaca

    Der Autor , ein Anglikaner, versucht sich in diesem Buch mit der Sinnhaftigkeit des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen. Einen roten FAden, der den LEser durch dieses schwere Thema führt, habe ich in diesem Buch leider nicht vorgefunden. Der Autor reiht in einer Art Selbstgespräch seine GEdanken zum christlichen Glauben etwas wirr aneinander. Er philosophiert über die Unfähigkeit der MEnschen und schafft mit dem menschliche Hang Dinge in den Sand zu setzen MHDIDSZS einen neuen BEgriff über den er sich ausgiebig ausläßt. Er schildert Erfahrungen aus seinem eigenen LEben, kombiniert mit Auszügen aus der Bibel. Er schildert den LEidensweg Christi aus einer sehr eigenen PErspektive. DAs LEid, das JEsus für uns erlitten hat und uns damit auch unser LEiden , unsere Probleme ,unser LEben erleichtern will und uns das ewige LEben erst ermöglicht  wird als unsere größe Hoffnung dargestellt. DAs Ende des Buches ist mir wieder zu philosophisch und unklar formuliert. Auch gibt der Autor mehrmals zu nicht sicher zu sein ob Gott existiert oder eben nicht.Er zweifelt und gesteht jedem Gläubigen diesen Zweifel zu,der ZWeifel , der in seinem sogenannten MHDIDSZS begründet liegt.Seine Ausformulierungen zur zeitlich verspäteten Anpassung der Konstitution Kirche an das jeweilge ZEitgeschehen sind interessant, aber bezüglich des eigentlichen Themas nicht sehr hilfreich. Die Liebe und Gnade Gottes als zentrale Aussage gefällt mir gut, sie wird aber ziemlich wirr und unzusammenhängend ausgeführt. Insgesamt gesehen hat mich das Buch nicht angesprochen.

    Mehr
    • 5
  • Absolut nicht empfehlenswert und Buchtitel falsch gewählt..

    Heilige (Un)Vernunft!
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    23. November 2014 um 03:02

    Cover: Ich finde das Cover schön gestaltet. Verschiedene Farben und Schriftarten sind sichtbar. Allerdings wirkt es dadurch auch etwas wirr und so wie der Autor sich nicht für eine Schriftart entscheiden konnte und bei jedem Wort wechselt, so wechseln auch die Gedanken des Autoren und sind zum Teil ziemlich zusammenhanglos. Inhalt: Wer ein Buch sucht, das einem Gründe gibt, in der heutigen Zeit Christ zu sein, ist bei diesem Buch vollkommen falsch. Es geht hauptsächlich um die Meinung und die Gefühle und Gedanken des Autoren, die ziemlich zusammenhanglos rausgehauen werden. So kommt es einem vor, als ob der Autor einfach alles was ihm zu dem Thema eingefallen ist, aufgeschrieben hat. Im Endeffekt ist das Buch deswegen auch viel zu lang geworden, denn die wesentlichen Aussagen hätten sich auf wenige Seiten zusammenfassen können. Ich empfand das Buch als ziemlich nervig. Der Autor hat überhaupt keine Ahnung vom Glauben, hat die Bibel wahrscheinlich auch nicht gelesen. Seine Aussagen sind absolut nicht biblisch fundiert und entsprechen seiner eigenen, gebildeten Meinung, ohne überhaupt Ahnung zu haben, was die Bibel aussagt. Und dann schreibt er zu dem Thema, von dem er anscheinend keine Ahnung hat, auch noch ein Buch. Das ganze Buch wirkte überhaupt eher wie ein Buch, das versucht aufzuzeigen, warum der Glauben KEINEN Sinn macht, also eher das Gegenteil von dem, was der Buchtitel aussagt. Am Anfang versucht er erstmal alles aufzuzählen, wie Christen angeblich für andere sind. Ich empfand die Aussagen zum Teil als total übertrieben. Am Ende des ersten Kapitels steht dann, dass das eher ein Buch über die Gefühle wird. (Das hätte vielleicht auf dem Rückentext stehen sollen, ebenso, dass er keine Ahnung davon hat, was Jesus gelehrt hat). Dass er seinen Gefühlen freien Lauf lässt, merkt man jedenfalls im gesamten Buch, insbesondere wenn Sätze fallen, wie "Das ist völliger Mist.", ""Gott leuchtet still vergnügt während Schuldkinder sterben, eine Frau vergewaltigt wird, etc.", "Gott ist scheiße", oder Gott als Bastard bezeichnet(!) oO... Hallo, Gotteslästerung. Interessant, dass er dabei auch noch so sicher ist, dass er mit solchen Aussagen in den Himmel kommt. An eine Hölle glaubt er ja nicht und will einem weiß machen, dass es das nicht gibt, obwohl das in der Bibel ganz anders beschrieben steht. Die Bibel ist das Buch, nach dem wir uns richten sollten und da steht eindeutig, dass es eine Hölle gibt. Durch das Verdrängen, oder die Angst mit der Auseinandersetzung verschwindet das Thema nicht.. Nur weil Gott uns durch Jesus die Möglichkeit auf Vergebung gibt, bedeutet das nicht, dass wir sagen und tun können, was wir wollen. So stellt er es aber dar. Dann spricht er ja auch vom MHDinSzs (dem menschlichen Hang Dinge in den Sand zu setzen). Er hat schon Recht damit, das liegt einfach daran, dass es niemanden auf dieser Welt, außer Jesus, gibt, der ohne irgendeine Form von Sünde ist, oder immer und auch wirklich immer nur im Guten handelt. Jeder Mensch ist fehlerhaft. Und ich stimme ihm auch zu, dass das Christentum so wertvoll ist, weil es auch auf die Motive ankommt. Hauptsache Regeln befolgen, nur um es getan zu haben, aber nicht, weil man es mit dem Herzen möchte. Oder spenden, weil man etwas Gutes tun will, sondern nur, weil man muss. Ich denke nicht, dass dadurch gute Menschen geformt werden. Deswegen finde ich das Christentum auch wirklich wunderbar. Und Gott weiß auch, dass jeder unvollkommen ist, deswegen ist Jesus ja auch für uns am Kreuz gestorben. Mir ist auch extrem aufgefallen, dass der Autor außer Acht lässt, dass der Mensch ein selbstbestimmtes Wesen ist, das seine eigenen Entscheidungen, inklusive Konsequenzen trägt. Außerdem wird hier außer Acht gelassen, dass es auch eine Böse Macht gibt, die hier auf der Welt nun mal "zu Hause" ist und das solche Dinge nicht alle von Gott kommen.Überhaupt macht er alle Theodizeefragen zu Nichte und beleuchtet sie nur von einer Seite, nämlich der, dass sie unlogisch sind.. Man kann für ALLES Gegenargumente finden. Woran man letztendlich glaubt, das ist jedem selber überlassen. Er stellt aber nur Gegenargumente auf und lässt diese so stehen.. Deswegen kommt es mir so vor, als ob der Buchtitel falsch gewählt wurde. Diesem Kapitel nach zu urteilen sollte der Titel eher heißen "Warum Christsein, allen rationalen Bedenken zum Trotz noch immer KEINEN Sinn macht".. Fazit: Der Autor bringt einige gute Aspekte ein, der Großteil ist aber zusammenhanglos formuliert. Er wirft einfach alle seine Gedanken zum Thema ein und man bemerkt, dass er nur seine eigene Meinung darstellt, die absolut nicht biblisch fundiert ist. Der Autor steht überhaupt nicht richtig im Glauben und das was er "Glauben" nennt, ist extrem oberflächlich. Er sucht sich einfach raus, was für ihn richtig ist und alles andere wird außer acht gelassen. Das was ihm nicht passt, schiebt er auf Gott und vergisst dabei, dass der Mensch ein selbstbestimmtes Wesen ist. Die meiste Zeit spricht er in einer zynischen und vulgären Sprache. Die einzige verlässliche Quelle ist und bleibt einfach die Bibel. Für Suchende und Menschen, die nicht richtig im Glauben verankert sind, ist dieses Buch somit überhaupt nicht geeignet, da der Autor selbst kaum Ahnung vom wahren christlichen Glauben hat.

    Mehr