Francisco Goldman Der himmlische Gemahl

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Inhaltsangabe zu „Der himmlische Gemahl“ von Francisco Goldman

WAS, WENN WIR GESCHICHTE LÄSEN WIE EIN LIEBESGEDICHT? Guatemala im Fin de Siècle – Klöster und Kaffeehäuser, Plantagen und Ballsäle, eine schillernde Gesellschaft zwischen Tradition und Aufbruch. Als der Präsident sich in die schöne Nonne Paquita verliebt, lässt er kurzerhand alle Klöster schließen und nötigt die junge Frau zur Ehe. Paquitas beste Freundin, die literaturbegeisterte Novizin María, muss sich fortan allein durchschlagen. Sie trifft auf einen charismatischen Kubaner, den Freiheitskämpfer und Poeten José Martí. 'Ein Meisterwerk.' THE WASHINGTON POST

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  • Rezension zu "Der himmlische Gemahl" von Francisco Goldman

    Der himmlische Gemahl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2011 um 12:26

    Der himmlische Gemahl spielt gegen ende des 19. Jahrhunderts in Guatemala. Es ist die Geschichte von Maria de las Nieves (Maria vom Schnee). Ihr Vater kam aus New York nach Zentralamerika und traff dort Marias Mutter. Ihre ersten Jahre verbrachte Maria im guatemaltekischen Dschungel. Eines Tages kam ein Mann namens Juan Aparicio, der von 3 Frauen gehört hatte die einsam und allein im Dschungel leben. Marias Vater starb nach dem Tritt eines Maultiers. Juan Aparicio beschloss die 3 Frauen (Maria, Marias Mutter und Lucy Turner, die schwarze Bedienstete aus britisch Honduras) mit in die Stadt zu nehmen. Maria freundete sich schnell mit Juans Tochter Paquita an. Die beiden werden später auch gemeinsam auf die Klosterschule geschickt. Dort beschliesst Maria de las Nieves Nonne zu werden und wird Novizin. Doch nach einem Jahr werden alle Klöster des Landes auf Geheis des Diktatoren El Antichristo geschlossen, damit dieser Marias Freundin Paquita heiraten kann. 7 Jahre später verlassen Paquita und Maria gemeinsam mit ihren Kindern das Land richtung New York. Maria hat eine uneheliche Tochter namens Mathilde und sie weigert sich standhaft die Identiät des Vaters preiszugeben. Auf den insgesamt 700 Seiten erfahren wir die ganze Lebensgeschichte von Maria de las Nieves. Mit vielen Zeit und Perspekivenwechseln erfahren wir alles was in der Zeit zwischen der Schliessung des Klosters und der Ausreise nach New York geschehen ist. Und der Leser rätselt bei jeder Begenung von Maria mit einem neuen Mann mit, ist das der Vater von Mathilde? Lateinamerikanische Literatur ist grossartig. Man muss sich nur erst an die lateinamerikanische Sprache und Schreibart gewöhnen, denn diese ist gewalitig. Lateinamerikanische Literatur ist dicht, dramatisch, episch, leidenschaftlich und manchmal erschlägt es einen fast ab so viel Wucht. Aber wie schon gesagte es ist in den meisten Fällen grossartige Literatur.

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