Francisco González Ledesma Die Rache der Träumerin

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Inhaltsangabe zu „Die Rache der Träumerin“ von Francisco González Ledesma

Der arme Paquito war eine wahrhaft gute Seele. Voller Mitleid für die Benachteiligten half er einem orientierungslosen Rollstuhlfahrer erst über die Straße, dann in ein abgelegenes Viertel, schließlich zum Straßenstrich. Dann war Paquito tot. Auch die alte Dame war nicht mehr am Leben, als der ehrgeizige Makler sie im wunderschönen Erkerzimmer ihrer abbruchreifen Stadtvilla fand. Ricardo Méndez ist mit ganzer Seele dabei, wenn die gebrochenen Herzen eine Spur des Todes hinterlassen …

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    Die Rache der Träumerin
    Duffy

    Duffy

    14. June 2015 um 17:01

    Es scheint, als würde ein Rollstulmörder Barcelona unsicher machen. Erst der hilfsbereite Paquito, dann gibt es noch ein Opfer. Vordergründig scheinen die beiden nichts mit der alten Dame aus der alten Stadtvilla, hinter der ein Spekulant her ist, zu tun zu haben. Denn die kam ganz anders um Leben. Doch irgendwie führen die Spuren nach langen Umwegen doch noch zusammen. Das die Verbrechen überhaupt aufgeklärt werden können, ist Zufall. Denn der Kriminalkommissar Méndez, den viele für ein Fossil halten (eine Meinung, die er teilt) und am liebsten nur eine Straßenkreuzung beobachten lassen würden, nimmt die Witterung auf und er, der alte Straßenköter, gesegnet mit einer Unmenge von Geduld, kann Licht ins Dunkle bringen. Dass er allerdings allein auf sich gestellt ist, weil niemand die Ermittlungsmethoden des altgedienten Polizisten ernst nimmt, erschwert die Sache so manches Mal. Doch die Hartnäckigkeit von Méndez führt ihn ans Ende einer Geschcihte, das er sich so nicht vorgestellt hat. Méndez ist neben Carvalho von Montalban der zweite indivduelle Ermittler aus Barcelona. Ledesma hat hier ebenfalls eine sehr populäre Figur geschaffen, die eines zur genüge hat: Menschlichkeit und Emphatie. Außerdem ist ihm auf den Straßen nichts fremd geblieben. Der Autor hat diese Reihe in Spanien längst etabliert, leider liegen in deutscher Übersetzung nur drei Romane vor. Ledesma, ein viel ausgezeichneter Schriftsteller, schreibt ohne reißerische Attitüde, man kann trotz der hoffnungslosen Szenerie und den resignierenden Charakteren alles gnießen, denn er entschärft das Elend vieler seiner Protagonisten durch eine wohlige Melancholie, in der er leidenschaftliche und philophische Exkurse einbaut, die Werte des Lebens verteidigt und immer noch einen schönen Sonnenuntergang sieht, wo der Himmel von blaßgelben Wolken verdeckt und die Großstadtluft ungesiebt durch die Ritzen undichter Balkontüren dringt. Mehr als nur ein Krimi und eine beeindruckend geschilderte Hassliebe zu Barcelona.

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