Francisco Haghenbeck

 4 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf

Francisco Haghenbeck, geboren 1965 in Mexiko-Stadt, studierte Architektur an der Universität La Salle, ist Autor mehrerer erfolgreicher Romane und Drehbücher und Gründer eines eigenen Comic-Verlags. Sein Kriminalroman Trago amargo wurde 2006 mit dem mexikanischen Literaturpreis Una Vuelta de Tuerca ausgezeichnet. Das geheime Buch der Frida Kahlo wird in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter ins Englische und Französische.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Francisco Haghenbeck

Neue Rezensionen zu Francisco Haghenbeck

Cover des Buches Das geheime Buch der Frida Kahlo (ISBN: 9783458681168)
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Rezension zu "Das geheime Buch der Frida Kahlo" von Francisco Haghenbeck

käutzchen
Hallo Falls sie noch Interesse an den t Shirt habene sollten .. wenn bei ihnen möglich, kann ich es morgen Abend noch verschicken ☺️ LG Lydia

Ich hab hauptsächlich mit den lesen des Romans angefangen weil die Frau von meinen Vater ein riesen Frieda Kahlo Fan ist , da wir beide gerne lesen und die hauptsächlich meine gelesene Bücher geliehen bekommt werde ich in Zukunft bücher von Frida Kahlo lesen ( die Frau meines Vaters kann danach die Bücher behalten wenn sie möchte ) ,

Dies wahr mein erster Roman um der es sich um Frida Kahlo dreht . Mein Leseexemplar hat ein anders Buchcover , was mir aber sehr gut gefällt. Die Schriftgröße aber im Buchinnern ist für mich sehr klein gehalten, so das ich froh bin mir Lesebrille zu lesen .. auch wenn das Buch sehr interessant wahr , wahr es für mich an manchen Stellen auch langatmig gewesen .. es ist kein Buch für zwischen durch, man muss sich schon voll den Buch widmen , und das man eventuell was länger zum lesen braucht , man lernt aber eine starke Frida kennen , die viel leid erfahren musste, toll finde ich das es bei jeden Kapitel ein bis zwei mexikanische Rezepte gibt , die möglicherweise für uns schwer nachzukochen sind .. 

Jetzt bin ich gespannt auf den nächsten Roman der sich um Frida Kahlo dreht und gespannt ob er mich mehr fesselt .. 

Cover des Buches Das geheime Buch der Frida Kahlo (ISBN: 9783458681168)
teilzeitbaeuerins avatar

Rezension zu "Das geheime Buch der Frida Kahlo" von Francisco Haghenbeck

teilzeitbaeuerin
Mischung aus Realität und Fiktion

Francisco Haghenbeck rollt das Leben der Frida Kahlo chronologisch in kleinen Abschnitten auf. Er beschreibt die Stationen ihres Lebens und verflicht sie geschickt mit möglichen Dialogen, Begegnungen und Erkenntnissen. Der Schreibstil ist sehr ansprechend - in kurze Abschnitte gegliedert, fließend zu lesen, verständlich und nachvollziehbar. Frida Kahlo wird dadurch begreifbar und verständlicher in ihrem Tun. Einzig: Ich hätte mir einige Bilder zur Unterstützung des Gelesenen (Bilder der Personen, der Gemälde) gewünscht.

Cover des Buches El libro secreto de Frida Kahlo (Atria Espanol) (ISBN: 9781451641417)
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Rezension zu "El libro secreto de Frida Kahlo" von F.G. Haghenbeck

Leben nach Frida-Art

Bücher über Frida Kahlo gibt es viele. Aber längst nicht alle zeigen ein realitätsnahes Bild von ihr. Vor allem solche Bücher, die den Eindruck vermitteln, dass man etwas Neues über sie erfährt, oder die den Leser mit überraschenden Handlungen in Erstaunen versetzen, die aber noch authentisch wirken, sind die, die ich sehr gern lese.

Eins dieser Bücher ist "El libro secreto de Frida Kahlo" des mexikanischen Schriftstellers F.G. Haghenbeck (auf Deutsch "Das geheime Buch der Frida Kahlo").

Was unterscheidet dieser Roman von anderen Romanen über Frida Kahlo? Aus meiner Sicht ist das Interessante daran der Schwerpunkt, den Haghenbeck für die Handlung gesetzt hat. Er erzählt über Fridas Leben, als wäre dieses vom Tode bestimmt. Da hat der Spruch "¡Viva la vida!", mit dem Frida immer in Verbindung gebracht wird, eine ganz andere Bedeutung. So hat Frida laut Haghenbeck immer so gelebt, als würde sie den Tod in ihrer Nähe spüren, und als würde sie immer mit ihm verhandeln, um mehr Zeit zu gewinnen.

Frida war eine Mexikanerin mit allem Drum und Dran. Und wie jeder Mexikaner, der seine Kultur wirklich respektiert, hat sie den "Día de los Muertos" (Tag der Toten) so gefeiert, wie es sein muss. Und hier tritt das geheime Buch auf den Plan. Einerseits ist es so eine Art Tagebuch und gleichzeitig eine Sammlung von typischen mexikanischen Rezepten, mit denen Frida ihren Diego, Freunde und auch jede Menge Prominente verwöhnt hat. Aber nicht nur sie, anscheinend haben ihr die Gerichte auch genug Ansehen beim Tod verschaffen und dadurch ihr ein paar Jahre extra Leben garantiert.

Auch der Tod war oft Thema von Fridas Kunst. Haghenbeck liefert eine Erklärung für die Entstehung dieser Kunst, die für viele als surrealistisch galt, für Frida selbst aber nur die eigene Realität darstellte. Natürlich hat das geheime Buch auch etwas damit zu tun. Mir hat diese Betrachtungsweise sehr gut gefallen.
Leider gab es die eine oder andere Liebesszene im Buch, die ich als überflüssig empfunden habe, aber die vielen Beschreibungen der Gerichte, die Frida zubereitet hat, um Menschen (und Toten) zu verführen, haben mich schnell diese Szenen vergessen lassen.

Dieser Frida-Roman ist voll mit Leidenschaft, Schmerz, mexikanischen Traditionen, Träumen und Alpträumen und mit vielen Aromen und Farben. Ich denke, am besten kocht man einige Rezepte nach, denn ich bin überzeugt, dass man beim Genießen des Ergebnisses das Leben nach Frida-Art besser verstehen kann. Gekocht habe ich noch keins der Rezepte, aber gegessen habe ich schon etwas davon, und zwar im Café des Drents Museums im niederländischen Assen, in dem die große Ausstellung "Viva la Frida" 2022 gezeigt wurde. Dieser Roman diente als Inspiration für die Speisekarte. Und so bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es war die beste Empfehlung!

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