Franck Thilliez Öffne die Augen

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Inhaltsangabe zu „Öffne die Augen“ von Franck Thilliez

Ein mysteriöser Film, der den Betrachter erblinden lässt – oder ihn das Leben kostet. Lucie Henebelle von der Kriminalpolizei in Lille steht vor einem Rätsel, als sie den panischen Anruf eines Freundes erhält: Der leidenschaftliche Filmesammler hatte einen alten Streifen betrachtet und ist nun erblindet. Als Lucie anfängt zu recherchieren, stellt sie schnell fest, dass der Film eine tödliche Gefahr darstellt. Etwa zur gleichen Zeit entdeckt man am Ufer der Seine fünf Leichen, deren Gehirne entfernt wurden. Der Pariser Kommissar Franck Sharko stößt bald auf eine Spur, die ihn zu Lucie führt – und die beiden erkennen, dass es einen diabolischen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt.

Ein Thriller mit interessanten Figuren, der sich Zeit lässt, aber die Spannung im Nacken ist stets präsent...

— parden
parden

Spannend geht anders. Allerdings aufgrund des Themas doch sehr mitreissend. Jedoch kein klassischer Thriller, schade.

— Sommerleser
Sommerleser

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    Öffne die Augen
    Code-between-lines

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    08. November 2014 um 15:39

    Zum Inhalt: Der Thriller „Öffne die Augen“ von Franck Thilliez ist der dritte Teil der Serie um die Polizeikommissarin Lucie Henebelle aus Lille sowie Hauptkommissar Franck Sharko von der Kriminalpolizei in Paris. Lucie wird verzweifelt zu ihrem Ex-Freund Ludovic gerufen, der, nachdem er einen mysteriösen Film geschaut hat, plötzlich erblindet ist. Zusammen mit einem Restaurator für alte Filme untersucht Lucie den Film und entdeckt darin eine verborgene Botschaft aus erschreckenden, abstoßenden Bildern. Ihre Ermittlungen führen sie zum Sohn eines kürzlich verstorbenen Filmsammlers aus Belgien, welcher Ludovic den Film aus dem Nachlass seines Vaters verkaufte. Kommissar Sharko wiederum recherchiert während dieser Zeit in Paris den Mord an fünf jungen Männern, die am Ufer der Seine geborgen wurde. Ein makaberes Detail: den fünf unbekannten Männern wurden das Gehirn sowie die Augen entnommen. Im Verlauf der Entwicklungen stellt sich heraus, dass die beiden Fälle miteinander verbunden sind, und dass ihre gemeinsame Vergangenheit bis in die Fünfziger Jahre zurückreicht. Während Lucie und Kommissar Sharko gemeinsam ermitteln, kommen sie nicht nur einer abgründigen Geschichte, in die neben der französischen Fremdenlegion, auch ein Regisseur experimenteller Kurzfilme, ein Neurowissenschaftler und sogar die CIA verwickelt ist, sondern auch einander näher. Eigene Meinung: Erst nach einigen Kapiteln habe ich festgestellt, dass es sich bei dem Thriller um Kommissar Franck Sharcko und Ermittlerin Lucie Henebelle um den dritten Teil einer Serie handelt. Die Geschichte trägt die typischen Elemente von Kriminalserien: zwei Ermittler, die ihre Laufbahn als Polizist(in) geprägt hat und die neben einer Passion für das Lösen von Kriminalfällen auch die Narben alter Fälle und die Abgründe menschlicher Abscheulichkeiten, in die sie geblickt haben, auf der Seele tragen. Dass das Buch Teil einer Serie ist, hat der Sache keinen Abbruch getan. Auch wenn man erahnen konnte, dass es natürlich Hintergründe gibt, die nur angedeutet werden und sich dem Leser nicht vollständig erschließen, konnte man das Buch gut als eigenständige Geschichte lesen, ohne dass man das Gefühl hatte, es fehlen zentrale Informationen. Besonders gut gefallen hat mir, wie es dem Autor gelungen ist, Hintergrundinformationen, die z.T. auch einen historischen Kern haben, gut recherchiert in die Geschichte einzuweben, ohne dass sie als störend empfunden wurden oder den Lesefluss gestört hätten. Die eingestreuten Informationen über „Subliminals“, also in Filmen und Musik versteckte „Botschaften“, die ungefiltert das Gehirn erreichen und dadurch eine manipulative Wirkung haben, der Bereich des Neuromarketings, das Forschungsprogramm „Mkultra“ der CIA, welches es von 1953 bis in die 1970er Jahre tatsächlich gegeben hat und in welchem Experimente zur Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens durchgeführt wurden, waren ein spannender zweiter Nebenschauplatz des Buches und stellenweise fast genauso spannend zu lesen wie der Plot selbst. Auf meine Wunschliste sind demnach auch Band 1, 2 und 4 der Geschichte um Franck Sharko und Lucie Henebelle gewandert!

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  • Gefährliche Bilder...

    Öffne die Augen
    parden

    parden

    Gefährliche Bilder... Lucie Hennebert, Ermittlerin bei der Kriminalpolizei in Lille, erhält eines Nachts einen mysteriösen Anruf eines Freundes: Er ist voller Panik, denn der leidenschaftliche Filmsammler hatte einen alten Streifen betrachtet – und ist nun vollständig erblindet. Als Lucie den Film selbst in Augenschein nimmt, stößt sie auf verstörende Bilder, deren Botschaft sie nicht entschlüsseln kann. Sie bittet Claude Poignet, einen Restaurator alter Filme, um Hilfe – doch der wird wenig später ermordet aufgefunden. Etwa zur gleichen Zeit trifft Hauptkommissar Sharko am Schauplatz eines grausigen Leichenfundes ein: Fünf Männer sind am Ufer der Seine entdeckt worden, ihnen allen wurde das Gehirn entnommen. Lucie und Sharko ermitteln, und schnell wird klar, dass es einen diabolischen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. Was hat es mit dem Kurzfilm aus den fünfziger Jahren auf sich, der von einem Filmliebhaber aus einem Nachlass erstanden wurde und bei ihm zur plötzlichen Erblindung führte? Doch nicht nur das - dieser Film scheint noch gefährlicher zu sein: er ist die Ursache einer ganzen Serie von Morden, bringt den Menschen, die ihn sehen, den Tod. Kommissarin Lucie Hennebert von der Kriminalpolizei in Lille steht vor einem Rätsel. Der Pariser Hauptkommissar Franck Sharko wird als Profiler zu einem anderen mysteriösen Mordfall hinzugezogen. Fünf Leichen junger Männer wurden am Ufer der Seine in der Normandie gefunden. Allen wurde die Schädeldecke aufgesägt, das Hirn entnommen und die Augen ausgeschält. Zwei Fälle, die augenscheinlich zunächst nichts miteinander zu tun haben. Doch im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass sie sehr wohl miteinander verbunden sind - und dass die Ermittlungen auch die Polizisten gehörig in Gefahr bringen... Franck Thilliez entwirft hier einen vielschichtigen und intelligenten Plot mit Elementen aus Verschwörungstheorien, Filmgeschichte, Neurowissenschaft, Spannung, Brutalität und Grausamkeit. Neben rasanten Episoden lässt sich der Autor auch ausreichend Zeit, um Sachverhalte zu erklären oder Personen sich entwickeln zu lassen. Für mich eine gelungene Mischung, da mich die angesprochenen Themen durchaus interessieren. Neben dem eigentlichen Handlungsstrang, dem eine sehr fundierte Recherchearbeit zugrunde liegt, waren es die Hauptfiguren des Thrillers, die ich interessant herausgearbeitet fand. Lucie Hennebert ist eine alleinerziehende Mutter von kleinen Zwillingsmädchen, die eigentlich vollkommen in ihrem Beruf aufgeht, dabei aber versucht, den Spagat zwischen beruflichem und privatem Leben zu schaffen. Franck Sharko dürfte eigentlich gar nicht mehr als Hauptkommissar arbeiten, da sich bei ihm nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter vor einigen Jahren eine Schizophrenie manifestiert hat, die er auch mit medizinischer Unterstützung nicht in den Griff zu bekommen scheint. Doch hält sein Vorgesetzter große Stücke auf ihn und sein Können, und so ermittelt er weiterhin als Profiler. Im Laufe des Thrillers werden immer mehr Hintergründe aufgedeckt, und so wie die Handlung selbst werden auch die Figuren des Thrillers immer vielschichtiger und lebendiger. Allein das Ende hat mich nicht wirklich überzeugen können. Eher unspektakulär und im Vergleich zum übrigen Teil der Geschichte doch recht kurz gehalten. Logisch zwar, aber doch nicht mehr wirklich überraschend. Der Epilog allerdings - der hat es noch einmal in sich. Und deutet an, dass es wohl eine Fortsetzung gibt um die beiden Kommissare... Insgesamt ein vielschichtiger und intelligent gestrickter Thriller mit interessanten Figuren, der sich phasenweise Zeit lässt, aber die Spannung im Nacken stets präsent hält. Sicher nicht mein letztes Buch von Franck Thilliez... © Parden

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    • 6
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    07. July 2014 um 00:45
  • Die Macht der Bilder

    Öffne die Augen
    guybrush

    guybrush

    17. May 2014 um 10:12

    Lille: Kommissarin Lucie Hennebelles Ex-Freund erblindet, nachdem er sich einen verstörenden Kurzfilm angeschaut hat. Obwohl sie Urlaub hat, beginnt sie zu ermitteln und entdeckt die schockierenden Geheimnisse des Films. Paris: Profiler Sharko wird zu einem grausigen Leichenfundort gerufen. Wer hat 5 jungen Männern die Augen und die Gehirne entnommen, sie unkenntlich gemacht und dann verscharrt? Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Die Spuren führen erst mal zurück in die 50er Jahre. Hennebelle und Sharko müssen kooperieren, was nicht von Anfang an problemlos funktioniert. Eine grausige Geschichte und zwei Polizisten, denen die Härte und der Wahnsinn der Welt tiefe Wunden geschlagen haben. Hardcore-Story a la Grangé mit stark angeschlagenen Ermittlern in bester skandinavischer Tradition. Lucie Hennebelle, alleinerziehende Mutter und Workoholic trifft auf Franc Sharko, den schizophrenen Profiler, der nicht nur Stimmen hört sondern auch Halluzinationen hat. Ich lehne mich zurück, die Kombination gefällt mir und verspricht Spannung. Das Konzept funktioniert auch prächtig bis zur Hälfte des Romans. Aber dann driftet der Plot immer mehr in Richtung Verschwörung und für mich war damit nicht nur die Luft raus, sondern auch die Spannung dahin. Die Auflösung des Falls ist zwar immer noch interessant, hat aber die anfängliche Faszination verloren. Dafür lässt der letzte Satz im Buch erahnen, dass es eine Fortsetzung der Hennebelle-Sharko-Serie gibt, die aber bisher nicht übersetzt wurde. Fazit: Ein Thriller in bester französischer Tradition, der aber die Qualität von Grangé oder Chattam nicht erreicht.

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  • Lese-Challenge SuB-Abbau 2014

    Annette Eickert

    Annette Eickert

    Wie schon im Jahr 2013 gibt es auch im Jahr 2014 wieder eine SuB-Abbau-Lese-Challenge Beginn: 01.01.2014 Ende: 31.12.2014 Es gelten Hardcover, Taschenbucher, eBooks und Hörbücher Lesekategorien (mindestens 20 Lesekategorien müssen erreicht werden. Lies ein Buch mit mehr als 100 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 200 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 300 Seiten Lies ein Buch mit mehr als 400 Seiten Lies ein Buch mit Braun im Cover Lies ein Buch mit Lila im Cover Lies ein Buch mit Gelb im Cover Lies ein Buch mit Orange im Cover Lies ein Buch mit Grün im Cover Lies ein Buch mit Blau im Cover Lies ein Buch mit Rot im Cover Lies ein Buch mit Weiß im Cover Lies ein Buch mit Schwarz im Cover Lies ein Buch aus dem Bereich Vampire Lies ein Buch aus dem Bereich Fantasy Lies ein Buch aus dem Bereich Jugendliteratur Lies ein Buch aus dem Bereich Thriller Lies ein Buch aus dem Bereich Krimi Lies ein Buch aus dem Bereich Gayliteratur Lies ein Buch aus dem Bereich Historische Romane Lies ein Buch aus dem Bereich Dokumentation oder dokumentarischer Roman Lies ein Buch aus dem Bereich Biographien oder Autobiographische Romane Lies ein Buch das zwischen 2000 – 2005 erschienen ist Lies ein Buch das zwischen 2005 – 2009 erschienen ist Lies ein Buch, welches du schon immer haben wolltest, aber welches du noch nicht gelesen hast Lies ein Buch, welches mehrere Geschichten aus einer Reihe beinhaltet (z.B. Sammelband) Lies ein Buch, welches du angefangen, aber nie beendet hast Lies ein Buch, das am längsten auf deinem SUB liegt Lies ein Buch das 2010 erschienen ist Lies ein Buch das 2011 erschienen ist Lies ein Buch das 2012 erschienen ist Lies ein Buch das 2013 erschienen ist Lies ein Buch das 2014 erschienen ist Lies ein Buch, welches einen Preis gewonnen hat Lies ein Buch, welches verfilmt wurde Lies ein Buch von einem noch nicht allzu bekannten Autor Lies ein Buch von einem Autor, mit dem du schon in Kontakt standest (per Email, Facebook, Twitter usw.) Lies ein Buch von einem deutschsprachigen Autor Lies ein Buch von einem englischsprachigen Autor Lies ein Buch, welches als Klassiker in der Literatur ist Lies ein Buch aus einer Buchreihe Lies ein Buch, in dem ein Tier eine Rolle spielt Lies ein Buch, welches ich geschenkt bekommen habe Lies ein Buch, an das du dich noch nie rangetraut hast Lies ein Buch mit Kurzgeschichten HIER GEHT ES ZU DEN REGELN (Link zu meinem Blog) HIER GEHT ES ZU DEN REGELN (Link zur Gruppe auf LB) Ihr könnt auch über Facebook teilnehmen Ihr könnt jederzeit einsteigen ... kein Problem!

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    • 87
  • Intelligenter, spannender Thriller

    Öffne die Augen
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    13. February 2014 um 17:36

    INHALT Ein mysteriöser Film, der den Betrachter erblinden lässt – oder ihn das Leben kostet ...Lucie Henebelle von der Kriminalpolizei in Lille steht vor einem Rätsel, als sie den panischen Anruf eines Freundes erhält: Der leidenschaftliche Filmesammler hatte einen alten Streifen betrachtet und ist nun erblindet. Als Lucie anfängt zu recherchieren, stellt sie schnell fest, dass der Film eine tödliche Gefahr darstellt. Etwa zur gleichen Zeit entdeckt man am Ufer der Seine fünf Leichen, deren Gehirne entfernt wurden. Der Pariser Kommissar Franck Sharko stößt bald auf eine Spur, die ihn zu Lucie führt – und die beiden erkennen, dass es einen diabolischen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt ...""Quelle Goldmann MEINE MEINUNG Was mich an Öffne die Augen angezogen hat, war der Klappentext, der in gewissem Maße an den Horrorstreifen "The Ring" erinnert. Zumindest was den Teil betrifft, bei dem die Menschen, die den Film ansehen, sterben. Doch Öffne die Augen ist ganz anders als der Film - zum Glück! Selten habe ich einen so intelligenten, schaurigen, spannenden Thriller gelesen. In seiner Art (vor allem was die Entwicklung des Plots betrifft) hat er mich an die Verfilmung von Die purpurnen Flüsseerinnert. Es beginnt schaurig, übernatürlich, doch bleibt es das auch? Wie wird alles gelöst? Kann das tatsächlich noch logisch erklärt werden? Ja, in der Tat.  Öffne die Augen ist meiner Meinung nach kein Buch, das man mal eben so wegliest. Es ist clever, es ist verworren, es ist teilweise recht theoretisch. Auch die Protagonisten sind nichts für jeden Geschmack. Besonder Kommissar "Shark" nicht, der für manch absurde Situation sorgt. Man muss es mögen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass keine 08/15 Figuren gewählt wurden. Vor allem Lucie und Shark überzeugen durch Tiefe und vielschichtige Charakterzüge. Man spürt die Liebe zum Detail, mit dem sie und die Handlung drumherum entworfen wurden. Es wirkt einfach alles rund und stimmig.  Der Plot besteht zunächst aus zwei Erzählsträngen, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Da ist einmal der Filmesammler, der einen alten Streifen aus den fünfziger Jahren findet. Euphorisch sieht er ihn sich an, doch unmittelbar danach ist er blind. Was ist passiert?Gleichzeitig werden am Ufer der Seine fünf Leichen gefunden. Was hat das mit dem Film zu tun? Wie hängt alles zusammen? Zwischendurch werden immer wieder Informationen über die Geschichte des Films eingestreut. Nicht des speziellen Films in diesem Roman, sondern der historischen Entstehung des Film im Allgemeinen. Besonders Lesern, die technisch und geschichtlich interessiert sind, wird das gefallen. Am Ende geht alles etwa zu plötzlich, für meinen Geschmack, und ich hätte mir etwas mehr davon erhofft. Trotzdem hat mir die Auflösung alles in allem gut gefallen und sie bietet einen runden, wenn auch etwas übereilten, Abschluss.  Öffne die Augen ist ein besonderer Thriller, bei dem es mir schwer fällt, ihn in Schubladen zu stecken. Aber das ist auch gut so. Mich konnte er überzeugen. Er ist spannend, er ist intelligent und überraschend.  Noch einen Pluspunkt für das Cover, das ich bei der Taschenbuchausgabe viel ansprechender als bei der HC Variante finde.  4,5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Goldmann ~*~  480 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-442-48001-2 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Januar 2014 ~*~ 

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  • Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt

    Öffne die Augen
    Ani

    Ani

    09. February 2014 um 21:53

    Ludovic Sénéchal ist ein leidenschaftlicher Filmsammler. Er kann sein Glück kaum fassen, als er in einem Nachlass eine nicht gekennzeichnete Filmrolle entdeckt und diese erwerben kann. Voller Spannung schaut er sich das anonyme Werk in seinem privaten Heimkino an. Seine Freude über den alten Film hält allerdings nicht lange an, denn nach dem Ansehen taumelt Ludovic panisch durch seine Wohnung. Er kann nichts mehr sehen. Nur mit großer Mühe gelingt es ihm seine Bekannte Lucie Hennebelle von der Kriminalpolizei in Lille anzurufen. Lucie versucht herauszufinden, was es mit der alten Filmrolle auf sich hat. Ist der Inhalt so entsetzlich, dass er beim Betrachter zur Erblindung führt? Auf jeden Fall scheint jemand so großes Interesse an dem Film zu haben, dass er dafür über Leichen geht. Zur gleichen Zeit werden am Ufer der Seine grausam verstümmelte Leichen entdeckt, denen die Gehirne entfernt wurden. Profiler Franck Sharko übernimmt in diesem Fall die Ermittlungen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt. Für Lucie und Sharko beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sie haben es mit Gegnern zu tun, die vor nichts zurückschrecken.... Meine Meinung " Ein mysteriöser Film, der den Betrachter erblinden lässt - oder ihn das Leben kostet... ", steht in roter Schrift auf der Buchrückseite. Dieser Satz lässt wohl ganz spontan das Herz eines Thrillerfans höher schlagen. Denn spannende Unterhaltung und eine Geschichte, die sich um einen Film rankt, der jeden Betrachter das Augenlicht kostet, scheinen garantiert. Genauso spannend wie erhofft startet dann auch die Thrillerhandlung. Doch leider kann die aufgebaute Spannung nicht durchgehend gehalten werden. Obwohl der Film im Zentrum der Ermittlungen steht, und nach und nach seine grausamen Geheimnisse preis gibt, ist das Phänomen der Erblindung recht schnell abgehakt. Es folgen recht langatmige Erklärungen zur Verwendung der alten Techniken, mit denen früher Filme gedreht wurden. Diese werden zwar in die Handlung eingeflochten, sorgen aber dafür, dass das Tempo der Erzählung stark gebremst wird. Der Handlungsstrang mit den grausam verstümmelten Leichen hat auf den ersten Blick nichts mit der eigentlichen Erzählung zu tun. Nach und nach verknüpfen sich die verschiedenen Stränge allerdings schlüssig miteinander. Im Zuge der Ermittlungen müssen Lucie und Sharko unterschiedliche Handlungsorte aufsuchen. Auch hier hat man beim Lesen leider oft das Gefühl auf der Stelle zu treten. Denn durch die recht detaillierten Beschreibungen von Land und Leuten, verliert man fast den eigentlichen Fall aus den Augen. Dabei bleibt leider auch das Interesse an den Ermittlungen auf der Strecke. Die Ermittlerin Lucie Henebelle wirkt sehr sympathisch. Man kann sich gut mit ihr identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Profiler Franck Sharko macht es einem da deutlich schwieriger. Denn in vorherigen Fällen scheint es das Schicksal nicht gerade gut mit ihm gemeint zu haben. Das ist für ihn sehr bedauerlich, doch trotzdem ist ein Ermittler, der an einer psychotischen Schizophrenie leidet und auch sonst die ein oder andere Macke hat, schon sehr gewöhnungsbedürftig. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieses Thrillers sehr schwer getan. Das mag daran liegen, dass ich mir eine ganz andere Erzählung erhofft hatte und vom eigentlichen Geschehen enttäuscht war. Die Zusammenhänge, die die beiden Ermittler schließlich aufdecken, sind erschütternd und regen zum Nachdenken an. Dennoch wirkte die Handlung auf mich sehr zäh, sodass ich das ein oder andere Mal versucht war, das Buch einfach abzubrechen. Ich vergebe deshalb auch nur zwei von fünf möglichen Sternen.

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  • 3,5 Sterne - cine(t)astisch leider nur in Teilen

    Öffne die Augen
    Gurke

    Gurke

    05. February 2014 um 19:36

    „Man kann keinen Ort aufsuchen oder von ihm fortgehen, keinen Raum betreten oder verlassen, ohne etwas von sich dorthin mitzunehmen und dort zurückzulassen und ohne etwas von dort mitzunehmen.“ (S.228) An diese Locard'sche Regel klammern sich die französischen Ermittler in einem besonders schwierigen Fall, bei dem der Täter nahezu vom Erdboden verschluckt ist und der Beginn seiner Mordserie rund ein halbes Jahrhundert in der Vergangenheit liegt. Die Rede ist von einem perfiden Mörder, der die Gehirne und die Augen seiner Opfer mit chirurgischer Perfektion entfernt und ihnen danach die Hände abhackt, um eine Identifizierung möglichst zu verhindern. Die aktuellen fünf toten Männer, welche in einer Baustelle verschart wurden, sind aber nicht das einzige Problem, denn derzeit ist ein Fim im Umlauf, der von ungeheurem Interesse für zwei Unbekannte ist, die dafür sogar über Leichen gehen. Dieses Video wurde lange Zeit in einer privaten Sammlung gehütet, doch nach dem Tod des Besitzers günstig veräußert. Der Käufer erblindete nach der Sichtung und warnt vor den verstörenden Bildern. Kann eine unbeschriftete Filmrolle wirklich diesen Effekt auslösen und in welcher Verbindung stehen die gehirnlosen Leichen? Nach dem Klappentext habe ich auf ein Revival der „The Ring“ Filme gehofft, bei denen wie hier auch die Aufnahmen eines kleinen Mädchens zu dramatischen Folgen führen. Im Endeffekt ist der Film zwar im Fokus des Thriller, aber auf eine ganz andere Art, die viel eher mit Verschwörungstheorien in Bezug auf den Inhalt in Zusammenhang stehen, statt mit gesundheitlichen Folgen für die Betrachter. Filmfans werden aber von „Öffne die Augen“ begeistert sein, da der alte Stummfilm von allen Seiten untersucht wird und für die 50er Jahre über ganz erstaunliche Effekte verfügt, die selbst mich als Laien mit der Kraft der beschriebenen Bilder fesseln konnten. Der Buchtrailer auf der Verlagsseite hat diese Szenen sehr eindrucksvoll zum Leben erweckt. Interessant ist zu erwähnen, dass der Autor schon vorher mit beiden Protagonisten Krimis bzw. Thriller veröffentlich hat und dieses schon 2012 erschienene Werk der erste gemeinsame Fall der beiden ist. Lucie Hennebell ist Zwillingsmutter und auf den ersten Blick der gute Cop mit viel Sympathiepotenzial, die aber auch ihre dunklen Geister der Vergangenheit trägt. Dagegen ist Sharko, Profiler mit shizophrenen Zügen, ruppiger und verschlossener, sodass seine Selbstgespräche mit der eingebildeten Eugenie merkwürdig und zum Teil störend wirken. Der Schriftsteller wollte sich mit der komplexen Geschichte, die sogar erschreckenderweise auf wahren Begebenheiten beruht, selbst übertreffen, was ihm auch in dieser Form gelungen ist. Für meinen Geschmack ist er damit über das Ziel hinausgeschossen, obwohl der Schreibstil und die Idee mitreißen könnten! „Öffne die Augen“ ist eine Mischung aus Dan Brown und Jean-Christophe Grangé, aber leider ohne die Horrorfilm-Zutaten, die auf dem Klappentext versprochen werden. In Sternen ausgedrückt würde ich gute 3,5 Sterne vergeben, weil Franck Thilliez eine geschickt konstruierten Plot erschaffen hat, der aber leider zu viel verschiedenen Input gab und durch die Jagd um den Globus und den politischen Wirbel im Mittelteil die Spannung nicht durchhalten konnte.

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  • Anders als Erwartet

    Öffne die Augen
    Natalie77

    Natalie77

    04. February 2014 um 07:36

    Inhalt: Ein Fan alter Filme erwirbt aus einem Nachlass alte Streifen unter anderem einen ohne Titel und Herkunft. Als er sich diesen anschaut erblindet er. Er bittet Kommissarin Lucie Hennebelle um Hilfe. Sie versucht rauszufinden was es mit diesem Film auf sich hat und sieht ihn sich selber an. Sie merkt eine Beklemmung bei den mysteriösen Bildern. Um genaueres zu erfahren sucht sie Claude Poignet auf, ein Filmrestaurator, und bittet ihn sich den Film mal genauer anzusehen, doch dieser wird kurze Zeit später tot aufgefunden. Gleichzeitig werden am Ufer der Seine fünf Leichen gefunden, ihnen fehlt das Gehirn. Schnell stellt sich bei den Ermittlungen heraus das die beiden Fälle in Zusammenhang stehen. Meine Meinung: Das Buch startet wirklich spannend, die ersten über hundert Seiten ließen sich sehr schnell weglesen, unter anderem wegen dem flüssigen Schreibstil von Franck Thilliez. Die Handlung ist kurz und präzise auf den ersten Seiten, doch leider bleibt das nicht so. Ich empfand viele Passagen, wenn auch nötig für den Verlauf des Buches, recht langatmig. Man liest hier nicht nur einen Thriller sondern lernt auch viel darüber wie Filme früher entstanden, alte Techniken. Doch nicht nur das auch die Länder die bereist werden werden ziemlich genau beschrieben. So hatte ich mehrmals einen Durchhänger und musste mich wieder aufraffen weiter zu lesen. Etwa ab der Hälfte habe ich mich dann durchgequält und fand gar keinen richtigen Draht mehr zur Handlung. Hier passierte zwar auch kurz was, aber das war dann auch recht schnell abgehandelt und die Suche nach dem Täter ging in ziemlich viel Theorie weiter. Das Ende riss es dann auch nicht mehr raus, die Aufklärung des Falls war ziemlich unspektakulär. Die Protagonisten sind hier recht ungewöhnlich. Zum Einen ist da Kommissarin Hennebelle, eine Alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Sie hat sich in diesen Fall verbissen und anstatt ihren Urlaub zu genießen und mit ihrer kranken Tochter zu verbringen, reibt sie sich für den Fall auf. Man kann es als Pflichtbewusstsein sehen wenn man es positiv sieht. Da sie mir sonst sympathisch war, sah ich es positiv. Dann ist da noch Hauptkommissar Sharko. Er leidet scheinbar an Schizophrenie und ist somit eigentlich auch beurlaubt. Mischt aber trotzdem bei einem Fall von 5 gefundenen Leichen mit. Er ist Profiler, weswegen sein Chef ihn wohl angefordert hat. Seine Gespräche mit einer Art Geist war vor allem am Anfang irritierend. Wurde aber dann besser, auch weil es weniger wurde. Er ist ein alter Brummbär, so habe ich ihn zumindest empfunden. Alleine und ziemlich abweisend zu Beginn öffnet er sich mit der Zeit. Alles in allem ist das Buch gewiss nicht schlecht wenn man Fan von alten Filmen und deren Techniken ist. Ansonsten kann es schon etwas ermüdend sein dieses Buch zu Lesen. Die Spannung fehlte mir ein ganzes Stück und konnte auch gegen Ende nur noch mäßig aufgebaut werden. Zudem habe ich einfach etwas anderes erwartet als Verschwörungstheorien die hier sehr ausführlich beschrieben wurden.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Rezension zu "Öffne die Augen" von Franck Thilliez

    Öffne die Augen
    Lesefee86

    Lesefee86

    04. December 2012 um 21:01

    Kann ein Film jemanden erblinden lassen? Dies passiert dem leidenschaftlichen Filmsammler Ludovic Sénéchal bei einem Film, den er kurz zuvor bei einem jungen Mann gekauft hat. Seine Exfreundin Ermittlerin Lucie Henebell nimmt sich dem Fall an und gemeinsam mit einem Filmkenner entdeckt sie im Hintergrund des Film unglaubliche Bilder von kleinen, scheinbar verängstigten, Mädchen. Durch Zufall begegnet sie Kommissar Sharko, der an einem Fall arbeitet, in dem fünf Leichen die Gehirne entnommen worden sind. Die beiden Ermittler bemerken schnell eine Verbindung zwischen den beiden Fällen und sie machen sich auf die Suche nach den Tätern - die alles andere als ungefährlich ist. Rezension/Meinung: Da ich selbst regelmäßig gerne ins Kino gehe und auch immer wieder neu entdeckte Filmschätze schaue und genieße, fühlte ich mich mit dem Anfang des Hörbuches sehr verbunden. Man begegnet der Leidenschaft eines Filmsammlers, der ins kleinste Detail geht und dem Leser und Hörer das Schauen noch etwas schmackhafter macht. Kurz darauf aber weiß man plötzlich nicht mehr was passiert ist. Verwirrt verfolgt man die weiteren Handlungen des plötzlich erblindeten Sénéchel. Fragen stürzen auf einen ein und es dauert eine Weile bis es Antworten gibt. Dafür wird man mit der sympathischen Henebell abgelenkt, die sich mit dem Fall vetraut macht und gleich schon scheinbar verfolgt wird. Neben der Haptgeschichte um den Film, die das Wissen um die Art des Filmemachens noch vertieft und eine gewisse Spannung aufbaut, begegnet man auch der privaten Ermittlerin, die zwei Töchter hat und selbst Zweifel hat, ob sie sich gut genug um sie kümmert. Als man dem Ermittler Sharko begegnet glaubt man kaum an eine Verbindung, da er eine ganz andere Art von Fall bearbeitet. Doch je weiter man in die Geschichte taucht, desto sichtbarer werden die Verbindungen zwischen den beiden Fällen. Der Autor schreibt die Geschichte mit guten Spannungsbögen, aber in manchen Teilen wirkt es auch etwas langwierig und man ewartet den großen Knall, der nicht kommt. Dagegen erfährt man etwas über den Ermittler und seine Macken, der er scheint alles andere als psychisch gesund. Aber als sich langsam die Liebe in die Geschichte drängt, scheint es als würde es sich nur um die Geister der Vergangenheit handeln. Die Geschichte scheint nach dem spannenden Abchluss des Falls fast seicht zu enden, doch Leser und Hörer werden mit einem Abschluss überrascht, der so nicht zu ahnen war und eine gute Portion Überraschung enthält. Auch wenn die Geschichte an manchen Punkten abfällt, erfährt man immer wieder intensive und spannende Details, die wieder alles aufeinander abstimmen und das Interesse immer wieder entfachen. Spannend und entspannend zugleich, kann man die Augen nach dieser Lektüre kaum schließen.

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  • Rezension zu "Öffne die Augen" von Franck Thilliez

    Öffne die Augen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2012 um 12:53

    Ein gutes Buch bis zur letzten Seite … und genau da ist mein Problem. Wenn die letzte Seite nicht wäre,... wäre es ein gutes Buch. Ein Cliff-hanger am Ende eines Buches ist für mich ein Gräuel. Im Buch folgen wir Zwei Personen. Die eine ist Lucie, Polizeikommissarin und alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Durch einen Ex-Freund hat sie es mit einem Speziellen Film zu tun, der wohl eine versteckte Botschaft enthält. Der Beruf bringt sie auch noch mit 5 vergrabenen Leichen zusammen, die ohne Augen und mit aufgeschnittener Schädeldecke gefunden wurden. Und zu guter Letzt liegt eine Tochter im Spital. Die andere Person ist Sharko, ein kauziger Haupt-Kommissar, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Er wird als Spezialist zu dem Fall dazu gezogen. Plötzlich hat der Film und die fünf Toten einen Zusammenhang, doch was für einen? Die Figuren sind gut ausgearbeitet und es ist der Dritte Band mit Lucie Henebelle. Mir ist es nicht aufgefallen, dh. man kann auch dieses Buch ‚Solo‘ lesen.

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  • Rezension zu "Öffne die Augen" von Franck Thilliez

    Öffne die Augen
    robbylesegern

    robbylesegern

    05. August 2012 um 16:15

    ein Fahrt in die Hölle Möchten Sie in die Abgründe der menschlichen Seele schauen, sich gruseln und atemlos jede Seite eines Buches umblättern, den Inhalt inhalieren wie den Sauerstoff den sie zum Leben brauchen, um dann am Ende der Lektüre festzustellen, dass der Mensch wirklich das grausamste Wesen auf unserem Planeten ist? Dann lesen Sie dieses Buch !!!!!!! In diesem Thriller geht es um einen Kurzfilm aus den fünfziger Jahren, der von einem Filmliebhaber aus einem Nachlass gekauft wird.Er löst bei dem Filmliebhaber nicht nur eine plötzlich auftretende hysterische Blindheit aus, sondern auch eine Serie von Morden . Was hat es mit diesem Film auf sich, der den Leuten, die ihn sehen, den Tod bringt und was hat er mit den Leichen zu tun, die am Ufer der Seine gefunden werden? Lucie Hennebert, Kommisarin aus Lille und der schon aus den Vorgängerbänden bekannte Profiler Franck Sharker treten bei der Recherche zu diesem Fall einen Sumpf an unvorstellbarer Gramsamkeit los, der bis in die höchsten Kreise reicht. Franck Thilliez wird nicht umsonst in einem Atemzug mit seinem Schriftstellerkollegen Jean Christoph Grange genannt. Ich habe zwei seiner Bücher gelesen und zwar " Der Fluch der Störche " und " Die purpuren Flüsse" und ich kann diesem Vergleich nur zustimmen."Öffne die Augen" ist zwar das erste Buch des Autors Franck Thilliez, das ich gelesen habe und ich weiß , dass ihm einige Bücher vorausgehen, in denen der ermittelnde Kommissar Franck Sharker ermittelte, dies hat den Lesegenuss dieses Buches aber in keinster Weise beeinflusst, mich aber schon auf seine Vorgängerbände neugierig gemacht. "Öffne die Augen ist nicht nur ein super spannendes Buch, sondern auch eine sehr vielschichtig und interessant aufgebaute Geschichte, die den Leser fordert. Ein gewisses Interesse an Neurophysiologie sollte schon vorhanden sein und dann werden sich dem Leser Welten eröffnen, die zwar nicht neu sind, aber an Grausamkeit nicht zu überbieten.Diese Grausamkeit liegt aber nicht unbedingt in der Beschreibung einzelner Handlungen,obwohl Thilliez damit auch nicht geizt, sondern eher an den Möglichkeiten, die die Wissenschaft uns bietet und der Einsicht, dass es für manche Menschen keine Grenzen gibt. Außer der spannenden Handlung haben mir in diesem Buch vor allem die Hauptfiguren dieses Thrillers gefallen. Lucie und "Shark" sind Protagonisten nach meinem Geschmack.Beide Figuren haben Ecken und Kanten, Shark mit seiner psychotischen Schizophrenie hat für einige lustige Begebenheiten gesorgt und seine Vergangenheit offenbart sich erst nach und nach.Aber auch die Beschreibungen der Stadt Kairo und seiner Bewohner, in die es Shark bei seinen Recherchen führt, war mehr als interessant.Wenn sie also ein Buch lesen möchten, was Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird und den Willen nach M E H R aufkommen lässt, dann gönnen sie sich diese Lektüre.

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  • Rezension zu "Öffne die Augen" von Franck Thilliez

    Öffne die Augen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. August 2012 um 14:53

    Gehirnmanipulationen Besser wäre es schon gewesen, wenn der passionierte Sammler alter Filme Ludovic Sénéchal bei diesem „Schätzchen“ aus dem Nachlass eines alten Mannes in Belgien die Augen fest geschlossen gehalten hätte. Denn nach Anschauen der nicht gekennzeichneten Filmrolle taumelt er blind und schreiend aus seinem Heimkino und schafft es nur, voller Panik seine entfernte Bekannte Lucie Hennebart, Kriminalpolizistin im verdienten Urlaub, anzurufen. Diese ist zwar mit der Krankheit einer ihrer Töchter völlig ausgelastet, dennoch schaut sie kurz nach dem Rechten. Und bemerkt, dass nicht nur sie sich für diese alte Filmrolle nun interessiert. Zwar erlebt sie, das noch lange nicht jeder einfach durch das Anschauen des Filmes erblindet und findet auf Anhieb nicht, was ihr an dem Film eigentlich solches Unbehagen verschafft, durchaus aber erlebt sie, dass die Beschäftigung mit der Filmrolle und deren auch nur kurzfristiger Besitz tödliche Folgen haben kann. Parallel zu diesen Ereignissen findet sich in der Provinz in der Normandie ein Massengrab. Fünf männliche Leichen ohne Hände und mit zerschlagenen Zähnen, somit fast nicht identifizierbar, wurden bei Bauarbeiten entdeckt. Der durch massive traumatische Erlebnisse schwer mitgenommene Profiler Franck Schako wird hinzugerufen. Zunächst nur für eine kurze Einschätzung, doch bald schon zieht ihn dieser Fall mit Haut und Haaren hinein. Vor allem, als sich herausstellt, dass es zwischen der alten Filmrolle und den neuen Morden durchaus enge Zusammenhänge geben könnte. Zusammenhänge, die ihn, die Lucie Hennebart und so manch anderen in höchste Gefahr bringen werden. Einen höchst interessanten Plot setzt Franck Thilliez in den Raum seiner Geschichte. Die intensive Forschung der Wirkung von Bildern auf das Gehirn, die Kurzeinblendung von nicht aktiv wahrnehmbaren Bildern in Filme, welche die Werbung über einige Zeit benutzte, bevor diese Form der Manipulation offiziell verboten wurde. Doch weit über solch kleine Spielereien hinaus reichen die Erläuterungen und Hintergründe, die Thilliez gibt. Mit genauer Kenntnis in Schnitttechnik und Doppelbelichtungen, von Filmen in Filmen hinter Filmen und der Verbindung dieser mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen liest der Leser fasziniert, welche Abgründe Thilliez im Buch entfaltet. Abgründe auch im Blick auf unfreiwillig, unschuldige Probanden für erste Versuche in der Vergangenheit. Das alleine schon ist gut recherchiert und dargestellt, zu dem aber gelingt es Thilliez ebenso, packende Protagonisten zu entwerfen und deren innere Problematiken und kämpfe mit sich selbst hervorragend in Szene zu setzen. Das betrifft nicht nur den als Anti-Helden konzipierten Schako, der nur beim Geräusch einer laufenden Spielzeugeisenbahn überhaupt noch Schlaf findet und ohne Badwanne mit kaltem Wasser seine erhitzen Nerven kaum mehr zur Ruhe bringt. Ein wenig überhastet wirkt das Finale des Buches, hier hätte man sich eine etwas breitere Darstellung noch gewünscht und nicht ein solch eher einfach die Dinge erklärendes Ende, vor allem, da in der Vorbereitung dieses Finales Tempo und Aktion noch einmal stark angezogen hatten. Alles in allem aber eine intelligente und unterhaltsame Lektüre, die geschickt Neurowissenschaft und Filmtechnik miteinander verbindet und in sich logisch aufgebaut ist.

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