Franjo Franjkovic Sommerberg

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Inhaltsangabe zu „Sommerberg“ von Franjo Franjkovic

Eine junge Berliner Künstlerin erhält eine Reihe geheimnisvoller Nachrichten aus dem Schwarzwald. Postkarten, die das Motiv ihres letzten Werkes zeigen. Briefe, die an die adressiert sind. Aber diese Nachrichten sind alle mehr als 60 Jahre alt, von einem Ort an dem sie noch nie war. Aus einer Zeit, in der sie noch nicht einmal geboren war. Sie reist nach Wildbad, um den Urheber dieser Nachrichten ausfindig zu machen. "Dichtung kommt von "verdichten" und das macht Franjo Franjovic auf eine fast geheimnisvolle Weise." - Günter Merlau - "Franjo Franjkovic ist Autor aus Leidenschaft. Darum ist jede seiner Geschichten eine Liebeserklärung - an das jeweilige Genre und nicht zuletzt an das Publikum." - Christian Loges-Watchman's Science-Fiction Blog -

Berührend und packend zugleich. Eine fordernde Geschichte, die einen auch Tage danach noch nicht losgelassen hat. Klare Leseempfehlung!

— PaulBurghardt
PaulBurghardt

Spannend und mysteriös bis zum Schluß. Man muß umdenken - man liest eine Novelle keinen Roman.

— Siko71
Siko71

Spannend und ein klein wenig mysteriös!

— kassandra1010
kassandra1010

war gar nicht meins!

— Leseratz_8
Leseratz_8

Ist es ein Traum oder Realität - die Grenzen verschwimmen.

— milapferd
milapferd

Richtig tolle Novelle, sehr atmosphärisch, spannend, unheimlich, mystisch - sehr empfehlenswert! :)

— Marrry
Marrry

tolle Novelle, muss man in einem Rutsch lesen, reißt einen richtig mit...

— Booky-72
Booky-72

aufregend und geheimnisvoll, mit offenem ende

— vienna
vienna

Düster, unheimlich, spannend, mitreisend! Klasse was man auf so wenigen Seiten alles unterbringen kann!

— Nenatie
Nenatie

Wow! Dass man auf so wenigen Seiten eine so spannende und komplexe Geschichte aufbauen kann, hätte ich echt nicht gedacht!

— duceda
duceda
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  • Leserunde zu "Sommerberg" von Franjo Franjkovic

    Sommerberg
    Franjo_Franjkovic

    Franjo_Franjkovic

    Ich möchte Euch gemeinsam mit dem Verlag Push my belly zu dieser Leserunde einladen. Wir suchen 15 Leserinnen und Leser, die das Buch hier besprechen und rezensieren mögen. Die Novelle bekommt ihr von uns im ePub oder mobi Format zur Verfügung gestellt. Du kehrst zurück, obwohl Du nie dort warst... Eine junge Berliner Künstlerin erhält eine Reihe geheimnisvoller Nachrichten aus dem Schwarzwald. Postkarten, die das Motiv ihres letzten Werkes zeigen. Briefe, die an sie adressiert sind. Aber diese Nachrichten sind alle mehr als 60 Jahre alt, von einem Ort, an dem sie noch nie war. Aus einer Zeit, in der sie noch nicht einmal geboren war. Sie reist nach Wildbad, um den Urheber dieser Nachrichten ausfindig zu machen. "Kraftvolle Sätze, detailreiche Bilder und ein Schreibrhythmus mit Anziehung - so geht Kopfkino." -Carsten Steenbergen- Sommerberg ist eine Mystery-Novelle für Fans der gepflegten Gänsehaut und des angenehmen Grusels. Eine Geschichte um eine junge Frau, die immer tiefer in einer Welt versinkt, die parallel zu unserer existiert und in der Träume und Realität sich zunehmend vermischen. Zum Autor: Franjo Franjkovic, geboren 1979 in Bad Homburg, arbeitet seit 2008 als freier Autor. In der Hörspielszene hat er sich schnell den Ruf als Macher von düsteren und sprachlich anspruchsvollen Erwachsenenhörspielen erarbeitet und schrieb unter anderem für die Hörspieladaption der weltweit erfolgreichen Comic-Franchise "Hellboy" und für die Psychothriller-Reihe "MindNapping". "Dichtung kommt von "verdichten" und das macht Franjo Franjovic auf eine fast geheimnisvolle Weise." - Günter Merlau - "Franjo Franjkovic ist Autor aus Leidenschaft. Darum ist jede seiner Geschichten eine Liebeserklärung - an das jeweilige Genre und nicht zuletzt an das Publikum." - Christian Loges-Watchman's Science-Fiction Blog - Ihr könnt Franjo und Push my belly auch auf Facebook folgen! Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 136
  • Herrllich mysteriös

    Sommerberg
    Booky-72

    Booky-72

    06. September 2014 um 18:33

    Die Malerin Sarah erhält mysteriöse Postkarten aus dem Schwarzwald, dazu merkwürdige Zeichen auf Ihrem eigenen Gemälde, aber keine Erklärungen... Sie macht sich auf die Reise, um den geheimnisvollen Nachrichten auf die Spur zu kommen... Toll geschrieben. Knapp 90 Seiten mit viel Spannung und wundersamen Wendungen. Geheimnisvoller Wechsel zwischen Traum und Wirklichkeit. Leider - oder zum Glück - mit einem offenen Ende - schreit geradezu nach einer Fortsetzung.

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  • Spannend und ein klein wenig mysteriös!

    Sommerberg
    kassandra1010

    kassandra1010

    02. August 2014 um 19:21

    Viele alte Postkarten und ein Bildband bringen Sarah in einen Strudel aus Träumen und Realität. Sie macht sich auf die Suche nach der mysteriösen Versenderin und findet nur sich selbst!   Die aufgeschlossene Künstlerin Sarah erhält mysteriöse Postkarten aus Wildbad. Diese lassen ihr keine Ruhe und sie reist an diesen kleinen Ort. Die Menschen scheinen nett und höflich, aber reagieren auf Sarahs Neugierde distanziert. Sie ist auf der Suche, was sie allerdings nicht weiß, sie ist auf der Suche nach sich selbst….   Spannend und ein klein wenig mysteriös!

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  • Sommerberg

    Sommerberg
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    31. July 2014 um 19:29

    Klappentext: „Eine junge Berliner Künstlerin erhält eine Reihe geheimnisvoller Nachrichten aus dem Schwarzwald. Postkarten, die das Motiv ihres letzten Werkes zeigen. Briefe, die an sie adressiert sind. Aber diese Nachrichten sind alle mehr als 60 Jahre alt, von einem Ort an dem sie noch nie war. Aus einer Zeit, in der sie noch nicht einmal geboren war. Sie reist nach Wildbad, um den Urheber dieser Nachrichten ausfindig zu machen.“ Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Novelle ist nicht meins gewesen und auch der Klappentext ist nicht ganz richtig. Vielleicht bin ich zu logisch, aber die Postkarten sind NICHT an Sarah Bürger, so heißt die junge Künstlerin, adressiert, sondern sind komplett leer. Außerdem zeigen die Postkarten nicht das Motiv des letzten Werkes sondern Dorfansichten von Wildbad im Schwarzwald.  Ich mag mysteriöse Bücher und der Einstieg hat mir auch sehr gut gefallen, die Postkarten die im Kasten oder vor der Tür liegen, ein Hausmeister, der ein Puzzle verkehrt herum zusammensetzt, ein sich selbst veränderndes Bild. Auch dass Sarah nach Wildbad reist, denn sie findet ihr Bild in einem Bildband über den Ort, ist für mich stimmig und in die Geschichte passend. Aber das Ende ist komplett offen und bietet nicht den Hauch einer Erklärung zu den Zusammenhängen, egal ob in der realen Welt sinnvoll oder nicht. Tut mir leid, aber das reicht mir nicht. Der Autor hat in der Leserunde erklärt, dass er diesen Effekt beabsichtigt hat und jeder sich seine eigene Meinung bzw. Auflösung suchen soll, die zum Gesamtkonstrukt passt. Vielleicht habe ich zu wenig Fantasie für ein eigenes Ende. Aber ich habe lange über diese Rezi und dieses Buch nachgedacht und ich finde für mich keine Lösung, die alle Aspekte vereint. Für mich ein unbefriedigendes Buch.

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  • Sommerberg

    Sommerberg
    milapferd

    milapferd

    30. July 2014 um 07:36

    Sarah ist Malerin und lebt mit ihrer Lebensgefährtin in Berlin. Als sie alte Postkarten aus dem Schwarzwald in ihrem Briefkasten findet, geht sie spontan auf Spurensuchen und stößt auf unheimliche Begebenheiten. Ein Strudel der Unglaublichkeiten beginnt. Die Novelle nimmt schnell Fahrt auf, was auch am flüssigen Schreibstil des Autors liegt. Unerwartete Wendungen und Wirrungen lassen diesen Kurzroman mit knappen 90 Seiten zu einem tollen Leseerlebnis werden.

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  • Sommerberg

    Sommerberg
    Solengelen

    Solengelen

    27. July 2014 um 12:38

    Ab dem ersten Satz habe ich mich in die Geschichte verliebt. Marion ist der Knaller. Die Aktion mit dem Briefkasten, ich konnte es mir so bildhaft vorstellen. Als habe ich daneben gestanden. Musste so lachen, weil es mich an "mich" erinnert hat. Marion scheint die "Macherin", wo steht das Klavier, unterstützt Sarah. Diese ist die Künstlerin, ein wenig chaotisch, selbstkritisch, unsicher. Sie ergänzen sich wunderbar, aber Jede hat noch ihren räumlichen Freiraum. Was hat es mit den geheimnisvollen Postkarten auf sich? Warum ist immer wieder ein roter Fleck auf Sarahs Bild? Was ist mit dem Bildband? Kurzentschlossen reist Sarah nach Wildbad. Marion macht sich Sorgen. In der Pension wird sie bereits erwartet. Wer hat die Reservierung vorgenommen? Die Geschichte geht unter die Haut, beim Lesen erlebe ich Sarahs Erlebnisse direkt mit. Eine Geschichte wie ein Puzzle. Fiktion - Wirklichkeit, Traum - Realität, Wahnsinn - Normalität? Alles fließt ineinander, alles ist möglich, oder nicht. Eine Geschichte, die jeder Leser anders interpretiert, etwas anderes für sich herausliest, etwas anderes zwischen den Zeilen erspät. Eine leise, geheimnisvolle Erzählung. Der wundervolle Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Perfekt sind auch die kurzen Kapitel. Ich bin hin und weg. Gerne empfehle ich dieses ungewöhnliche Buch Jedem, der eine etwas andere Geschichte "erfühlen" möchte, der einer anderen Wahrnehmung gegenüber offen ist, der sich auf etwas Aussergewöhnliches einlassen möchte.

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  • düster und rätselhaft

    Sommerberg
    vienna

    vienna

    düster und rätselhaft ... das Cover Der Weg zu diesem Buch führte definitiv erstmal über das finster und mystisch angehauchte Cover. Ein solch idyllischer Landschaftsausschnitt wirkt durch das Halbdunkel eher bedrohlich und doch auch wieder friedlich. Der Betrachter bleibt zwiegespalten, welche Stimmung hier eigentlich vermittelt werden soll. Gleichzeitig beweist der Gestalter viel Liebe zum Detail, denn dieses Gemälde spielt im Buch eine große Rolle und wurde von der Hauptfigur exakt so gemalt. die Story Rätselhafte Postkarten erhält die junge Malerin Sarah aus dem Schwarzwald, denen sowohl der Absender als auch eine Nachricht fehlen. Die Postkartenmotive zeigen auch eines ihrer Gemälde. Aber wie kann das sein, diese Postkarten sind mehr als 60 Jahre alt und Sarah hat noch nie den Schwarzwald besucht. Schließlich macht sie sich auf den Weg dorthin, um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. das Fazit Vorweg sollte ich erwähnen, dass ich mich leicht ahnungslos an das Genre mystische Novelle herangewagt habe. So richtig wusste ich nicht, was da auf mich zukommt. Es wird spannend und geheimnisvoll, dachte ich, aber darüberhinaus hatte ich keine klaren Vorstellungen. Zunächst war ich vom Schreibstil des Autors sehr fasziniert. Wie eine Spinne webt er seine Fäden um den Leser, die Beschreibungen eines ganz normalen Alltags einer Berliner Künstlerin verdichten sich zunehmend zu einem Drama, dabei geschieht das zunächst ohne große Knalleffekte, sondern entwickelt sich subtil und schleichend im Hintergrund. Franjo Franjkovic ist im Umgang mit den Worten sehr minimalistisch, kein überflüssiger Satz, kein Wort zuviel, er bleibt fokussiert auf das Wesentliche. Und das Wesentliche nimmt von Seite zu Seite an Spannung zu und lässt den Leser atemlos durch das Buch fliegen. Immer häufiger bleibt unklar, wann bewegt sich die Hauptfigur in der Realität und wann träumt sie nur. Eine logische Auflösung rückt in immer weitere Ferne, es wird zunehmend verworren ohne an Nervenkitzel einzubüßen. Der Leser lechzt förmlich danach, endlich über die Vorkommnisse aufgeklärt zu werden, aber am Ende gibt es mehr offene Fragen als zu Beginn. Und mit diesem Ende habe ich erstmal gehadert, es blieb eine gewisse enttäuschende Leere zurück. Dennoch lässt es viel Raum für Spekulationen, jeder Leser ist aufgefordert gedanklich seinen eigenen Schluß zu schreiben. Auch wenn mir die nötige Fantasie fehlt, eine Lösungsschablone für all diese Ungereimtheiten zu finden, ist die Suche nach einem subjektiven Ende vom Autor durchaus gewünscht. Zunächst hat es mich veranlasst, mich einfach mal schlau zu machen, was das mystische Genre überhaupt ausmacht. Und so erfuhr ich, dass eine besondere Affinität zu Ambivalenz, Zwiespältigkeit und Undurchsichtigkeit sowohl in der Darstellung als auch in der Wahrnehmung besteht. Die Darstellung des Unheimlichen ist im Gegensatz zum Horror deutlich zurückhaltender. Die Hauptfiguren und ihre Emotionen stehen im Vordergrund. Beim mystischen Genre wird selten eine Trennung zwischen Einbildung und Realität gezogen. Insofern hat der Autor vieles richtig gemacht und trotz des offenen Endes bleibt eine unfassbar aufregende Erzählung, die zu meinem immer noch großen Erstaunen sehr gelungen in nur 89 Seiten gepackt wurde. Vier Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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    • 3
    Floh

    Floh

    27. July 2014 um 05:25
  • Düster, stilvoll geschrieben- eine Novelle der besonderen Art

    Sommerberg
    mimimaus01

    mimimaus01

    24. July 2014 um 16:01

    Die Novelle von Franjo Franjkovic handelt von Sarah. Sie ist Künstlerin/ Malerin, sie wohnt in Berlin, und lebt in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung mit Marion. Sie erhält eines Tages eine Postkarte, die mehr als 60zig Jahre alt ist. Sarah ist verunsichert, denkt sich aber zunächst nichts dabei. Doch dann geschehen immer weitere mysteriöse Dinge, und Sarah reist Hals über Kopf in den Schwarzwald, in den kleinen Ort Wildbad. Als Leser findet man sich sehr schnell an Sarahs Seite wieder. Man spürt ihre Verunsicherung, ihren Selbstzweifel. Diese schwarze Novelle hat einen Spannungsbogen, der sich bis zum Ende hält. Man ist versucht, Sarahs Ängste zu beschwichtigen, und ihr helfend zur Seite zu stehen. Es treten Wendepunkte ein, die diese Novelle besonders hervorhebt, die zum Ende hin aber den Schluss offen lässt. Dieses hat mich ge- und verstört. Ich habe die Novelle in einem durchgelesen, und sie liest sich wirklich gut. Alles ist treffend beschrieben, und man kann sich gut hineinversetzen. Aber, gepackt hat sie mich nicht.

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  • Düster, mysteriös und spannend!

    Sommerberg
    Nenatie

    Nenatie

    24. July 2014 um 09:57

    Inhalt: Sarah Bürger ist eine junge Künstlerin aus Berlin. Ihr Leben verläuft gut, bis sie eines Tages plötzlich alte vergilbte Postkasten in ihrem Briefkasten findet. Keiner scheint zu wissen woher diese Postkarten kommen und was es damit auf sich hat. Als weiter Postkarten eintreffen und noch einige merkwürdige Dinge geschehen macht Sarah sich auf den Weg in das Dorf Wildbad im Schwarzwald um den Dingen auf den Grund zu gehen. Doch dort beginnt der Horror erst! Meinung: „Sommerberg“ ist eine sehr düstere und spannende Novelle. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte das Buch nichtmehr aus der Hand legen bis ich das Ende gelesen hatte. Die Story beginnt ganz harmlos und spitzt sich dann immer weiter und rasanter zu. Der Leser wird regelrecht in die Geschichte gezogen und man kann einfach nicht aufhören mit dem Lesen bis man das Buch beendet hat. Und am Ende der Geschichte musste ich erstmal tief durchatmen. Der Schreibstil ist flüssig und passend zur Geschichte. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sarah geschrieben, sie auch, neben ihrer Freundin Marion die zu Beginn auftaucht, der einzige wichtige Charakter im Buch, alle anderen sind einfach Nebencharaktere. Das fand ich schon richtig gut, ein Buch das wirklich nur mit einem Charakter auskommt und nicht groß auf die anderen Charaktere eingeht. So fühlt man sich mit Sarah irgendwie verbunden und die Geschichte ist noch spannender. Genau wie Sarah weiß der Leser auch nicht so genau was vor sich geht. In jedem Kapitel gibt es Andeutungen, einige Dinge werden aufgelöst aber viele bleiben ungeklärt. So bleibt sehr viel Platz für Interpretationen und eigene Gedanken. Auf jeden Fall ein Muss für alle Fans von düsterer Mystery und unblutigem Horror. Wer allerdings eine Geschichte lesen möchte bei der alles aufgeklärt wird, wird hier allerdings enttäuscht werden. Die Geschichte lässt wirklich noch viele Interpretationsmöglichkeiten und bietet einiges an Diskussionsstoff. Alles in allem gibt es für diese kurze, düster und mitreisende Geschichte 4 Sterne von mir.

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  • Mindfuck in Buchform

    Sommerberg
    DerNoir

    DerNoir

    Franjo Franjkovic stürzt den Leser mit Sommerberg in einen finsteren Strudel voller Zweifel und Angst. Gewürzt wird das Ganze mit Surrealismus und Wahnsinn. Franjkovic öffnet eine Tür in eine Welt, die nicht so wirkt, als wolle sie irgendjemand kennenlernen - und doch wird sie jeden, der sie betritt nicht mehr loslassen. Zur Handlung: Sarah Bürger ist eine Künstlerin aus Berlin, die mit ihrer Lebensgefährtin Marion ein beschauliches Leben führt. Alles ändert sich, als einige Postkarten ohne jegliche Beschriftung in ihrem Briefkasten landen. Niemand scheint zu wissen, woher diese Karten mit Motiven aus dem Schwarzwald kommen. Nachdem weitere Postkarten eintreffen, passieren weitere merkwürdige Dinge. Ein merkwürdiger roter Fleck taucht immer wieder auf dem Bild auf, an dem sie gerade arbeitet, egal wie oft sie ihn übermalt. Sie findet bei einem Trödler ein Buch, dass eine Nachricht für sie zu enthalten scheint und das sie letzten Endes in das Dorf Wildbad führt. Und hier beginnt dann der wahre Horror. Meine Meinung: Da ich bereits einige Hörspiele aus der Feder Franjo Franjkovics kenne, wusste ich, dass ich eine Geschichte erwarten konnte, die mich mehrfach dazu bringen würde, mich ratlos am Kopf zu kratzen. Und das meine ich völlig positiv. Der Leser wird urplötzlich in den Sog dieser Geschichte gerissen, ohne zu erfahren, was hier genau abgeht. Von Kapitel zu Kapitel gibt es immer wieder Anspielungen, die dazu anregen, darüber nachzudenken, was der Protagonistin Sarah hier passiert. Auch werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die nicht alle beantwortet werden. Am Ende des Buches weiß der Leser gerade soviel, dass er versteht, dass seine Fingernägel gerade die Oberfläche der Geschichte angekratzt haben. Und das ist großartig, weil es so wunderbar in diese Geschichte passt. Eine komplette Auflösung aller Fäden, hätte einfach nur arg konstruiert gewirkt. Die Atmosphäre der Geschichte spitzt sich zunehmend zu. Anfangs noch freundlich und entspannt, spürt der Leser schon bald die Angst und Verzweiflung der Protagonistin. Ganz leichte Abzüge in der B-Note bekommt Sommerberg von mir lediglich deshalb, weil einige Elemente für den Genre-Kenner doch vorhersehbar oder zumindest zu erahnen sind. Hätte Franjkovic mich hier zunächst völlig auf den Holzweg geschickt und mir dann sein Ende der Geschichte um die Ohren gehauen, hätte ich, ohne mit der Wimper zu zucken, 5 Sterne vergeben. Fazit: Sommerberg ist eine düstere Novelle der Extraklasse. Wer sich auf die Geschichte einlässt, wird schnell feststellen, dass es nicht möglich sein wird, aufzuhören, bevor man das Ende der Novelle erreicht hat. Freunde düsterer Mystery und auch Horror-Fans sollten unbedingt einen Blick riskieren. Wer eine nahtlose Auflösung aller aufgeworfenen Fragen erwartet, wird allerdings enttäuscht werden.

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    • 3
    Nenatie

    Nenatie

    22. July 2014 um 19:59
  • Spannend, total myteriös und absolut geheimnisvoll

    Sommerberg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2014 um 11:18

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Autoren Leserunde hier auf lovelybooks.de gewonnen und hab mich sehr auf das Buch gefreut weil es eine Novelle ist und ich das mal ausprobieren wollte. Inhalt des Buches: In dem Buch geht es um die Hauptprotagonisten Sarah die eine lesbische Beziehung zu Marion führt, beide stehen sich sehr nahe aber wohnen jedoch noch nicht zusammen. Eines Tages bekommt Sarah verschiedene Postkarten aus dem Schwarzwald ohne Absender und Nachricht und sie denkt, das diese wohl ihren Nachbarn gehören wobei dem nicht so ist. Dann passieren plötzlich komische Sache wie ein roter Fleck auf dem Bild, was Sarah gerade malt und sie übertüncht es immer wieder aber der Fleck kommt immer zurück. Seltsam. Um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen, verlässt Sarah überstürzt die Stadt und fährt allein mit dem Zug in den Schwarzwald und lässt ihre Freundin Marion in Berlin zurück. Dort passieren kuriose und mysteriöse Sachen rund um Sarah, ihre Person und diese Postkarten. Was für ein Rätsel steckt hinter alle dem? Meine Meinung zum Buch: Ich finde den Schreibstil in der Ich-Perspektive klasse, denn so kommt alles sehr glaubwürdig und realistisch rüber. Die Hauptprotagonistin war mir von Anfang an sympathisch und autentisch, was mir sehr gut gefallen hat. Da das Buch eine Novelle ist, hat es mich umso mehr überrascht das die Spannung die ganze Zeit gehalten wurde anders als ich es erwartet habe. Das schafft mach anderes Buch nicht. Tolle Leistung. Die ganzen kuriosen Sachen und geheimnisvollen Dingen und eine Art Mystery und Thriller machen das Buch total spannend und interessant und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat es super gefallen und ich würde es nochmal lesen um eventuell alles zu verstehen, was mir beim ersten Mal nicht so ganz gelungen ist. Lag vielleicht auch daran das ich mit dem Genre nicht so vertraut bin. Den einen Stern Abzug gebe ich wegen dem offenen Schluss der mich sehr unzufrieden gemacht hat, weil für mich noch zu viele ungeklärte Sachen im Raum stehen ohne Erklärung und Aufklärung. Ansonsten eine gelungen Novelle mit einer tollen Story.

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  • Unglaublich spannend

    Sommerberg
    duceda

    duceda

    21. July 2014 um 21:42

    Inhalt: Eine junge Berliner Künstlerin erhält eine Reihe geheimnisvoller Nachrichten aus dem Schwarzwald. Postkarten, die das Motiv ihres letzten Werkes zeigen. Briefe, die an die adressiert sind. Aber diese Nachrichten sind alle mehr als 60 Jahre alt, von einem Ort an dem sie noch nie war. Aus einer Zeit, in der sie noch nicht einmal geboren war. Sie reist nach Wildbad, um den Urheber dieser Nachrichten ausfindig zu machen. Meine Meinung: Der erste Eindruck hat mich total neugierig auf dieses Buch gemacht, obwohl ich normalerweise kein großer Fan von Kurzgeschichten bin. Dann hab ich mir aber gedacht, was solls ich probiere das jetzt mal aus und ich kann ganz ehrlich behaupten, dass ich sehr positiv überrascht wurde. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass man auf so wenigen Seiten solch eine enorme Spannung und eine so komplexe Handlung aufbauen kann, aber offensichtlich geht es doch. Das Cover finde ich wahnsinnig schön, es ist so enorm und wirkt einfach unglaublich auf den Betrachter. Wenn man so ein Cover sieht, dann muss man das dazugehörige Buch einfach lesen, finde ich zumindest. Und dann hat das Cover auch noch einen extrem engen Bezug zur Geschichte, was ich bisher nur selten erlebt habe und was ich echt mega toll finde. Der Titel ist auch super, er klingt irgendwie magisch und geheimnisvoll und hat sofort meine Neugierde geweckt. Ich finde in Sachen erster umwerfender Eindruck steht das Buch weit vorne vor sehr vielen anderen Büchern. Der Schreibstil war auch wahnsinnig toll, ich habe bereits nach der ersten Seite in die Geschichte hineingefunden und konnte die Handlungen sehr gut nachvollziehen. Es wurde auch im Laufe der Geschichte immer mehr Spannung aufgebaut, bis man es zum Schluss kaum mehr aushalten konnte und das finde ich wie bereits erwähnt, in Anbetracht der kleinen Seitenanzahl sehr beachtenswert. Sarah fand ich von Anfang an sehr sympathisch, die war eine tolle Protagonistin und ich habe ihre Gedankengänge immer sehr gut verstanden. Am Ende der Geschichte kam dann ein sehr sehr offenes Ende und ich muss schon sagen, dass ich ein bisschen unzufrieden damit war, aber irgendwie hat das auch super zur Geschichte gepasst und noch eine Restgängehaut hinterlassen, so dass ich der Geschichte trotzdem 5 Sterne gebe und sie jedem wärmstens empfehle! :)  

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  • Schick mir eine Postkarte...

    Sommerberg
    Aglaya

    Aglaya

    21. July 2014 um 19:06

    Die junge Künstlerin Sarah erhält geheimnisvolle Postkarten und stolpert über ein Buch, dass sie stark an das Bild erinnert, das sie gerade malt. Sie besucht den Ort, von dem die Postkarten und das Buch stammen, um herauszufinden, wer ihr damit etwas mitteilen will. Ich habe die 89 Seiten dieser Novelle in einem Rutsch durchgelesen, da mich die Erzählung sehr gefesselt hat. In jedem Kapitel werden Hinweise gestreut und neue Fragen gestellt, sodass dem Leser nie wirklich klar ist, woran er gerade ist. Leider trifft dies auch auf den Schluss der Geschichte zu. In meinen Augen bleiben hier zu viele Fragen ungeklärt, insbesondere, was nun tatsächliche Ereignisse und was nur Traum war. So kann mich diese durchaus spannende und unheimliche Novelle leider nicht komplett überzeugen. Da die Geschichte aufgrund ihrer Kürze schnell durchgelesen ist, kann ich sie dennoch Mystery- und Gruselfans empfehlen, mit der Anmerkung, dass der Schluss etwas unbefriedigend wirken kann.

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