Frank Arlt

 4.7 Sterne bei 15 Bewertungen

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Die Tränen der Hexen

Die Tränen der Hexen

 (15)
Erschienen am 31.01.2015
Tipps zum Kauf einer Gitarre

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Erschienen am 26.04.2014
Einfach und natürlich: Kochen

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 (0)
Erschienen am 26.04.2014

Neue Rezensionen zu Frank Arlt

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Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Frank Arlt

Ein sehr authentisch geschriebener historischer Roman
Corpusvor einem Jahr

Inhalt:
Goslar in der frühen Neuzeit ist eine reiche und mächtige Stadt, eine der größten Städte in der nördlichen Hemisphäre. Der Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett bekommt Besuch von einem Dominikanermönch. Der verlangt von ihm, dass er dessen Werk "Malleus maleficarum" nachdruckt. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben. *** Anhand langwieriger Recherchen und dem Studium mehrerer Hexenprozesse entstand ein atmosphärisch dichtes Portrait einer grausamen Zeit. *** Der Titel "Die Tränen der Hexen bezieht sich darauf: Henricus Institoris beschrieb im Hexenhammer einige Erkennungsmerkmale für angebliche Hexen. Dazu gehörte auch, dass "Hexen" angeblich nicht weinen könnten. Wenn sie es dennoch taten, war dies das Blendwerk Satans.

Meine Meinung:
"Die Tränen der Hexen" von Frank Arlt ist ein sehr authentisch geschriebener historischer Roman.
Der Schreibstil war sehr gut zu lesen, weil er sehr flüssig war.
Man fühlte sich sofort in die Geschichte mitgenommen. 
Die Protagonisten wurden gut dargestellt und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. 
Man hat einen guten Einblick darin bekommen, wie die Hexenverfolgungen damals ablaufen konnten und mit welchen Machenschaften im Namen der Kirche vorgegangen wurde und wo unschuldige Frauen hingerichtet wurden.
Es war spannend und mitreißend. 

Fazit:
Dies ist ein gutes Buch, das einen in das Thema Hexenverfolgungen im Mittelalter hineinführt und sehr spannend ist. Man leidet richtig mit den unschuldigen Frauen mit. Ich kann das Buch weiterempfehlen, aber man sollte nicht zart besaitet sein. 


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histerikers avatar

Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Frank Arlt

Hexenverfolgung in Goslar
histerikervor 3 Jahren

Inhalt:
Nach einem Unglück in der Mine, wird eine der Wasserträgerinnen Hexerei verdächtigt. Der Rat der Stadt Goslar lädt Henricus Institoris zum Ermitteln ein. So bleibt es nicht nur bei einer Hexe.

Bewertung:
Kein Buch für schwache Nerven, aber sehr gut recherchiert und ich habe mich die Ganze Zeit gefragt, ob es so abgelaufen ist. Am Ende war ich enttäuscht, dass der Autor sagt, es ist nur ein Roman. Es hat sich so gelesen, als ob er die Gerichtsakten nur etwas in Zusammenhang gebracht hätte. Riesen Lob dafür!
Ich war vor einer Weile in Goslar und ich konnte mir alles gut vorstellen. Die Personen sind gut dargestellt, die Beschreibungen sind ausführlich aber nicht ausufernd. Die "Gerichtsverfahren" sind gut und glaubwürdig beschrieben, an einigen Stellen würde man sich manchmal weniger detaillierte Beschreibung wünschen. Das Gleiche galt für mich auch bei den Hinrichtungen, wobei ich es schon für sinnvoll halte, dass diese Szenen im Buch drin sind.
Ich mag das Thema ob der Grausamkeit nicht wirklich, aber dies ist ein Buch, wo es ganz gut und empfehlenswert behandelt wurde.

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sameas avatar

Rezension zu "Die Tränen der Hexen" von Frank Arlt

Hexenverfolgung in Goslar 1499
sameavor 3 Jahren

Nach einem Unglück im Stollen geht die Angst vor Hexen in Goslar um. Wilhelm Wehrstett ist dort Drucker. Er ist mit Elsbeth verheiratet. Als der Dominikanermönch Insistoris von ihm verlangt sein Buch
"Malleus maleficarum" zu drucken, willigt er aus Angst um seine Frau ein.

Die Hexenverfolgung ist ein dunkels Kapitel unserer Geschichte. In diesem Roman wird sie wieder lebendig. Anschaulich und glaubhaft schildert der Autor das Leben und die Gefühlswelt der Menschen. Grausame Hinrichtungen gab es nicht nur bei den Hexenprozessen. Das Neue bei dieser war der Wahn der Verfolgung und die Systematik mit der die Angst geschürt wurde. Unschuldige Angeklagte konnte es nicht geben. Im Roman wird geschildert wie durch Angst und Denuziation auch in Goslar die Inquisition wütet. Ein historischer Roman, der nichts für schwache Nerven ist. - Absolut lesenswert.

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Gespräche aus der Community

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fa1205s avatar
Hallo an alle Liebhaber historischer Romane. Ich möchte euch meinen neuen Roman "Die Tränen der Hexen" vorstellen, den ich 5x verlosen möchte. Leider kann ich ihn derzeit nur als Ebook anbieten. Schaut einfach mal bei Amazon vorbei und lest die Rezensionen. Und damit alle etwas davon haben, hänge ich eine lange Leseprobe an.
Ich wünsche spannende Unterhaltung
histerikers avatar
Letzter Beitrag von  histerikervor 3 Jahren
Zur Buchverlosung
fa1205s avatar
Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen. Es geht um meinen historischen Roman "Die Tränen der Hexen"
Hierbei handelt es sich um keinen leichten Lesestoff! Vielmehr ging es mir darum eine grausame Zeit möglichst authentisch wiederzugeben. Eine Zeit, in der eine unbedarfte Äußerung und ein Unglück eine Kette von Ereignissen auslösen konnte, die kaum mehr aufzuhalten war.

"Die Tränen der Hexen" ist frei erfunden, basiert allerdings auf Tatsachen. Dafür habe ich die Geschichte Goslars aus der Zeit um 1500 genauso recherchiert, wie mehrere Hexenprozesse und das Leben in jener Zeit.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es zu sehr grausamen Gewaltdarstellungen kommt. Um eine Rezension auf Amazon zu zitieren:

Zugegeben, das Thema muss man verkraften können, um dieses Buch zu lesen. Jedes realistische Buch über die Hexenverfolgung umfasst naturgemäß Folter, Pein, Wut, Ekel, extreme Frauenfeindlichkeit und gnadenlose Ausnutzung von pseudo-religiöser Macht. So auch dieses. Und das nicht zu knapp. Aber der Autor hat es verstanden, eine gute, niveauvolle und spannende Geschichte aus Fiktion und historischen Tatsachen herum zu weben. Man spürt beim Lesen die Mühe bei der Recherche und erlangt so noch das ein oder andere Wissen über die Zeit der Inquisition, über den "Hexenhammer" und vor allem auch über das gesellschaftliche Leben während dieser Periode.

Inhalt:


Goslar in der frühen Neuzeit ist eine reiche und mächtige Stadt, eine der größten Städte in der nördlichen Hemisphäre.
Der Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett bekommt Besuch von einem Dominikanermönch. Der verlangt von ihm, dass er dessen Werk "Malleus maleficarum" nachdruckt. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben.
Der Titel "Die Tränen der Hexen bezieht sich darauf: Henricus Institoris beschrieb im Hexenhammer einige Erkennungsmerkmale für angebliche Hexen. Dazu gehörte unter anderem, dass "Hexen" angeblich nicht weinen könnten. Wenn sie es dennoch taten, war dies das Blendwerk Satans.


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