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fa1205

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen. Es geht um meinen historischen Roman "Die Tränen der Hexen"
Hierbei handelt es sich um keinen leichten Lesestoff! Vielmehr ging es mir darum eine grausame Zeit möglichst authentisch wiederzugeben. Eine Zeit, in der eine unbedarfte Äußerung und ein Unglück eine Kette von Ereignissen auslösen konnte, die kaum mehr aufzuhalten war.

"Die Tränen der Hexen" ist frei erfunden, basiert allerdings auf Tatsachen. Dafür habe ich die Geschichte Goslars aus der Zeit um 1500 genauso recherchiert, wie mehrere Hexenprozesse und das Leben in jener Zeit.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es zu sehr grausamen Gewaltdarstellungen kommt. Um eine Rezension auf Amazon zu zitieren:

Zugegeben, das Thema muss man verkraften können, um dieses Buch zu lesen. Jedes realistische Buch über die Hexenverfolgung umfasst naturgemäß Folter, Pein, Wut, Ekel, extreme Frauenfeindlichkeit und gnadenlose Ausnutzung von pseudo-religiöser Macht. So auch dieses. Und das nicht zu knapp. Aber der Autor hat es verstanden, eine gute, niveauvolle und spannende Geschichte aus Fiktion und historischen Tatsachen herum zu weben. Man spürt beim Lesen die Mühe bei der Recherche und erlangt so noch das ein oder andere Wissen über die Zeit der Inquisition, über den "Hexenhammer" und vor allem auch über das gesellschaftliche Leben während dieser Periode.

Inhalt:


Goslar in der frühen Neuzeit ist eine reiche und mächtige Stadt, eine der größten Städte in der nördlichen Hemisphäre.
Der Buchdruckermeister Wilhelm Wehrstett bekommt Besuch von einem Dominikanermönch. Der verlangt von ihm, dass er dessen Werk "Malleus maleficarum" nachdruckt. Doch Wehrstett hadert, denn dieses Buch bringt nur Tod und Verderben.
Der Titel "Die Tränen der Hexen bezieht sich darauf: Henricus Institoris beschrieb im Hexenhammer einige Erkennungsmerkmale für angebliche Hexen. Dazu gehörte unter anderem, dass "Hexen" angeblich nicht weinen könnten. Wenn sie es dennoch taten, war dies das Blendwerk Satans.


Autor: Frank Arlt
Buch: Die Tränen der Hexen

fa1205

vor 3 Jahren

Der Roman ist derzeit nur als Ebook verfügbar!

Bellis-Perennis

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo, ich bin zwar vor kurzem mit dem Lesen fertig geworden, beteilige mich dennoch an der Leserunde.
Freue mich auf interessante Kommentare!

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fa1205

vor 2 Jahren

Alles bis zum Ende
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@samea

Danke Samea.
Irgendwie haben Wilhelm und Elsbeth so gehandelt, weil sie so handeln mussten. Der Roman war von Anfang an durchgeplant bis auf das Ende. Ich grübelet 1/2 Jahr darüber. Erst, als Elsbeth wieder frei war und Wilhelm auf die Kiste schaut (als ich das geschrieben habe), wusste ich selbst, wie es ausgeht.
Das Ende war logisch und konsequent und ein Holzhammer - auch für mich.

fa1205

vor 2 Jahren

16. - 19. Tag
@fa1205

Erfunden, damit meine ich. Es ist nicht überliefert, dass Institoris diesen Trick angewandt hat. Dafür andere!

Lisbeth0412

vor 2 Jahren

12. - 15. Tag
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Wilhelm übernimmt, wie erwartet, den Auftrag. Seine Frau ist weiterhin in der Stadt. Ob ihr auch etwas passieren wird?
Wir lernen Elsbeth besser kennen. Sie ist gutmütig und würde am Liebsten die Todesstrafe und die Verbannung abschaffen. Leider behält sie diese Gedanken nicht für sich. So macht sie sich selbst unbewusst dr Hexerei verdächtig , da im Anschluss an ein Streitgespräch mit Katharina deren Laden abbrennt sowie der Ladenbesitzer ums Leben kommt.

Es werden mehrere Hinrichtungen angekündigt. Die Ausführung wird sehr detailliert beschrieben und ist daher nichts für schwache Gemüter. Während des Lesens kann einem schlecht werden und man hört regelrecht die Knochen bersten.
Zu dieser Zeit möchte man nicht gelebt haben. Ebenso hofft man, dass Elsbeth es noch rehtzeitig schafft aus der Stadt zu fliehen, bevor jemand auf den Gedanken kommt sie der Hexerei zu bezichtigen.

samea

vor 2 Jahren

16. - 19. Tag
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@fa1205

"Erfunden" war für mich gut verständlich. Ich frage mich nur, wie er solche Praktiken vor seinem Gewissen verantworten konnte. An seine Beweise glauben, konnte er so wohl nicht. Sein Frauenhass muss unbeschreiblich groß gewesen sein. Denn es hat für mich den Anschein, dass er in jeder Frau ein Übel sah. Schade, dass sie zum Erhalt der Menschheit unverzichtbar sind. Was bei ihm wohl diesen Hass ausgelöst hat, der über die starke Frauenverachtung seiner Zeit noch hinausgeht. Wirklich bedauerlich, dass über seine Kindheit und frühe Jugend so gut wie nichts bekannt ist...

fa1205

vor 2 Jahren

16. - 19. Tag
@samea

Ich denke mal, er hat sich in die Erbsünde verrannt hat. So sah er wohl tatsächlich in jeder Frau nur das Schlechte und Böse! Nicht ungewöhnlich bei dem Weltbild von damals, aber sehr extrem! Manche Männer (und Gelehrte) zweifelten in diesen Zeiten sogar daran, dass Frauen Menschen waren!
Das mit dem Gewissen: Er wohnte in Italien einen Prozess gegen Juden bei, die ja Ketzer waren. Schließlich hatten die Jesus ans Kreuz nageln lassen (Denken von damals, nicht meines!) Anfangs muss es also die Jagd nach Ketzern gewesen sein, die sich immer mehr aufspaltete zur Jagd nach den Unholdinnen, die mit Satan im Bunde waren. Schließlich galt das auch als Ketzerei.
Er trat mit 15 in ein Kloster ein, davor konnte er als Sohn armer Eltern nicht bekannt werden. Im Kloster stieg er langsam nach oben, Lateinschule, Studium. Dann die Ernennung zum Inquisitor für Alemannia, Prior, - auch bis dahin nichts Besonderes. Erst ab der Italienreise ist er in der Geschichte in Erscheinung getreten. Er hat wohl mehr als 200 Mensch auf dem Gewissen, auch post mortem.

Just-Art

vor 2 Jahren

Eure Rezensionen

hier meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Frank-Arlt/Die-Tr%C3%A4nen-der-Hexen-1158355305-w/rezension/1160727927/


auch auf was liest du:
http://wasliestdu.de/rezension/historisch-grausam-und-dich-interessant

samea

vor 2 Jahren

Eure Rezensionen

Auch meine Rezi. ist endlich fertig:
http://www.lovelybooks.de/autor/Frank-Arlt/Die-Tr%C3%A4nen-der-Hexen-1158355305-w/rezension/1163175695/

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