Frank Böckelmann Risiko, also bin ich

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Inhaltsangabe zu „Risiko, also bin ich“ von Frank Böckelmann

Das Leben kann man nicht versichern. 120 Spaziergänge in einen Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sieht. Das Leben kann man nicht versichern. 120 Spaziergänge in einen Wald, den man vor lauter Bäumen nicht sieht Vom Abschluss einer Versicherung bis zum Besuch einer Vorsorgeuntersuchung, vom Ehevertrag ohne Gütertrennung bis zur Altersvorsorge nach Riester, von der Buchung des Feriendomizils per Internet bis zur Wahl der Geldanlage – der moderne Mensch muss am laufenden Band Entscheidungen treffen, die eigentlich seinen Horizont übersteigen. War es früher gesellschaftlicher Konsens, zu heiraten, Kinder zu bekommen und Häuser zu bauen, ist heute nichts mehr allgemeinverbindlich. Und ständig ist man gezwungen, bei mangelndem Kenntnisstand über Risiken und Nebenwirkungen, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Freilich steht ein Heer von Beratern bereit – doch helfen sie wirklich? Die Betreuung durch einen Scheidungsanwalt löst häufig den totalen Streit erst richtig aus; die Berater neigen dazu, ihre Klientel in Abhängigkeit zu halten und eher auf Nummer sicher zu gehen. Die Kultur des lustbetonten Risikos hat bei ihnen keine Chance. In einem bisher nie dagewesenen Unterfangen hat sich Frank Böckelmann, Autor, Kulturwissenschaftler und Risikoanalyst, in das Meer entscheidungsträchtiger Alltagssituationen gestürzt und ist ihren wirklichen Knackpunkten auf den Grund gegangen. Mit großer Sprachlust kitzelt er so manches Problem, bis es niest. Viele Schwierigkeiten lösen sich dabei in Luft auf, aber oft gilt es auch, das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und lustvoll Neues zu wagen. Das inspirierte Risiko birgt mehr Lebensqualität, als mancher bisher annahm.

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  • Rezension zu "Risiko also bin ich" von Frank Böckelmann

    Risiko, also bin ich
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. May 2011 um 10:37

    „Von der Lust und Last des selbstbestimmten Lebens“ handelt dieses außergewöhnliche Buch des Medienwissenschaftler und Risikoanalysten Frank Böcklemann. Der moderne Mensch ist heute täglich vor eine Unzahl von folgenschweren Entscheidungen gestellt, die ihn oft überfordern. Viele suchen ihr Heil in der Lektüre der immer mehr um sich greifenden Ratgeber, was aber die Verwirrung nur noch steigert, denn zu jeder Alltagsfrage und -entscheidung gibt es mindestens immer zwei und dann auch noch gegensätzliche Meinungen. Die zu treffenden Entscheidungen übersteigen in der Regel den Horizont eines einzelnen Menschen. War es etwa früher ganz klar und gesellschaftlicher Konsens, dass man heiratet und Kinder bekommt, ist dies heute eine folgenreiche Entscheidung, die jeder einzelne zu treffen hat. Auch in den meisten anderen Alltagssituation ist man gezwungen, sich bei mangelndem Kenntnisstand über die Risiken und die Nebenwirklungen zu entscheiden. Die Verantwortung für das eigene Leben ist zu einer großen Last für den einzelnen geworden. Entsprechend hat sich ein Heer von Beratern etabliert, die denjenigen, der Rat sucht, letztlich aber doch wieder allein stehen lassen. Denn sie liefern nicht den Überblick, ja, im Gegenteil, sie schaffen sich ihre Kundschaft selbst, indem sie Fragen und Probleme generieren, die der einzelnen bislang sich gar nicht gestellt bzw. die er selbst gelöst hatte. Vor lauter Bemühen, das richtige Leben zu führen, kommen die meisten gar nicht zum Leben. In 120 alphabetisch geordneten Stichwörtern geht Frank Böckelmann auf die wichtigsten Risiken des Alltags ein. Dabei geht es ihm nicht um die Frage, welche optimale Entscheidung ich für ein Spezialproblem treffe, sondern es geht immer und allein darum: was ist die optimale Entscheidung für m e i n L e b e n. Das kann durchaus auch einmal bedeuten, keine Entscheidung zu treffen oder einfach seinem Gefühl nachzugeben und auf es zu hören. Ein großes Plädoyer für ein Leben mit lustbetontem Risiko. Denn nur, wer auch das Unvorhersehbare erwartet, wird von ihm nicht überrollt.

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