Frank Baeseler

Lebenslauf

Jahrgang 43, Beruf Werbekaufmann, seit 25 Jahren Autor, Übersetzer, Fotograf

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Interview mit Frank Baeseler

Interview zwischen LovelyBooks und Frank Baeseler im Rahmen seiner Tätigkeit als Fotograf und Übersetzer von Michael Freeman

1) Wie lange übersetzt du bereits Bücher?

Seit nunmehr 25 Jahren

2) Und du hast dich spezialisiert?

Fotografie, Grafik-Design, Computer

3) Du bist auch Fachlektor - wie sieht diese Arbeit aus?

Die Arbeit anderer Übersetzer bzw. Autoren im Hinblick auf Verständlichkeit und Richtigkeit überprüfen. Verbesserungen vorschlagen.

4) Inwieweit besteht der Kontakt zu Michael Freeman?

Enger Kontakt, da ich einen Großteil seiner Bücher in die deutsche Sprache übersetze.

5) Welche Tipps von Michael Freeman hat die in deiner fotografischen Arbeit besonders geholfen?

Bildkomposition - da kann man nie auslernen.

6) Wie lange fotografierst du bereits?

Seit 50 Jahren.

7) Was hat dich dazu bewegt?

Interesse und Spontanität. Technische Interesse und die Unfähigkeit, malen zu können.

8) Welcher Fotograf inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Jacques Schumacher

9) Welches ist dein bevorzugtes Genre und warum bevorzugst du dieses?

Porträt, Menschen - Grund: Kommunikation, sensibles Eingehen auf den Menschen gegenüber

10) Und wie kamst du von der Fotografie zum Schreiben/Übersetzen?

Nicht von der Fotografie - die ist so eigenständig wie das Übersetzen. Allerdings fließt das fotografische Fachwissen in die Übersetzung ein

11) Seit wann schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe wenig - und nur wenn es mich überkommt. Grund: Es rechnet sich nicht, reine Liebhaberei. Meine ersten Bücher (Desktop Publishing, Scanner-Handbuch) gab es deshalb, weil es diese Themen im europäischen Büchermarkt noch nicht gab. Das Buch "Pferde fotografieren" war einfach nur ein tolles Sommervergnügen hier in Schleswig-Hostein.

12) Wann und was liest Du selbst?

Zuhause - auf dem Bildschirm, meinem iPad oder bequem im Sessel sitzend ...

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Gespräche aus der Community

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Angizia
>>>>Hier findet der offizielle Austausch mit Michael Freemans Übersetzer Frank Baeseler zum Markt+Technik Fotowettbewerb statt - Er beantwortet Fragen vom 08.06 bis zum 15.06<<<< Liebe (Hobby-)Fotografen, einen ganz speziellen Gast dürfen wir euch für den Fotowettbewerb in der zweiten Woche präsentieren. Der Übersetzer des Fotografen und Autoren Michael Freeman, welcher regelmäßig für Time-Life Book, die BBC und Reader's Digest arbeitet, wird dabei sein und eure Fragen zum Thema beantworten. Da Michael Freeman selbst leider auf Grund der Sprachbarriere nicht mitlesen kann, wird sein Übersetzer Frank Baeseler, welcher auch begeisterter Fotograf ist, euch in dieser Diskussion zur Seite stehen. Er wird Dir alle Fragen rund um die allgemeine Fotografie beantworten - und um die Frage, wie man das beste Motiv vor seine Kamera bekommt, oder die Kamera vor das beste Motiv. Du kannst alle Fragen loswerden, die Dir auf dem Herzen liegen! Aber natürlich kennt er sich nicht nur mit Grundlagen aus - durch seine Zusammenarbeit mit Michael Freeman weiß er auch vieles über Spezialeffekte, Architekturfotografie, Reisefotografie, sein Spektrum umfasst viele Gebiete und er hat bestimmt den ein oder anderen (Extra-)Tipp für Fotografen auf Lager, einfach danach fragen! Ein paar Tipps haben wir vorab aber schonmal gesammelt: >>Michael Freemans Tipps zur Menschen-Fotografie<< Menschen im Alltag: Wenn Sie Menschen in ihrem Alltag fotografieren wollen, müssen Sie zuallererst ein guter Beobachter sein, kommt es doch bei diesen Aufnahmen auf den richtigen Moment und Blickwinkel an. Sie müssen am richtigen Ort sein, um eine bestimmte Bewegung, Geste oder Mimik aufzunehmen. Wenn Sie Ihre Beobachtungen im Bild festhalten wollen, müssen Sie selbst eigentlich im Verborgenen bleiben. Sie sollen sich nicht verstecken, denn Sie wollen ja keine scheuen Tiere in freier Wildbahn fotografieren. Sie sollten sich unauffällig in die Umgebung integrieren und sich unaufdringlich und keineswegs wie ein Fotograf verhalten. Kleine, leise Kameras sind dafür ideal geeignet – und kompakte Digitalkameras gehören zu den leisesten Modellen. Menschen bei der Arbeit: Leute, die auf ihre Arbeit stolz sind, lassen sich meist gern dabei fotografieren. Die Arbeitswelt bietet sich besonders für Fotoserien an, die eine Geschichte erzählen. Wenn etwas hergestellt wird, könnten Sie sogar über eine kleine Bildreportage nachdenken. Besonders einfach sind körperliche Arbeiten zu fotografieren, weil sie interessante visuelle Möglichkeiten und Bewegung beinhalten. Möglichkeiten und Bewegung beinhalten. Wenn Sie eine fortlaufende oder wiederholte Tätigkeit fotografieren wollen, sollten Sie auch über ein Stativ nachdenken. Dadurch gewinnen Sie Zeit und erhalten vor allem in Innenräumen die Chance, mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten und längere Verschlusszeiten wählen zu können. Zwanglose Porträts: Wenn Sie ein Porträt aufnehmen, unterstützt Sie mehr oder weniger auch Ihr Modell. Es ist oft einfacher, zwanglos an eine Situation heranzugehen. Zwei Sachen sind wichtig, damit ein Foto gelingt: Das Gesicht muss im günstigsten Licht liegen und das Wesen der Person soll vorteilhaft dargestellt sein. Viele Menschen sind vor der Kamera verkrampft. Deshalb sollten Sie der Technik so wenig Aufmerksamkeit wie möglich widmen und zügig fotografieren. Schaffen Sie eine entspannte und lockere Atmosphäre. Ideal ist es, wenn ohnehin eine lockere Stimmung herrscht, etwa auf einem Fest oder bei einem Treffen von Freunden. Einfachheit ist das Zauberwort, selbst in einer nicht so vorteilhaften Umgebung. Wechseln sie Ihren eigenen Standort, als eine Person an einen anderen Platz zu stellen. Formale Porträts: Bei geplanten Porträtaufnahmen legen Sie Hintergrund und Ausleuchtung im Vorfeld fest. Benutzen Sie Ihr Stativ, falls vorhanden. Nachdem Sie die Bildkomposition bestimmt haben, richten Sie die Kamera darauf ein und konzentrieren Sie sich auf Ihr Modell. Denken Sie genau über den Hintergrund nach, vor dem Sie Ihr Modell ablichten wollen. Gut wirkt ein einfarbiger Hintergrund, etwa große Fotoatelier-Papierrollen. Vielleicht bieten sich auch andere Hintergrundmotive an. Sind Sie sich bei der Ausleuchtung nicht ganz sicher, sollten Sie auf der einen Seite ein großes, leicht gestreutes Führungslicht einsetzen und auf der anderen Seite die Schatten mit einem Reflektor oder einer zweiten, schwächeren Lichtquelle aufhellen. Wenn ihr weitere Fragen habt, nur zu!
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