Frank Beddor

 4.1 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Das Spiegellabyrinth, Das Spiegellabyrinth und weiteren Büchern.

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Das Spiegellabyrinth

Das Spiegellabyrinth

 (30)
Erschienen am 01.01.2007
Der Herzkristall

Der Herzkristall

 (0)
Erschienen am 01.11.2099
Das Spiegellabyrinth

Das Spiegellabyrinth

 (4)
Erschienen am 18.07.2007
ArchEnemy

ArchEnemy

 (2)
Erschienen am 14.10.2010
Seeing Redd

Seeing Redd

 (2)
Erschienen am 16.10.2008
The Looking Glass Wars

The Looking Glass Wars

 (2)
Erschienen am 31.08.2007
Hatter M

Hatter M

 (0)
Erschienen am 23.11.2010

Neue Rezensionen zu Frank Beddor

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Jacynthes avatar

Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

"Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor
Jacynthevor einem Jahr

Inhalt


Die junge Prinzessin Alyss hat eine blühende Fantasie - und das muss sie auch haben, soll sie doch eines Tages Königin von Wunderland werden. Doch ihre rachsüchtige Tante Redd durchkreuzt diesen Plan und nach einer halsbrecherischen Flucht gelang Alyss in eine fremde Welt: das viktorianische London. Hier glaubt ihr niemand ihren Erzählungen über Spielkartensoldaten, Jabberwocks oder sprechenden Schachfigurren und bald schon zweifelt Alyss an ihrem Verstand. Hat sie sich ihre Kinderheit im Wunderland nur ausgedacht? Doch ihre Freunde und Verbündeten von damals sind schon auf der Suche nach ihr sowie nach einem Weg, die künfitge Königin zurück nach Wunderland zu bringen.

Meine Meinung


Adaptionen von Carrolls Alice im Wunderland gibt es viele, doch selten ist eine so blutig und temporeich wie es diese hier ist. Gleichzeitig hat das Buch fast schon überspitzte Züge, sodass man sich nie ganz sicher sein kann, womit man es eigentlich zu tun hat - mit einem ernsthaften Fantasy-Roman oder Satire. Aus diesem Grund fiel mir auch der Einstieg in das Buch schwer, das rasante Tempo der Story hat mich dann jedoch davon abgehalten, das Buch zu schnell wieder wegzulegen, und kurz darauf hatte ich mich auch schon voll in die Geschichte eingefunden.

Die Charaktere und der Kern der Geschichte sind nichts Neues: ein junges Mädchen auf der Flucht vor der Vergangenheit; der Versuch, ein neues Leben aufzubauen, das jedoch auf Lügen fußt; eine Jugendliebe unter ihrem Stand und ein äußerst wohlhabender Verehrer. Hinzu kommen Figuren aus dem berühmten Kinderbuch, die hier und da mit interessanten Details aufgemotzt wurden. So ist die Grinsekatze hier beispielsweise der bösartige Handlanger der Thronräuberin, dessen neun Leben ihn zu einem gefährlichen Gegner machen, und der Hutmacher ist ein sympathischer Kämpfer der alten Schule, dessen Hut zu einer treffsicheren Waffe wird. Des weiteren rollen Köpfe, spritzt Blut, werden fiese Intrigen gesponnen, sodass vom ursprünglichen Klassiker nur noch der Rahmen bestehen bleibt, was dem Roman aber äußerst gut steht.

Besonders gut hat mir gefallen, dass Beddor sogar feministische Thematiken und Kontroversen anschneidet. So spricht er von Wunderland beispielsweise explizit als Königinnenreich und bringt auch zur Sprache, dass Herrscher angrenzender Königreiche eine Frau auf dem Thron nicht gerne sehen. Der König, Alyss' Vater, ergreift daraufhin auf sympathische Weise für seine Frau Partei. Und auch in Alyss selbst sehe ich eine starke Frau, die sich zwar gezwungen sieht, sich den äußeren Umständen zu beugen, die ihren eigenen Wert jedoch dennoch nie vergisst.

Tatsächlich war es das zweite Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Gekauft habe ich es zu Teenagerzeiten und ich hatte es eigentlich in recht guter Erinnerung, auch wenn ich keine Details mehr im Kopf hatte. Deshalb wollte ich dem Roman noch eine Chance geben, bevor ich mich für weggeben oder behalten entscheide. Ich halte Das Spiegellabyrinth nach wie vor für ein gutes Buch, es ist jedoch keines, an dem mein Herz hängt, wie ich festgestellt habe. Deshalb wird es demnächst ins öffentliche Bücherregal umziehen, wo es sicher bald jemand anderen glücklich machen wird.

Leider wurden die Folgebände bisher nicht übersetzt und ich glaube auch nicht, dass das in nächster Zeit noch der Fall sein wird. Die Fortsetzungen in Orignialsprache heißen Seeing Redd und ArchEnemy und vielleicht laufen die beiden Romane mir ja in naher Zukunft über den Weg.   

Für diesen ersten Band der Trilogie vergebe ich jedenfalls 3 von 5 Wolken.

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KayvanTees avatar

Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

Düster ist anders!!!
KayvanTeevor 2 Jahren

Als der König und die Königin von Wunderland, von einer rachsüchtigen Gegenspielerin umgebracht werden. Muss ihre Tochter Alyss in die Welt der Menschen fliehen. In dieser Welt, die so fremd für sie ist muss sich Alyss von nun an allein durch schlagen. Ihre Phantasie und Erinnerungen an Wunderland verblassen Jahr für Jahr immer mehr. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, wo eine Person wieder in ihr Leben tritt und wo ihr Leben eine schlagartige Wendung nehmen sollte.

Die ganze Geschichte war für mich einfach nur eine um modellierte Geschichte von Alice im Wunderland und ich fand sie auch nicht sonderlich gut. Hatte mir mehr erhofft. Die Action und das Rasante was der Klappentext versprochen hatte, waren für mich einfach nicht vorhanden. Auch die Umsetzung der Welt fand ich nicht sehr gelungen, irgendwie etwas Langweilig. Mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden, für mich waren sie nicht so gut beschrieben. Irgendwie etwas Leblos. Geschmäcker sind allerdings verschieden. Und nur weil es mir nicht gefallen hat, muss es nicht heißen das es euch auch nicht gefällt.

Fazit:
Eine leblose Alice Story ohne Pep. Ich werde somit diese Reihe nicht weiter lesen. Leider nur 2 von 5 Sternen.


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Aglayas avatar

Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

Rezension "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor
Aglayavor 4 Jahren

Prinzessin Alyss muss aus dem Wunderland fliehen und landet im viktorianischen England, wo sie unter dem Namen Alice Liddell Lewis Carroll zum verfassen seiner bekanntesten Geschichte inspiriert. Nach dreizehn Jahren kehrt sie zurück, um ihre böse Tante Redd zu bekämpfen.

Alice im Wunderland wird wohl jeder kennen, sei es durch die Bücher oder durch eine der vielen Verfilmungen. Frank Beddor greift die altbekannte Geschichte auf und verwandelt sie in actiongeladene Fantasyschlachten. Die bekannten Figuren (Alice, Grinsekatze, Hutmacher, Herzkönigin etc.) tauchen auf und zeigen neue Facetten, die ich durch die Geschichten von Lewis Carroll noch nicht kannte. Besonders sympathisch war mir dabei Mac Rehhut, der verrückte Hutmacher, der in der Geschichte die Hauptrolle neben Alyss übernimmt.

Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, wobei der erste und dritte Teil in Wunderland spielen, währenddessen der zweite Teil das Leben von Alyss im viktorianischen England umfasst.

Frank Beddor beschreibt Wunderland, vor allem nach der Machtübernahme durch Redd, sehr düster und gewalttätig; wer die heitere Stimmung der ursprünglichen Alice-im-Wunderland-Bücher sucht wird hier nicht fündig. Wer aber actiongeladene Fantasy mit grossen Schlachten mag, wird durch dieses Buch für einige Stunden sehr gut unterhalten.

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