Frank Beddor Das Spiegellabyrinth

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Inhaltsangabe zu „Das Spiegellabyrinth“ von Frank Beddor

Vergessen Sie alles, was Sie über Alice im Wunderland gehört haben. In Wirklichkeit war alles ganz anders! Frank Beddor entführt den Leser in ein ganz neues Wunderland - voller Gefahren, grausamer Geschöpfe und böser Intrigen. Alice wird zu Alyss, der rechtmäßigen Königin des Wunderlandes, doch die böse Königin Redd versucht alles, um Alyss' Rückkehr zu verhindern. »Ein höchst originelles und mitreißendes Buch, das Lewis Carrolls Geschichte von Alice in absolut überzeugender weise auf den Kopf stellt.« Bookseller Die Trilogie beginnt... (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.2005')

Alice im Wunderland für Erwachsene. Eine ganz neue Sicht der Geschichte.

— Lillyput27
Lillyput27

Alice im Wunderland nur einfach etwas um modelliert. Ich hatte mehr erwartet. So düster war es jetzt nicht.

— KayvanTee
KayvanTee

Neue Version einer altbekannten Geschichte - und trotzdem keine langweilige Seite

— Aglaya
Aglaya

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  • Düster ist anders!!!

    Das Spiegellabyrinth
    KayvanTee

    KayvanTee

    20. June 2016 um 13:59

    Als der König und die Königin von Wunderland, von einer rachsüchtigen Gegenspielerin umgebracht werden. Muss ihre Tochter Alyss in die Welt der Menschen fliehen. In dieser Welt, die so fremd für sie ist muss sich Alyss von nun an allein durch schlagen. Ihre Phantasie und Erinnerungen an Wunderland verblassen Jahr für Jahr immer mehr. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, wo eine Person wieder in ihr Leben tritt und wo ihr Leben eine schlagartige Wendung nehmen sollte. Die ganze Geschichte war für mich einfach nur eine um modellierte Geschichte von Alice im Wunderland und ich fand sie auch nicht sonderlich gut. Hatte mir mehr erhofft. Die Action und das Rasante was der Klappentext versprochen hatte, waren für mich einfach nicht vorhanden. Auch die Umsetzung der Welt fand ich nicht sehr gelungen, irgendwie etwas Langweilig. Mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden, für mich waren sie nicht so gut beschrieben. Irgendwie etwas Leblos. Geschmäcker sind allerdings verschieden. Und nur weil es mir nicht gefallen hat, muss es nicht heißen das es euch auch nicht gefällt.Fazit:Eine leblose Alice Story ohne Pep. Ich werde somit diese Reihe nicht weiter lesen. Leider nur 2 von 5 Sternen.

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  • Rezension "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    Aglaya

    Aglaya

    10. July 2014 um 19:36

    Prinzessin Alyss muss aus dem Wunderland fliehen und landet im viktorianischen England, wo sie unter dem Namen Alice Liddell Lewis Carroll zum verfassen seiner bekanntesten Geschichte inspiriert. Nach dreizehn Jahren kehrt sie zurück, um ihre böse Tante Redd zu bekämpfen. Alice im Wunderland wird wohl jeder kennen, sei es durch die Bücher oder durch eine der vielen Verfilmungen. Frank Beddor greift die altbekannte Geschichte auf und verwandelt sie in actiongeladene Fantasyschlachten. Die bekannten Figuren (Alice, Grinsekatze, Hutmacher, Herzkönigin etc.) tauchen auf und zeigen neue Facetten, die ich durch die Geschichten von Lewis Carroll noch nicht kannte. Besonders sympathisch war mir dabei Mac Rehhut, der verrückte Hutmacher, der in der Geschichte die Hauptrolle neben Alyss übernimmt. Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, wobei der erste und dritte Teil in Wunderland spielen, währenddessen der zweite Teil das Leben von Alyss im viktorianischen England umfasst. Frank Beddor beschreibt Wunderland, vor allem nach der Machtübernahme durch Redd, sehr düster und gewalttätig; wer die heitere Stimmung der ursprünglichen Alice-im-Wunderland-Bücher sucht wird hier nicht fündig. Wer aber actiongeladene Fantasy mit grossen Schlachten mag, wird durch dieses Buch für einige Stunden sehr gut unterhalten.

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  • Die wahre Geschichte von Alice im Wunderland

    Das Spiegellabyrinth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2013 um 01:51

    Inhalt: Nichts ist so wie man es aus dem Klassiker von Lewis Carrolls Buch kennt. Alice ist jetzt Alyss, die Prinzessin und Thronerbin vom Wunderland. Dieses wird von Reed, der bösen Tante von Alyss bedroht. Es kommt zum Krieg, dabei werden der König und die Königin ermordet und Alyss findet sich von einem zum anderen Moment in England des viktorianischen Zeitalters wieder.  Dort nimmt Alyss die Gestalt von Alice Liddell an und ihre Flausen vom Land der Fantasie werden ihr systematisch dort ausgetrieben, bis sie, mittlerweile Alice geschrieben, selbst nicht mehr daran glaubt. Jahre später taucht ein Fremder auf und rührt an längst vergessenen Dingen. Denn Alyss ist die letzte Rettung für Wunderland. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch bereits vor ein paar Jahren gelesen und fand es durch Zufall wieder und habe es mir gleich bestellt. Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte von „Alice im Wunderland“. Es ist eine Geschichte von Mord, Rache, Krieg, Liebe und Wahrheit. Dabei werden die Gestalten aus dem Ursprungsmärchen alle neu beschrieben und anders dargestellt und sie erblühen in diesem Buch zu neuem Leben. Durch den bildhaften Schreibstil des Autors konnte ich mir die beschriebenen Orte gut vorstellen und dadurch wird die Geschichte noch lebendiger. Das Buch war durchgehend spannend und voller Action, dadurch konnte ich es keine Sekunde aus den Händen legen. Ich werde mit Sicherheit die Trilogie weiterverfolgen. 

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  • Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    HelmuthSantler

    HelmuthSantler

    07. March 2013 um 16:55

    Alyss, Prinzessin in Wunderland, ist freche 7 als das Böse über ihre Welt hereinbricht – in Gestalt ihrer Tante Redd, die sich mit Gewalt die Krone zurückholt, “Kopf ab” schreiend und über Leichen gehend. Immerhin kann Alyss flüchten – ins viktorianische England, wo ihr ihre Flausen vom Land der Fantasie systematisch ausgetrieben werden, bis sie, mittlerweile Alice geschrieben, selbst nicht mehr daran glaubt. Ihre Imaginationskraft versiegt, doch die mahnende Stimme ihrer Mutter hallt ihr noch in den Ohren: “Vergiss nie wer du bist!” Die einzig rechtmäßige, zukünftige Königin von Wunderland nämlich. Um diesen Platz einzunehmen muss sie aber nicht nur nach Wunderland zurückkehren, sondern auch ihre ganze Kraft entfalten: durch das Durchwandern des Spiegellabyrinths. Endlich ergibt Alice in Wonderland einen Sinn! Dank Frank Beddor erfahren wir die wahre Geschichte von Alice alias Alyss und der zentralen Bedeutung von Wunderland: der Herzkristall verteilt die Fantasie der Königin und aller Anhänger der weißen Imagination im Universum, eine Art Musenkuss-Generator. Natürlich gibt es auch die feindliche Kraft, Redds schwarze Imagination, und Alyss bewahre uns davor dass diese Inspiration ins Universum auszustrahlen beginnt… oder ist das am Ende längst geschehen? Tempo, Action, blühende Fantasie, Mord, Rache, Krieg, Liebe und Wahrheit vermischt zu einem rasanten, modernen, nicht aus der Hand zu legenden Fantasy-Thriller der unterhaltsamsten Art. 2004 zum Times-Book of the Year ernannt, bietet Das Spiegellabyrinth erstklassiges Amüsement auf höchstem Niveau und ist leider nach 315 Seiten schon wieder zu Ende. Wie gut, dass Alyss wahre Geschichte als Trilogie angelegt ist, denn nach diesem Buch möchte man nur eines: weiterlesen!* * Im Englischen ist die Trilogie auch 2010 abgeschlossen worden, auf Deutsch hat man die Bände 2 und 3 aber nie herausgebracht.

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  • Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    Bissfan

    Bissfan

    16. December 2011 um 20:45

    (Rezension von Feder) Prinzessin Alyss ist als einzige Tochter der Herzkönigin die rechtmäßige Thronerbin des Wunderlandes. Doch wie so oft im Leben bringt dieser Umstand neben vielen Annehmlichkeiten auch viele Pflichten mit sich, auf welche die junge Alyss nicht so wirklich Lust hat. An ihrem siebten Geburtstag aber sollte sich das Blatt für die Prinzessin des Königinnenreiches für immer wenden: Ihre Tante Redd dringt mit ihrer Kartenarmee ins Wunderland ein und reißt gewaltsam alle Macht an sich. Einzig die kleine Alyss kann dem Massaker unter der Königsfamilie entgehen und in buchstäblich letzter Sekunde durch einen magischen See fliehen. Doch damit fängt das Abenteuer der kleinen Alyss eigentlich erst an. Ihre Reise durch den See führt sie nämlich mitten hinein ins London des 19. Jahrhunderts. Völlig orientierungslos streicht sie dort durch die Straßen, ehe sie von einer Bande Straßenkinder aufgenommen wird. Aber niemand mag ihr ihre Geschichte glauben, dass sie eine Prinzessin von Wunderland ist. Auch später im Waisenhaus erntet sie nur Hohn und Spott für ihre Geschichten und auch ihre Adoptivfamilie schätzt die "rege Fantasie" der kleinen Alyss nicht sonderlich. 13 Jahre später ist schließlich auch die junge Alice - wie sie von allen genannt wird - wegen all der Schmach und Demütigung, die ihr ihre Mitmenschen zuteil haben werden lassen, davon überzeugt, dass sie sich das Wunderland und alle Figuren darin nur erträumt hat. Ihr Glück scheint perfekt, als sie die Gelegenheit bekommt, den Prinzen von England zu ehelichen. Doch wieder solle sich das Blatt der jungen Alyss wenden. Am Tag ihrer Hochzeit erscheint ein Bewohner Wunderlands, der all die Jahre nach der Prinzessin gesucht hat. Sein Auftrag: Die Prinzessin zurück in ihre Heimat bringen. Denn nur wenn es Alyss gelingt, ihre grausame Tante Redd zu stürzen und ihren rechtmäßigen Platz als Königin einzunehmen, besteht für das gebeutelte Wunderland noch ein Funken Hoffnung, nicht im Chaos zu versinken. "Das Spiegellabyrinth" hat außer der Gundidee wenig mit dem originalen „Alice im Wunderland“ gemein, das vermutlich jeder kennt. Und dennoch kommt einem auf jeder Seite die Geschichte auf angenehme Weise bekannt vor, da alles, was „Alice im Wunderland“ ausmacht, vorhanden ist. Da hätten wir zum einen die Grinsekatze und den Hutmacher. Aber auch der weiße Hase und die böse Herzkönigin haben ihren Platz gefunden. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, als würde ich eine bekannte Geschichte aus einer völlig anderen Perspektive erzählt bekommen. Es ist fast wie im richtigen Leben, man ändert den Blickwinkel, lässt sich von einer anderen Person ein Ereignis schildern. Die Grundpfeiler sind dieselben, aber die Wertung ist eine vollkommen andere. Und genau weil dem Leser die zentralen Figuren bekannt sind, ist er gefesselt davon, wie Frank Beddor sie verändert hat. Sie wirken realer, greifbarer und dadurch sympathischer als im Märchen. Es ist eine erwachsenere Sichtweise auf die Geschehnisse im Wunderland, die einen auf bekannten Pfaden zu einem anderen Ergebnis führt, ohne dabei je an Spannung oder Originalität zu verlieren. Trotz der Bekanntheit des „Originals“ hatte ich wirklich keine Minute lang das Gefühl, eine Kopie zu lesen, die Altbekanntes nur aufwärmt und wiederkaut. Nein, der Autor hat es wirklich geschafft, eine vollkommen eigenständige Geschichte zu schaffen, die wirklich alles hat, was ein Fantasy-Leserherz begehrt. Der flüssige, abwechslungsreiche Stil lässt einen vom ersten Augenblick in die Geschichte eintauchen und sich in den Zeilen verlieren. Es ist fast so, als reise man an der Seite der jungen Alyss durch die Welt der Buchstaben und Worte und fiebert jeder weiteren Seite entgegen, die noch auf darauf wartet, gelesen zu werden, da hinter fast jeder eine neue, unbekannte Wendung auf einen wartet. Am Ende des Buches war ich fast enttäuscht, dass die Reise nun zu Ende war, auf die Frank Beddor mich mitgenommen hat, so gefesselt war ich von jeder Seite. Die ganze Geschichte ist in sich stimmig und dadurch, dass der Autor die Wesen der "originalen Charaktere" aufgegriffen, sie verfeinert und weiterentwickelt hat und sie aus ihrer Märchenform heraus in eine auch für Erwachsene ansprechende Hülle gepackt hat, hatte man beim Lesen immer wieder dieses gewisse Aha-Erlebnis, wenn man im Geiste "Das Spiegellabyrinth" mit "Alice im Wunderland" verglichen hat. „Das Spiegellabyrinth“ ist daher meiner Meinung nach ein wirklich mehr als gelungener Auftakt zur Trilogie „Die Spiegelkriege“ und macht definitiv Lust auf die Folgebände, für die durch den ersten Band sicher eine hohe Messlatte gelegt worden ist. Wer nicht zu zartbesaitet ist - es kommen wirklich einige blutige Szenen vor -, der sollte sich dieses Buch mit Suchtpotential nicht entgehen lassen. "Das Spiegellabyrinth" ist ein wahres Fantasyerlebnis für ältere Jugendliche und junge Erwachsene.

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  • Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    affler

    affler

    03. July 2011 um 16:23

    Inhalt: Alice aus dem Wunderland für Erwachsende! Nichts ist so wie man es aus dem Klassiker von Lewis Carrols Buch kennt. Alice ist jetzt Alyss, die Prinzessin und Thronerbin vom Wunderland. Und Wunderland, als auch die königliche Familie, wird von Reed, der bösen Tante von Alyss bedroht. Es kommt zum Krieg, die Königin stirbt, Reed besteigt den Thron von Wunderland und Alyss findet sich von einem zum anderen Moment im London des viktorianischen Zeitalters wieder. Dort nimmt Alyss die Gestalt von Alice Liddell an. Alyss erlebt ein trauriges Leben, sucht einen Weg nach Hause, einen Weg zurück zu Ihren Freunden, ihrer Liebe und lebt immer in Angst wegen Ihrer Verfolger. Doch schafft Sie es einen Rückweg in das Wunderland zu finden, zurück zu Ihren Freunden und Ihrem Volk? Fazit: Dieses Buch ist ein echtes Meisterwerk. Vergessen Sie alles was Sie bisher über Alice im Wunderland gelesen haben. Die Gestalten aus dem Ursprungsmärchen werden alle neu beschrieben und anders dargestellt, Sie erblühen zu neuem Leben und reisen jeden in seinen Bann. Ich fand es schön zu lesen wie die Figuren, welche mir noch aus meiner Kindheit vertraut und bekannt waren, nicht nur Ihre alte Rolle in der Geschichte spielen sondern auch neue Facetten, Seiten und Rollen zugesprochen bekommen haben. Von den Charakteren besonders gefallen hat mir Mac Rehut! Der Charakter ist sehr lebendig beschrieben und wird sehr vielschichtig dargestellt! Er ist nicht nur der harte Leibwächter der Königin und geschulter Behüter der weißen Imagination sondern trägt auch seine Seele nach außen was Ihn wieder zerbrechlich, angreifbar und menschlich erscheinen lässt! Durch den bildhaften Schreibstil des Autors fiel es mir leicht mich an die im Buch angesprochenen Orte bildhaft zu versetzten. Dadurch wirkt die Geschichte lebendig! Das Buch kann ich jedem empfehlen der einmal eine andere Seite des Wunderlandes sehen möchte!

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  • Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    Shayariel

    Shayariel

    28. November 2009 um 18:42

    Alyss lebt in einer Welt voller Wunder, in die eines Tages das Böses einbricht. Sie muss fliehen - doch sie wird zurückkommen und sich ihrer Widersacherin, der grausamen Königin Redd, stellen, in einem Kampf mit allen Mitteln der Fantasie... Ein spannender und actionreicher Roman. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es wirklich in Wunderland aussieht, für den empfiehlt sich dieses Buch auf jeden Fall. Wer bis jetzt nicht an die Macht der Fantasie geglaubt hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Das Spiegellabyrinth" von Frank Beddor

    Das Spiegellabyrinth
    secretdanny

    secretdanny

    04. October 2007 um 12:29

    “Ein Wort der Warnung an meine Leser: Die wahre Geschichte von Wunderland ist voll Blutvergießen, Mord, Rache und Krieg. Ich entschuldige mich im Voraus bei allen, die manche Szenen in diesem Buch erschütternd finden mögen, aber es war mir wichtig, alles so wiederzugeben, wie es sich tatsächlich zugetragen hat. Die besonders Sensiblen unter den Lesern werden sich vielleicht besser an die klassische Märchenerzählung von Lewis Carroll halten.“ (Frank Beddor – Vorwort) Und somit beginnt eine atemberaubende Geschichte, die dramatisch, fantastisch und fesselnd zugleich ist. Trennen Sie sich von Alice im Wunderland, wie Sie sie kennen, denn hier tritt Alyss auf die Bildfläche und erzählt uns, was sich einst wirklich zugetragen hat...bis ein profitgieriger Reverend Dodgson ihre Schilderungen euphemistisch mit endlosen, märchenhaften Sahnehäubchen veruntreut und ausgeschmückt hat, um daraus im einstigen London einen Bestseller zu stricken. An ihrem siebten Geburtstag wird die einst so friedliche und harmonische Welt der kleinen, verspielten Alyss vollends aus den Angeln gerissen, als ihre verstoßene Tante Redd in den Herzpalast eindringt und mit einer Armee alles dem Erdboden gleichmacht. Allen voran Alyss´ Eltern. Für die Prinzessin gibt es nur einen Ausweg: durch den Teich der Tränen in eine andere Welt zu fliehen, wo sie vor der schwarzen Imagination ihrer Tante – der königlichen Bosheit – sicher ist. Durch eine Pfütze gelangt sie schließlich nach London. Doch ist bei Ihrer Reise durch den Raum etwas verloren gegangen. Ihr Beschützer Mac Rehhut, oberste Instanz der königlichen Leibgarde. Während Alyss sich mühsam durch die Straßen Londons schlägt, herrscht in Wunderland Chaos und Zerstörung. Vor allem eines lässt der vor Massenmord nicht zurückschreckenden Tante Redd keine Ruhe; die Ungewissheit, ob ihre Nichte, die Thronfolgerin noch am Leben ist oder ist. Nach und nach gewöhnt sich Alyss an die Welt, in die sich transformiert wurde. Doch allmählich verblassen ihre Erinnerungen an Wunderland und lassen sie schließlich daran zweifeln, ob sie jemals dort gewesen ist, oder ob ihre Fantasie ihr jahrelang einen Streich gespielt hat. Kurz vor der Vermählung mit dem englischen Kronprinzen wird die nun Zwanzigjährige unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der grinsende Killer-Kater, halb Mensch halb Gladiator, den Redd ihr nachgeschickt hat, begleitet von einer Armee aus titanischen Kartensoldaten ist ihr dicht auf den Versen. Doch auch Mac Rehhut und die Generäle Doppel und Gänger haben die Fährte der verschollenen Prinzessin endlich aufnehmen können. Jetzt gibt es für Alyss alias der adoptierten Alice Liddel kein zurück mehr. Sie muss sich den Gefahren stellen und Redd bekämpfen. Eine spezielle Ausbildung und der mysteriöse Gang durch das sagenumwobene Spiegellabyrinth sind dabei nur der Anfang. Mit dem Book of the Year 2004 von der Times ausgezeichnet und mit Staunen als auch völliger Hingabe von den Lesern verschlungen, ist die neue Version von „Alyss im Wunderland“ ein wahrhaft kreatives Meisterwerk, das sich nicht nur flüssig lesen, sondern im Gegenzug schwer aus der Hand legen und gleichzeitig unsere Märchenwelt von dem weißen Kaninchen, den paffenden Raupen und den Schlafmäusen aus den Fugen geraten lässt. Eines jedoch scheint ganz und gar sicher zu sein: diese Geschichte wird noch ein Nachspiel haben, denn das Ende lädt bereits zu einem neuen Anfang des nächsten Bandes ein. © by Daniel Biester | Literaturreport.com

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