Frank Berzbach Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen“ von Frank Berzbach

Dieses Buch ist die Einladung zu einem stillen Gespräch mit dem wichtigsten Menschen in Ihrem Leben: Ihnen! Wir sind geboren, um zu performen; Deadlines dominieren den Alltag – und der frisst sich zunehmend auch in die Abendstunden hinein. In der Begeisterung spüren wir nicht, wie Anderes und Andere zu kurz kommen. Wir lieben, was wir tun und wollen dafür geliebt werden. Und bewundert. Genau da aber lauert die Gefahr von Überarbeitung, Burnout, Zweifeln – und die Angst, was passiert, wenn die Ideen mal nicht sprudeln … Darüber spricht man nicht im Rampenlicht der Konferenzen und am Rande der Award-Shows – dafür zunehmend hinter vorgehaltener Hand. Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen, lehren weder Hochschule noch Agenturboss. Dieses Buch hilft Ihnen, die Gestaltung Ihres allerwichtigsten Projektes nicht vor lauter Meetings aus den Augen zu verlieren: die Ihres Lebens.

Ein sehr schön gestaltetes Buch - mit Anregungen zur Achtsamkeit nicht nur für Menschen mit einem Kreativjob. Leider bloß etwas Zitatlastig.

— Regenblumen
Regenblumen

Ein wunderschön gestaltetes Buch, das aber leider in seinen Zitat-Collagen nichtssagend bleibt. Schade, ich hatte mehr erwartet!

— aylareadsbooks
aylareadsbooks

Wundervoll inspirierend!

— IzzyBelle
IzzyBelle

Ein Buch, dass einen nachhaltigen Einfluss auf das Denken hat. Hervorragend gesetzt und gestaltet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolle Aufmachung, feine Haptik. Keine neuen Inhalte aber geballt gesammeltes Wissen auf einen Rutsch zum Lesen und leicht zu verdauen.

— NinaAUT
NinaAUT

Wunderschöne Gestaltung, bei der der Inhalt leider nicht ganz mithalten kann. Viele schöne Zitate, aber sonst nicht viel wirklich Neues.

— Queenelyza
Queenelyza

Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden.

— LiebezuBuechern
LiebezuBuechern

ein juwel !

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

Ein wunderschön gestaltetes Buch voller Denkanstösse! Ich habe es sicherlich nicht zum letzten mal gelesen.

— DieBuchkolumnistin
DieBuchkolumnistin

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    Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen
    NinaAUT

    NinaAUT

    03. November 2015 um 09:43

    Tolle Aufmachung, feine Haptik. Keine neuen Inhalte aber geballt gesammeltes Wissen auf einen Rutsch zum Lesen und leicht zu verdauen. Gute Literaturliste zur Vertiefung.

  • Ein wunderbares Buch

    Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    13. July 2014 um 18:15

    Kreative Menschen leben in einer Welt ständiger Trends, Neuheiten und Aktivität. Hinter dieser Fassade lauern aber die Gefahren. Burn-out, Selbstzweifel, Überarbeitung und die Angst, dass die Ideen irgendwann ausgehen. Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen lehrt keine Schule. Stattdessen muss man es selbst schaffen, die nötige Balance zu finden. Dieses Buch ist eine Einladung, sich damit auseinanderzusetzen. Der tatsächliche Klappentext führt ein wenig in die Irre. Kreative Menschen sind vornehmlich solche, die in hippen Werbeagenturen oder als freischaffende Künstler arbeiten. So wird es hier zumindest suggeriert. Dabei ist der Kreativität doch keine Grenze gesetzt und auch die nette Dame an der Supermarktkasse hat vielleicht ganz viel davon. Demnach richtet sich das Buch einfach an alle Menschen, die sich in irgendeiner Weise kreativ betätigen und Anregungen zur Achtsamkeit und zum Umgang mit sich selbst suchen. "Nur du Allein hast die Macht, den Ort, an dem du lebst, zu einem wunderschönen Ort zu machen." (S. 20) Der Autor Frank Berzbach zeigt dem Leser auf, unter welchen Umständen Kreativität entsteht und nennt Wege sein eigenes Leben zu hinterfragen. Dabei orientiert er sich besonders am Buddhismus und Zen und beruft sich auf viel weitere interessante Lektüre. Für jeden der weiterlesen möchte, wird diese am Ende auch noch einmal detailliert aufgezählt. Die Kernaussage ist aber ganz klar, dass nicht nur kreative Menschen von diesem Buch profitieren werden. Die Sichtweise und Einstellung zum eigenen Leben wird sich nach dieser Lektüre ganz sicher ändern. Zufriedenheit und wahre Erfüllung sind keine Punkte, für die andere Menschen verantwortlich sind. Es kommt vielmehr auf die eigene Einstellung an. Wie weit wir kommen und wie zufrieden und glücklich wir sind, haben wir ganz allein in der Hand. "Wir machen uns ständig Gedanken darüber, was wir alles noch erledigen müssen. Haben wir einiges davon abgearbeitet, fallen uns die nächsten Dinge ein, die keinen Aufschub dulden. Vordergründig glauben wir oft, wir seien gestresst, weil wir so viel zu erledigen haben. Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir aber fest, dass wir eigentlich unter einem zu aktiven Geist leiden, dem ständig etwas Neues einfällt, was es angeblich noch zu tun gilt." (S. 29) Ich könnte hier noch ewig weiter zitieren, weil es einfach so viele tolle und erwähnenswerte Zitate gibt. Solche, die man sich am liebsten an die Wand hängen würde, damit man immer wieder neu daran erinnert wird. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich sofort einige Aspekte in mein Leben integriert und habe über manche Dinge tatsächlich anders gedacht. Es ist Zeit für Entschleunigung und eine andere Sichtweise auf manche Dinge. Wenn man das umsetzt und begreift, wird man merken, dass das Leben auch ganz anders laufen kann. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass sich in diesem Buch kein esoterischer oder spiritueller Ratgeber verbirgt, sondern einfach nur Denkansätze bereitgehalten werden, die zum Umdenken anregen und aufzeigen, wie man sein Leben achtsamer lebt. Die Haptik des Buches ist eine weitere Entdeckungsreise für jeden Freund der Kreativität. Ich habe selten ein Buch gefunden, das mich allein durch sein Äußeres bereits so anspricht. Kupferfarbige Prägungen auf dem Cover, apricotfarbener Buchschnitt und eine grafische Gestaltung die alle Sinne erfreut. Hochachtung an Katrin Schacke, die dafür verantwortlich ist. Fazit: Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden, der solche Art von Büchern liest. Für jeden, der Denkanstöße und Wege zur Achtsamkeit aufgezeigt haben will und für jeden, der ein wunderschönes Layout und ganz viel Kreativität zu schätzen weiß.

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  • Kreativität steckt in uns allen!

    Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    08. May 2014 um 18:33

    Es gibt Bücher, die kann man getrost als E-Book lesen. Und es gibt Bücher, wo es als Versäumnis gilt, sie nicht berührt, ihre Blätter nicht umgedreht, seine Finger nicht über die Buchdeckel gestrichen zu haben, seine Augen nicht über die Gestaltung schweifen zu lassen. Dieses Buch gehört dazu. Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen, das kann man, wenn man es tatsächlich will, lernen. Mit Achtsamkeit sich selbst beobachten, auf sich selbst besinnen und so bewusst seine Kreativität ausleben. Der Autor, Frank Berzbach, führt uns umsichtig in das Thema ein, das nicht nur für Menschen geschrieben ist, die in Werbeagenturen und ähnlichen Büros ihrem Werk nachgehen, im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass für jeden neugierigen Geist etwas dabei ist. Berzbach zitiert Meister der Philosophie, des Zen, aus dem Christentum und Buddhismus, und das ganz ohne Aufdringlichkeit. Dabei verweist er eher auf alte Riten, die völlig unabhängig vom Geist des jeweiligen Glaubens stehen. Was bedeutet „Arbeit“ für uns, die wir oftmals unter Druck stehen durch Terminvorgaben und Auftraggeber, die selbstverständlich auf ihre Ergebnisse warten. Wie können wir den Fallen entgehen, die uns die neuesten Techniken ermöglichen, ständig erreichbar zu sein. Da lohnt ein Blick hinter die Kulissen eines Klosters, hier hat „Arbeit“ einen völlig anderen Stellenwert. In einer Zelle, in der man in Ruhe und Abgeschiedenheit etwas vollbringen kann, dass in einem Großraumbüro und klingelnden Telefonen nicht immer gelingen kann. Welche Gedankengänge und Einsichten dieser Meister können uns helfen, dem zu entgehen und doch kreativ zu sein? Ein Blick in dieses Buch zeigt, dass als erstes die in Ruhe zubereitete Tasse Tee hilft, uns zu sammeln und Kraft und Energie schenken kann, um loszulegen.

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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