Frank Bresching Evas Entscheidung

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Inhaltsangabe zu „Evas Entscheidung“ von Frank Bresching

Die Journalistin Eva de Boer erhält einen merkwürdigen Anruf. Eine junge Lehrerin verspricht ihr eine ganz besondere Geschichte. Eva versucht erst, die Frau abzuwimmeln, als diese jedoch Details aus Evas Privatleben nennt, lenkt sie ein. Warum weiß die Fremde so viel und was will sie? Noch am gleichen Tag treffen sich die beiden in einem Café und Julia beginnt zu reden. Über ihre Kindheit, ihren Traumberuf Lehrerin, ihren Umzug aus der Provinz nach Hamburg und dann über das Ereignis, das alles verändert hat: Vor Kurzem wurde sie auf einer Klassenfahrt mit K.-o.-Tropfen betäubt und vergewaltigt. Nach und nach wird der Journalistin klar, warum Julia ihr dies alles anvertraut. Doch es ist schon zu spät: Längst steht Eva selbst im Zentrum des Geschehens und kann sich den Ereignissen nicht mehr entziehen … Einmal mehr versteht es Frank Bresching, subtil Spannung aufzubauen, um dann zu überraschen. Am Ende muss sich der Leser fragen: Wie hätte ich mich selbst entschieden?

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    Evas Entscheidung

    abuelita

    13. February 2015 um 16:19

    Das sagt Eva am Ende dieses Buches. Eva, die Journalistin, die einen merkwürdigen Anruf bekommt von einer jungen Lehrerin. Diese möchte ihr etwas erzählen und Eva ist hin-und hergerissen –aber Julia, die junge Frau , weiß einiges aus Ihrem Privatleben, also lässt sie sich auf ein Treffen ein… Bei diesem Treffen berichtet Julia, wie sie auf einer Klassenfahrt mit K.o Tropfen betäubt und vergewaltigt wurde – und seitdem ist ihr Leben komplett verändert. Im Laufe des Gespräches wird Eva klar, warum die Julia sich ausgerechnet sie ausgesucht hat. Der Leser weiß oder ahnt es ebenfalls…. Das Ganze ist nicht schlecht gemacht und steuert auch unaufhörlich auf einen, auf den Höhepunkt zu. Mir hat das „Gespräch“ zwischen den beiden Frauen sehr gut gefallen ; allerdings hat der Schluss alles zunichte gemacht. Warum? Dazu müsste ich zuviel verraten, aber meiner Meinung nach geht so etwas nicht – gar nicht. Auch nicht, wenn man vorher seitenlange Überlegungen und Gedanken voranstellt…

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  • Rezension zu "Evas Entscheidung" von Frank Bresching

    Evas Entscheidung

    goldstaub

    27. January 2013 um 16:43

    meine meinung: die geschichte wurde vom autor nicht erfunden. es ist leicht zu lesen ohne große zeitsprünge,das es zu keiner spannung kommt macht bei diesem buch garnichts. zum autor: frank bresching wurde 1970 in lahnstein geboren. er lebt mit seiner frau und seinen beiden kindern in der nähe von koblenz. zum buch: evas entscheidung eva de boer ist journalistin und gerade als sie von zu hause an einem artikel schreibt, klingelt das telefon. am anderen ende meldet sich julia eine junge lehrerin. julia versucht eva ein heikles thema aufzudrängen aber eva die eh schon genug um die ohren hat und auch schon unter zeitdruck steht, versucht julia einfach abzuwimmeln. doch als julia ihr von evas tochter erzählt und private dinge erwähnt, wird eva doch hellhörig und stimmt einen treffen zu. die beiden frauen treffen sich in einem cafe und dann beginnt julia stockend ihre geschichte zu erzählen. zuerst nur über belangloses, über ihre kindheit und wie sie lehrerin geworden ist. doch dann kam julia zu dem tag als sie mit ihrer schule zur klassenfahrt aufbricht. julia wurde mit ko-tropfen betäubt und dann vergewaltigt. für eva wurde schnell klar das sich die junge frau an dem täter rächen will, doch leider konnte sie sich nicht mehr aus der geschichte entziehen. denn genau durch julia erfährt sie, das auch ihre eigene tochter vergewaltigt wurde......... eva zog es den boden unter den beinen weg!! doch für eva kommt es noch schlimmer!! der täter soll ihr eigenen ehemann sein. er ist lehrer an der schule die auch ihrer tochter besucht und in der julia unterrichtet. als sie mit ihrer tochter reden will, ist sie und ihr mann spurlos verschwunden. doch julia bringt licht ins dunkle, denn sie haben ihren mann entführt und beide opfer wollen eine gerechte straft für seine taten. über diese strafe soll kein gericht entscheiden sondern nur die opfer!! doch eva muss sich entscheiden auf welcher seite sie steht............ihr mann oder ihre tochter!!

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  • Rezension zu "Evas Entscheidung" von Frank Bresching

    Evas Entscheidung

    Buecher-Wahn-Sinn

    27. August 2012 um 15:23

    Die Protagonistin Eva erhält während der Erstellung eines Artikels für eine Tageszeitung einen Anruf. Die Frau am anderen Ende der Leitung möchte sich unbedingt persönlich mit der Journalistin treffen. Eva versucht die Anruferin, die sich als Julia vorstellt, zu vertrösten, da der Abgabetermin ihres Artikels kurz bevorsteht. Julia lässt sich nicht abwimmeln, und erweckt durch gezielte Informationen aus Evas Privatleben ihr Interesse. Die beiden Frauen treffen sich noch am gleichen Tag. Eva soll schockierendes erfahren. Eine Vergewaltigung ist immer eine Demütigung, darüber möchte ich hier auch gar nicht anfangen zu diskutieren. Aber wie demütigend muss es sein, als Lehrerin auf der Klassenfahrt vergewaltigt zu werden? Nachdem einem bewusstwird, was geschehen ist - wie soll man sich danach verhalten? Auf der einen Seite ist man Vorbildfunktion für die Schüler, auf der anderen Seite, ist man ein ganz normaler Mensch in einem Ausnahmezustand. Wie schlimm muss es für Julia sein, als sie realisiert was geschehen ist. Sie findet sich in ihrem Zimmer auf der Klassenfahrt wieder. Sie weiß, sie wurde vergewaltigt, aber sie weiß nicht von wem. Sie weiß nur, dass sie mit dem Täter oder den Tätern in einem Bus nach Hause fahren wird. Ich konnte die Sorgen vor dem ersten Schultag durchaus nachvollziehen, würde sie doch mit großer Wahrscheinlichkeit ihren Peiniger wiedersehen. Ich fand diesen Psychothriller durchaus packend und sehr nachvollziehbar. Gut gefallen haben mir die kurzen Sätze aus der Sicht von Julia. Dies verstärkte noch die Grausamkeit der Thematik.

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  • Rezension zu "Evas Entscheidung" von Frank Bresching

    Evas Entscheidung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2012 um 16:32

    Sehr ungewöhnlich, dass ein Autor aus der Sicht einer Frau schreibt, noch dazu bei so einem brisantem Thema wie Vergewaltigung. Die Frage, die sich hier stellt: kann ein Mann überhaupt über ein solch sensibles Thema schreiben, wo es doch meist das männliche Geschlecht ist, das eine solche Tat gegenüber dem "schwachen Geschlecht verübt? Doch Frank Bresching schafft es mühelos, eine Spannung zu erzeugen, die sich bis zum überraschenden Ende des Buches hält. Man taucht in eine unglaubliche Geschichte ein und alles, was klar scheint, war am Ende doch ganz anders. Der Leser bleibt schockiert zurück und wird noch einige Zeit über dieses Buch nachdenken. Fazit: Realistisch, ehrlich, schockierend. Ein hervorragend geschriebener Psychothriller über ein aktuelles Thema.

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  • Rezension zu "Evas Entscheidung" von Frank Bresching

    Evas Entscheidung

    Eka

    Die Journalistin Eva de Boer führt ein ganz normales Leben mit ihrem Ehemann Johannes und ihrer Tochter Clara, die allerdings aus einer vorherigen Beziehung stammt. Alles läuft gut, bis sie eines Tages einen Anruf einer jungen Lehrerin erhält, die ihr eine besondere Geschichte verspricht. Eva ist weder interessiert noch begeistert, doch als Julia den Namen ihrer Tochter erwähnt, vereinbart sie ein Treffen und Julia erzählt ihr, daß sie vergewaltigt worden ist. Das Ganze sei auf einer Klassenfahrt passiert, jemand habe ihr K.O.Tropfen in ein Getränk gemischt und danach kann sie sich an gar nichts mehr erinnern.Als sie aufwacht stellt sie fest, daß sie nackt in ihrem Bett liegt, nur mit einer Decke bedeckt und sie ist vergewaltigt worden. Doch sie will keine Anzeige erstatten. "Ich sehne mich nach Gerechtigkeit. In den letzten Tagen ist mir klar geworden, daß ich keinen Frieden ohne Gerechtigkeit finden werde" sagt Julia zu Eva."Und ich glaube, daß sie mir zu dieser Gerechtigkeit verhelfen". Der Autor greift hier ein brisantes Thema auf, das jeden treffen kann: Vergewaltigung. Aber zunächst schildert er das Leben von Julia, ihre Kindheit und das Aufwachsen bei ihrer herrischen Großmutter, bis zu ihrer Stelle als Lehrerin und den Umgang mit ihren Schülern. Erst dann beginnt die Geschichte mit der Klassenfahrt. Zwischendurch berichtet er auch aus dem Leben von Eva, die als Tochter reicher Eltern geboren wurde und keine Entbehrungen hinnehmen mußte. Das war zwar sehr interessant und wahrscheinlich auch wichtig, um den Fortgang zu verstehen, hätte aber vielleicht etwas kürzer sein können. Ab Mitte des Buches fängt für mich der eigentliche Psychothriller an. Es kommt eine sehr große Spannung auf und es gibt einen überraschenden Schluss. Die Charaktere der Protagonisten sind sehr gut dargestellt. Schliesslich mußte der Autor sich als Mann in das weibliche Vergewaltigungsopfer hineinversetzen, was ihm aber sehr gelungen ist. Die Geschichte ist flüssig zu lesen, der Schreibstil ist gut verständlich. Der Autor hat sehr realistisch erzählt und man fragt sich am Ende, warum für Vergewaltigungsverbrecher die Strafen meistens zu gering ausfallen. Ein Thrller, der zum Nachdenken anregt.

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