Frank Dürrach

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Lebenslauf

Frank Dürrach, geboren und aufgewachsen in Nürnberg, lebt aktuell in Köln. Er ist Mitgründer der Fotoschule-Koeln und seit 2008 einer der Hauptdozenten und Leiter der Fotoakademie-Koeln. Hier betreut er die berufliche Ausbildung von etwa 75 Studierenden. Er unterrichtet Fächer wie Bildgestaltung, Elektronische Bildbearbeitung, Geschichte der Fotografie und Fotobuch. Zu Fotografie und Gestaltung kam er früh durch die Werbeagentur seiner Eltern. Fotografisch liegen seine Schwerpunkte auf Straßenfotografie und Reportage. Er knipst aber auch gern, was ihm so vors Handy kommt und was er für interessant hält. Er ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) und tritt mit dem »Fotobuch-Quartett« auf. Zu seinen Interessen zählen Politik, Philosophie, Literatur (Romane, Comics, Science Fiction), Kunst und Brettspiele.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Frank Dürrach

Cover des Buches Fotografische Bildgestaltung (ISBN: 9783864909337)

Fotografische Bildgestaltung

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Erschienen am 29.03.2023

Neue Rezensionen zu Frank Dürrach

Cover des Buches Fotografische Bildgestaltung (ISBN: 9783864909337)
Flaventuss avatar

Rezension zu "Fotografische Bildgestaltung" von Frank Dürrach

Warum ist mein Bild soo langweilig?
Flaventusvor 6 Monaten

Wer gerne fotografiert, wird immer wieder feststellen, dass manche Fotos eine unglaubliche gute Wirkung auf einen selbst haben und andere einfach nur langweilig sind. Woran liegt das? Dieser Frage gehen Bücher nach, die die Bildgestaltung in den Fokus setzen. Wie fange ich am besten das Motiv ein, das ich fotografieren möchte? Natürlich ist Fotografie eine Kunst und wie jede Kunst liegt im Bild des Betrachters, ob er eine Fotografie ansprechend oder scheußlich findet. Dennoch gibt es einige grundlegende Aspekte innerhalb der Fotografie, die allgemeingültig sind.


Der Autor Frank Dürrach ist Mitgründer der Fotoschule Köln und Dozent der Fotoakademie Köln, an der ich (zufällig) einen Kurs für Hobbyfotografen besucht habe. Dort wurde schon deutlich, dass die Dozenten eine eigenwillige Sicht auf die Fotografie haben, diese aber durchaus einen Fotografen in seinem Schaffen weiterbringt. So ist es auch mit diesem Buch. Der Autor benennt die Elemente eines Fotos, die es interessant machen, als Akzent. Ein Begriff, der sich durch das gesamte Buch zieht, gleichzeitig altbekannte Aspekte wie z.B. den goldenen Schnitt mitberücksichtigt.


Was sich in diesem Buch nicht findet, sind Angaben zur Entstehung der Fotografie, wie z.B. Blende, Belichtungszeit oder Kameratyp. Im Netz fordern viele diese Angaben immer wieder, weil sie ansonsten eine Fotografie nicht bewerten können, glücklicherweise spielt die Technik in diesem Buch keine Rolle. Es wird einfach vorausgesetzt, dass der Fotograf weiß, wie er mit seiner Kamera umzugehen hat. Der Fokus liegt voll und ganz auf den Fotografien und wie diese aufgebaut sind. Eine sehr gute Vorgehensweise, um zu zeigen, wie der Fotograf ein Foto interessant macht.


Der Autor bedient sich dafür einem großen Pool an Fotos aus seiner eigenen Hand, seiner Schüler und Schülerinnen oder einfach von Pixabay. Größtenteils ist der Aufbau gleich. Im oberen Drittel einer Doppelseite finden sich zahlreiche Fotografien und im unteren Drittel wird erklärt, was an den Fotos auszusetzen ist oder warum sie interessant sind. Diese Fotos zeigen eindrücklich, dass auch Urlaubsfotos nicht nur geknipst werden müssen, sondern dass es sich lohnt, einen Blick für die Szenerie zu entwickeln.


Fazit

Am Ende des Buchs findet sich ein umfassendes Kapitel, in dem der Autor »7 Sünden und 7 Tipps« zeigt. Hier wird anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie die vorgestellten »Bildmodelle« Anwendung finden. Es wird deutlich, weshalb Fotografien langweilig wirken und wie der Fotograf dieser Langeweile entgegenwirken kann. In meinen Augen ein gelungenes Buch, das dabei helfen kann, sich als Fotograf weiterzuentwickeln.

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