Frank David Der Wanderer - Die Schamanin

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Inhaltsangabe zu „Der Wanderer - Die Schamanin“ von Frank David

Zum Inhalt Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn und er findet Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt und ihm hilft. Sie lehrt ihm, wie er die Magie des Feuer beherrschen kann und spinnt ihre eigenen Netze. Zusammen mit dem Madchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes bis zu dem Moment, an dem Drakatia ihm eröffnet, das sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen, Myrael ahnt Schlimmes und ist von Angst getrieben und der Wanderer beobachtet absonderliche Dinge. Drei Tage hat er Zeit und er tappt lange im Dunkeln. Doch die Wahrheit und die Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte... Über den Autor Frank S. David wurde 1978 in El Paso geboren. Nach seinem Abitur in Paderborn begann er mit dem Studium der Technomathematik. Danach wurde er an der IT Akademie in Augsburg zum Mainframe Spezialisten ausgebildet. Das kreative Schreiben war in der gesamten Zeit ein Ausgleich zum eher unkreativen Studium und ist es noch heute. Mit seiner Familie lebt er noch immer in Augsburg und ist seit diesem Jahr (2014) freiberuflicher Autor.

Spannender Serienstart

— thora01

spannende Geschichte mit einem tiefgründigen, geradezu mysteriösen Wanderer und einem vereinnahmenden und Spannungserzeugenden Schreibstil!

— TheresasBuecherschrank

Gelungener und spannender erster Teil der Serie, der Anfang von etwas Großem. ;-)

— Sandra251

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  • Ein großartiger Auftakt ...

    Der Wanderer - Die Schamanin

    Kerstin66

    08. November 2016 um 10:35

    Gelesen - 2015. Dieser erste Teil des Wanderers hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Ich war gefangen in einer Welt voller Mystik, Magie, Spannung und Gefühl.
    Ich bin äußerst gespannt auf den zweiten Teil und freue mich, den Wanderer auf seiner Suche zu begleiten.

    • 2
  • Leserunde zu "Der Wanderer - Die Schamanin" von Frank David

    Der Wanderer - Die Schamanin

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen und Leser! Ich darf Euch herzlich willkommen heißen zur Leserunde zur Serie "Der Wanderer" von Newcomer Frank S. David. Wie läuft das Ganze ab? Wir halten es wie in einem gepflegten Pub. Der Autor und meine Wenigkeit stehen hinter der Bar und ihr kommt wann es Euch beliebt. Schreibt zu den einzelnen Kapiteln, schreibt zu den Figuren, schreibt zur Story, ganz wie es Euch gefällt. Denn wir schätzen Eure Lesezeit hoch ein und ihr sollt die Leserunde ohne Druck genießen können. Also: Viel Spaß, bei "Die Schamanin", Band 1 der Serie "Der Wanderer"! Alles Liebe, Frank und Luc

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    • 73
  • Beginn einer aufregenden Reise

    Der Wanderer - Die Schamanin

    thora01

    Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Auf seiner Suche nach Antworten trifft er die Schamanin Drakatia. Diese kümmert sich fortan um den Namenlosen und lehrt ihn seine ganz besondere Fähigkeit einzusetzten. Bei Drakatia lernt er Myrael kennen und lieben. Drakatia hat jedoch ihre eigenen Pläne mit Ihnen.  Die Wahrheit und die Folgen aus seinem Handeln sind schlimmer, als er je erwartet hätte... Es ist ein toller Einstieg in die Serie rund um den namenlosen Wanderer. Mir gefällt der genau beschreibende Schreibstil des Autors sehr gut.  Ich konnte mich sofort in die Welt des Wanderers  hinein versetzen. Die Story ist im Moment noch nicht sehr spannend. Dafür werden die Persönlichkeiten sehr genau beschrieben. Als Start zu einer Serie finde ich hat dieser Teil genau die richtige Mischung aus Handlung und Beschreibung von den Persönlichkeiten.

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    • 2
  • Ein gelungener Auftakt...

    Der Wanderer - Die Schamanin

    126sternchen

    08. January 2015 um 20:25

    Kurzbeschreibung: Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn und er findet Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt und ihm hilft. Sie lehrt ihm, wie er die Magie des Feuers beherrschen kann und spinnt ihre eigenen Netze. Zusammen mit dem Mädchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes bis zu dem Moment, in dem Drakatia ihm eröffnet, dass sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen, Myrael ahnt Schlimmes und ist von Angst getrieben und der Wanderer beobachtet Absonderliches. Drei Tage hat er Zeit und er tappt lange im Dunkeln. Doch die Wahrheit und die Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte... Die Schamanin ist die Pilotfolge einer Fantasy Reihe. Das Cover ist für mich mal etwas komplett anderes, da es gemalt ist, und dadurch ins Auge fällt. Ich hätte allerdings hinter dem Cover keine Fantasy Geschichte vermutet. Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und verständlich. Durch die klare Formulierung fühlt man sich sofort in der Geschichte, da alles sehr bildlich beschrieben wird. Die Kapitel sind nicht zu lang und schön in Absätze gegliedert, was mir persönlich beim Lesen sehr gut gefällt. Fazit: In dem Buch kommen nur drei Personen vor, was das Lesen natürlich sehr vereinfacht. Trotzdem wird es nicht langweilig, da es immer wieder einen Spannungsbogen gibt, den der Autor immer im richtigen Moment wieder neu aufbaut. Zu Beginn hatte ich mich etwas über den forschen Tonfall der Schamanin gewundert. Ich bin mit ihr nicht wirklich warm geworden, da ich ihre Art überhaupt nicht mochte. Trotzdem ist sie ein wichtiger und guter Bestandteil des Buches , denn sie verleiht der Geschichte das Düstere und Böse. Hauptprotagonist ist Haric. Er wacht nackt und ohne Gedächtnis auf. Am Anfang stellten sich für mich viele Fragen, doch im Laufe der Geschichte erfährt man immer etwas mehr über ihn. Myrael ist ein junges Mädchen, die schon länger bei der Schamanin lebt. Haric und Myrael gefallen mir beide als Protagonisten seht gut. Nach und nach bekommen die beiden immer mehr Kontakt zueinander, was der Geschichte, die am Anfang sehr düster ist eine kleine Wendung gibt. Das Ende ist offen gehalten, was die Neugierde auf den 2. Band steigert. Einziger Kritikpunkt von mir ist, das der Fantasy Anteil, der bei der Wanderer Reihe eher düster zu sein scheint viel zu kurz kommt. Da es sich hierbei aber erstmal um die Pilotfolge handelt und auch erstmal eine Einführung in das Geschehen im Vordergrund steht, gehe ich davon aus, das der Fantasy Anteil im 2. Band an Stärke gewinnt. Trotzdem ist es für mich ein gelungener Auftakt einer Reihe, der für mich mal komplett etwas anderes war, da es hier eher um die düstere Seite der Magie geht. Von mir 4 von 5 Federn

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  • Der Wanderer - Die Schamanin

    Der Wanderer - Die Schamanin

    TheresasBuecherschrank

    Gleich von den ersten Seiten an ist mir der Schreibstil des Autoren Frank S. David sehr positiv aufgefallen! Ohne große Umschweife führt er den Leser ein direkt ins Geschehen. Und dann, wenn die Handlung los geht, gliedert er seine Gedanken und Worte in Absätze, die das Lesen für den Leser sehr vereinfachen und auch die Geschehnisse strukturierter werden lassen! Obwohl er nicht viel drumherum schreibt, besitzt er die Gabe seine Geschichte mit den richtigen Worten zu erzählen. Er schreibt sehr bildhaft und die Handlung hat sich praktisch direkt vor meinen Augen ereignet - Kompliment! Das ist dem Autor sehr gut gelungen. Der Roman ist kein Tatsachen-Roman, bei dem einfach alles niedergeschrieben ist, sondern er ist geheimnisvoll. Das liegt nicht zuletzt an dem Schreibstil, denn so wird jeder in die Welt des Wanderers entführt! Aber auch der Charakter des Wanderers ist bemerkenswert. Anfangs wurde ich nicht richtig schlau aus ihm, ich konnte ihn nicht einordnen, wusste nicht, was er bewirken möchte und welche Rolle der Autor ihm in der Geschichte zugedacht hatte. Das alles war für mich ein großes Rätsel, das es zu lösen galt! Je mehr ich von der Geschichte las, desto mehr habe ich erfahren... aber ich will ja nicht zu viel verraten ;) Der Wanderer ist mystisch, magisch, einsam, ungewöhnlich, auffallend, nachdenklich... Alles sind Eigenschaften, die seine Person beschreiben, aber keine davon trifft ihn! Doch er wirkt auf jeder Seite authentisch und das ist es auch, warum ich ihn verstehen kann!  Immer wieder werden Rückblicke in die Geschichte des Wanderers eingeschoben - so wird die Handlung etwas näher erklärt und als Leser bekommt man Einblicke in die Vergangenheit des Wanderers. Anfangs ist man schließlich genauso ahnungslos, wie der Wanderer. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen. Zum einen, weil es keine lange Geschichte ist, aber zum zweiten und das ist wohl das wichtigste: Weil mich die Handlung mitgenommen hat, mich der Wanderer entführt hat und ich mit ihm zusammen gebangt habe! Das ist es wohl, was eine gute Geschichte ausmacht - oder nicht? Es ist spannend beschrieben, baut fest auf einen Hintergrund auf und beschert euch bestimmt schöne Lesemomente, bei denen ihr mitbangen könnt! **** Vier Sterne für die spannende Geschichte mit einem tiefgründigen, geradezu mysteriösen Wanderer und einem vereinnahmenden und Spannungserzeugenden Schreibstil! Vom Gefühl her vergebe ich hier "nur" vier Sterne - mal schauen, was die Folgebände bringen ;).

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    • 3

    TheresasBuecherschrank

    02. January 2015 um 21:21
  • der wanderer-die schamanin außergewöhnlich,geheimnisvoll

    Der Wanderer - Die Schamanin

    eulenmama

    inhalt: nackt und ohne jegliche erinnerung wacht der wanderer am strand,in einer trostlosen unbekannten gegend auf. die schamanin drakatia findet ihn und nimmt ihn bei sich auf,nicht ohne hintergedanken,sie erkennt die magie des feuers in ihm. mit eiserner härte lehrt sie ihm,mit dem feuer umzugehen und die magie zu nutzen. er soll teil eines rituals werden,das große veränderungen für die welt mitbringt. wird er es heil überstehen? meinung: frank david beschreibt sehr anschaulich,geschehnisse und protagonisten, man kann sich gut einfühlen,wie der wanderer empfindet und agiert. ganz tief blickt man in seine seele. alles ist so lebendig geschildert,als sei man wirklich dabei. spannung,tiefgang,magie all das bringt frank david gut rüber. den schreibstil finde ich genial. bitte mehr davon. das besondere buch,kriegt von mir eine absolute leseempfehlung und 5 sterne. freu mich schon auf den 2.teil.

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    • 4

    Frank_S_David

    31. December 2014 um 09:24
  • Vielversprechender Serienbeginn mit Potential

    Der Wanderer - Die Schamanin

    WolfgangB

    Klappentext Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn und er findet Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt und ihm hilft. Sie lehrt ihm, wie er die Magie des Feuer beherrschen kann und spinnt ihre eigenen Netze. Zusammen mit dem Madchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes bis zu dem Moment, an dem Drakatia ihm eröffnet, das sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen, Myrael ahnt Schlimmes und ist von Angst getrieben und der Wanderer beobachtet absonderliche Dinge. Drei Tage hat er Zeit und er tappt lange im Dunkeln. Doch die Wahrheit und die Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte...   Gedanken des Rezensenten Der vorliegende Band bildet den Auftakt einer mehrteiligen Fantasy-Serie. Als solcher obliegt es ihm, Handlungsstränge zu eröffnen, Spannung zu erzeugen, das Interesse des Lesers in einer Weise zu erwecken, daß dieser nach Beendigung sich nach dem folgenden Teil verzehrt. Zu diesem Zweck nutzt der Autor zwei zentrale Handlungselemente: Einerseits muß die Idenitätit des Wanderers, der in Unkenntnis seines wahren Namens "Haric" genannt wird, ergründet werden. Andererseits ist die Handlung auf einem überschaubaren Raum angesiedelt und findet zwischen lediglich drei Personen statt, während die Schamanin von der "Rettung der Welt" spricht. Demzufolge richtet sich eine unbekannte Bedrohung gegen jene Welt, die dem Leser mit all ihren Gegebenheiten ebenfalls noch eröffnet werden muß. Dem Genre entsprechend, nutzt der Autor eine leicht archaisch wirkende Sprache voller blühender Metaphern. So ist etwa die Rede von der "unendlichen schwarzen Wüste der Erinnerungslosigkeit" oder von vollkommener werdender Unvollkommenheit. Wenn am Strand, an dem der erinnerungslose Protagonist erwacht, ein unruhiger Wind Regenwolken vor sich hertreibt, sprüht dem Leser förmlich die Gischt aus den Seiten entgegen. Indem außerdem das Erzähltempo vielfach auf Zeitlupengeschwindigkeit reduziert wird, die Erzählzeit somit die erzählte Zeit übersteigt, gelingt es dem Autor nicht nur, seiner Freude am Wortspiel zu frönen, sondern auch aus einem Repertoire an Sinneseindrücken zu schöpfen, das dem Stil seine große Anschaulichkeit verleiht. Gerade in stilistischer Hinsicht sind jedoch noch einige Unschärfen zu bemerken, etwa, wenn eine Figur "aus der Tür hinuaus" rennt. So sehr der Autor mit seiner wortmalerischen Sprache in den Bann zu schlagen vermag, so sehr die Geschichte auch sukzessive an Spannung gewinnt, wird doch das Lesevergnügen durch unzählige Beistrichfehler und - weniger häufige - orthographische Unzulänglichkeiten getrübt, die unnötigerweise die Aufmerksamkeit vom Inhalt auf die Form des Textes verschieben. Fazit "Der Wanderer" ist ein zauberhafter Serienbeginn mit drückend-melancholischer Grundstimmung. Die Qualität würde durch ein feineres Lektorat profitieren.

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    • 3
  • Gelungener und spannender erster Teil der Serie - der Anfang von etwas Großem.

    Der Wanderer - Die Schamanin

    Sandra251

    Gelungener und spannender erster Teil der Serie - der Anfang von etwas Großem. "Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn und er findet Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt und ihm hilft. Sie lehrt ihm, wie er die Magie des Feuers beherrschen kann und spinnt ihre eigenen Netze. Zusammen mit dem Mädchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes bis zu dem Moment, in dem Drakatia ihm eröffnet, dass sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen, Myrael ahnt Schlimmes und ist von Angst getrieben und der Wanderer beobachtet Absonderliches. Drei Tage hat er Zeit und er tappt lange im Dunkeln. Doch die Wahrheit und die Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte... " (Lucas Edel) Erst mal das auffälligste - Das Cover ist wirklich großartig. Die Zeichnung ist einfach toll und die Farben finde ich wirklich schön. Ein großes Lob an die Illustratorin Mariella A. Sprüngl. Frank S. David´s Schreibstil gefällt mir sehr gut - er schreibt in mehreren Absätzen was das Lesen sehr angenehm macht, dazu ist er sehr bildhaft und ausschmückend bei seinem Sätzen. Die erste Zeile ist jeweils mit einem Einzug versehen, was für mich zusätzlich ein schönes Detail ist. Der Wanderer ist ein sehr nachdenklicher, mystischer Charakter in dem große Magie steckt. Was genau er kann und ob er herausfindet wer er einmal war, bleibt vorerst noch ein Rätsel ;-) "Der Wanderer" ist eine Dark-Fantasy Reihe des neu entdecken Autors Frank S. David. "Die Schamanin" ist die Pilotfolge einer großartigen Serie. Wie ich herausfinden konnte sind die nächsten fünf Bände bereits strukturiert und weitere geplant. Es bleibt also definitiv spannend und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Ein Stern ziehe ich ab, damit noch ein bisschen Platz nach oben ist, der aber bestimmt im Laufe der Serie noch gefüllt wird ;-) Vielen Dank an Lucas Edel und Frank S. David für diesen großartigen Pilot einer vielversprechenden Serie.

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Die Schamanin (Pilot) (Der Wanderer 1)" von Frank David

    Der Wanderer - Die Schamanin

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen und Leser! Jetzt sind ein paar Monate in die Lande gezogen, dass ich das letzte Mal was von mir hören hab lassen. Nun bin ich wieder da und versüße Euch die Weihnachtszeit zuerst mal mit einer Neuentdeckung. Der Name: Frank S. David. Die Serie: Der Wanderer (Dark-Fantasy) Wie manche von Euch wissen war ich über den Sommer auf Wattpad recht aktiv. Eine Seite, die als "youtube für ebooks" gehandelt wird in der großen digitalen Welt. www.wattpad.com Dort wurde meine liebe Pochette (von der bald Band 3 erscheint) auf die Empfehlungsliste gehoben und bis jetzt 15000 mal gelesen (http://www.wattpad.com/story/14430831-kreuzdame) Das Wattpad Office in Toronto, Canada hat mich dann zusammen mit Hannah Steenbock gebeten eine Leseliste von deutschsprachigen Büchern zu erstellen. Tja ... und da stolperte ich über Frank. Sein Stil, seine Fantasie, seine Figuren. Ich war hingerissen. Also hab ich nicht lange gefackelt und ihn gefragt, ob er Lust auf eine Serie hat ... und hier sind wir nun mit der Pilotfolge "Die Schamanin" um einen mysthischen Wanderer. Zum Inhalt: Ohne Erinnerung und Kleider erwacht der Wanderer am Strand. Fragen über Fragen verfolgen ihn und er findet Obdach bei der Schamanin Drakatia, die seine Fähigkeiten erkennt und ihm hilft. Sie lehrt ihm, wie er die Magie des Feuers beherrschen kann und spinnt ihre eigenen Netze. Zusammen mit dem Mädchen Myrael leben die drei inmitten eines Sumpfes bis zu dem Moment, in dem Drakatia ihm eröffnet, dass sie in Kürze ein wichtiges Ritual vollziehen wird. Merkwürdige Dinge geschehen, Myrael ahnt Schlimmes und ist von Angst getrieben und der Wanderer beobachtet Absonderliches. Drei Tage hat er Zeit und er tappt lange im Dunkeln. Doch die Wahrheit und die Folgen sind schlimmer, als er je erwartet hätte... Details hier auf Amazon: http://amzn.to/1I991gd Klingt cool, oder? Aber ihr kennt mich. Keine Lucas Edel Verlosung ohne Goodie: Lust auf die ersten beiden Kapitel?   Das Erwachen Das sanfte Rauschen der Wellen schob sich langsam in die Gedanken des Mannes, schwemmte die Dunkelheit der Ohnmacht langsam hinfort. Das eiskalte Meerwasser ließ seine nackten Füße und Zehen erzittern und eine leichte Bläue überzog die schrumpelige und zerknitterte Haut. Langsam bewegte er die Lippen, schmeckte das Salz des Ozeans und lauschte in seinen Körper hinein. Die Kälte war allgegenwärtig, schubweise kroch das Zittern durch seinen Körper, während er versuchte vorsichtig die Augen zu öffnen. Die Wimpern waren verklebt und er blinzelte in die ungewohnte Helligkeit des Tages. Graue Wolken hingen tief am Himmel und ließen die Sonne nur erahnen. Es war ein Tag, der sich seinem Zustand angepasst hatte. Grau, kalt und nass. Er drehte den Kopf ein wenig und aus den Schemen, die ihn umgaben, formte sich langsam das Bild eines Strandes. Um ihn herum nasser Sand, die grauen Wogen des Meeres, die immer wieder sanft ausliefen, und eine Küste aus kantigen und schroffen Felsen. Der Wind wehte mild, kitzelte ihn und für einen Moment vergaß er die Kälte, die immer mehr Besitz von ihm zu nehmen schien. Er ächzte leise auf, als er seine Muskeln anspannte und sich vom feuchten Untergrund hochdrückte. Der salzige Geschmack in seinem Mund störte ihn und so sammelte er ein wenig Speichel in der sonst so trockenen Mundhöhle und spuckte ihn aus. Sein dünner und ausgemergelter Körper zitterte, als er sich aufsetzte. Wo war er? Er legte die Hand an seinen Kopf, hoffte dem pochenden Schmerz so ein wenig Linderung zu verschaffen und setzte den Fuß vorsichtig auf. Es kostete Kraft, es schmerzte, aber trotz des aufkeimenden Schwindels gelang es ihm sich aufzurichten. Die Arme legte er dicht an seinen Leib, rieb sie und hoffte auf ein wenig Wärme in dieser unwirtlichen Gegend. Er suchte mit seinen eisblauen Augen, die ebenso kalt schienen wie dieser Ort, seinen Körper ab. Schrammen, Flecken, alles in allem nichts, was ihm Sorgen machen sollte. Die steifen Glieder ächzten unter der Belastung und zitterten. Die Kälte und die wahrscheinlich lange Zeit am Strand hatten Wirkung gezeigt und so wunderte es ihn nicht, dass seine Gelenke sich nun gegen die ungewohnte Bewegung und Belastung wehrten. Wie lange war er ohnmächtig gewesen? Wie lange hatte er dort gelegen und warum überhaupt? Er hob zögernd und zitternd das Kinn, suchte die Umgebung ab und hoffe auf Anzeichen von Leben. Aufmerksam untersuchten seine Augen die nahe Gegend nach einer Hütte, einem Unterstand oder auch nur einer Straße ab. Leider vergebens. Die Leere um ihn schien nach ihm zu greifen, sammelte ihre Kräfte, nur um ihn letztendlich zu erdrücken. Seine blau verfärbten Lippen vibrierten vor Kälte. Er rieb sich die Arme und hoffte dadurch endlich die stechende Kühle vertreiben zu können. Viel dringender kämpfte sich aber etwas anderes aus seinem Herzen empor, drückte sich in sein Bewusstsein und traf ihn unvorbereitet und hart. Die Leere um ihn hatte seinen Geist ergriffen, seinen Kopf und seine Seele und nun kam die Erkenntnis, formuliert in einer Frage. Wer war er überhaupt? Dunkle, tiefschwarze Nacht belagerte seine Erinnerung. Keine Namen, keine Schemen und erst recht keine Bilder tauchten hervor, nichts war mehr vorhanden, was ihm hätte Halt geben können. Er schluckte und die Bitterkeit überdeckte sogar den eben noch salzigen Geschmack seines Speichels. Langsam setzte er einen Fuß vor, tat einen Schritt und versuchte Ordnung in das Chaos in seinem Kopf zu bringen. Ein endloser schwarzer Strudel verschlang jedes noch so kleine Bild. Jeder Moment, der sich anschickte in sein Bewusstsein einzukehren, wurde in die tiefe Nacht hinabgesogen. Nach und nach hinterließ er Fußspuren, die einzigen Erinnerungen, die er in diesem Moment sein Eigen nennen konnte. Seine dürren Finger bohrten sich tief in seine Arme, sie krampften vor Kälte, die ihn von innen und außen durchzog. Schritt um Schritt, den Rücken ein wenig gebeugt, erzeugte er immer weitere Spuren. Ihr Götter, was habe ich getan, wenn ihr mir nicht einmal meinen Namen lasst, dachte er. Wie alt war er? Hatte er eine Familie? Warum war er nackt? Die Menge an Fragen überschwemmte sein Bewusstsein, zog sich, wie die Wellen am Strand, ein wenig zurück und mit jeder neuen Woge kamen neue Fragen, die sich wieder in der Schwärze seiner Erinnerungslosigkeit verloren. Er schleppte sich mehr, als dass er lief, blickte erneut zurück auf die graue, schier endlose See. Die Kälte hatte einen neuen Verbündeten mitgebracht, die Angst. Wo kam er her? Mühsam kämpfte er die Emotionen nieder. Aus Angst keimte Panik auf. Dennoch versuchte er die Situation so sachlich, wie es eben möglich war, zu analysieren. War er ein Schiffbrüchiger? Aber dann hätte er immer noch seine Kleider. Schwarze Wolken zogen sich über dem Ozean immer fester zusammen und stoben in Richtung Küste. Es blitzte grell, ein einzelner, zart verästelnder Blitz schlug ins Wasser ein und ließ nur wenige Atemzüge später ein Donnern über den Strand grollen. Der schmächtige Mann zuckte zusammen, wandte kurz den Blick ab, um im nächsten Moment wieder auf die offene See zu schauen. Grauschwarze Fäden von drohenden Regenschauern hingen über den Wellen und deutlich konnte man erkennen, wie sie näher kamen. Die Meeresfläche, die durch die Regentropfen aufgeraut wurde, näherte sich unheilvoll dem Strand. Es wirkte, als würde sich das Wasser bewegen, aber es waren die Tropfen, die aus diesen dunkelgrauen Wolken fielen. Der Wind frischte auf und die Wellen wurden wilder und unbändiger. Ein Sturm kündigte sich an, dunkel und unaufhaltsam. Er musste hier weg, je schneller, desto besser. Nur wohin? Weder wusste er, wo er war, noch wohin er gehen konnte. Sein Körper war schwach und jeder Schritt im tiefen und nassen Sand war eine Qual. Bisweilen meinte er das Knirschen seiner Kniegelenke deutlich zu hören, biss sich jedoch auf die Lippen und ignorierte den Schmerz, der durch seine Glieder strahlte. Er versuchte zu sammeln, was er bisher noch wusste. Nackt war er an den Strand gespült worden, seine Haut war aufgequollen, woraus er folgerte, dass er einige Zeit im Wasser verbracht haben musste. Eine Spur im Sand hatte er nicht gesehen, daher konnte er davon ausgehen, dass niemand ihm die Kleider genommen hatte, als er bewusstlos war. Alles lief an eine elementare Frage hinaus. Wie war er nackt ins Wasser geraten? Kälteschauer rissen ihn schmerzhaft aus den Gedanken, aus der Suche nach dem, was gewesen war, und zogen ihn brutal zurück in das Hier und Jetzt. Es war kalt, der Wind frischte auf, Regen drohte und ein Sturm zog auf. Seine gesamten Sehnsüchte konzentrierten sich in diesen Sekunden nur auf ein einziges Ziel: Wärme. Er benötigte Kleider und einen Unterschlupf. Viel Zeit blieb ihm nicht. Er schwankte leicht, als er langsam den Strand hinaufschritt. Hinter ihm baute sich drohend der Himmel in aller Schwärze auf, über der See hatte der Sturm bereits begonnen. Drei Tage »Konzentriere dich!« Die giftig schrille Stimme Drakatias hallte im Kopf des Mannes wider. Ohnehin fühlte sich sein Schädel an wie Watte und nur dumpf drangen die Geräusche der näheren Umgebung in sein Bewusstsein. Wenn nur die durchdringende Stimme der Schamanin nicht wäre. Er hustete, hob den Oberkörper und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Seine Muskeln ächzten vor Schmerz. Jede Sehne, jede Faser seines Körpers schien zu brennen und die Müdigkeit ließ seinen Leib erzittern. Seine Zunge klebte am Gaumen, sein gesamter Rachen war trocken und er fühlte sich schummrig. »Es geht nicht!«, krächzte er leise. »Sag mir nicht, was geht und was nicht!«, zischelte die Schamanin drohend. Sie trat an ihn heran und holte aus. »Du wirst tun, was ich sage!«, giftete sie weiter. War es so schwer zu verstehen, dass er am Ende seiner Kräfte war? Seine Augen waren blutunterlaufen, sein Gesicht von Ruß verschmiert, seine spärlichen Muskeln zitterten und dennoch trieb dieses Weib ihn immer weiter. »Ich...«, begann er abermals und wollte um eine Pause bitten. Die Hand der Schamanin schnellte hinab und laut klatschte sie schmerzhaft auf seine Wange. »K e i n e Ausflüchte!«, wies sie ihn zurecht. Sie hob die buschigen Augenbrauen, die ein für ihr Alter viel zu faltiges Gesicht zierten. Er nickte stumm, legte seine eigene Hand auf die Wange und für einen Moment empfand er wohltuende Kühlung. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass sie ihn schlug, aber die Dankbarkeit, die er empfand, überstrahlte die Pein, die sie ihm zufügte. Sah sie nicht, wie viel Kraft ihn das Training gekostet hatte? »Aufstehen!«, befahl Drakatia und er gehorchte. Die Knie zitterten, sein gesamter dürrer Körper schwang im Takt der Vibrationen, die seine Müdigkeit ausgelöst hatten. »Manchmal frage ich mich, welcher Dämon von mir Besitz ergriffen hatte, als ich dich mitnahm«, schimpfte die Schamanin weiter. Worte, die er nicht mehr bewusst wahrnahm, da die Erschöpfung schlicht zu groß war. Wild gestikulierend beleidigte, provozierte und meckerte sie weiter, während sie mit lauernden Schritten um ihn herum ging. Sie war einen guten Kopf kleiner als er und ebenso drahtig und dürr wie er. Ihre schwarzen Haare waren verfilzt und mit Bändern und anderem Schmuck versehen. Die Kleider, die sie trug, sahen mehr wie Lumpen aus und doch trug sie sie mit Stolz. Er selbst hätte nie gewagt, sich über das Kleid lustig zu machen. Sie hatte ihn aufgenommen, sie hatte ihm gezeigt, wie man das Element Feuer beherrschen und für sich einsetzen konnte. Obdach, Nahrung und eine Aufgabe waren kostbar für ihn geworden, nachdem er am Strand erwacht war und nie hätte er sich träumen lassen, was in ihm steckte. Das Training hatte kurz nach seiner Ankunft begonnen, es hatte mit dem Entzünden einer Kerze begonnen, dann das Feuer im Kamin und nun stand er inmitten einer traurigen Landschaft, die derzeit seine Heimat war. Der feuchte Geruch von Torf, Moosen und Kräutern lag schwer über den Sümpfen, in denen Drakatia ihre Hütte erbaut hatte. Etwa fünfzehn Schritt vor ihm hatte sie eine Strohpuppe aufgestellt. Sein Ziel. Er musste sich konzentrieren, ausführen, was sie ihm in so vielen Stunden gelehrt hatte. Langsam schloss er die Augen und suchte die innere Ruhe. »Fokussieren« hatte Drakatia diese Methode genannt und er meinte deutlich zu spüren, wie sie neben ihm ein wenig zufrieden lächelte. Er ließ die Schultern einmal kreisen, versuchte die Anspannung aus seinem Körper zu vertreiben und streckte die Fühler nach der Macht der Magie um ihn herum aus. Es begann wie immer, ein warmes Kribbeln in den Füßen, so war er es gewohnt. Langsam breitete es sich über die Beine in seinem gesamten Körper aus und es fühlte sich an wie der stetige Strom von Wasser, wenn man inmitten der Fluten stand. Diese Energie durchfloss ihn, durchdrang ihn und er musste sie nur fokussieren. Es klang so einfach und doch war er an diesem Tage schon mehrfach gescheitert. Würde sie ihn verstoßen, wenn er abermals versagte? Seit jenem Tag, als sie ihm die Hand gereicht hatte, verspürte er den Drang ihr zu gefallen. Ein Wort des Tadels stach stets tief in sein Herz und spornte ihn umso feuriger an, sich erneut zu beweisen. Sie war es auch, die ihm einen Namen gegeben hatte, nachdem seine Erinnerungen auch nach einigen Tränken und Zaubern fern blieben. Haric hatte sie ihn genannt und ihm erklärt, es bedeute Schüler. Ihm selbst war die Bedeutung nicht wichtig gewesen, aber das Gefühl wieder einen Namen zu besitzen, war unbeschreiblich. Die Schwere dieser Geste hätte er nie in voller Gänze beschreiben können. Erneut atmete er tief durch, sammelte seine Kräfte und ließ das Kribbeln durch seinen Körper fließen. Bis hierher hatte es nie Probleme gegeben. Das Gefühl, von einer solchen Macht in der Art durchflutet zu werden, gefiel ihm, mehr noch, er begann es zu begehren. »Wird das heute noch was, Haric?«, schallte es von der Seite und der Hohn in ihrer Stimme war nicht zu überhören. »Ich habe heute noch anderes vor.«, ergänzte Drakatia und endete mit einem Lachen, das so schrill war, dass er drohte die Konzentration zu verlieren. Er ballte die Hände zu Fäusten, streckte die Finger wieder und ballte sie erneut. Ein leichtes Nicken deutete an, dass er bereit war für einen neuen Versuch. Dir werde ich es beweisen, dachte er. Bis heute hatte er in keinem Training vollends versagt. Immer wieder hatte er ihr Ziel erreicht, mal mit Bravour, mal mit Müh und Not, aber versagt hatte er nie. Er öffnete wieder seine Augen und ließ die hellen, eisblauen Augen aufleuchten und fixierte sein Ziel vor sich. Tief in sich spürte er seine Macht und begann sie zu bündeln. Aus einem Kribbeln wurde eine Wärme, die langsam aber sicher zu einem Brennen wurde. Erste kleine Flammen umspielten die knochigen Finger. Stiegen die Glieder hinauf bis hin zu den Fingernägeln. Von dort zogen sie sich oberhalb der Handfläche zusammen, bildeten eine kleine Kugel, die wild züngelte, brannte und anschwoll. Tief horchte er in sich hinein, lauschte den Flüssen der Energie durch seinen Körper und kontrollierte sie. Seine Hand pulsierte und deutlich war die Hitze der Flammen zu spüren. Auch wenn sie ihn nicht ernsthaft verletzten, so kostete das Sammeln des Feuers doch ungeahnte Kräfte. Ruckartig stieß er den Arm nach vorn, die Handfläche in Richtung Ziel gerichtet. Sein gesamter Arm flammte auf und wild züngelte das Feuer. Die Flammenkugel verließ seine Hand, flog auf das Ziel zu. Ein Zischen durchzog die Luft, als das Feuer der Kugel die Feuchtigkeit in der Luft verdunstete und kleine Wolken blieben auf der Flugbahn zurück. Es klappt! Er riss die Augen auf und sein Herz hüpfte vor Freude, die Kugel schoss immer schneller auf das Ziel zu und verpuffte. Einen Schritt vor der Strohpuppe löste sich der Flammenball auf, verglomm und starb. Drakatia begann zu lachen. Sie hielt sich den Bauch, kicherte und verhöhnte ihn. »Großer, mächtiger Magier. Ja, das sehe ich. Ein Glühwürmchen hättest du damit töten können, es wäre vor Lachen tot umgefallen.« Sie schüttelte den Kopf, die verfilzten Haare flogen dabei wüst umher. »Warum verschwende ich mit jemandem wie dir überhaupt noch meine Zeit?« Die Schamanin spuckte auf den Boden. Immer wieder schüttelte sie den Kopf, wurde von Lachanfällen überkommen und sah ihn enttäuscht an. Er selbst blickte ungläubig auf das Ziel, das immer noch unversehrt vor ihm stand. Es war alles im Fluss gewesen, er hatte sich gut gefühlt und alles schien wie aus einem Guss zu funktionieren. Drakatia spottete weiter. »Du solltest die Magd sein und nicht My«, gackerte sie und bekam sich nicht mehr ein. »Mit Kleid und Zöpfen.« Wort um Wort änderte sich die Art des Spottes, waren es zu Beginn simple Bloßstellungen, drang nun ein anderer, aggressiverer Ton durch. »Du bist zu nichts zu gebrauchen außer zum Feuermachen. Ein Feuerstein, nichts weiter. Zu dumm, zu schwach und ohne Hilfe zu nichts nütze. Ich hätte dich verfaulen lassen sollen, im Dreck zurücklassen...«, redete sich Drakatia allmählich in Rage. Jedes ihrer Worte traf und beschämt senkte er den Blick, unschlüssig, was er tun sollte. »Nun verschwinde! Hau ab! Ich will dich heute nicht mehr sehen, du ekelst mich an!« Drakatia schimpfte immer weiter. Ihre Stimme konnte man nicht überhören und ihre Worte schnitten sich tief in die Seele des Mannes. Er hatte noch nie versagt, niemals. »Beweg dich!«, schrie die Schamanin ihn an und bewarf ihn mit Schlamm. Die dreckige und feuchte Erde rutschte an seiner Wange hinab, fiel auf den Boden und hinterließ dreckige Spuren. Äußerliche wie innerliche. »Nein!«, widersprach er der Schamanin und sie pausierte ihr Dauerfeuer an Beschimpfungen. »Wie?«, fragte sie provokant und hob mahnend Zeigefinger und Augenbraue. Zorn und Hass, Wut und Raserei loderten im Herzen des Mannes auf, das Kribbeln begann abermals. Er würde nicht versagen. Die Beleidigungen Drakatias hatten das Feuer entfacht. Harics Augen blitzten zornig auf, bildeten einen kalten Kontrast zu dem, was mit dem Rest des Körpers geschah. Die Flammen umspielten längst nicht mehr nur die Hände und Finger, sie umgarnten die Arme, die Beine und den gesamten Rest der Körpers. Drakatia war verstummt, langsam verschränkte sie ihre Arme und trat einen Schritt zurück. Ihr Blick lag ruhig auf den Mann, den sie Haric nannte und er konnte keinerlei Emotion aus ihren Augen lesen. Es war ihm ohnehin egal. Zornig richtete er seine Augen auf das Ziel, auf die verhasste Strohpuppe, die wie ein Fingerzeig des Schicksals nicht weit entfernt stand und ihn verhöhnte. Ja, sie lachte ihn förmlich aus. Die Luft um ihn begann vor Hitze zu flimmern. Abermals formte sich ein brennender Ball ein wenig oberhalb seiner Handfläche. Nur schienen diesmal die Flammen wilder zu sein. Er hatte den Eindruck, als würde seine Wut, sein Hass direkt in das Feuer übertragen. War das Feuer anfangs noch gelb und rot, wandelte sich nun seine Farbe über orange langsam in ein Violett und letztendlich in ein helles Blau. Um ihn herum wurden die wenigen Gräser Opfer des Feuers und auf die Erde legte sich eine feine Ascheschicht. Drakatia beobachtete still und ohne jede Regung das Schauspiel vor sich. Sie sah, wie er versuchte die Kräfte, die ihn umgaben, zu bündeln. Seine Arme und Beine zitterten, seine Brust schmerzte, sein Herz hämmerte wie wild Blut durch seine Adern. Langsam hob er den Arm, holte aus und schwang die Gliedmaßen hastig nach vorn. Es schien, als würde sämtliches Feuer, jede Flamme mit dem Verlassen des Balls ins Innere gesogen werden, so dass sie abermals anwuchs und mit einem Durchmesser von gut einem halben Schritt auf die Strohpuppe zuraste. Er selbst ging in die Knie, stützte sich mit den Händen ab und keuchte. Schweiß stand auf seiner Stirn, der Blick war glasig und er wagte nicht, den Kopf zu heben, um zu sehen, ob er es diesmal geschafft hatte. Übelkeit überkam ihn, er verspürte unbändigen Durst und erwartete die nächste Provokation seitens Drakatia. Doch diese blieb aus. Eine Druckwelle von beachtlicher Größe ging von der Puppe aus, als das Geschoss traf und das Ziel buchstäblich zerfetzte. Die Schamanin hielt die Hand vor die Augen, denn die kleine Explosion blendete sie und für einen Moment konnte man sehen, wie ihr Mund ein zufriedenes Grinsen formte. Jetzt erst wagte er es, aufzuschauen. An der Stelle, an der eben noch die Strohpuppe gestanden und ihn verhöhnt hatte, klaffte ein schwarzes Nichts. Nur ein kleiner Krater belegte die Macht, die sich dort entladen hatte und kleine Feuer rings herum tänzelten noch ein wenig, bevor auch sie erloschen. »Es geht doch.«, hörte er Drakatia sprechen und ließ sich zur Seite fallen. »Du musst nur wollen!« Der Wille war immer da, dachte er sich, sprach es aber bewusst nicht aus, sondern rollte sich auf den Rücken und starrte in den Himmel. Es hatte unglaublich viel Kraft erfordert und nun fühlte er sich leer, schlicht und einfach leer. Das bekannte Gesicht der Schamanin drängte sich in sein Blickfeld. Ihre grünen Augen schienen zu leuchten und er konnte nicht einordnen, was sie ihm sagen wollten. War es Stolz? War es etwas anderes? »Übe weiter, aber nicht mehr heute«, empfahl sie ihm und er konnte nur sachte nicken. »Es wird leichter werden und in drei Tagen, wird es Routine sein.« Drei Tage? Warum drei Tage? So müde sein Körper auch war, sein Geist hatte sich schnell erholt. Langsam benetzte er die Lippen mit eigenem Speichel, formte leise Worte und sprach. »Warum drei Tage?« Für einen Moment schwieg Drakatia, sie schien zu überlegen und antwortete schließlich. »In drei Tagen ist der große Moment gekommen, Haric. Unser Moment. Es wird Zeit, dass sich unser Schicksal erfüllt.« Schicksal? Er runzelte die Stirn, ihre Worte verwirrten ihn nur noch mehr. »Ruh dich aus, übe und dann wird auch der Moment kommen, wo du verstehen wirst.« Langsam wandte sie sich ab, entfernte sich ein paar Schritt und drehte sich nochmals um. »Ich schicke dir My«, sprach sie knapp, bevor sie weiterging. Schicksal, wiederholte er im Geiste. Drei Tage. Was meinte sie nur damit? *** Na holla, die Wald-Fee!!! Ok ... so geht es weiter. Wer sich bis am 9.12.2014 um 20 Uhr hier unter den Thread einträgt erhält ein vom Autor signiertes eBook. Einfach hier drunter schreiben: Ich will ... oder etwas ähliches Aussagekräftiges. :) Natürlich gibt es nachher eine Leserunde mit dem Autor und ich glaube ... er wird auch schon bei der Verlosung hier dabei sein. Ich drück Euch die Daumen, bleibt mir gesund, denn schon bald gibt es eine weiteres Gewinnspiel! Alles Liebe, Euer Luc

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    Sandra251

    14. December 2014 um 18:13
    Lucas_Edel schreibt Es fehlen noch die email-Adressen von zwei Gewinnerinnen. Sowie ich die hab, werden die Bücher signiert und gewdimet und dann kommen sie auch schon zu euch! :)

    Hallo Luc, super, bin schon voller Vorfreude. Wünsche dir noch einen schönen 3. Advent und einen guten Start in die neue Woche ;-) Liebe Grüße

  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 12342
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