Mao und seine verlorenen Kinder

von Frank Dikötter 
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Mao und seine verlorenen Kinder
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Der größte Massenmörder der Geschichte und eine Revolution, die die Intelligenz des Landes beseitigte

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Inhaltsangabe zu "Mao und seine verlorenen Kinder"

Für die einen war Mao Zedong ein Monster, für die anderen der verehrte Führer. Doch was hat dieser Mao mit hoffnungsvollen Menschen angestellt, als er 1967 die Kulturrevolution ausrufen ließ? Was ging in Studenten und Bauern vor, als sie auf dem Acker aufeinandertrafen? Und was blieb dem ›Großen Vorsitzenden‹, als ihm auf dem Sterbebett die Macht über sein Leben entglitt, wie ihm die Macht über sein Volk - von endlosen Anklagen, falschen Geständnissen und wiederkehrenden Säuberungen zermürbt - lange vorher entglitten war?
In seiner brillanten Darstellung der Chinesischen Kulturrevolution geht der Historiker und Sinologe Frank Dikötter besonders den Auswirkungen auf die Menschen nach: von den politischen Führungskräften bis zu den verarmten Dorfbewohnern. Dikötter durfte als einer der ersten westlichen Wissenschaftler vormals verschlossene Parteiarchive besuchen. Hunderte von Dokumenten erzählen eine aufrüttelnd neue Geschichte über Mao und die Kinder seiner Revolution.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783806233841
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Erscheinungsdatum:01.03.2017

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    Sarah67vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der größte Massenmörder der Geschichte und eine Revolution, die die Intelligenz des Landes beseitigte
    Der größte Massenmörder der Geschichte und eine Revolution, die die Intelligenz des Landes wegfegte

    Wer noch glaubt, daß Hitler der größte "Massenmörder" der Geschichte war, liegt leider falsch- es war Mao. Während der Kulturrevolution starben geschätzte 40 Millionen Menschen- durch strikte Umerziehung, Folter, Lagerhaft, Gefängnis, Verfolgung. Einem Diktator wird im eigenen Land immer nur eins gefährlich- die Intelligenz eines Landes- Dichter, Denker, Politiker...man sieht es gerade an der Türkei u.a.- oder nehmen wir Nordkorea.
    Mao verfolgte in Sippenhaft, dh bis ins letzte Glied der Familie. So kamen auch Menschen in Haft, die überhaupt nicht wussten, worum es ging. Viele wertvolle literarische Werke wurden zerstört.
    Dikötter beschreibt die Ereignisse so hervorragend recherchiert, daß man fix im Bilde ist und die ganze Tragweite wirklich nicht fassen kann. Es gibt eine alten chinesischen Film über die Kulturrevolution, in der ganzen Härte- Dikötter reiht sich in das Grauen ein, beschreibt es eingehend und man zweifelt am Geisteszustand der "Mitläufer", wie bei jedem Diktator.

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