Frank Farian Stupid Dieser Bohlen

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Inhaltsangabe zu „Stupid Dieser Bohlen“ von Frank Farian

Dieses Buch erzählt die Geschichte eines gewaltigen Bluffs, eines Medienbluffs. Es durchleuchtet ein System, das auf Trug und Täuschung beruht. Und in dem die Musik nur noch eine Nebenrolle einnimmt. Künstler und Produzenten haben uns geholfen, der Wahrheit wieder die Ehre zu geben. Der Wahrheit über den Musikproduzenten Dieter Bohlen, der musikalische Kreativität seit langem nur noch von anderen borgt.§Das Buch gibt Einblick in das Medienprodukt Bohlen. Es ist die Story über einen Täuscher, der ehrliche Künstler verleumdet und denunziert. Dargestellt wird ein bloß geliehenes Produzentenleben, dessen Musik die anderer ist.§§Dieter Bohlen ist stolz darauf, ein Persönlichkeitsprofil wie ein Bridgestone-Reifen sein eigen zu nennen. Die Bohlensche Gleichung ist so einfach wie trostlos. Hat man das Persönlichkeitsprofil eines Autoreifens, so liegen die Chancen hoch, in die Medien zu kommen. Und obendrein: "Think different! Be different!" Ein Gummireifen, der denkt, und das noch differenziert, dies ist nach eigener stolzgeschwellter Überzeugung die Marke Dieter Bohlen.§§Die Erlöse dieses Buches gehen an die Nordoff/Robbins - Stiftung - Musiktherapie für autistische Kinder.

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    Stupid Dieser Bohlen

    Peter_Waldbauer

    22. August 2017 um 20:42

    Der „Diidäär“ aus Oldenburg ist zweifellos eine der zwiespältigsten Personen der deutschen Unterhaltungsbranche. Einerseits hat er sich selbst zum größten Musikproduzenten-Genie seit Mozart stilisiert, (was ihm von Teilen der Öffentlichkeit sogar abgenommen wird), andererseits weist er gravierende menschliche Defizite auf. Wer Bohlen mit Kritik begegnet, seien es aktuelle oder ehemalige Kollegen aus der Musikbranche, wird von ihm meist sehr schnell platt gebügelt, mit dem Hinweis auf deren a) entweder überhaupt nicht vorhandenen oder b) nicht mehr vorhandenen oder c) viel geringeren Erfolg. Bei einer Größenordnung von über 160 Millionen verkauften Tonträgern und mindestens den gleichen Betrag als Eurovermögen - ein Totschlagargument. Wer Dieter am Zeug flickt, so Bohlens Sicht der Dinge, kann nur von einem motiviert sein: Er ist neidisch. Punkt. Wäre dem nicht so, würden diese „Hanseln“ doch gar nicht erst versuchen, an Bohlens Renomée zu kratzen. Wer soviel Erfolg hat, muss sich ja wohl nichts von irgendwelchen „Losern“ sagen lassen. Bohlens „Personality“, wie er sie in seinem Buch "Nichts als die Wahrheit nennt", kann nur die richtige sein, denn der Erfolg gibt Bohlen recht. Die anderen wissen halt nicht wie`s geht, weshalb ihnen Bohlen auch jeglichen Respekt versagt. Kurzum, für Bohlen steht der Erfolg, das Materielle, (Anzahl der verkauften Tonträger/der Nummer 1-Hits in den Charts/der Zuschauer bei DSDS) an erster Stelle und wer selbst so sehr materiell ist wie Bohlen, der setzt bei anderen, das ist nur konsequent, ebenso materielle Motive voraus. Die Produzentenkollegen Ralph Siegel und Jack White – wielange ist es her, seit sie einen Künstler in den Charts hatten? Stars wie Chris Norman oder Bonnie Tyler sollen gefälligst erst mal wieder wieder einen Hit landen, bevor sie ungefragt mitreden dürfen. Das hinter Bohlens Erfolg nachrangige Abschneiden seiner Branchenkollegen ist also, nach Bohlens Meinung, ursächlich für deren Unzufriedenheit und Frustration, die sich nur darin entladen kann, dass sie ihm, dem Poptitan am Zeug flicken. So ist es nicht verwunderlich, dass die einzigen Menschen, die Bohlen akzeptiert, ja eventuell sogar als seine Vorbilder ansieht, Personen sind, die noch erfolgreicher sind als er: Frank Farian, was dessen Erfolg als Musikproduzent betrifft und Franz Beckenbauer, was dessen Prestige und Gefragtsein in den Medien angeht. Seit Bohlen bei Deutschland sucht den Superstar mitwirkt, gehört auch Simon Fuller dazu, der Erfinder der gleichnamigen Casting-Show. Bohlen bewundert an Fuller, dass dieser mit seiner Idee Milliardär geworden ist. Und natürlich noch Paul McCartney, das Urgestein der Popindustrie. Dass der so vehement angestrebte Erfolg auch Menschlichkeit zulässt, dass soziale Harmonie trotz harter Konkurrenz möglich ist, solche Gedanken erscheinen Bohlen offenbar abwegig. Ein exzellentes Beispiel dafür, dass es auch anders gehen kann, ist übrigens Frank Farian. Bohlen brüstet sich ja, um seinen Wert als bedeutender Musikproduzent zu unterstreichen, bei jeder Gelegenheit damit, über 160 Millionen Tonträger verkauft zu haben. Nun, was soll Frank Farian da erst sagen? Farian hat über 850 Millionen Tonträger verkauft. Eine Anzahl, die sich kaum noch genau ermitteln lässt. 850 Millionen, fast eine Milliarde(!) verkaufter Tonträger. Bei weltweit über sechs Milliarden Menschen, bedeutet dies: Im Durchschnitt besitzt fast jeder achte Mensch auf diesem Planeten einen Hit von Frank Farian! Bohlen mag der clevere Hitproduzent eines Hamburger Musikverlages sein, der in den Achtzigern einen Trend konsequent zu nutzen wusste, aber Farian ist ein Genie. Farian wandelt über dem Wasser. Egal, wie sehr Dieter Bohlen sich in seinem künftigen Musikproduzenten-Leben noch abstrampeln wird, Frank Farian kann er nie mehr einholen. Auch wenn man berücksichtigt, dass Bohlen ein Jahrzehnt jünger ist als Farian, die Differenz von rund 700 Millionen verkauften Tonträgern ist für Bohlen unmöglich zu schaffen und das weiß er auch. Frank Farian hat in den USA, dem größten und schwierigsten Musikmarkt der Welt, ebenso viel Prestige und Erfolg wie in Deutschland, wenn nicht noch mehr. Doch wer in den USA oder England kennt Dieter Bohlen? Bohlen ließ sich, seiner „Personality“ gemäß, vom Boulevard als Pop-Protz mit Rolls Royce, Mercedes und Millionen-Villa feiern. Home-Stories, die Bohlen nach Kräften unterstützte mit detaillierten Preisangaben über den Wert seiner Luxusgüter. Frank Farian meldet solche Autos mit Rücksicht auf den Neidkomplex in Deutschland gar nicht erst an und vom Musikkonzern CBS-Records ist zu hören, dass man dort noch nie einem so bescheidenen Menschen begegnet sei wie Frank Farian, der sich zum Mittagessen mit einem Käsebrötchen begnüge. Bohlen besitzt einen akademischen Abschluss der Universität Göttingen, ist Diplom-Kaufmann. Farian ist gelernter Koch. Wieviel mehr Anlass als Dieter Bohlen hätte Frank Farian, sich auf seine Karriere etwas einzubilden?

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  • Rezension zu "Stupid Dieser Bohlen" von Frank Farian

    Stupid Dieser Bohlen

    metalmel

    17. December 2007 um 13:21

    Stupid Dieser Bohlen! Ebenso Frank Farian kann ich da nur sagen! Was soll dieses Buch? Wer braucht es? Niemand! Es ist genauso schlecht oder gut wie die Dieter Bohlen Bücher. Und Bohlen ist wenigstens kein Schleimer, der sich als Gutmensch hinstellt. Das ist ja nun etwas, das aus diesem Machwerk trieft. Dort der böse Dieter Bohlen und hier nun endlich der gute, brave Frank Farian, der die Menschheit endlich vom Dämon Bohlen befreit. Darauf hat die Welt gewartet. Und natürlich sackt Farian den Erlös seines Buches nicht schnöde ein, sondern spendet ihn an die Nordoff/Robbins Stiftung Musiktherapie für Kinder. Das ist eigentlich eine wunderbare Sache, aber muss man das deshalb im Buch auch noch andauernd erwähnen? Ich bin so gut, ich spende!!!!!!!!!!! Und der Dieter ist so böse, der scheffelt alles selber!!!! Gottseidank weiß Farian, dass Bohlen ein Lügner und Betrüger ist und teilt dies nun allen mit. Damit sein Buch nicht so klingt wie die von Bohlen, der mit Sprache wahrlich nicht viel anzufangen weiß, wirft Farian nur so mit Fremdwörtern um sich. So demonstriert er allen, dass er der Gute ist! Wie peinlich! So erfahren wir, dass natürlich nur Thomas Anders mit seiner tollen „Schmusstimme“ den Erfolg von Modern Talking gemacht hat, dass Bohlen seine „Musik“ stiehlt, dass er Frauen schlägt, dass er nichts dafür kann, „wenn die Kinder Krebs haben“ und dass er sowieso nur „die Mösen feucht machen“ will. Will das jemand wissen? Außerdem präsentiert uns Farian gleich noch die Studiosänger, die für Bohlen singen. Der singt nämlich gar nicht selber! Frevel! Aber Moment mal - Milli Vanilli haben ja auch nicht selber gesungen. Aber das ist ja nicht weiter schlimm, denn schließlich hatten sie ja Erfolg und einer von beiden lebt sogar noch! Bohlen ist vielleicht der geldgierigere von beiden, aber der größere Heuchler ist sicher Farian. Zuguterletzt präsentiert Farian noch seine tollen Jahrhundert Hits mit Boney M., seine Preise, Statements von Promis und E-Mails von irgendwelchen unbekannten Menschen, die auch mal eben noch auf Bohlen eindreschen dürfen. Der kleine, dreiste Musikproduzent Bohlen und der große, leidenschaftliche Musikliebhaber Farian. Ihr seid euch doch so ähnlich. Ihr seid beide unsympathisch. Und ihr seid beide keine Musikproduzenten. Ihr seid beide nur Medien- und Geldgeile alte Männer! P. S. Schön wäre gewesen, wenn jemand die ganzen Rechtschreibfehler im Buch korrigiert hätte.

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