Waldsterben in Vertikow

von Frank Friedrichs 
4,7 Sterne bei15 Bewertungen
Waldsterben in Vertikow
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dartmauss avatar

Ein Wiedersehen mit alten Freunden. Vertikow einfach bombastisch.

nicki2905s avatar

Einfach Hammer! :)

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Inhaltsangabe zu "Waldsterben in Vertikow"

Die Ermittlungen in Mecklenburg gehen weiter!

Kaum hat Peer Wesendonk seinen ersten Fall gelöst, tritt man schon mit einer neuen Aufgabe an ihn heran: Acht Hektar Wald wurden abgeholzt und gestohlen, eine Menge, die die ortsansässige Firma in den Ruin treiben könnte. Wer tut so etwas? Und warum? Wer hat überhaupt Mittel und Wege, eine solche Fläche so schnell kahlzuschlagen?
In dem landwirtschaftlichen Unternehmen entdeckt Peer mehr als eine Unregelmäßigkeit, zwielichtige Gestalten versuchen, ihre Taten zu verschleiern, Drohbriefe schüchtern die Belegschaft ein. Und Peer ist plötzlich regelmäßiger Gast im Schloss, um der Baronin Bericht zu erstatten. Oder steckt sie womöglich selbst mit in der Sache? Wie viel weiß sie von der desolaten Situation ihres Unternehmens? Und was hat das verschwundene Diamantcollier damit zu tun?
Fragen über Fragen, die Peer nicht nur quer durch Vertikow, über das Gut und mitten in den Wald treiben, sondern bald auch in Lebensgefahr …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946937210
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:310 Seiten
Verlag:DichtFest
Erscheinungsdatum:01.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    dartmauss avatar
    dartmausvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Wiedersehen mit alten Freunden. Vertikow einfach bombastisch.
    Waldklau in Vertikow

    Das Cover des Buches ist wie bereits beim ersten Teil absolut ansprechend. Es hat was geheimnisvolles, düsteres, aber auch etwas beruhigendes. Es gefällt mir wieder wirklich gut.


    Inhalt: Peer bekommt es in seinem neuen Fall mit Holzklau im großen Stil zu tun. Ein ganzer Wald verschwindet scheinbar über Nacht. Obwohl Peer immer noch mit seinem persönlichen Schicksal hadert, nimmt er den Auftrag der Baronin an. Und wie sollte es anders sein, natürlich begibt er sich auch selbst wieder in Gefahr.


    Meine Meinung: Mich hat auch dieses Buch wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Mit seinem sehr flüssigen, spannenden und interessante Schreibstil ist es Frank Friedrichs gelungen, das ich mich sofort wieder heimisch gefühlt habe. Peer mit seiner etwas kauzigen und etwas depressiven Art, ist mir ja schon im ersten Teil sehr ans Herz gewachsen. Besonders freut mich in diesem Buch, das Peer sich langsam mit seinem Schicksal abfindet und wieder zu Leben beginnt. Ebenfalls gefallen hat mir, das ich viele Bekannte wieder getroffen habe. Denn die Dorfbewohner Vertikows sind schon etwas besonderes. Irgendwie muß man jeden gern haben.

    Auch die einzelnen Schauplätze hat Frank wieder wunderbar bildlich beschrieben, das man wirklich die Landschaft, das Schloß und Vertikow vor Augen hatte.

    Insgesamt wieder eine absolut gelungene Geschichte aus Vertikow und ich kann den nächsten Teil kaum erwarten.


    Mein Fazit: Absolut lesenswert und auch für Teil 2 gibt es von mir wieder 5 Sterne.

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    nicki2905s avatar
    nicki2905vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach Hammer! :)
    Super!

    Ein weiterer toller Fall! :) Das Cover ist sehr schön und passt super zu dem Setting der Geschichte. Der Einstieg war schon sehr packend bzw. spannend , denn wir sind Zeugen wie Peer ein Gespräch im Gasthaus belauscht und natürlich wollen wir wissen um was es in dem Gespräch geht. Ein super Einstieg! :) Es ist wie wenn man einen alten Freund wiedersehen würde und ich bin immer wieder aufs neue überrascht wie gut er mit seinem Handicap umgeht. Ich finde die Geschichte sehr spannend, zwar nicht zum zerreißen, sondern auf eine angenehme Weise. Dieser Zustand wird vor allem durch solche Alltagssituationen (wie z.B. die Orgelstunden,..) kreiert. Die Geschichte gefällt einem mit jeder Seite mehr, nicht nur die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen, sondern auch die Schilderung der Umgebung und der Alltag in Vertikow. Es fühlt sich an , als wäre man ein Teil der Geschichte und dies als Autor so hinzubekommen zeugt von Talent! :) Das Täuschungsspiel (ACHTUNG SPOILER!!!) von Ina ist sehr gelungen denn als erstes glaubt man, dass sie im Auftrag von jemanden umherschnüffelt, dann vertraut man ihr doch und letzendlich war sie doch im Auftrag unterwegs. Durch solche ''Kleinigkeiten'' wird die Geschichte einfach nicht langweilig!:) Peer entwickelt sich immer weiter, was ich sehr begrüße und die Figur auch noch um einiges realistischer wirken lässt, da sich jeder Mensch weiter entwickelt ;) Am Ende gibt es sogar noch einmal eine Überraschung mit der man nicht gerechnet hat. Es sind keine Fragen offengeblieben und alle Fäden sind super in das Ende zusammengelaufen bzw. in das Ende gemündet. Auch Peer findet immer mehr ins ''normale'' Leben zurück und man freut sich mit ihm. Ich finde es toll, dass so viele Spuren gelegt werden und man nicht weiß wenn man genau verdächtigen soll! :) Ich hoffe sehr, dass bald ein neues Abenteuer mit Peer ansteht, denn so lange kann es in Vertikow nicht ruhig bleiben! <3 :) Weiter so! :)

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    Dandys avatar
    Dandyvor 6 Monaten
    Peer ermittelt wieder in Vertikow

    Bei "Waldsterben in Vertikow" von Frank Friedrichs, handelt es sich um den zweite Fall für Peer Wesendonk. 

    Für Peer gibt es einen neuen Fall zu lösen. Acht Hektar Wald wurden gestohlen. Durch diesen Verlust, droht der örtlichen Forstwirtschaft der Ruin und halb Vertikow wäre arbeitslos.  Wer steckt hinter diesem ungewöhnlichen Diebstahl und warum wurde der Wald gestohlen?
    Peer entdeckt bei seinen Ermittlungen nicht nur firmeninterne Unregelmäßigkeiten. 

    Das Cover sticht sofort in´s Auge. Das sehr schön dargestellte Schloss der Baronin, der kahle Baum und der Titel sowie der Name des Autors sind sehr gut zu erkennen.

    Ich kenne den Vorgängerband leider nicht und so stellte ich mir sehr lange die Frage:  Wieso sitzt Peer im Rollstuhl. Diese Frage wird im Laufe der Geschichte beantwortet. Dies gefällt mir sehr gut, dass der Autor dies noch einmal erwähnt hat.

    Der lockere, teilweise witzige Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Sätze fliegen beim Lesen nur so dahin.  Die Spannung fängt schon auf den ersten Seiten an und endet auf der letzten Seiten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Durch die vielen Verdächtigen, weiß man als Leser bis zum Schluss nicht, wer der oder die Täter sind.
    Die vielen Wendungen im Fall haben mir besonders gefallen. Immer wenn ich dachte, so jetzt weiß ich wer hinter der Tat steckt, hatte diese Person ein Alibi oder konnte sich geschickte von dem Tatvorwurf befreien.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgewählt und beschrieben. Jede Person kommt glaubhaft daher. Durch die vielen unterschiedlichen Charaktere bleibt das Buch spannend. Manche Personen sind sehr schwer zu durchschauen.
    Besonders Peer hat mir gefallen. Er lässt sich nicht unterkriegen, nimmt Scherze, die auf sein Konto gehen nicht übel, versucht alleine zu Recht zu kommen.

    Die Geschichte, sowie das Ende sind plausibel und der Fall wird komplett aufgelöst.

    Ebenfalls sehr gut haben die die Titelüberschriften und die Untertitel gefallen.  Durch diese weis man als Leser immer, in welchem Zeitraum man sich bewegt. 

    Die Geschichte fängt am 19.November 2014 um 19 Uhr 20 an und endet am 24. Dezember 2014 um 15 Uhr 50.
    In dieser recht kurzen Zeitspanne erlebt Peer so einige. Er gerät in Lebensgefahr, löst Verbrechen auf und sein Privatleben kommt auch nicht zu kurz.

    Ich empfehle dieses Buch weiter und vergebe 5 Sterne.






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    Rabentochters avatar
    Rabentochtervor 6 Monaten
    Wieder ein fesselnder Fall!

    Schon der erste Fall war spannend und hielt Peer auf Trab. Auch in seiner zweiten Geschichte geht es turbulenter zu, als es dem Rollifahrer manchmal lieb ist.

    Ein riesiges Waldstück wurde der ansässigen Holzfirma in Vertikow gestohlen und Peer soll den Dieb möglichst diskret ausfindig machen um so die Firma und nicht zuletzt auch die Jobs der Vertikower zu retten.

    Wenn man den ersten Teil bereits kennt, dann ist es, als würde man gute Freunde wiedersehen und wieder Teil der Vertikower Einwohner sein. Die Atmosphäre ist sehr einladend und man kann sich sofort in der Gemeinschaft der Dorfbewohner sehen. Die Sprache ist durch die dialektalen Ausdrücke sehr natürlich übermittelt, was noch einmal mehr dazu beiträgt, dass man sich sofort wohl fühlt. Auch die Figuren sind wie immer sehr ausführlich und authentisch gestaltet. Sie haben bereits ein Leben vor dem Roman gehabt, ihre Lebensgeschichte ist an den passenden Stellen eingeflochten und wird wie nebenher erzählt, wodurch die Figuren plastischer, realistischer wirken und nicht so platt daherkommen wie es in anderen Büchern teilweise der Fall ist.

    Die Handlung selbst ist spannend und entspannend zugleich. Will heißen, dass man hier keinen nervenzerfetzenden Thriller vor sich hat, aber dennoch das Buch kaum aus der Hand legen will, weil es sehr fesselnd geschrieben ist und man natürlich wissen will, wer hinter allem steckt. Man kann sich ganz leicht gefangen nehmen lassen von der Magie, die das Buch verströmt auch wenn es so gar nichts mit Fantasy zu tun hat. Ich warte jetzt schon auf eine Fortsetzung, denn ich kann nicht genug bekommen von Peer und Vertikow!

    Fazit: ein absoluter Wohlfühlkrimi mit Suchtpotential!



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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Es war wie nach Hause kommen nach Vertikow,, die vertraute dörfliche Umgebung, die Dorfgemeinschaft und zu Peer und seinen Freunden.
    Im Auftrag der Baronin - Peer ermittelt in seinem 2. Fall

    Es war wie nach Hause kommen, nach Vertikow, zu Peer und Sascha. Aber leider trügt die Idylle, denn Peer erfährt von einem unglaublichen Vorfall.

    Mehrere Hektar Wald aus dem Besitz der Baronin wurden illegal gerodet und sind verschwunden. Nun ist das Unternehmen kurz vor der Pleite, denn sollte dieser Diebstahl nicht aufgeklärt werden, werden dringend benötigte Fördergelder vom Staat nicht ausgezahlt.

    Nachdem Peer, der seit einem Motorradunfall im Rollstuhl und in Vertikow gewissermaßen festsitzt, im letzten Jahr mehr oder weniger zufällig als Hobby-Detektiv einen verzwickten Fall aufgeklärt hat, lässt ihn die Baronin aufs Schloss kommen und überträgt ihm die Klärung des Falles.

    Aber das ist leichter gesagt als getan. Denn Peer hat nicht nur damit zu kämpfen, dass er in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist,  er hat auch  nicht die Möglichkeit, an gewisse Dokumente heranzukommen, die ihm bei der Aufklärung behilflich wären.

    Zudem leidet er immer noch daran, seinen Posten als Organist nicht mehr ausüben zu können, das so geliebte Orgelspiel in der dörflichen Kirche fehlt ihm sehr als Ausgleich. Außerdem kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es hier nicht nur allein um den materiellen Schaden geht – irgendwie steckt mehr dahinter, denn auf eine perfide Weise wird eine Katze sozusagen als Warnung getötet und in den Büroräumen des Schlosses, einem Trakt, in welchem auch der Verwalter und Geschäftsführer der Besitztümer seinen Wohnsitz hat, bricht ein Brand aus.

    Aber Peer setzt alles daran, auch unter Lebensgefahr, die Angelegenheit zu klären und kann auf die Unterstützung seiner Freunde zählen.

    Das Dorf Vertikow, die Dorfbewohner, die Landschaft, alles ist mir schon so vertraut und ans Herz gewachsen als hätte ich selbst einmal dort gewohnt. Eine intakte dörfliche Gemeinschaft tut ein Übriges dazu, dass ich mich sofort wieder in der Geschichte heimisch fühlte. Das ist sehr gekonnt gemacht vom Autor, Frank Friedrichs, der den Leser auch listig mit falschen Fährten und Vermutungen in die Ire führt. Ein neuer Charakter, von dem ich mir wünsche, dass er uns erhalten bleibt, ist Ina, die Krankenpflegerin, die ihn auf Geheiß der Baronin stundenweise betreut und in ihrer Art wohl einmalig ist.

    Aber auch sonst gefallen mir, bis auf wenige Ausnahmen, alle Charaktere, die Vertikow bevölkern und so viel zum Lokalkolorit beitragen. Wie schon im ersten Fall „Erntedank in Vertikow“ ist der Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen und trägt erheblich zum Lesespaß bei. Und auch an Spannung und Humor fehlt es nicht bei dieser Geschichte die mit einem überraschenden Schluss endet.

    Gerne empfehle diesen Krimi weiter und vergebe verdiente 4 Sterne.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: spannender und unterhaltsamer Krimi
    spannender und unterhaltsamer Krimi

    Klapptext:


    Kaum hat Peer Wesendonk seinen ersten Fall gelöst, tritt man schon mit einer neuen Aufgabe an ihn heran: Acht Hektar Wald wurden abgeholzt und gestohlen, eine Menge, die die ortsansässige Firma in den Ruin treiben könnte. Wer tut so etwas? Und warum? Wer hat überhaupt Mittel und Wege, eine solche Fläche so schnell kahlzuschlagen?
    In dem landwirtschaftlichen Unternehmen entdeckt Peer mehr als eine Unregelmäßigkeit, zwielichtige Gestalten versuchen, ihre Taten zu verschleiern, Drohbriefe schüchtern die Belegschaft ein. Und Peer ist plötzlich regelmäßiger Gast im Schloss, um der Baronin Bericht zu erstatten. Oder steckt sie womöglich selbst mit in der Sache? Wie viel weiß sie von der desolaten Situation ihres Unternehmens? Und was hat das verschwundene Diamantcollier damit zu tun?
    Fragen über Fragen, die Peer nicht nur quer durch Vertikow, über das Gut und mitten in den Wald treiben, sondern bald auch in Lebensgefahr …

    Dies ist der zweite Fall mit dem Ermittler Peer Wesendonk.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse ders Vorgängers gelesen werden.
    Schon die ersten Seiten haben mich wieder in den Bann gezogen.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum kaum noch aus den Händen legen.

    Der Autor verführte mich nach Mecklenburg in ein kleines Dörfchen.Dort begleitete ich Peer Wesendonk bei seinen Ermittlungen.Diese erwiesen sich alles andere als leicht.Ich habe dabei spannende und atemberaubende Momente erlebt.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Peer und habe ihn gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen fand ich sehr interessant,wenn manche natürlich nicht so liebreizend waren.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgelitten und mitgefühlt.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Toll fand ich auch immer wieder die Einblicke in sein Privatleben.Geschickt baut Frank Friedrichs auch viel Humor in die Geschichte mit ein.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.Fasziniert und beeindruckt haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen des idyllischen Dörfchens und der Umgebung.
    Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt und so habe ich bis zum Schluß mitgerätselt wer es den nun sein könnte.
    Die Spannung stieg stätig an.So wurde mir zu keiner Zeit langweilig.
    Das Ende kam für mich sehr überraschend und war ein gelungener Abschluß für diese geniale Lektüre.

    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.

    Ich hatte viele spannende und interessante Lesemomente mit diesem Buch.Ich vergebe glatte 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung.




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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin wieder richtig eingetaucht in den kleinen Kosmos von Vertikow.
    Ein Wald verschwindet

    Seit einem Unfall sitzt Peer Wesendonk im Rollstuhl und mangels anderer Möglichkeiten fest in Vertikow, einem kleinen mecklenburgischen Dorf. Nicht, dass er nicht gern dort lebt, aber Sandwege und buckliges Kopfsteinpflaster sind für seinen Rolli nur bedingt geeignet. Als er vor kurzem einen Kriminalfall (Erntedank in Vertikow) lösen konnte, erwachte in ihm eine Art detektivischer Instinkt. Denn seinem eigentlichen Beruf als Organist kann er nicht mehr nachgehen. Lediglich seiner Frau Sascha sind diese Aktivitäten ein Dorn im Auge. Aus Sorge hätte sie ihr „Perlchen“ am liebsten in Watte gepackt, was zu manchem Wortwechsel führt.

    Nun sind plötzlich 8 Hektar Wald verschwunden, abgeholzt und abtransportiert, ohne dass jemandem das aufgefallen ist. Wie ist das möglich? Die Gutsbesitzerin, eine Rückkehrerin aus dem Westen, bitte Peer um Hilfe. Zusammen mit dem ganzen Dorf, macht er sich auf Spurensuche. Es gibt jede Menge Indizien und Verdächtige, aber es ist für Peer gar nicht so einfach, allen Hinweisen nachzugehen, denn es fehlt ihm nicht nur Beweglichkeit und ein größerer Aktionsradius, er hat auch kaum Möglichkeiten an Dokumente und Akten zu kommen. Denn eines ist klar, es ging um mehr als nur um den Holzwert. Als dann noch eine Katze zur Warnung getötet wird und ein Brand im Gutshaus ausbricht, ist klar, hier wird mit harten Bandagen gekämpft.

    Ich habe das Dörfchen Vertikow richtig ins Herz geschlossen, inklusive aller Bewohner, obwohl sie mit ihrer rauen Art Zuneigung zu zeigen nicht ganz einfach zu nehmen sind. Sie sind alle von den Zeitläufen geprägt und wenn Peer von einem Rentner zum „Wossi“ erklärt wird, kommt das schon einem Ritterschlag gleich. Außerdem mag ich die Figur des Peer Wesendonk. Ein Mann, der mit seinem Schicksal hadert, seit einem – selbstverschuldeten – Unfall auf den Rollstuhl angewiesen, hat ihn das in seinem Selbstwertgefühl erschüttert. Die Beziehung zu seiner Frau ist auch nicht konfliktfrei, beide suchen noch den Weg zurück in eine normale Beziehung. Ein wenig Eifersucht ist auch dabei, denn Sascha arbeitet die Woche über in der Stadt, während Peer an Vertikow gebunden ist.

    Frank Friedrichs hat die Figuren und ihre Konflikte sehr warmherzig ausgestaltet, ich habe deshalb auch gleiche eine Verbindung zu den Personen gefunden. Außerdem merkt man die Sympathie für die kleinen Dörfchen, denen es an jeder Infrastruktur fehlt.

    Wie Peer auch diesen Fall löst und wieder ein Stück über sich hinaus wächst, ist spannend und unterhaltend geschrieben. Ich mag Vertikow und seine Bewohner und bin gespannt auf das nächste Buch.



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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor 6 Monaten
    Waldsterben in Vertikow

    Waldsterben in Vertikow Autor: Frank Friedrichs Kaum hat sich Peer Wesendonk von seinem ersten Vertikow-Fall erholt, flattert ihm seine nächste Aufgabe ins Haus. Und die hat es wirklich in sich. Acht Hektar Wald wurden einer ortsansässigen Firma gestohlen! Nicht nur das: über Nacht einfach abgeholzt und abgefahren! Und niemand will etwas bemerkt haben. Wer verfügt über solche Mittel? Peer bekommt alle Hände voll zu tun und beginnt seine Ermittlungen. Dabei ist er nun regelmäßig Gast im Schloss der Baronin und soll Bericht erstatten. Inwieweit ist sie über ihr angeschlagenes Unternehmen im Bilde? Ist dem Geschäftsführer zu trauen? Weshalb ist ein Diamantcollier verschwunden? Drohbriefe tauchen plötzlich in der Firma auf, plötzlich gibt es immer mehr Verdächtige und zwielichtige Gestalten. Steckt die Gräfin womöglich selbst mit drin? Fragen über Fragen und Peer steckt mitten im Getümmel und es juckt in seinen Fingern, den Täter zu fassen, sehr zum Verdruss seiner geliebten Sascha, die vor Sorge fast umkommt… „Waldsterben in Vertikow“ ist der zweite Band aus der Vertikow Reihe von Frank Friedrichs und lässt uns wieder an den Ermittlungen von Peer Wesendonk teilhaben, im Prinzip ermittelt das ganze Dorf und man ist von der ersten Seite an mitten ins Getümmel. Der Schreibstil ist einmalig! Aus der Sicht von Peer tauchen wir als Leser wieder ins Dorfleben von Vertikow ein. Und Frank Friedrichs ist es wieder ungemein gelungen, die Atmosphäre dieser winzigen Gemeinde einzufangen mit all seinen etwas schrulligen, aber liebenswerten (manche mehr, manche weniger) Bewohnern. Es ist eine Freude mitzuerleben, wie beispielsweise große Geheimnisse in der Gastwirtschaft ausdiskutiert werden, Peer als Wossi bezeichnet wird und die resolute Ina in Peers Leben purzelt, um ihn in den kleinen und großen Dingen des alltäglichen Lebens zu unterstützen. Die Charaktere, die Frank Friedrichs hier geschaffen hat, sind sehr authentisch dargestellt, ich hatte sofort Bilder im Kopf und sah sie alle vor mir ihren jeweiligen Part spielen. Peer (Perlchen) ist so ein sympathischer Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Man verspürt gleich zu Beginn des Buches pure Wiedersehensfreude. Er hat nach wie vor mit seinem Leben im Rollstuhl zu kämpfen, reagiert stur, verletzend, wütend, ironisch, todunglücklich und andererseits liebevoll und voller Hoffnung. All diese Eigenschaften machten mir Peer sehr menschlich. Vom Inhalt her möchte ich hier nichts verraten, das würde der Spannung schaden, wer in diesen Kriminalfall neu einsteigt, denn der Spannungsbogen, der ist da und zwar von Anfang bis Ende. Im Handlungsverlauf gibt es immer mehr Verdächtige, aber Frank Friedrichs gelingt es bis fast zum Schluss, dass man im Dunkeln tappt und am Ende überrascht tief durchatmet. Mir hat „Waldsterben in Vertikow“ super gefallen, ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich auf den nächsten Fall, bei dem Peer wieder seinen Rollstuhl sattelt. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, humorvoll, abwechslungsreich!
    Peers zweiter Fall

    „...Ja, und die Therapeuten in der Reha meinten genau das Gegenteil: Ich soll alles tun, wozu ich mich in der Lage fühle. Nicht, wozu du mich in der Lage fühlst...“


    Horst Hoffmann wendet sich an Peer. Während seiner Abwesenheit wurde ein Waldstück der Baronin gerodet und die Neuanpflanzungen zerstört. Die Polizei will er nicht einschalten, weil bei der Beantragung von Fördergeldern eine Hand die andere gewaschen hat. Damit hat Peer, der Ermittler im Rollstuhl, seinen zweiten Fall.

    Der Autor hat erneut einen spannenden Krimi mit einer Prise Humor geschrieben.

    Die Ermittlungen gehen nur zäh voran. Peer darf zwar mit allen reden, seine Einsicht in Akten und Verträge wird aber beschränkt. Außerdem hat er den Eindruck, dass seine Arbeit boykottiert wird.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Die Atmosphäre des Dorfes in Mecklenburg wird gut wiedergegeben. Nicht jeder ist mit der Rückkehr der Baronin glücklich. Aufmerksames Zuhören in der örtlichen Gastwirtschaft bringt einerseits neue Erkenntnisse, andererseits weitere Verwirrungen.

    Peer muss immer wieder sortieren, wer ihm was gesagt hat und dies auf den Wahrheitsgehalt prüfen. Gezielte Falschinformationen erweitern den Kreis der möglichen Täter.

    Dazu hat er noch persönliche Probleme. Sascha, sein Frau, ist mit seinem Job nicht zufrieden und würde ihn am liebsten in Watte packen. Obiges Zitat enthält Peers Antwort auf ihre Vorwürfe. Beim Telefonat spüre ich als Leser die Sehnsucht zwischen den beiden. Sie gehen humorvoll miteinander um. Sitzen sie sich aber gegenüber, kommt es schnell zum Streit.

    Der jungen Organistin Mandy soll Peer als Lehrer dienen. Der Weg zur Orgel jedoch ist ihn versperrt. Er sitzt im Kirchenraum, sie auf der Empore. Auch dafür gilt es Lösungen zu finden.

    Als Peer in den Wald fährt und dort einen Unfall hat, kommt der trockene Humor seiner Ärztin zum Tragen:


    „...Ich bin ja für Inklusion und Reintegration in den Arbeitsmarkt – aber als Paraplegiker sollten Sie nicht den Beruf des Forstarbeiters wählen...“


    Und dann gibt es noch Peggy, die Frau des Pfarrers, die als einzige in der Lage ist, Peer in Phasen der Niedergeschlagenheit wieder aufzubauen. Allerdings möchte sie, dass Peer im Krippenspiel als Engel auftritt. Ob sie ihn überzeugen kann?

    Dem Autor gelingt es, sehr interessante Charaktere zu kreieren. Nur wenige habe ich in meiner Rezension genannt. Gerade die unterschiedlichen Personen und ihre komplexen Beziehungen geben dem Buch eine innere Spannung.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben nicht zuletzt die unterschiedlichen Facetten des dörflichen Alltagsleben und die kurzen Blicke in die Vergangenheit beigetragen.

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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Zweiter, sehr spannender und unterhaltsamer Fall des Hobbydetektivs Peer Wesendonk. Man merkt, dass der Autor viel Herzblut investiert hat.
    "Mr. Marple" von Vertikow

    Auch diesem sehr gelungenen Krimi merkt man wieder die Liebe des Autors zu seiner westmecklenburgischen Heimat und ihren Bewohnern an.
    Mit guter Beobachtungsgabe und Empathie für die Ecken, Kanten und auch Macken jeder einzelnen Person beschreibt er den dortigen Menschenschlag. Manchmal etwas rau, aber herzlich, geradezu und nicht allzu diplomatsch ist die Landbevölkerung um den Protagonisten Peer Wesendonk.
    Nach einem tragischen Unfall leider an den Rollstuhl gefesselt, stets neugierig  und nicht ausgelastet, entdeckt Peer sein Interesse am "Kriminalisieren". Oft gerät er in große Gefahr, was ihn allerdigs nicht davon abbringt, eher noch Ansporn ist.
    Ich bin schon auf den nächsten Einsatz gespannt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Ihr liebt Krimis und habt Freude an Ermittlern der besonderen Art? Dann ist Peer Wesendonk genau der richtig Typ für euch. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und seinem Rollstuhl ermittelt er in Vertikow in einem brisanten Fall, der nicht nur die Existenz einer Firma, sondern die eines ganzen Dorfes gefährdet.
    Seid ihr jetzt neugierig? Dann freut sich Autor Frank Friedrichs auf unterhaltsame Stunden und einen regen Austausch mit euch.

    Inhalt:
    „Sie haben nichts weiter zu tun, als unsere Firma zu retten.“

    Ein verschwundener Wald. Unheimliche Drohbriefe. Und ein überforderter Ex-Organist, der Licht ins Dunkel bringen soll.
    „Waldsterben in Vertikow“ ist Peer Wesendonks zweiter Fall.

    Kaum hat Peer seinen ersten Fall gelöst, wartet schon eine neue Aufgabe: Acht Hektar Wald wurden gestohlen. Der örtlichen Forstfirma droht der Ruin, halb Vertikow wäre arbeitslos. Wer tut so etwas? Und wie weit geht der Täter noch?
    Bei seinen Nachforschungen entdeckt Peer firmeninterne Unregelmäßigkeiten und finstere persönliche Motive im Kreis der Verdächtigen. Bald treibt ihn sein neuer Fall nicht nur quer durch Vertikow, in den Wald und ins Schloss der Baronin von Radenow-Werthenbach, sondern sogar in Lebensgefahr …






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