Frank Göhre

 3.8 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Endstation Reinbek, Geile Meile und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Frank Göhre

Frank Göhre wurde am 16. Dezember 1943 in Tetschen-Bodenbach (heute Decin), Tschechoslowakei geboren und wuchs in Bochum in guten Hause auf. 1959 brach er das Gymnasium ab, abvsolvierte eine Lehre als Großhandelskaufmann und anschließend im Buchhandel. Anschlißend war er bis 1973 als Buchhändler, Texter und Bibliothekar in Köln, Essen und Bochum tätig um sich danach dem Schreiben, insbesondere von Hörspielen fürNDR und WDR, zu widmen. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1987 für »Der Schrei des Schmetterlings« mit dem Deutschen Krimipreis und dem Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg. In den 1980er Jahren gab Göhre die Kriminalromane Friedrich Glausers, dem Namensgeber des Krimipreises der Autorenvereinigung »Das Syndikat«, neu heraus. Für »Der Auserwählte« erhielt er 2011 erneut den Krimipreis.

Alle Bücher von Frank Göhre

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Buchformat:
Cover des Buches Endstation Reinbek (ISBN: 9783942822695)

Endstation Reinbek

 (16)
Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Abwärts (ISBN: 9783865321176)

Abwärts

 (5)
Erschienen am 03.01.2009
Cover des Buches Geile Meile (ISBN: 9783865323651)

Geile Meile

 (5)
Erschienen am 07.07.2013
Cover des Buches Zappas letzter Hit (ISBN: 9783865320506)

Zappas letzter Hit

 (5)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Der Auserwählte (ISBN: 9783865322029)

Der Auserwählte

 (4)
Erschienen am 13.07.2010
Cover des Buches Verdammte Liebe Amsterdam (ISBN: 9783959881470)

Verdammte Liebe Amsterdam

 (3)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches So läuft das nicht (ISBN: 9783849810252)

So läuft das nicht

 (2)
Erschienen am 07.02.2014

Neue Rezensionen zu Frank Göhre

Neu

Rezension zu "Verdammte Liebe Amsterdam" von Frank Göhre

Beeindruckender Krimi
schillerbuchvor 2 Tagen

Diesen Krimi las ich für meine Jury-Arbeit der Stuttgarter Kriminächte. Den Autor kannte ich noch nicht und ich war gespannt auf den Roman, der mir von einer Jurykollegin sehr ans Herz gelegt worden war.

Der Inhalt

„Der Hamburger Restaurantbetreiber Schorsch Köster bekommt einen Anruf. Sein Bruder Michael wurde tot auf einem Autobahnrastplatz gefunden, erschlagen und vollständig ausgeraubt. Von dem Täter fehlt jede Spur. Schorsch begibt sich auf Spurensuche und muss erkennen, kaum etwas von Michael und dessen Leben gewusst zu haben. Und was hat Michaels Tod mit einer verschwundenen Fünfzehnjährigen zu tun, die von Zuhause ausgerissen ist? Seine Recherchen führen Schorsch von Hamburg über Köln ins Rotlichtmilieu von Amsterdam. Mitten hinein in die Abgründe von Familiengeschichten, auch die der eigenen.“ (© Culturbooks)

„Ein Toter auf einem Autobahnrastplatz, eine verschwundene Fünfzehnjährige, korrupte Polizisten – und mittendrin ein Mann, der wissen will, warum sein Bruder sterben musste. Zehn Jahre nach seinem letzten Roman zeigt sich der zweifache Gewinner des Deutschen Krimi Preises auf der Höhe seines Könnens. Ein rasantes Roadmovie zwischen Hamburg, Köln und Amsterdam.“ Das steht auch noch auf der Rückseite des Buches und fasst gut zusammen, was die Leser*innen erwartet.

Meine Meinung

Dieser Krimi hat mich beeindruckt, obwohl es mir zu Beginn nicht ganz leicht fiel, in ihn reinzukommen. Das liegt an der literarischen Konstruktion: Er ist zwar klassisch in Kapitel eingeteilt, wechselt jedoch innerhalb der Kapitel immer wieder Zeit und Ort, dazu kommt ein umfangreiches Personentableau, das teilweise zu Beginn in keiner Beziehung zueinander zu stehen scheint. Das machte es für mich zu Beginn etwas mühsam, bis ich die ersten Puzzleteile zusammensetzen konnte, dann wurde es jedoch immer spannender. Frank Göhre gelingt es, auf nur 158 Seiten nicht nur mehrere Verbrechen unterzubringen und miteinander zu verknüpfen, sondern auch Familiendramen und gesellschaftliche Milieus kurz und knapp zu skizzieren. Die Atmosphäre ist düster und seine Hauptpersonen sind nicht unbedingt sympathisch, aber die Charaktere sind glaubwürdig und handeln konsequent. Mir haben diese komprimierte Form und die Sprache sehr gut gefallen. Ich würde sie nicht unbedingt „sprachgewaltig“ nennen, wie es auf der Rückseite des Buches in einer Meinung zu lesen ist, aber sie passt perfekt zu Form und Atmosphäre. Man merkt auch, daß Frank Göhre schon Drehbücher geschrieben hat, denn beim Lesen enstehen Bilder im Kopf, fast wie in einem schnell geschnittenen Film.

Mein Fazit: In toller Krimi, hart, eher düster und abseits des Mainstreams – absolute Leseempfehlung!

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Rezension zu "Krimi to go: Der letzte Freier" von Frank Göhre

Der letzte Freier.
Wedmavor 2 Jahren

Eine atmosphärische, aber auch eher schwierige und dramatische Geschichte.

Klappentext beschreibt sie ganz gut: „Der Abend hat für Hauptkommissar Jörg Fedder so gut begonnen, doch der Mord an der Prostituierten Tanja unterbricht unsanft sein Tête-à-Tête mit der attraktiven Kollegin Neuenfels. Tanja, die bekannt dafür war, dass sie ihre Freier auch gerne linkte, war an diesem sommerlichen Freitag ihrem letzten Kunden begegnet. Hatte sich einer von ihnen grausam gerächt? Fedder und Neuenfels beginnen zu ermitteln, doch Tanja wird nicht die Einzige im Kiez bleiben, für die der Abend böse endet?“

Es gibt schon recht viele Figuren für so einen Kurzkrimi. Es wimmelt geradezu von norddeutschen Namen. Auch dieses typische Miteinander, wie die Hamburger Atmosphäre insg., ist sehr gut vermittelt worden.

Es passiert allerhand was bei all den Figuren. Schön knapp und griffig erzählt. Und nach und nach stellts ich heraus, dass sie alle mit einander irgendwie verbunden sind.

Eine falsche Fährte gibt es auch. Wer der Mörder ist, wird erst zum Schluss klar. Auch warum. Das Wie erzählt der letzte Freier selbst.

Dieser Kurzkrimi ist schon gekonnt erzählt worden, aber ein netter Zeitvertreib war er wohl kaum.

Till Demtroeder hat sehr gut gelesen. Die norddeutsche Sprechart recht gut rübergebracht, auch die Stimmung und das Wesen der Geschichte prima übertragen.

Vier Sterne gibt es von mir für dieses Hörbuch.

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Rezension zu "So läuft das nicht" von Frank Göhre

Teenager
dominonavor 5 Jahren

Eine Gruppe Jugendlicher und irgendwo läuft immer etwas schief. Da bilden sich Paare, die einen sind glücklich, während sich die anderen auseinander leben. Auch die Jobs sind nicht immer das gelbe vom Ei und dann stellt sich auch noch die Frage, was das eigentlich heißt: für einander da sein und sich unterstützen? Ausbrechen oder weiter dahintrotten?

Der Roman liest sich leicht, weil er so dicht an den Personen dran ist, aber trotzdem entsteht ein episodenhafter, abrissartiger Eindruck durch die Sprünge von der Person zu Person. Deshalb könnte der Stil dem einen oder anderen nicht gefallen. Eine längere Zugfahrt reicht aus, um eine Einschätzung abzugeben.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Endstation Reinbek
Liebe Lesefreunde,
für meine Aktion "Irve hilft..." auf meinem Blog hat mir der hey!publishing-Verlag USB-Stick-Armbänder zur Verfügung gestellt.

Jeder, der einschließlich bis Freitag, den 04. Juli 2014, Bücher aus meiner Tauschliste tauscht oder kauft, kommt in den Lostopf.

Ihr könnt folgende Ebooks gewinnen:
Armband 1:
Die drei Shorties Endstation Reinbek, Todestage und Blutgericht
Armband 2:
Die Riesen fallen
Armband 3:
Nur mir ganz allein

Vielleicht mag der eine oder andere auch meine Wunschliste teilen? Sehr gerne, denn je mehr Leute von der Aktion erfahren, umso besser!
http://irveliest.wordpress.com/wunsch-und-tauschliste/

Meine Spenden-Eule freut sich über jeden Euro :-)
0 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Endstation Reinbek
Liebe Krimifans,

vor über fünfzehn Jahren ging in Hamburg eine erstklassige Kurzkrimi-Reihe an den Start: die Schwarzen Hefte vom Hamburger Abendblatt. Mit mehrfach ausgezeichneten Titeln und einem Aufgebot an deutschen Krimiautoren war die Reihe über Jahre hinweg ein Muss für Liebhaber. Inzwischen sind leider fast alle Titel vergriffen. Umso stolzer sind wir, euch als reiner eBook-Verlag seit September etliche der Titel wieder verfügbar machen zu können, denn: Viele der damaligen Autoren haben Ja zum eBook gesagt und machen bei unserer Kurzkrimireihe hey! shorties mit.
Deswegen laden wir euch ganz herzlich zu unserer ersten Kurzkrimireihe-Leserunde ein! Da die einzelnen Titel mit jeweils ca. 45 Seiten tatsächlich kurz sind, möchten wir mit drei Titeln starten: Der blutrote Chevrolet von Robert Brack, Endstation Reinbek von Frank Göhre und Todestage von Robert Lynn. Die drei Titel sind jeweils in sich abgeschlossen und vom Stil her sehr unterschiedlich: Der charismatische Hobbydetektiv Don Muller gerät in die Fänge eines brutalen Zuhälters, die toughe Zivilfahnderin Bettina Breuer sieht sich plötzlich ihrer eigenen dunklen Vergangenheit gegenüber und John Jepsen musste als 11-Jähriger den Mord an seinem Vater mit ansehen – seitdem wartet er auf Rache …
Abwechslung garantiert! Seid mit dabei und schreibt uns, welche der drei Stories euch am neugierigsten macht. Keine Angst, jeder bekommt natürlich trotzdem alle drei Titel, rezensiert werden muss aber nur einer.

Viele Grüße und ein baldiges Wochenende wünscht euch in Vertretung für das ganze hey! publishing Team
Sabine



152 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Frank Göhre wurde am 16. Dezember 1943 in Tetschen-Bodenbach (heute Decin) (Tschechische Republik) geboren.

Frank Göhre im Netz:

Community-Statistik

in 85 Bibliotheken

auf 4 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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