Frank Göhre Der letzte Freier

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Freier“ von Frank Göhre

Der Abend beginnt und wird für einige Personen böse enden. Aber das weiß natürlich noch niemand von ihnen. Am härtesten trifft es die Prostituierte Tanja, die an diesem sommerlichen Freitag ihrem letzten Freier begegnen wird. Der Mord unterbricht das kriminalpolizeiliche Tête-à-tête zwischen Hauptkommissar Fedder und seiner Kollegin Neuenfels unsanft. Tanja war bekannt dafür, dass sie ihre Freier auch gern einmal linkte. Hatte sich nun einer von ihnen grausam gerächt?

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  • Rezension zu "Der letzte Freier" von Frank Göhre

    Der letzte Freier

    Wortklauber

    21. July 2007 um 12:45

    Eine Prostituierte wird ermordet, als Täter wird ihr letzter Kunde verdächtigt. Dies ist der Fall zweier Hamburger Kommissare - ganz klassisch, ein Mann, eine Frau - die eigentlich etwas anderes im Sinn haben, nämlich ihre gemeinsame Schicht mit einem Schäferstündchen zu versüßen; hat man doch schon länger Gefallen aneinander gefunden, und der Ehemann der Kommissarin ist grade auf Dienstreise. Am Ende - das ist nach 64 Kurz- und Kürzestkapiteln auf Seite 54 erreicht - ist der Täter gefasst, man hat die beiden Polizisten etwas kennengelernt, den in Verdacht stehenden Täterkreis, die Familie des Opfers. Dramatisch geht's dabei nie zu, eher locker-leicht. Die Personenbeschreibung ist nicht klischeehaft (bei dem Thema wahrscheinlich leicht passiert), es liest sich flüssig, vom Stil her nüchtern, manchmal lakonisch (beim ersten Kapitel dachte ich, ich lese das Skript zu einer Folge von "XY-Ungelöst"), auch oft komisch. Bloß ... am Ende bleibt nicht viel. Die kurze Form ist eine Herausforderung an den Autor. Bei mir als Leserin hat's nicht viel zurückgelassen.

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