Frank Göhre I and I

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Inhaltsangabe zu „I and I“ von Frank Göhre

Von Amsterdam bis Jamaika, auf den Highways und in den Sümpfen Amerikas, vor der Leinwand und hinter den Kulissen – Frank Göhre versammelt in seinem Folgeband der „Seelenlandschaften“ Berichte und Porträts über zu Unrecht vergessene Krimiautoren und Reisen abseits der touristischen Routen. Er schreibt über Cops und Killer in Paris und anderswo und erinnert an Liane, das Mädchen aus dem Urwald, ebenso wie an den Schriftsteller Hubert Fichte. „Sein mit großer Empathie praktiziertes präzises Beobachten, das den Leserhorizont und sein Verständnis für andere Kulturen und deren Randexistenzen erweitert, macht diesen Hamburger Sondierer in vertrauten und unbekannten Seelenlandschaften zu einem so einzigartigen und spannenden Autor.“, schrieb Peter Münder im „Titel-Magazin“ über die „Seelenlandschaften“.

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  • Rezension zu "I and I" von Frank Göhre

    I and I
    Anne-Kuhlmeyer

    Anne-Kuhlmeyer

    04. August 2012 um 21:24

    Er nimmt mich nicht mit, denke ich, (zu dem Zeitpunkt denke ich noch) und stocke anfangs beim Lesen. Ein Buch bei dem ich nicht weiß, was ich trinken soll. Zuerst entscheide ich mich für Kaffee. Bei jedem Absatz einen. Das geht zweimal gut, dann Espresso, bis mein Herzschlag sich dem Rhythmus der Sprache anpasst. Aber in Wirklichkeit geht es nicht ohne Wodka. Der bringt mich vom Denken ab und der Text zieht mich hinein in die Welten von Schriftstellern und Musikern, Gestrandeten und Gestrauchelten, Suchenden und Irrenden, Liebenden und Lieblosen. In die Welt derjenigen, die Chancen ergriffen, die sie nicht hatten. Ich lasse mich treiben …Hamburg, Jamaika, Amsterdam. Eindrücke, Gespräche, Songtexte, Biographisches. Kunst und Leben auf unentwirrbare Weise miteinander verquickt. Hätte nie gedacht, dass das geht. Cool! Reiseberichte, Reportagen, Aufsätze. Jean-Pierre Melville, Ernest Tidyman, James Crumley, Daniel Woodrell und David Osborn kommen vor und zahllose Unbekannte, die vor dem Vergessen behütet werden müssen. Es ist völlig egal, wie gut oder ob man die mehr oder minder prominenten Künstler zuvor kannte. Deshalb wird ja von ihnen erzählt. Frank Göhre erzählt immer von jenen, die zu kurz gekommen sind, die sich haben durchschlagen müssen. Von den Unsteten, Risikobereiten, den Hassadeuren und Geschlagenen. Er ist ihr Chronist. Wunderbar fügen sich die Episoden aneinander, nicht folgerichtig, sondern unbewertet, respektvoll und frei von jeglicher Hierarchie. Ich darf sie begleiten und mich anrühren lassen von ihrer Dynamik und ihrer Intensität. Geschichten gegen das Vergessen und für die Würde des Einzelnen mit raschen Beats, schnellen Schnitten und einem glasklaren und liebevollen Blick auf die Welt.

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