Frank Göhringer Herzenssache

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Inhaltsangabe zu „Herzenssache“ von Frank Göhringer

Wohl kaum ein anderer Club in Deutschland hat solch eine Berg- und Talfahrt hinter sich wie der KSC; Triumphen in Bundesliga und UEFA-Cup folgten Abstiege bis in die Regionalliga, beinahe die Pleite und letztendlich die Wiederauferstehung mit dem, was den Club einst berühmt gemacht hat, Spielern aus der eigenen Jugend. Erzählte Frank Göhringers Debüt „In guten wie in schlechten Tagen“ von den wechselhaften Anfängen, dem kometenhaften Aufstieg bis ins UEFA-Cup-Halbfinale und vom Abstieg in die 2. Liga, beginnt „Herzenssache“ mit der schwersten Zeit des Clubs in der Regionalliga Süd. Durch die Tatsache, daß der Autor fast überall in Europa und auch bei den Spielen der Amateurklasse dabeigewesen ist, entsteht ein lebendiges Bild von Niedergang und Wiedergeburt, die den Club und seine Fans von Rom und Valencia bis nach Elversberg und Pfullendorf und letztendlich wieder in die Zweite Liga zurückgeführt hat, die man zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von „Herzenssache“ anführt. „Herzenssache“ beschreibt, stellvertretend für all diejenigen, die „ihren“ Club ebenso im Herzen tragen wie der Autor selbst, all die Gefühle, Triumphe und Tragödien, die man erlebt, wenn man seinem Verein durch Dick und Dünn folgt. Nicht zuletzt handelt es vom Traum, die schlechten Tage endlich hinter sich zu lassen und dahin zurückzukehren, wo man einst hergekommen ist. Eine der treuesten und größten Fangruppen Deutschlands träumt diesen Traum, Göhringer ist einer von ihnen. Nicht zuletzt deshalb wurde „In guten wie in schlechten Tagen“ vom Sport-BILD-Fanreport als bestes Buch über den Verein genannt. „Herzenssache“ knüpft nahtlos daran an.

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  • Rezension zu "Herzenssache" von Frank Göhringer

    Herzenssache
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    17. March 2010 um 00:26

    "Herzenssache" ist die Fortsetzung des Fanbuchs "In guten wie in schlechten Tagen", das anno 2000 erschien und den Abstieg des Karlsruher SC und seinen Niedergang auch in der 2. Bundesliga beschreibt. Dieses Buch hatte damals viele Freunde, so dass 2006 die Fortsetzung "Herzenssache" erschien. Zunächst: Ich habe Teil 1 nicht gelesen, allerdings war ich sofort in der Materie drin. Die beginnt nämlich im Sommer 2001, als der KSC auch die 2. Bundesliga nicht halten konnte und nun in der Regionalliga kicken durfte. Protagonist Göhringer schildert dabei sehr glaubhaft das Leiden eines Fans, dessen Mannschaft sich über Jahre von einer Peinlichkeit zur nächsten gehangelt hat, die wichtigsten Spiele stets verliert und immer wieder entscheidende Gegentore kurz vor Schluss bekommt. Ja, offenbar hat das Ganze extem tiefe Einschläge in Göhringers Seele hinterlassen. Die Auswirkungen beschreibt er sehr sarkastisch und höchst amüsant, was aber spätestens ab Seite 50 langweilt, da es sich andauernd wiederholt. Denn in jedem Spielbericht betont er entweder, wie naiv doch sein Glauben in die Mannschaft ist, oder wie blöd die Spieler auf dem Platz agieren. Wirklich in JEDEM Spielbericht. Da dieses Buch aus kaum etwas besteht als der Aneinanderreihung von Spielberichten - selbstredend stets mit persönlichen Anekdoten - wird dies natürlich irgendwann nur noch langweilig und vorhersehbar. Hinzu kommen manche Aussetzer. Wenn mein Verein kurz davor ist, in die 3. Liga abzusteigen, ist es in meinen Augen höchst peinlich, dass der Autor zugibt, von manchem künftigen Gegner noch nie etwas gehört zu haben, obwohl ja durchaus einige bekannte Traditionsvereine in der neuen Spielklasse beheimatet waren. Das ist zum einen ignorant, und zum anderen zeugt es davon, dass Göhringer unter allen Schreibern von Fanbüchern - und da gab es in den letzten Jahren einige - den wohl beschränktesten Horizont hat. Ignorant ist er zudem gegenüber dem kompletten Osten. Nach einer einmaligen schlechten Erfahrung in Magdeburg verzichtet er fortan komplett auf Reisen in die DDR, eben weil er zwischen den Zeilen komplett Neufünfland gleichsetzt. Ein weiteres Indiz dafür ist, dass er bei der Aufzählung von Traditionsvereinen im Amateurbereich zwar auf Rot-Weiß Essen, Waldhof Mannheim oder den 1. FC Saarbrücken verweist, aber eben nicht auf Dynamo Dresden, den BFC Dynamo, den FC Carl Zeiss Jena oder Stahl Brandenburg. Ebenfalls eher peinlich finde ich, dass Göhringer spätestens nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga bei quasi jedem zweiten Auswärtsspiel auf eine Anreise verzichtet. Zum einen bei jedem Spiel, das eine bestimmte Entfernung übersteigt – die Stadien von Union Berlin, dem VfL Osnabrück oder dem VfB Lübeck hat er sich beispielsweise entgehen lassen. Und zum anderen kommen immer wieder Argumente wie "Das wollte ich mir nicht antun" oder "Darauf hatte ich keine Lust" - angesichts seiner beiden Buchtitel ist das blanker Hohn, zumal man über das Fußballschauen in einem Bistro wahrlich kein Fanbuch schreiben muss! Alles in allem hat der Schmöker zwar immer wieder seine lichten und unterhaltsamen bzw. komischen Momente, diese sind jedoch weit in der Minderheit. Abgerundet wird der schlechte Gesamteindruck von zahlreichen Rechtschreibfehlern und dem hohen Preis von 18,90 €. Sicherlich, ein kleiner Verlag wie Iron Pages lebt hauptsächlich vom Idealismus und kann nicht mit Größenordnungen wie die großen Konkurrenten agieren. Allerdings sollte dann auch der entsprechende Gegenwert geboten werden. Und bei Fanbüchern aus dem Werkstatt-Verlag bekommt man in der Regel weitaus Besseres für den halben Preis…

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