Frank Günther

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Lebenslauf von Frank Günther

Frank Günther, geboren 1947 in Freiburg, aufgewachsen in Wiesbaden; Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft in Mainz und Bochum; gleichzeitig den Verlockungen des Theaters erlegen: Regieassistenz beim amerikanischen Regisseur Charles Marowitz in Wiesbaden, Bochum und London; darüber Kontakt zum englischen off-off-Theater, im Dunstkreis von Peter Brook, dessen Sommernachtstraum später die Initialzündung für die eigene Theater- und Spracharbeit wurde; intensive Beschäftigung mit englischer Schauspielerausbildung und deren Prinzipien. Regieassistent in Bochum und am Staatstheater Stuttgart; gleichzeitig Lehrauftrag an der dortigen Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst; danach fester Regisseur in Heidelberg; nach zwei Jahren und einem halben Dutzend eigener Inszenierungen aus Ekel vorm Theater nach Amerika geflohen: ein Jahr on the road als Tabakpflücker, Kellner und Tellerwäscher in Kanada und USA, ohne Millionär geworden zu sein; danach Rückkehr nach Deutschland; erste Übersetzungen elisabethanischer Dramatiker und erneute Regiearbeit in Hassliebe zum Theater, etwa in Heidelberg, Bielefeld, Basel und Wiesbaden; Beginn der Shakespeare-Übersetzerei als Auftragsarbeit, die im Laufe der Jahre zur Hauptbeschäftigung wurde; seit 1974 zunehmender Rückzug aus der städtischen Welt aufs Land, wo er heute noch zwischen Büchern und Bienen sitzt und am Schreibtisch theaterspielend alte und neue Dramatik übersetzt. Nach Abschluss der Gesamtausgabe 2016 wird Frank Günther die erste Einzelperson sein, die das Gesamtwerk Shakespeares übersetzt hat. Auszeichnungen und Ernennungen: Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer 2001, Übersetzerpreis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung; 2006 Gastprofessur für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin WS 2007/2008; Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung 2011.

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  • Shakespeare - Ein Lyriker und doch so viel mehr...

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    KristinSchoellkopf

    05. September 2017 um 14:23 Rezension zu "Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten" von Frank Günther

    Die Liebe zur Literatur wird für jeden von uns durch andere Werke entfacht. Aus meinem Leben wäre Shakespeare in all seinen Facetten nicht mehr wegzudenken. Egal ob Romeo und Julia, Hamlet, Macbeth, King Lear oder die Sonette; jedes Werk Shakespeares berührt mich auf seine eigene Weise. Doch ein Buch über den größten Schriftsteller der Geschichte zu schreiben ist nicht einfach. Fast schon unmöglich, oder? Eine Meinung zu diesem Werk ist nur schwer aufs Papier zu bringen, da es viele Ebenen vereint. Auf der einen Seite werden ...

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  • Interessante und fesselnde Geschichtsstunden rund um Shakespeare.

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Ambermoon

    15. August 2016 um 18:15 Rezension zu "Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten" von Frank Günther

    Im Kampf um und mit Shakespeare und dessen Werken hat Frank Günther seit fast vierzig Jahren manche Schlacht geschlagen: Gemordet hat er dabei nur in seinen Übersetzungen, und sein Florett wird gefürchtet und bewundert. Denn wenn es um den englischen Dramatiker geht, fliegen auch bei ihm die »WortFetzen«.Wer war denn dieser weltberühmte Dramatiker und Lyriker überhaupt? War er vielleicht schwul? War er ein singulärer Künstler oder nur ein genialer Handwerker? Ist Shakespeare »unser« wie Goethe oder Schiller und quasi ein ...

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  • Rezension zu Unser Shakespeare von Frank Günther

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2014 um 10:50 Rezension zu "Unser Shakespeare" von Frank Günther

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich muss sagen, von diesem Buch hatte ich mir definitiv mehr erhofft und bin doch ein wenig enttäuscht… “Unser Shakespeare” von Frank Günther ist nicht schlecht gemacht. Es bringt seinen Lesern auf locker-humorvolle Art die Welt von Shakespeare nahe, entführt ins elisabethanische Zeitalter und erweckt damit eine Zeit zum Leben, die uns heute weitestgehend fremd ist. Leider konnte er mich aber nicht so richtig überzeugen mit seinem Werk, denn immer wieder ...

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  • Shakespeare war schwul und dumm, oder?

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Tulpentopf

    Rezension zu "Unser Shakespeare" von Frank Günther

    Ein Sachbuch, dass Spaß macht. Frank Günther räumt auf mit den Verschwörungstheorien, zeigt uns das elisabethanische England und das von Shakespeare. Er sagt uns, wer Shakespeare gern als großen Deutschen sah und warum man viele Stücke von ihm heute nicht mehr spielen darf.  Dabei versucht er nicht, aus den Fakten, die da sind, mehr zu machen. Und er weiß auch, dass man kaum etwas neues über den Dichter sagen kann. Aber er spricht über Shakespeare auf überaus amüsante und informative Art.  Ausführliche Rezension auf meinem Blog ...

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