Frank Günther Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

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Inhaltsangabe zu „Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten“ von Frank Günther

U
nkonventionell, akribisch und mit gro-
ßer Leidenschaft folgt Frank Günther
den Spuren des berühmtesten Dramatikers
der Weltliteratur. Kenntnisreich und wort-
gewaltig umkreist er das Phänomen ›Shakes-
peare‹. In einer Art Kaleidoskop vereint der
größten Shakespeare-Übersetzer unserer Zeit
historische Fakten, Fiktion und Fantasie: Ein
facettenreiches Faszinosum – genau wie sein
unsterblicher Titelheld

Ein neuer Blick auf das Phänomen "Shakespeare"

— KristinSchoellkopf

Absolute Empfehlung für alle Shakespeare-Liebhaber u./od. historisch Interessierte, da es nicht nur alleine um Shakespeare selbst geht.

— Ambermoon

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  • Shakespeare - Ein Lyriker und doch so viel mehr...

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    KristinSchoellkopf

    05. September 2017 um 14:23

    Die Liebe zur Literatur wird für jeden von uns durch andere Werke entfacht. Aus meinem Leben wäre Shakespeare in all seinen Facetten nicht mehr wegzudenken. Egal ob Romeo und Julia, Hamlet, Macbeth, King Lear oder die Sonette; jedes Werk Shakespeares berührt mich auf seine eigene Weise. Doch ein Buch über den größten Schriftsteller der Geschichte zu schreiben ist nicht einfach. Fast schon unmöglich, oder? Eine Meinung zu diesem Werk ist nur schwer aufs Papier zu bringen, da es viele Ebenen vereint. Auf der einen Seite werden geschichtliche Ereignisse und der Usus des elisabethanischen Zeitalters geschildert und auf der anderen, werden Shakespeares Werke auf seine Person rückbezogen und gedeutet. Dieses Werk gibt einen ganz besonderen Einblick in Shakespeares Welt und, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, erhält Shakespeare am Leben. Manche bestreiten die Existenz Shakespeares, auch wenn ich diese Ansicht verstehen kann, favorisiere ich es jedoch, den größten Lyriker der Geschichte nicht durch einige Worte zu begraben. Besonders für Studenten und Leser, welche sich der Geschichte bzw. der Literatur sehr verbunden fühlen, ist dieses Werk eine Wonne. Ich bin Anglistik- und Geschichtsstudentin und habe das Werk geradezu verschlungen. Interessiert sich ein Leser allerdings nur begrenzt für wissenschaftliche Herangehensweisen und erwartet spannende Unterhaltung, muss Frank Günthers Werk ihn eher enttäuschen, da der Fokus vorwiegend auf der Analyse Shakespeares, seiner Geschichte und seiner Werke liegt. „Unser Shakespeare“ ist einer der wenigen Romane, welcher dem Leser die Möglichkeit gibt, sich in die Werke des Lyrikers und Schauspielers wahrhaftig hineinzuversetzen und seine Werke mit neuen Augen zu sehen. Ähnlich einem Besuch der Nachbildung des „Shakespeare´s Globe Theatre“ in London, fühlt sich der Leser mit Shakespeare auf eine Weise verbunden, ohne ihn zu kennen, wie nur Frank Günther in Worte fassen kann. Er (Shakespeare) ist der ideale Verwandlungsschauspieler als Autor – „mein“ Shakespeare, der in jeder seiner Rollen steckt und nie sein eigenes Gesicht zeigt, in seinem Theaterreich der unendlichen Phantasie, in der Jahrmarktsbude, auf deren groben Brettern er die Welt zum Schaukeln brachte. (Mein Shakespeare, Frank Günther, S.316)  FazitMein Shakespeare hat mich meinem Lieblingsepiker um einiges näher gebracht. Auch wenn der Unterhaltungsfaktor in einigen Kapiteln zu wünschen übrig lässt, schafft es Frank Günther ein memorables Werk zu erschaffen, welches mir einen neuen Blick auf eine alte Zeit ermöglicht hat.

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  • Interessante und fesselnde Geschichtsstunden rund um Shakespeare.

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Ambermoon

    15. August 2016 um 18:15

    Im Kampf um und mit Shakespeare und dessen Werken hat Frank Günther seit fast vierzig Jahren manche Schlacht geschlagen: Gemordet hat er dabei nur in seinen Übersetzungen, und sein Florett wird gefürchtet und bewundert. Denn wenn es um den englischen Dramatiker geht, fliegen auch bei ihm die »WortFetzen«.Wer war denn dieser weltberühmte Dramatiker und Lyriker überhaupt? War er vielleicht schwul? War er ein singulärer Künstler oder nur ein genialer Handwerker? Ist Shakespeare »unser« wie Goethe oder Schiller und quasi ein Zeitgenosse, der »moderne« Bühnenspektakel liefert? Gegen diese Art der unreflektierten Einvernahme helfen verbürgte Fakten zum Autor und seiner Rezeptionsgeschichte.Aus der Übersetzer-Werkstatt gibt Frank Günther spannende Einblicke in das »Phänomen Shakespeare«. Seine Anregungen lesen sich mit Vergnügen und zugleich mit großem Wissensgewinn....(Klappentext) ---------------------------------------------- Dieses Buch beinhaltet so viel, daß man kaum alles nur kurz wiedergeben kann. Geschichte über die Entwicklung des Theaters - von abstrussen Regelwerken die Theater betreffend, über den Einzug Shakespeares in die Deutschen Theater dank Lessing und was seine Werke so besonders macht. Ebenso die erste Übersetzung ins Deutsche durch Christoph Martin Wieland, der jedoch über einige Ausdrücke Shakespeares so derart schockiert war, daß er diese anders übersetzte oder einfach weg ließ. somit war die erste deutsche Übersetzung gleichzeitig auch eine Modernisierung, da Wieland diesen unsittlichen Jargon der damaligen mittelalterlichen Epoche zuschrieb. Und dann kamen der junge Goethe und Herder - Literaturrevoluzzer, die Stürmer und Dränger und erkannten wie herrlich ehrlich dieser Shakespeare in seiner ursprünglichen Form war und schufen, von Shakespeare inspiriert, eine neue Ära der Dichtung und Literatur. Danach kam Schiller, dem bis heute der Beiname "Der Deutsche Shakespeare" anhaftet. Warum wohl? Auch dieser provozierte mit einem Stück Shakespeares und nahm ihn als sein Vorbild. Und so ging es immer weiter mit dem Shakespeare-Kult. Es ging so weit, daß Shakespeare dann mehr deutsch als englisch angesehen wurde und er somit auch nicht im 2. WK als "Feind-Autor" angesehen und daher seine Werke nicht verbrannt wurden. Dies ist nur ein kleiner Auszug dessen was hier über und um Shakespeare thematisiert wird. Ebenso wird auf verschiedene Werke und Textpassagen eingegangen, was Shakespeare mit seinen Stücken aussagen wollte, wie die elisabethinische Epoche, sowie die Zeit Jakob I. aussah und sich entwickelte, um Shakespeares Werke auch aus seiner Sicht verstehen zu können. Auch die sprachliche Textsäuberung wird thematisiert, dann inwiefern sich die Shakespeare-Werke in die heutige Zeit versetzen lassen und auch die Gerüchte welche besagen, daß Shakespeare niemals der Verfasser dieser Werke sein kann und er aus ärmlichen Verhältnissen ohne Bildung entstammt, werden aufgegriffen und vieles, vieles mehr. Dies alles wird in einem lockeren Plauderton an den Leser gebracht und es blitzt auch das ein oder andere Mal Sarkasmus, Ironie und Witz hervor. Und obwohl man nicht viel Neues von Shakespeare erfährt, erfährt man in diesem Buch mehr über ihn, als in allen Biographien die ich bisher gelesen habe. Interessante und fesselnde Geschichtsstunden rund um Shakespeare. Fazit: Ich konnte mich von diesem Buch fast nicht losreißen. So viele interessante Infos über Shakespeare in einem Buch und das auch noch fesselnd und angenehm geschrieben. Eine Homage an den wahren Menschen hinter all den Dramen und Komödien. Absolute Leseempfehlung für Shakespeare-Liebhaber und/oder historisch Interessierte. Auch für Schüler und Studenten gut geeignet, die einmal etwas anderes über Shakespeare referieren wollen, als immer nur ein Werk von ihm durchzukauen *g*.

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  • Rezension zu Unser Shakespeare von Frank Günther

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2014 um 10:50

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich muss sagen, von diesem Buch hatte ich mir definitiv mehr erhofft und bin doch ein wenig enttäuscht… “Unser Shakespeare” von Frank Günther ist nicht schlecht gemacht. Es bringt seinen Lesern auf locker-humorvolle Art die Welt von Shakespeare nahe, entführt ins elisabethanische Zeitalter und erweckt damit eine Zeit zum Leben, die uns heute weitestgehend fremd ist. Leider konnte er mich aber nicht so richtig überzeugen mit seinem Werk, denn immer wieder gab es kleinere “Fehler” in seiner Darstellung, einzelne, oftmals nebensächliche, Fakten, die nicht so ganz korrekt sind (verwechselte Namen, anscheinend schlampig recherchierte Daten, etc.) und so etwas stößt natürlich negativ auf, wenn sie einem denn auffallen. Wären sie mir im Normalfall übrigens nicht, Schuld daran ist lediglich die Tatsache, dass ich mich derzeit an der Uni auch intensiv mit Shakespeare befasse und gerade dadurch finde ich so etwas besonders schade, denn im Normalfall nimmt man solche Infos, gerade wenn sie von einem “Shakespeare-Experten” wie Frank Günter kommen, als gegeben hin – was bei falschen Infos natürlich einfach Mist ist. Trotzdem will ich “Unser Shakespeare” nicht nur schlecht machen, denn trotz allem fand ich es interessant zu lesen und vor allem auch sehr angenehm, dass der Autor nicht versucht mehr zu den spärlich vorhandenen Infos über Shakespeare hinzuzudichten, als wirklich vorhanden ist. Kurz anmerken möchte ich aber noch, dass ich es ein wenig, nun ja, übertrieben fand, wie kategorisch Günther hier alle Fragen und Zweifal an der Autorschaft abwiegelt und als Unsinn abstempelt. Denn auch wenn es natürlich sein gutes Recht ist der festen Überzeugung zu sein, dass der Shakespeare aus Stratford-upon-Avon tatsächlich der berühmte Dichter und Autor ist, finde ich es dennoch ein wenig zu “krass” alle Zweifel daran als Hirngespinste abzutun (und das ohne großartige Gegenbeweise anzutreten). Aber alles in allem fand ich “Unser Shakespeare” von Frank Günther trotzdem nicht schlecht. Es konnte meine Erwartungen zwar nicht erfüllen und sollte definitiv mit Vorsicht genossen werden, bietet aber trotzdem einige interessante Infos und ist an sich auch gut umgesetzt.

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  • Shakespeare war schwul und dumm, oder?

    Unser Shakespeare - Einblicke in Shakespeares fremd-verwandte Zeiten

    Tulpentopf

    Ein Sachbuch, dass Spaß macht. Frank Günther räumt auf mit den Verschwörungstheorien, zeigt uns das elisabethanische England und das von Shakespeare. Er sagt uns, wer Shakespeare gern als großen Deutschen sah und warum man viele Stücke von ihm heute nicht mehr spielen darf.  Dabei versucht er nicht, aus den Fakten, die da sind, mehr zu machen. Und er weiß auch, dass man kaum etwas neues über den Dichter sagen kann. Aber er spricht über Shakespeare auf überaus amüsante und informative Art.  Ausführliche Rezension auf meinem Blog tulpentopf.de

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