Frank Geile Die Troubadoura

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Inhaltsangabe zu „Die Troubadoura“ von Frank Geile

Die Rache der Katharerin Europa im 13. Jahrhundert - eine Zeit der Wirren, geprägt von Kreuzzügen, Tempelrittern und einem erbarmungslosen Machtkampf zwischen Kaiser und katholischer Kirche. In Südfrankreich steigt mit den Katharern eine christliche Sekte auf, die sich binnen kurzem zur größten Bedrohung des Papstes entwickelt und deshalb gnadenlos verfolgt wird. Die letzten Katharer haben sich im August 1226 nach Limoux geflüchtet. Als auch diese Stadt in Flammen aufgeht, gelingt es der schönen Guenola und katharischen Priestern, dem Massaker zu entfliehen. Vor seinem Tod hat ihr Vater der jungen Troubadoura ein gefährliches Vermächtnis anvertraut, von dessen Tragweite sie kaum etwas ahnt. Aber Guenola verfolgt ein weiteres Ziel: Sie will ihre Familie rächen. Es gibt einen Verräter in ihren Reihen, und sie muss ihn entlarven. Unter dem Schutz von Templern beginnt eine dramatische Flucht ins Ungewisse. Sie mündet in einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem am Ende der größte Schatz der Katharer gerettet werden muss: der Heilige Gral.

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  • Rezension zu "Die Troubadoura" von Frank Geile

    Die Troubadoura
    GiselaC

    GiselaC

    24. January 2010 um 15:58

    Die Troubadoura ist für mich ein ungewöhnlich spannendes Buch in welches der Autor ungemein farbig die Zeit des 13. Jahrhunderts widergibt. Der Klappentext scheint zunächst auf einen "üblichen" Roman hinzudeuten, aber schon nach wenigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen. Die Geschichte, die rund um die heute fast vergessene Sekte der Katharer spielt, ist klar und verständlich aufgebaut und führt den Leser mitten in den einzigen Kreuzzug, der je in Europa, genauer in Südfrankreich, getobt hat. Die junge Troubadoura Guenola muß nach ihrer Flucht das große Geheimnis ihres Glaubens finden und verteidigen und diese abenteuerliche Reise führt sie an den Hof Kaiser Friedrich II, und nach Italien, bevor sie mit ihren Gefährten wieder zurück nach Frankreich gelangt. In dem roman erfährt der Leser nicht nur viel über die allgemeinen Lebensumstände dieser Epoche, sondern wird auch in die Glaubensinhalte der Kathararer eingeführt, von denen das deutsche Wort Ketzer abstammt. Kernpunkt ist die klassische Frage, wieso der "gute" Gott "Böses" in seiner Welt zulässt. Eine philosophische Frage, die bis heute die Menschen bewegt. Dem Autor gelingt es diese Frage in eine spannende und fesselnde Geschichte einzubauen, ohne den pädagogischen "Zeigefinger" zu heben und ohne je langweilig zu werden. Auch die Auflösung, also die Frage nach dem Geheimnis der Katharer, dem sowohl der Kaiser, als auch der Papst und der Templerorden hinterherjagen erscheint logisch und denoch überraschend. Für mich eines der schönsten Bücher über eine tapfere, ungewöhnliche Frau im Mittelalter!

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