Endstation Sarajevo

von Frank Gerbert 
4,6 Sterne bei19 Bewertungen
Endstation Sarajevo
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Bellis-Perenniss avatar

Ein tolles Sachbuch - der Autor wandelt auf Franz Ferdinands Spuren

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Ausgezeichnet geschriebenes und vielschichtiges Buch nicht nur über die letzte Reise des Thronfolgers.

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Inhaltsangabe zu "Endstation Sarajevo"

Frühsommer 1914: Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand reist nach Bosnien- Herzegowina, um seinen Machtanspruch zu unterstreichen: Dort nimmt er mit seiner Frau ein „Bad in der Menge“. Es endet schrecklich: Sie werden von einem proserbischen Nationalisten erschossen. An der Tat entzündet sich der Erste Weltkrieg. Der deutsche Journalist und Autor Frank Gerbert folgt den Spuren des Erzherzogs auf seiner Reise nach Sarajevo taggenau ein Jahrhundert nach dem Attentat. Er inspiziert die Stätten, an denen der hohe Gast Halt machte, und vergleicht die Szenerien von damals mit heute. Er kommt durch ein verwundetes, zerrissenes Bosnien: Der Zwist unter den Volksgruppen, der schon 1914 brodelte, eskalierte in den 1990er-Jahren zu einem fürchterlichen Krieg. Immer wieder stößt er auf Menschen, die sich zurücksehnen nach der österreichischen Zeit: „Ohne diesen Terroristen würden wir heute alle Deutsch sprechen und Mercedes fahren!“, meint einer von ihnen. Frank Gerbert erhellt auch die Psyche des schroffen Franz Ferdinand, dieses, wie er formuliert, „Klaus Kinski der Habsburger“. Und er wirft einen genauen Blick auf die Ungereimtheiten des Attentats: Warum gab es so wenig Sicherheitsvorkehrungen? Warum zeigte sich sogar Kaiser Franz Joseph erleichtert über den Tod seines Neffen? Wollte man Franz Ferdinand loswerden, weil er einen „Präventivkrieg“ gegen Serbien ablehnte? Trotz des ernsten Themas schreibt Frank Gerbert mit Witz und viel Gespür für die Absurditäten der historischen Abläufe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783218009089
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Kremayr & Scheriau
Erscheinungsdatum:01.02.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolles Sachbuch - der Autor wandelt auf Franz Ferdinands Spuren
    „.. wir werden heut’ noch ein paar Kugeln bekommen“ Franz Ferdinand, am Morgen des 28.06.1914

    Wie wir es von Frank Gerbert gewöhnt sind, recherchiert er penibel. Eine klitzekleine private Querverbindung bindet er auch diesmal wieder ein. In diesem Buch ist es die Begegnung seiner Großmutter und deren Vater mit dem Franz Ferdinand.

    Für dieses Buch begibt sich der Autor auf die Spuren des Thronfolgers Franz Ferdinands und reist auf dessen Reiseroute. Nicht alle Stationen und Verkehrsmittel stehen ihm heute zur Verfügung. So kann der Autor die Schiffsreise mit der „Viribus Unitis“ nicht mehr machen und muss sich eine Alternative suchen.

    Gerbert schildert Land und Leute eindringlich, manchmal mit ein bisschen Augenzwinkern und vergisst niemals auf die schwierigen Verhältnisse heute wie damals hinzuweisen.

    Er zieht Parallelen zu den Ereignissen im Jugoslawien-Krieg der 1990er Jahre. Viele Konflikte, die nach dem Zusammenbruch von Jugoslawien nach Titos Tod, aufbrachen, habe ihre Ursache in der Donaumonarchie. Noch heute werden einige dieser Kontroversen durch ständiges Sticheln am Köcheln gehalten.

    Gerbert lässt seine Leser an dieser letzten Reise des Thronfolgerpaares teilhaben. An Hand von Fotos (die in meiner e-Book-Ausgabe leider fehlen) rekonstruiert er alle Stationen. Ich habe einen entsprechenden Bildband von Erich Pello gefunden: „Sarajevo – Tatort Lateinerbrücke“.

    Eine besondere Ironie des Schicksals ist, dass Franz Ferdinand einen Krieg am Balkan für nicht gewinnbar hielt. Er fürchtete zu Recht, dass Russland den Balkanvölkern zu Hilfe eilen könnte. FF, wie ihn Frank Gerbert nennt, bevorzugte einen Feldzug gegen Italien, um die einige Jahre zuvor verloren gegangenen Gebiete wieder der Donaumonarchie anzuschließen.

    Der Thronfolger, der durch seine unstandesgemäße Heirat mit Gräfin Chotek die Habsburgischen Familiengesetze gebrochen hatte, wird vom Autor als reaktionär und borniert dargestellt. Mit der Auswahl seines Personals hat er kein glückliches Händchen. So ist sein Protegé Franz Conrad von Hötzendorf davon überzeugt, ein genialer Stratege zu sein. Die falschen Entscheidungen und verlorenen Schlachten im 1. Weltkrieg muss FF nicht mehr miterleben. Erst Kaiser Karl wird Conrad von Hötzendorf 1917 aller seiner Ämter entheben.

    Unverständlich ist die Ignoranz der k. und k. Behörden, die die diversen Warnungen in den Wind geschlagen haben. Obwohl, ein wenig passt dies auch zum Fatalismus, den die damaligen Herrscher an den Tag gelegt haben. Ein Attentat oder eine Ermordung galt sozusagen als „Betriebsunfall“.

    Die letzte Autofahrt des Thronfolgerpaares soll mit den Worten „.. wir werden heut’ noch ein paar Kugeln bekommen“ begonnen haben und in tragischer Weise einen ganzen Kontinent in den Abgrund reißen.

    Dieses Buch ist eine schöne Ergänzung zu den zahlreichen 2014 erschienenen Büchern, die FFs Ermordung und den Ersten Weltkrieg behandeln.

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    lesemauss avatar
    lesemausvor 5 Jahren
    Endstation Sarajevo

    Frank Gerbert, Journalist und Buchautor, geht mit dem vor 99 Jahren verstorbenen Franz Ferdinand auf die Reise nach Sarajevo.  In Sarajevo findet ein Attentat statt, welches die Geschichte in Europa verändern wird. Der erste Weltkrieg bricht aus!

    Warum macht sich Gerbert auf die Suche nach der Wahrheit? Seine Oma hat den Thronfolger einmal gesehen und so entstand das Interesse an ihn. Franz Ferdinand kurz zusammengefasst ein uneinsichtiger Jägersmann.

    Auf der Reise nach Sarajevo, machte Gerbert Halt, wo auch FF Halt machte und vergleicht die Standort, die auf alten Fotos festgehalten sind, mit dem jetzigen Aussehen. Dabei bringt er dem Leser auch die Geschichte nach FF nahe und berichtet, wie heute die Menschen leben.  So war ein Ausspruch von einem Taxifahrer, wäre der Mord nicht geschehen, so würden wir heute Mercedes fahren. Sehr wenige Menschen denke an das Attentat, so wie der Taxifahrer, aber auch viele nicht, denn als Gerbert in der Stadt, in der Straße zur richtigen Zeit ankommt. Was ist da?

    Die Sprache von Herr Gerbert ist einfach, verständlich und strotz von leichter Ironie: „Die Österreich würden die Nase rümpfen, da ein Deutscher über die Habsburger schreibt.“ (Zitat nicht Originalgetreu) Was mich verwirrte, waren die vielen Namen, besonders da sie sehr kompliziert sind. Der Erzählstil ist aus der Ich-Perspektive.

    Mir hat die Betrachtung dieses Ereignisses sehr gut gefallen, denn im Geschichtsbuch wird nur kurz der Anschlag auf FF erwähnt und das dieser der Auslöser für den ersten Weltkrieg war. Aber man erfährt sonst nix weiter (ist auch schwer, da man viel Lernstoff in der Schule hat/hatte).

    Schrecklich das der Anschlag geschah, wobei es die Möglichkeit gab, dies zu vermeiden. Als ich das las, dass man das hätte verhindern können, musste ich fast laut schreien. Immer diese Sturheit, nur weil man Anwärter ist und man sich unbedingt in der Menschenmasse sonnen muss.

    Aus meiner Sicht ein gelungenes Buch, wo Vergangenheit und Zukunft, aber auch die Ansichten des Autoren sehr gut miteinander verarbeitet worden.  Zusätzlich erfährt man noch mehr, was das ganze Ringsherum betrifft (Personen, Geschehnisse).

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    elisabethjulianefriedericas avatar
    elisabethjulianefriedericavor 5 Jahren
    Die letzten 7 Tage: auf den Spuren von Franz Ferdinand

    Auf den Spuren von Thronfolger Franz Ferdinand wandelt der deutsche Journalist Frank Gerbert in diesem Reisebericht und  Reminiszenz an Erzherzog Franz Ferdinands letzte Reise. Akribisch und mit vielen Fotos illustriert zeichnet er die letzten Wege des Thronfolgers auf. Da er selbst die Reise in der heutigen Zeit nachgestellt hat ergibt sich auch eine interessante Gegenüberstellung : die geschichtlichen Schauplätze gestern und heute. Dieses Buch ist sowohl geschichtliches Sachbuch als auch Reisebericht des Autors und liest sich leicht und spannend wie ein Krimi.

    Hervorheben möchte ich die gelungene Aufmachung des Buches mit zahlreichen interessanten Fotos, einer Übersichtskarte am Anfang und einem informativen Literaturverzeichnis. Das Material ist sicher interessant für Schülerreferate.

    Klare Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte, für Schüler, die sich mit dem ersten Weltkrieg beschäftigen – ich werde das Buch der Schülerbücherei unseres Gymnasiums empfehlen, denn auf diese Weise dargestellt ist Geschichte informativ und spannend.


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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 5 Jahren
    ... wir werden heut´noch ein paar Kugeln bekommen - FF zwei Minuten vor seiner Ermordung

    Hallo liebe Leser,

    heute berichte ich euch über dieses geschichtsträchtige Buch:

    == Endstation Sarajevo [gebundene Ausgabe] ==

    Autor: Frank Gerbert

    ==Buchbeschreibung: ==

    Frühsommer 1914: Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand reist nach Bosnien- Herzegowina, um seinen Machtanspruch zu unterstreichen: Dort nimmt er mit seiner Frau ein „Bad in der Menge“. Es endet schrecklich: Sie werden von einem proserbischen Nationalisten erschossen. An der Tat entzündet sich der Erste Weltkrieg.
    Der deutsche Journalist und Autor Frank Gerbert folgt den Spuren des Erzherzogs auf seiner Reise nach Sarajevo taggenau ein Jahrhundert nach dem Attentat. Er inspiziert die Stätten, an denen der hohe Gast Halt machte, und vergleicht die Szenerien von damals mit heute. Er kommt durch ein verwundetes, zerrissenes Bosnien: Der Zwist unter den Volksgruppen, der schon 1914 brodelte, eskalierte in den 1990er-Jahren zu einem fürchterlichen Krieg. Immer wieder stößt er auf Menschen, die sich zurücksehnen nach der österreichischen Zeit: „Ohne diesen Terroristen würden wir heute alle Deutsch sprechen und Mercedes fahren!“, meint einer von ihnen.


    == Leseeindrücke:  ==

    Die letzten sieben Tage des Thronfolgers Franz Ferdinand. Eine Spurensuche von Böhmen bis Bosnien … So lautet der Untertitel des Buches und genau das ist, was wir vorfinden: Ein akribisch durch den Autor rekonstruierter Ablauf, was Franz Ferdinand in der Woche vor seiner Ermordung erlebte, fühlte, wie seine Reiseroute nach Sarajevo verlief. Der Autor begibt sich auf den Spuren des Erzherzogs auf seiner Reise von  Bosnien Herzegowina bis in den Tod in Sarajevo. Geschichtlich war dieses Attentat der Auslöser des Ersten Weltkrieges. Der beeindruckendste und wohl wichtigste Teil des Buches ist das letzte Kapitel, der letzte Tag im Leben des Franz Ferdinands und seiner Frau Sophie, die bei einem Attentat durch proserbische Nationalisten ihr Leben lassen mussten.  Das Attentat ist dermaßen fesselnd beschrieben, dass man fast das Gefühl bekommt es selbst mit- und überlebt zu haben.

    Das gesamte Buch ist reich bebildert. Der Autor stellt viele Schauplätze dar: Damals anno 1914 und wie es heute am Platze des Attentats aussieht, oder aber auch das Hotel, in dem das Paar nächtigte damals und heute. Reise und Plätze sind dermaßen detailliert und realitätstreu beschrieben, dass man gedanklich mitreist.

    Ich muss zugeben, dass ich mich noch nie zuvor mit dem Attentat und dessen Folgen beschäftigt hatte, weil es einfach zu lange vor meiern Zeit liegt. Nun bin ich wirklich um einiges an Wissen bereichert worden und danke dem Autor für dieses Wissen, das er mir vermittelt hat, für die Gefühle, die er in mir ausgelöst hat und für die Ehre, die er den beiden Toten entgegengebracht hat.

    Vielen Dank für´s Lesen!

    by esposa1969

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    histerikers avatar
    histerikervor 5 Jahren
    Eine Reise durch die Geschichte

    Inhalt: Der Autor begibt sich im Jahr 2013 auf Reise auf den Spuren von der letzten Reise Franz Ferdinands 1914. Seine Erlebnisse werden hier zusammen mit den geschichtlichen Hintergründen beschrieben. Der Leser erfährt auch noch mehr, vor allem über die 1990er Jahre und damit verbundene Ereignisse im ehemaligen Jugoslawien.
    Bewertung: Das Buch ist qualitativ sehr hochwertig, mit tollen Bildern. Die Literaturliste lässt auch nichts zu wünschen übrig.
    Am Anfang hat man etwas Angst, dass man durch die drei Zeitebenen nicht durchsteigt. Diese Angst zeigt sich aber gleich am Anfang als unbegründet. Der Autor hat so einen lockeren Schrebstil und kann die Fakten so gut darstellen, dass man keine Möglichkeit hat etwas nicht zu verstehen. Es macht Spaß den Autor zu folgen und die Reise mit ihm durchzuleben. Er kann Sachen ziemlich gut darstellen, dass teilweise die Bilder im Kopf entstehen (und dann sind da noch die Fotos...).
    Mir haben vor allem die Zitate wirklich gut gefallen, die sind toll ausgewählt und man stellt sich oft die Farge, wieso FF überhaupt dahin gereist ist.
    Es wird auch deutlich, wie ältere Geschichte die neueren Ereignisse beeinflusst und dass die 1990er in Jugoslawien nicht aus dem nichts entstanden sind. Auch wenn es für mich noch immer unverständlich ist, wie so was passieren konnte...
    Am Ende wird mir durch das Buch nochmal klar, dass es in Geschichte nie um eine absolute Wahrheit geht und wir in vielen Fällen nur raten und erahnen können, wie und vor allem wieso bestimmte Sachen passiert sind.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    "Endstation Sarajevo" - Nachreise eines Staatsbesuchs mit folgenschwerem Ende

    Das Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajevo dürfte nur allzu bekannt sein. Als Grundstein für den Ersten Weltkrieg gesehen, wird dieses Ereignis in der Schule immer wieder groß angesprochen, doch was geschah in den Tagen zuvor? Welche historischen und persönlichen Hintergründe hatte das Attentat? Und wie sieht es heute auf der Reiseroute aus? Frank Gerbert hat sich auf die Reise gemacht und die Stationen des Thronfolgers abgeklappert, stets auf der Suche nach Hinweisen auf den Habsburger, der anders war.

     

    Die Aufmachung des Buches ist einfach und schlicht, aber trotzdem wirkungsvoll. Das Cover erstrahlt in einem tiefen Rot von dem sich die weiße Schrift gut abhebt ohne das Bild zu sehr in den Hintergrund zu drängen. Das Papier ist sehr hochwertig, auch wenn ich so glänzendes Papier mit Beschichtung normal nicht so gerne mag, weil es sich nicht so toll anfühlt wie das etwas rauhere. Die Gliederung zeigt eine Aufteilung in die unterschiedlichen Reisetage, die mal mehr und mal weniger der “Original”reise entsprechen, umrahmt von einem Vorwort, in dem die Vorgeschichte ein wenig erläutert wird, und einem Nachwort, in dem der Autor Verschwörungstheorien und die Situation der einzelnen Leute nach dem Attentat weiter belechtet. Zusätzlich gibt es noch ein Literaturverzeichnis obendrauf. Sehr süß finde ich die Notiz zu wikipedia. Ich kann nachvollziehen, dass er die Quelle aufgerufen hat, immerhin wird uns auch im Studium immer wieder gesagt, dass zum ersten Einblick und auch zur Literaturrecherche die “Quelle” durchaus verwendet werden kann, solange sie nicht genannt wird. Aber sein Hinweis darauf, dass es nicht hundertprozentig authentisch ist, ist durchaus richtig und wichtig.

    In seinem Buch werden insbesondere drei Themenfelder abgedeckt: 1. die Reise Franz Ferdinands, hier liebevoll mit “FF” abgekürzt, 2. die Reise des Autors 99 Jahre später und 3. die Kriegsereignisse in Bosnien 1992 – 1995. Die meiste Zeit gelingt es dem Autor, geschickt zwischen diesen drei Themengebieten hin und herzuhüpfen, ohne dass es aufdringlich oder unpassend erscheint. Er wählt durchaus gelungene Verknüpfungselemente, um die Situationen zu verbinden. Dennoch gelingt es ihm nicht immer. Manchmal ist einfach nicht verständlich, wieso er seine Ausführungen nicht erst abschließt bevor er ein neues Thema beginnt, um danach erst den Standpunkt zu vervollständigen.

    Geschrieben ist das Buch recht verständlich und einfach. Manche Begriffe sind nicht immer gleich klar, können allerdings aus dem Kontext oft einfach erschlossen werden. Die Anekdoten aus seiner eigenen Reise lockern häufig den Bericht ein wenig auf und wirken tatsächlich erheiternd, so zum Beispiel wie er einen BMW statt einem Kleinwagen bekommen hatte. Dazu kommen seine eigenen Spekulationen und Fragen, die die Reise ihm aufwerfen und durchaus bedrückende und beklemmende Beschreibungen.

    Amüsant und gleichzeitig faszinierend sind die vielen Gemeinsamkeiten mit der Reise selbst. Natürlich hat der Autor seine Reise auf den Punkt geplant und ist dabei an Grenzen gestoßen. Nicht jede Station konnte genau so nachgefahren werden, immerhin gibt es die Viribus Unitis beispielsweise nicht mehr, aber auch so hat er nicht immer einen Sinn in der Genauigkeit gesehen, so ist er länger in Mostar geblieben statt “zeitgleich” mit FF in Richtung Sarajevo zu fahren. Doch die Wetterbedingungen scheinen sich oft doch zu gleichen – ein witziger Zufall allemal.

    Das Buch wirft meiner Meinung nach viele Fragen auf, die man einfach nicht beantworten kann. Wieso wurde Sophie nicht einfach anerkannt? Wieso hatte man nicht die Mahnungen ernster genommen und zumindest etwas mehr Schutz für den zukünftigen Kaiser eingeräumt? Wer steckte wirklich dahinter? Was wäre gewesen, wenn die Autos richtig gefahren wären und FF niemals getötet worden wäre? Teilweise kann ich die Handlungsweise der Monarchen und ihrer Gefolgschaft nicht nachvollziehen und bin doch mehr schockiert über die Nachwirkungen, die der Tod Franz Ferdinands gehabt hat.

    Gut gefallen haben mir indes die Bilder, die der Autor ausgewählt und zu den einzelnen Kapitel hinzugefügt hat. Immer wieder erscheinen stark zerstörte Gebäude, die aus dem Bosnienkrieg zurückgeblieben sind. Faszinierender fand ich allerdings die Gegenüberstellungen zwischen Vorher und Nachher, wo Bilder aus der Zeit des Besuchs FFs und der Reise des Autors nebeneinandergestellt werden. Viele Orte kann man durchaus noch erkennen, manche sind von den Zeiten der Kriege gekennzeichnet und verwüstet. Auch den Wandel der Verwendung der Gebäude beleuchtet der Autor immer wieder. Ich finde schade, dass das Andenken an Franz Ferdinand, was für ein seltsamer Mensch er auch gewesen sein mag, so vernachlässigt wenn nicht sogar ausgeblendet wird, immerhin war er ein wichtiger Mann, der durchaus auch seine positven Seiten hatte, die der Autor immer wieder aufzuzeigen versucht.

     

    Ein gut gelungener Reisebericht über einen Scheideweg in der Geschichte. Die Grundlinie, nämlich die Reise des Autors, ist ein guter Ansatzpunkt, die historischen Begebenheiten genauer dazulegen und mit anderen Ereignissen zu verknüpfen. Manchmal hätte ich mir mehr Details aus FFs Reise gewünscht, die in dem ein oder anderen Kapitel doch ein wenig kürzer traten, manchmal ein wenig mehr Chronologie, doch der Aufmacher, nämlich die Reise des Autors selbst, der wird stets gewahrt und man hat durchaus auch mal Mitleid mit dem keksenaschenden Mann, der im Regen den Ivan-Pass betritt und tagtäglich mit Pommes konfrontiert wird. Durchaus unterhaltsam mit dem gehörigen Pfiff. Empfehlenswert? Auf jeden Fall, auch wenn es einige kleine Schwachpunkte besitzt, die aber auch im Auge des Betrachters liegen.

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    tigerbeavor 5 Jahren
    Rezension zu "Endstation Sarajevo" von Frank Gebert

    Der Autor Frank Gebert hat den Plan, auf den Tag genau nach 99 Jahren die letzte Reise des Erzherzogs Franz Ferdinand nach Sarajevo nachzuvollziehen. Daß das nicht leicht wird, kann sich jeder vorstellen. Die Reisebeschreibung ist trotzdem humorvoll - da wo es angebracht ist - und ernst, wenn es um den Bosnien-Krieg geht. Gerade die Informationen zum Krieg in den 1990er Jahren machen nachdenklich. Die Vorgänge um das Attentat auf Franz Ferdinand und Sophie werden sehr verständlich erklärt, so daß auch derjenige, der sich damit noch nicht so beschäftigt hat, einen guten Durchblick erhält. Das Buch ist ein wirklich guter Beitrag, Europas Geschichte besser zu verstehen!

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    Bella5vor 5 Jahren
    Endstation Sarajevo

    Inhaltsangabe:

    " 'Mir scheint, wir werden heutʼ noch ein paar Kugerln bekommen.' Franz Ferdinand zwei Minuten vor seiner Ermordung.

    Frühsommer 1914: Der greise Kaiser Franz Joseph kränkelt, sein Neffe Franz Ferdinand wähnt sich nur noch Monate von der Thronbesteigung entfernt. In Einübung künftiger Aufgaben reist er mit seiner Gattin ins annektierte Bosnien-Herzegowina. Dort nimmt das Drama seinen Lauf, am Attentat auf den Thronfolger entzündet sich der Erste Weltkrieg.
    Der deutsche Journalist und Autor Frank Gerbert folgt im Juni 2013 den Spuren des Erzherzogs auf seiner Reise in den Tod. Er kommt durch ein zerrissenes Bosnien, das immer noch gezeichnet ist vom grausamen Krieg der 1990er-Jahre.
    Mit Schreibblock und Kamera ausgerüstet inspiziert er die Stätten, an denen der Thronfolger Halt machte. Er analysiert aber auch Psyche und Politik des schwierigen Menschen Franz Ferdinand, dieses 'Klaus Kinski der Habsburger'. Bei der Untersuchung des Attentats von Sarajevo stieß Gerbert auf eigenartige, wenig bekannte Zusammenhänge. Obwohl Militarist, lehnte Franz Ferdinand einen Krieg gegen Serbien ab, seine Ermordung ermöglichte den 'Falken' erst das Losschlagen. Warum zeigte sich sogar Franz Joseph erleichtert über den Tod seines Neffen? Warum gab es so wenig Sicherheitsvorkehrungen? Warum stoppte das Auto direkt vor dem Mörder Princip? Wollte man Franz Ferdinand loswerden, weil er einen Krieg gegen Serbien ablehnte?
    Trotz des ernsten Themas schreibt Frank Gerbert mit Witz und viel Gespür für die Absurditäten der historischen Abläufe. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite: Wie ein Krimi liest sich diese akribische Spurensuche."


    Umschlaggestaltung:

    Das blutrote Cover & der Titel "Endstation Sarajevo" sind für meinen persönlichen Geschmack zu reisserisch gestaltet. Das Buch bietet rein optisch jedoch einen guten Wiedererkennungswert, sodass viele Leser in der Buchhandlung danach greifen werden.


    Meine Meinung:

    Eine Fleißarbeit, ein Reisetagebuch (und vieles mehr), an dem mich vor allem die Gegenüberstellung von historischem und aktuellem Bildmaterial begeisterte. Alles in allem bleibt die Arbeit aber leider hinter meinen Erwartungen zurück. Ein Journalist begibt sich auf Spurensuche, kommt aber an die Akribie eines Historikers leider nicht heran.

    Das Buch ist jedoch für das breite Publikum gut lesbar, nicht jeder möchte schliesslich ein 'trockenes' Sachbuch lesen. Manche Themenkomplexe spart Gerbert gewissermassen aus, so geht er etwa auf die jungbosnische Bewegung oder auf 'Vereinigung oder Tod' nicht en détail ein, was womöglich auch der Quellenauswahl geschuldet ist - im Anhang ist primär  deutschsprachige (Sekundär)Literatur genannt. Englisch- oder slawischsprachige Autoren sucht man hier vergebens (wenn, dann wurde die dt.Übersetzung konsultiert) , und zum Thema Bosnien etwa hätte man Noel Malcolm zu Rate ziehen können.

    Zu Recht warnt Gerbert vor der Quelle Wikipedia. Besser wäre es jedoch, ganz vom Gebrauch von Wikipedia abzuraten, da es eigentlich eine nicht zitierfähige Quelle ist.

    Das Buch an sich behandelt ein sehr eng gefasstes Thema, daher sollte man es m.E. nicht unbedingt als stand alone lesen, sondern sich eventuell zuerst mittels einer Überblicksdarstellung in die Materie einlesen.

    Fazit: Eine interessante Lektüre, die meine Erwartungen aber leider nicht ganz erfüllen konnte - ich fand nicht, dass sich das Buch "wie ein Krimi" las.


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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 5 Jahren
    Franz Ferdinands Reise in den Tod

    In seinem Buch "Endstation Sarajevo" rekonstruiert der Autor Frank Gerbert die letzten sieben Tage des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand, der schließlich am 28.06.1914 von einem Attentäter erschossen wurde.

    Genau 99 Jahre nach Franz Ferdinand folgt Frank Gerbert vom 23. bis 28. Juni so exakt wie möglich der damaligen Route von Böhmen nach Bosnien. Schnell merkt er, dass er dabei einige Umwege in Kauf nehmen muss, denn einige Verbindungsstrecken existieren nicht mehr und auch die Seereise mit dem Schlachtschiff "Viribus Unitus" kann er natürlich nicht originalgetreu nachahmen.
    Er verbindet geschickt den aktuellen Reisebericht mit historischen Fakten, aber auch mit eigenen Anmerkungen und Gedanken. Trotz des geschichtlichen Hintergrundes wirkt dieses Buch an keiner Stelle wie ein trockenes Sachbuch. Frank Gerberts Schreibstil ist mitreißend, manchmal sogar witzig und er beschreibt die Landschaften und Orte so lebendig, dass man sich alles bestens vorstellen kann.
    Besonders berührend sind auch die vielen Informationen über die Jugoslawienkriege ab 1991, deren Zerstörungen noch heute deutlich sichtbar sind.

    Das Buch ist übersichtlich unterteilt in Kapitel, die jeweils einen Reisetag umfassen. Eine Übersichtskarte am Anfang verdeutlicht die Route und im Inneren findet man außerdem einige s/w-Fotos. Frank Gerbert hat während seiner Reise immer wieder versucht, die Original-Aufnahmeplätzen von historischen Fotografien zu finden, um diese dann 1:1 der Gegenwart gegenüber zu stellen. Einige sehr geglückte Beispiele dieser Art sind im Buch zu bewundern.

    Fazit: Ein tolles Buch, das in sehr geschickter Art und Weise historische Fakten mit einem spannenden Reisebericht verknüpft. Sehr lesenswert, unterhaltsam und informativ!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ausgezeichnet geschriebenes und vielschichtiges Buch nicht nur über die letzte Reise des Thronfolgers.
    Reisetagebuch, Geschichtsbuch und mehr

    „…Attentate waren ein Berufsrisiko, das hingenommen werden musste…“

     

    Der Autor folgt der Reiseroute des Thronfolgers Franz Ferdinand, die dieser in den letzten sieben Tagen seines Lebens absolvierte. Doch das Buch ist mehr als eine Beschreibung dieser Lebensphase des Thronfolgers.

    Das beginnt schon damit, dass der Autor begründet, wann und warum er von der Reiseroute abweichen muss. Nicht nur die öffentlichen Verkehrswege, auch die Straßenverläufe haben sich in den letzten hundert Jahren geändert.

    Die Reise beginnt Chlumetz in Tschechien und endet nach sieben Tagen in Sarajewo. Jede Station wird vom Autor detailgenau geschildert. An Hand alter Bilder oder Fotos geht er auf Unterschiede ein und zeigt die Entwicklung in der vergangenen Zeit auf. Ich als Leser erfahre nicht nur, womit sich Franz Ferdinand jenem Tag beschäftigt hat, den der Autor rekonstruiert. Es gibt viele Rückblenden in die Vergangenheit. Selbst die Kindheit des Thronfolgers wird beleuchtet. Zeitdokumente sind im Text eingefügt und belegen, wie der Charakter des Thronfolgers und seine politischen und militärischen Ambitionen eingeschätzt wurden. Der Autor versteht es. Die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit des Thronfolgers ausgewogen darzustellen. Es werden nicht nur die negativen Aspekte seiner Persönlichkeit dargelegt. Einen angemessenen Platz nimmt seine Ehe mit Sophie ein.

    Doch der Roman hat einen zweiten Schwerpunkt. Die Reise durch den Balkan ist auch eine Reise durch die Kriegsgebiete des Jugoslawienkrieges. Friedhöfe, zerstörte Städte und deren Ruinen sind die Überbleibsel. Der Autor verschließt davor nicht die Augen. Er bringt seinen Lesern die Folgen des Krieges durch seine Beschreibungen nahe. Gleichzeitig informiert er ausführlich über die Hintergründe. Der Hass, der sich am Balkan entladen hat, hat seine Wurzeln auch in den Ereignissen der beiden Weltkriege. Diesen Zusammenhang arbeitet der Autor konsequent heraus. Vieles davon war mir nur in Bruchstücken bekannt.

    Das Buch lässt sich zügig lesen. Obwohl es ein Sachbuch ist, ist es locker geschrieben. An vielen Stellen blitzt der Humor des Autors auf. Manchmal muss ich ihm eine Spur Sarkasmus bescheinigen. Der abwechslungsreiche Schreibstil, die gekonnte Verwendung von Metaphern und die stets spürbare exakte Recherche zu Orten, Zeitereignissen und Personen machen das Lesen zu einem Vergnügen.

    Aufgewertet wird das Buch durch hochwertiges Papier und eine Vielzahl von Fotografien. Besonders hervorzuheben sind die Stellen, wo der Autor der historischen Aufnahme seine eigene gegenwärtige Fotografie gegenüberstellt.

    Eine Karte zu Beginn des Buches stellte mir den Reiseverlauf vor Augen. Dadurch konnte ich ihn  bildlich verfolgen. Im Anhang befindet sich eine lange Literaturliste an weiterführender Literatur.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat es ausgezeichnet verstanden, einige entscheidende Tage der Weltgeschichte lebendig darzustellen und nicht nur mit der Gegenwart, sondern mit weiteren historischen Geschehen, ob vor dem Attentat oder Jahrzehnte danach, zu verbinden.

    Der rote Leineneinband und das von Rot in Schwarz wechselnde Cover wirken edel.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

    Erzherzog Franz Ferdinands letzte Reise

    Worum geht's?

    Frühsommer 1914: Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand reist nach Bosnien- Herzegowina, um seinen Machtanspruch zu unterstreichen: Dort nimmt er mit seiner Frau ein „Bad in der Menge“. Es endet schrecklich: Sie werden von einem proserbischen Nationalisten erschossen. An der Tat entzündet sich der Erste Weltkrieg.

    Der deutsche Journalist und Autor Frank Gerbert folgt den Spuren des Erzherzogs auf seiner Reise nach Sarajevo taggenau ein Jahrhundert nach dem Attentat. Er inspiziert die Stätten, an denen der hohe Gast Halt machte, und vergleicht die Szenerien von damals mit heute. Er kommt durch ein verwundetes, zerrissenes Bosnien: Der Zwist unter den Volksgruppen, der schon 1914 brodelte, eskalierte in den 1990er-Jahren zu einem fürchterlichen Krieg. Immer wieder stößt er auf Menschen, die sich zurücksehnen nach der österreichischen Zeit: „Ohne diesen Terroristen würden wir heute alle Deutsch sprechen und Mercedes fahren!“, meint einer von ihnen.

    Frank Gerbert erhellt auch die Psyche des schroffen Franz Ferdinand, dieses, wie er formuliert,„Klaus Kinski der Habsburger“. Und er wirft einen genauen Blick auf die Ungereimtheiten des Attentats:

    Warum gab es so wenig Sicherheitsvorkehrungen? Warum zeigte sich sogar Kaiser Franz Joseph erleichtert über den Tod seines Neffen? Wollte man Franz Ferdinand loswerden, weil er einen „Präventivkrieg“ gegen Serbien ablehnte?

    Trotz des ernsten Themas schreibt Frank Gerbert mit Witz und viel Gespür für die Absurditäten der historischen Abläufe.

    Erscheinungstermin: 24. Februar 2014

    Frank Gerbert

    Frank Gerbert, geboren 1955, Geograf, Germanist, Buchautor und Journalist, veröffentlichte u.a. in „Zeit“, „Spiegel“ und „Focus“. 2013 gab er bei K & S das von Rezensenten hochgelobte Weltreisetagebuch von Erzherzog Franz Ferdinand heraus, unter dem Titel „Die Eingeborenen machten keinen besonders günstigen Eindruck“.

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    Bewerbung zur Leserunde:

    Wenn ihr mehr über Franz Ferdinands letzte Reise erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 19. Februar 2014 für eines von 20 Leseexemplaren von "Endstation Sarajevo". Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst.

    Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

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