Frank Goldammer Der Angstmann

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Inhaltsangabe zu „Der Angstmann“ von Frank Goldammer

Ein fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs Dresden im November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den immer bedrohlicher werdenden Kriegsumständen – da wird die grausam zugerichtete Leiche einer Krankenschwester gefunden. Schnell heißt es: Das war der Angstmann, der nachts durch die Stadt schleicht. Kriminalinspektor Max Heller hat bei der fieberhaften Suche nach dem Täter mit dem Kriegschaos zu kämpfen – aber auch mit seinem linientreuen Vorgesetzten. Und die Hoffnung, der Frauenmörder sei bei dem katastrophalen Bombenangriff im Februar 1945 umgekommen, zerschlägt sich.

Ich war hinsichtlich der Spielzeit des Buches skeptisch und doch hat mich die Geschichte mit ihren vielen Wendungen sehr überzeugt.

— Shaddowlino

Sehr gutes Buch, mit dem man auch sehr gut nachempfinden kann, wie schrecklich es im 2. Weltkrieg gewesen sein muss. Sehr empfehlenswert!

— Sandra_Lessig

Gelungener Krimi in der Zeit nach dem 2. WK.

— Schmunzlmaus

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • Der 2. Weltkrieg als Kulisse

    Der Angstmann

    Crimiwonderwoman

    14. October 2017 um 19:38

    Ja.... Das klingt erstmal gruselig ist es irgentwie auch:Kriminalinspektor Heller ermittelt während des 2. Weltkrieges an einer brutalen Mordserie. Ein Mörder, der von der Bevölkerung "Angstmann" genannt wird entführt junge Frauen und tötet diese auf grausame Weise.Als Heller denkt, dass der Angstmann bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen ist, schlägt dieser aber wieder zu...Ich fand den Krimi sehr gut geschrieben.  Der Autor verfasst die Lektüre sehr authentisch, durch die Beschreibung der einzelnen Szenen. Man fühlt sich in die Situation des 2. Weltkrieges hineinversetzt. Was mir etwas gefehlt hat, war ein durchgehender Spannungsbogen. Dieser wurde nämlich an manchen Stellen durch lange Schilderungen unterbrochen. Doch vor allem zum Schluss war der Roman sehr fesselnd.Insgesamt ein Buch, dass ich weiter empfehlen würde, mir aber nicht sicher bin ob ich es noch ein zweites Mal lesen würde.

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  • Rezension - Der Angstmann von Frank Goldammer

    Der Angstmann

    Sandra_Lessig

    13. August 2017 um 14:52

    Informationen zum Buch: - Titel: Der Angstmann- Autor: Frank Goldammer- Seiten: 336- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft- Reihe: /- Ersterscheinung: 2016 (in Deutschland)- ISBN: 9783423261203- Format: Taschenbuch- Preis: [A] 16,40 € [D] 15,90 €- Originaltitel: /- Sprache: auf Deutsch gelesen- Genre: Kriminalroman- Altersfreigabe: keine Angabe Der Autor: Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis, die in Dresden und Umgebung spielen. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden. Die ersten Sätze: Heller stemmte sich mühsam hoch. Mit seinen einszweiundachtzig passte er gerade noch in den Beiwagen des BMW-Gespanns aus Wehrmachtsbestand. Ein anderes Fahrzeug hatte nicht mehr zur Verfügung gestanden. Heller stieg mit dem rechten Bein zuerst aus und zuckte zusammen, als sein Fuß das Kopfsteinpflaster berührte. Er wischte sich den eiskalten Sprühregen aus dem Gesicht, der während der Fahrt eingesetzt hatte, und schüttelte missbilligend den Kopf. Anstatt in den Hof zu fahren, hatte Strampe das Motorrad vor dem Tor abgestellt. Heller wertete das als Zeichen der Geringschätzung. Der junge SS-Mann konnte ihn nicht leiden.Jetzt stand Heller vor dem Gebäude der Rudergesellschaft Dresden. Er klappte den Kragen hoch und vergrub seine Fäuste tief in die Taschen seines langen Mantels. So stand er mit hochgezogenen Schultern, ohne seine lederne Schiebermütze, und wusste nicht, wohin er gehen sollte. In seinem kurz geschnittenen, langsam ergrauenden Haar sammelte sich die Feuchtigkeit.Die Elbe bot einen trostosen Anblick, grau und verwaschen, an desem letzten Nachmittag im November. Einige Bäume am Ufer, blattlos und schwarz von Feuchtigkeit. Elbaufwärts Rohre von Flakgeschützen, von denen Heller wusste, dass sie nur Attrappen waren. Die Wolken hingen tief, tauchten die Hänge am anderen Ufer in Nebelschleier. Es würde bald dunkel werden. Die Buchrückseite: Dresden 1945.Eine Stadt in Trümmern.Ein brutaler Frauenmörder wird gejagt.Der erste Fall für Kriminalinspektor Max HellerIn den Wirren des letzten Kriegswinters ist Kriminalinspektor Heller einem grausamen Frauenmörder auf der Spur, der die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Nicht nur sein Vorgesetzter legt ihm bei seinen Ermittlungen Hindernisse in den Weg. In der beispiellosen Bombennacht am 13. Februar 1945 kommt es zum dramatischen Höhepunkt ... Inhalt: Max Heller wird zu einem grausamen Mord gerufen, dem seine Ermittlerehre keine Ruhe lässt. Trotz eigener Notlage in der Kriegszeit, startet er seine Ermittlungen. Doch sein Chef legt ihm Steine in dem Weg. Was hat dieser nur zu verbergen? Als er dem wahren Mörder auf die Schliche zu kommen scheint, geraten beide in den Hagel der „berühmten“ Bombennacht. Daher glaubt Heller, der Mörder habe diese Nacht nicht überstanden. Doch als wenig später noch ein Mord geschieht, ist Heller ihm wieder auf der Spur und erhält diesmal Unterstützung aus anderen Reihen, die ihren ganz eigenen Plan verfolgen. Meine Meinung: Dieses Buch musste ich unbedingt lesen, da mich die Hintergrundgeschichte - der 2. Weltkrieg - interessiert und mich auch gelockt hat. Was mir gut gefallen hat, ist dass das Buch sehr spannend und flüssig geschrieben ist. Fazit: Dem Buch gebe ich mit voller Begeisterung 5 Sterne.

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  • Leute, lest doch GUTE Bücher..

    Der Angstmann

    derherrmayer

    04. August 2017 um 21:46

    Rezensionen sind etwas subjektives, nachdem ich mich von den bisher veröffentlichten überzeugen lies dieses Buch zu erwerben, mich darüber dann aber sehr geärgert habe –was mir bisher zum Glück noch nie passiert ist- habe ich beschlossen meine Meinung über dieses Buch zu veröffentlichen.1.Thema:Krimis, die in der Endphase des dritten Reiches spielen scheinen derzeit in Mode zu sein, was in meinen Augen der einzige Beweggrund des Autors war diesen Roman zu schreiben. Nicht in Betracht kommen jedenfalls Faktoren wie etwa ein Fable für Geschichte oder Inspiration, wie ich weiter unten verdeutlichen will.Zwar ist es nicht wirklich originell, einen Serientäter in eine apokalyptische Welt wie jene der Bombennächte in Dresden zu entsenden, aber das war für mich kein Kriterium, die Beatles haben die Gitarre ja auch nicht erfunden.2.Dialoge:Nachdem die Geschichte recht spannend anfängt, wird dem Leser recht schnell gewahr das sich der Autor offenbar nie wirklich für die damalige Zeit interessiert oder sich mit ihr beschäftigt hat.Neben einiger grober Fehler wie zum Beispiel der Tatsache, das die Wehrmacht keine (grünen) Barette trug (lediglich die frühen Panzerbesatzungen trugen eine Kopfbedeckung in der Art eines Baretts in schwarz welche bis 1940 bereits durch eine praktische Feldmütze ersetzt wurde) noch gab es eine „Luger-Maschinenpistole“, (die Luger war eine Pistole) fällt vor allem der völlige Mangel der Protagonisten auf, ihre Sprache der Zeit anzupassen in der sie dem Willen ihres Schöpfers nach wirken sollen.Die Dialoge wirken nicht „echt“ und zeitgenössisch, zu keiner Zeit wird dem Leser das Gefühl vermittelt sie seien tatsächlich in dieser Zeit geführt worden, vielmehr zwingt sich der Gedanke auf man habe deren Führer aus dem 22. Jahrhundert grob ausgeschnitten und auf eine entsprechende Kulisse geklebt.Mag sein, das ich das so sehen weil ich bereits viele Bücher aus dem Zeitraum 1914-45 gelesen habe (Roth, Jünger, Flex, O.M. Graf etc etc) aber selbst der sprachliche Ausdruck in Heimatfilmen aus den 50ger/60ger Jahren sind weit näher an der Realität jener Zeit dran als das was uns der Autor hier zu verkaufen versucht, und die kennt man doch wenn man in den Siebzigern geboren wurde?Was den Inhalt der Dialoge angeht wurde hingegen keineswegs Neuer Wein in alten Schläuche gefüllt, vielmehr wurde hier ganz tief in die Klischeemottenkiste der letzten Jahrzehnte gegriffen wo man besser daran getan hätte etwas Originelles zu schaffen. Kein noch so ausgelutschtes Klischee bleibt unbedient, keine noch so altbackene Plattheit wird ausgelassen – jede Folge des „Großstadtreviers“ wirkt dagegen fast revolutionär, das wirkt auf die Dauer sehr anstrengend wie ich finde.3. Handlungsverlauf:Der Roman fängt wie gesagt recht spannend an, verliert aber bald an Fahrt und bleibt zur Mitte hin im zähen Schlamm der Einfallslosigkeit stecken.Diese Zwangspause nutzt der Autor zur –recht gelungenen aber vieeel zu langen- Schilderung der großen Bombennacht von Dresden.Hierbei leidet der Leser fast so schwer wie die Hauptfigur, mit dem Unterschied das die Hauptfigur ihre Haut zu retten versucht, der Leser hingegen seinen Geduldsfaden.Letztgenannter hat hierbei den unschätzbaren Vorteil, sein Leiden durch Überblättern verkürzen zu können. Hätte ich das Buch an dieser Stelle weggelegt, wäre der Autor mit zwei, vielleicht sogar drei Sternen davongekommen – und meine Rezension mit einem Wort: „anstrengend“.Der Lösung des Rätsels um die beschriebenen Morde kommen selbst die weniger aufmerksamen Leser – im Gegensatz zu dem Herrn Kriminalrat - recht früh gefährlich nahe. Mich zwang denn auch nicht das Interesse an der Handlung, weiterzulesen – vielmehr war ich gespannt, mit welchen Tricks der Autor diese einfallslose Geschichte zu einem stimmigen Ende führen wird.Das bereute ich jedoch bald sehr; die Handlung nimmt eine völlig unglaubwürdige Wendung nach der anderen auf nun vollkommen flachem Terrain. Eine einzige derartige Wendung hätte genügt um diesen Karren der Einfallslosigkeit mit Blechschaden über die Ziellinie zu führen.Aber nein – der Autor kann einfach nicht aufhören, jetzt nimmt er keinerlei Rücksicht mehr auf den Leser. Er nimmt nun Serpentine um Serpentine durch eine Aneinanderreihung komplett an den Haaren herbeigezogener Begebenheiten, realitätsfremder Dialoge und einem ganzen Feuerwerk abgeschmackter Klischees und Einfallslosigkeiten die zuweilen unfreiwillig komisch, aber zumeist unerträglich sind.Gerade in Bezug auf die Russen, die im Laufe der Geschichte auftreten fragt man sich oft „das kann doch nicht sein ernst sein?“, und man fühlt sich ein ums andere Mal an eine russische Variante von „ein Kessel voller Helden“ erinnert, wenn der Besiegte dem russischen Politoffizier auf der Nase herumtanzt, oder dessen Untergebene zwar die Einrichtung eines Hauses durchsuchen und demolieren – die großen Kisten mit Schmuck und Geld aber unversehrt und unbewacht auf dem Dachboden belassen, wo ihr Herr Offizier sie zuvor entdeckt hat..Da das Rätsel dann zum Glück eine geschätzte Lesestunde vor Ende des Romans gelöst wurde –hier wurde ich zum ersten Mal überrascht – allerdings durch eine weitere und gänzlich unnötige Wendung, die weder Spannung noch irgendeinen „Aha“-Effekt erzeugt legte ich das Buch zu den Akten. Ich kann nur erahnen welche unsäglichen Lächerlichkeiten ich mir neben einer Stunde Lebenszeit dadurch erspart habe..Falls noch jemand eine Tipp für ein wirklich gutes Buch bezüglich "Serientäter und Endkampf" haben will: "Sternstunde der Mörder" von Pavel Kohout.„Kriminalrat Heller, gehen se Parkuhren kontrollieren – zack zack“

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  • Tausende Tote. Und er sorgte sich um einen Mörder.

    Der Angstmann

    Schmunzlmaus

    28. May 2017 um 22:22

    Zum Inhalt:Das Buch beginnt am 30. November 1944, also zum Ende des zweiten Weltkrieges. Während die meisten kampffähigen Männer an der Front sind, ist Max Heller mit einer Verletzung aus dem ersten Weltkrieg zu Hause in Dresden und arbeitet bei der Mordkommission.Gleich am Anfang wird Max Heller zu einer Frauenleiche gerufen, die übel zugerichtet wurde. Er hat kaum Männer, die ihn unterstützen, selbst der Gerichtsmediziner ist an der Front und sein Vorgesetzter ist ein überzeugter SS-Mann, was die Arbeit auch nicht unbedingt einfacher macht. Einige Zeit später wird wieder eine Frauenleiche gefunden. Heller glaubt an einen Serienmörder, sein Vorgesetzter will davon jedoch nichts wissen. Heller ermittelt trotz aller Widrigkeiten weiter und hört dabei immer wieder vom Angstmann den man während der immer häufiger werdenden Bombenalarme lachen hören kann.Nach einer Weile scheint Heller dem Mörder auf die Spur zu kommen, doch dann passiert das schreckliche: Dresden wird tatsächlich zerbombt. Die Stadt ist nicht wieder zu erkennen und der Mörder scheint in den Trümmern umgekommen zu sein - oder doch nicht? Denn wenig später taucht eine weitere Frauenleiche auf.Mein Eindruck:Dieses Buch war das erste von Frank Goldammer, das ich gelesen habe und ich würde weitere von ihm lesen. Das Cover gibt bereits ein wenig einen Einblick in die zerrütteten Verhältnisse unter denen der Roman spielt. Es ist schlicht gehalten, aber die Stimmung überzeugt.Den Roman fand ich an sich sehr spannend. In diesen Tagen, kurz vor Kriegsende, einen Krimi anzusiedeln ist eine ausgefallene Idee. Der Autor gibt meiner Meinung nach die Stimmung und die Spannungen auch zwischenmenschlich ziemlich gut wieder. Auch die Flüchtlingsproblematik - die uns ja zur Zeit auch wieder präsent ist - thematisiert er ohne zu sehr dahin abzudriften.Sprachlich war ich allerdings etwas irritiert. Das Buch spielt in Dresden, dennoch ist das Buch fast vollständig auf hochdeutsch geschrieben - natürlich, damit es einer breiteren Masse verständlich bleibt. Nur ab und zu lies der Autor ein paar Menschen hier und da mal einen sächsischen Satz sagen. Das schien mir sehr willkürlich und hat mich daher wenig überzeugt.Fazit:Alles in allem ein gelungener Roman, den ich gern weiter empfehlen werde.

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  • Der Angstmann geht um

    Der Angstmann

    hasirasi2

    28. May 2017 um 19:21

    Es ist Ende Mai 2017, das Thermometer zeigt 47 Grad in der prallen Sonne doch ich hab Gänsehaut - der Angstmann geht um.   Dresden, 19. Mai 1945: Kriminalinspektor Max Heller sollte froh sein, dass er und seine Frau die Nazis, die Bombennacht und auch den Einmarsch der Sowjetarmee überstanden haben. Aber er kann nicht, denn seit dem 30.11.1944 geht ein bestialischer Frauenmörder in Dresden um. Heller ist ihm immer knapp auf den Fersen, doch jedesmal entkommt „er“ wieder. Stimmen werden laut, dass es gar kein Mensch wäre, sondern eine Bestie, sondert sie doch einen eigenartigen Speichel und sonderbare Geräusche ab - oder ist es vielleicht eine Fremdsprache? Man weiß es nicht. Immer mehr wollen ihn gesehen haben, vor ihm geflohen sein … Wer oder was ist es?   Selten hat mich ein Krimi so berührt wie „Der Angstmann“ von Frank Goldammer. Ich bin selber Dresdnerin, kennen jede Straße, jede Brücke, jeden Ort, den er erwähnt. Das geht mir alles so nah. Natürlich kenne ich auch noch die Bilder des zerstörten Dresdens - schließlich wurden sie uns in der Schule oft genug gezeigt, damit wir nicht vergessen.   Das Buch ist echt krass - entschuldigt diese Ausdrucksweise, aber für das, was der Angstmann seinen Opfern antut, kenne ich kein anderes Wort. Die Story - sehr erschreckend. Neben der Suche nach dem bestialischen Mörder geht es ja auch ums nackte Überleben. Die Protagonisten gehen alle sehr vorsichtig miteinander um. Tasten sich unauffällig ab. Ist der gegenüber Freund oder Feind, auf welcher Seite steht der andere? Und dazu immer wieder Alarm. Ich wäre durchgedreht.   Geschickt setzte Frank Goldammer mehreren Abschnitte / Personalien deutscher Geschichte in Szene: das Naziregime, die russischen Besatzern, Überlebende, Kriegsgewinnler … Und was davon ist Heller? Er wird immer wieder angegriffen,  muss sich mit allen gut stellen, anpassen - denn er will unbedingt den Mörder fassen: „Ich bin Max Heller. Ich war es und werde es immer sein, bis ich sterbe!“   Eines ist sicher, vergessen werde ich dieses Buch nie.

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  • Leserunde zu "Der Mordfall Franziska Spiegel" von Norbert Sahrhage

    Der Mordfall Franziska Spiegel

    PendragonVerlag

    Ihr Lieben! Wir vom Pendragon Verlag möchten euch gerne zu einer Leserunde einladen. Und zwar zu einem Buch, das uns sehr am Herzen liegt: "Der Mordfall Franziska Spiegel" von Norbert Sahrhage. Der Kriminalroman ist gerade in der 2. Auflage erschienen und wir verlosen 15 Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet einfach kurz folgende Frage: Warum möchtet ihr gerne an der Leserunde teilnehmen/was interessiert euch an dem Kriminalroman besonders? Die Bewerbungsfrist endet am 19.02.2017 und danach losen wir bei mehr als 15 BewerberInnen aus. Die Leserunde wird von mir betreut werden: Ich heiße Fiona, arbeite als Lektorin im Pendragon Verlag und freue mich schon sehr euch kennenzulernen! Ich beantworte euch gerne alle Fragen rund um den Arbeitsprozess an diesem Roman und auch alle weiteren, die ihr vielleicht zu unserem Verlag habt. Nun aber genug der Vorrede. Worum geht es denn eigentlich in "Der Mordfall Franziska Spiegel"?! August 1948: Kriminalinspektor Zöllner schlägt eine alte Akte auf – den Fall der Jüdin Franziska Spiegel, der nie aufgeklärt wurde. Zwei SS-Männer sollen sie wenige Monate vor Kriegsende im Hücker­holz bei Spenge erschossen haben. Er will die Täter finden. Während der Zeit des Nationalsozia­lismus musste Zöllner seinen Beruf als Polizist aufgeben. Nun trifft er überall auf alte Nazis, auch unter seinen neuen Kollegen. Aber Zöllner bleibt hartnäckig und ermittelt weiter. Als noch ein Mord geschieht, weiß Zöllner, dass er auf der richtigen Spur ist. Schließlich dringt er zu den Tätern vor, aber eine Mauer des Schweigens schützt sie. Eindringlich und mit historischer Genauigkeit beschreibt Norbert Sahrhage den Umgang mit der national­sozialistischen Vergangenheit in der Nachkriegszeit. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Ich freue mich auf den Dialog mit euch zu diesem nicht einfachen, aber wichtigen Thema. Nun bin ich gespannt auf eure Bewerbungen. Ganz herzlich Fiona

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  • Der Angstmann

    Der Angstmann

    Manu2106

    29. January 2017 um 11:02

    "Der Angstmann" ist ein spannender und fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, und der Auftakt einer Reihe rund um den Kriminalinspektor Max Heller. Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück... Max Heller ist ein Polizist aus Leidenschaft, bei der Jagt nach dem Frauenmörder lässt er sich von Nichts und Niemanden aufhalten. Er hat es nicht leicht, denn er hat kaum ressourcen auf die er zurückgreifen kann und sein Chef ist alles andere wie eine Hilfe, der Krieg und seine Spuren helfen ihm auch nicht wirklich weiter, ihm werden viele Steine in den Weg gelgt, er jagt falschen Fährten nach, dennoch gibt er nicht auf... Mir hat der Mix sehr gut gefallen, Kriminalfall und Dresden während des Krieges, Realität und Fiktion liegen hier nah beieinander. Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die Schauplätze sowie die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen. Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die 334 Seiten sind in Zwei Teile aufgeteilt, diese in unterschiedlich lange Kapitel, die als Überschrift mit Tag und Tageszeit versehen sind. Ich hatte ein paar schöne Lesetunden mit Max Heller, und freue mich auch weitere Geschichten mit ihm.

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  • Beeindruckendes Zeitzeugnis mit einem Krimi als i-Tüpfelchen

    Der Angstmann

    Caillean79

    07. January 2017 um 11:52

    Frank Goldammers Buch soll ein Krimi sein, der in den letzten Kriegsjahren 1944/45 spielt. Das Buch darauf zu reduzieren, wäre aber ein Fehler, denn viel mehr noch als der Kriminalfall haben mich die Beschreibungen des Lebens zu dieser Zeit beeindruckt. Die Entbehrungen, der Hunger, die verzweifelten Versuche der Menschen, etwas Normalität in ihren hoffnungslosen Alltag zu bringen… das geht einem als Leser sehr nahe. Es wird auch deutlich, mit welchen unterschiedlichen Methoden Menschen versuchen, ihr Leben in dieser Zeit zu meistern.Der Roman spielt in Dresden, das ja bekanntlich im Februar 1945 durch einen verheerenden Bombenangriff zu großen Teilen zerstört wurde. Auch diese Nacht bekommt im Buch viel Raum und die Schilderungen jagen einem Schauer über den Rücken. Ich wohne selbst in Dresden und Vorfahren von mir sind in jener Nacht umgekommen. So anschaulich zu lesen, wie das Feuerinferno durch Dresdens Straßen tobte, durch Straßen, in denen ich mich selbst jeden Tag aufhalte… das war schon eine sehr besondere und auch nicht ganz einfache Lektüre. Da der Autor selbst auch Dresdner ist, gehe ich davon aus, dass viel Sachkenntnis hinter diesen Beschreibungen steckt. Was mich trotzdem bewogen hat, einen Stern abzuziehen, war letztlich „nur“ die Auflösung des Kriminalfalls. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn spannend war der Fall definitiv. Für mich persönlich führten nur zu viele separate Handlungsstränge zu dieser Auflösung. obwohl man dem Autor natürlich zugute halten muss, dass auf diese Zusammenhänge kein Leser kommen wird und somit garantiert sein sollte, dass es bis zum Schluss spannend bleibt.Mein Rat: lesen Sie das Buch nicht als Kriminalroman, sondern als Zeitzeugnis über eine Stadt in ihren schwersten Tagen und sehen Sie den Krimi als i-Tüpfelchen an. Wenn man das Buch so betrachtet, hätte es kaum besser geschrieben sein können. 

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  • Stellenweise sehr zäher Krimi aus Dresden

    Der Angstmann

    trollchen

    05. January 2017 um 16:38

    Der AngstmannHerausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (23. September 2016) und hat 336 Seiten.Kurzinhalt: Fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...Meine Meinung. Leider wurde ich als Leser nicht in den Bann der Geschichte gezogen, irgendwie hat es mich nicht erreicht. Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft von der Stadt Dresden. Der Polizist Max ist eigentlich ein sehr sympathischer Typ mit einigen Ecken und Kanten. Und ich habe sehr viel von der düsteren Atmosphäre zur fast Nachkriegszeit mitbekommen. Der Fall um den Frauenmörder ist eigentlich auch sehr spannend, aber durch die sehr zähen Erzählstränge über Dresden und die damaligen Verhältnisse wirkt es sehr unübersichtlich und sehr ermüdend beim lesen. Nur weil ich Dresden kenne, fühlte ich mich sehr heimisch und auch die kleinen Dialektbrocken, die ein wenig eingeflochten waren, fand ich sehr passend. Mein Fazit: Ein Krimi aus Dresden, der mich leider nicht erreichen konnte. Ich vergebe 3 Sterne, da ich mich doch stellenweise sehr durchgequält habe durch die Geschichte.

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  • Düster und überzeugend!

    Der Angstmann

    wampy

    29. December 2016 um 17:42

    Buchmeinung zu Frank Goldammer – Der Angstmann „Der Angstmann“ ist ein Kriminalroman von Frank Goldammer, der 2016 bei dtv Premium als broschiertes Taschenbuch erschienen ist. Zum Autor: Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren, machte aus Faulheit kein Abitur und bereute es sofort, als er sich stattdessen zum Maler und Lackierer ausbilden ließ. Mit Anfang 20 begann er zu schreiben, heiratete zwischendurch, ließ sich scheiden und wurde ein Meister in seinem Beruf. Außerdem hat er drei Kinder mit zwei verschiedenen Frauen. Kümmert er sich nicht gerade um seine Sippe, dann schreibt er. Klappentext: Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ... Meine Meinung: Die Stimmung ist so düster wie man sich die Zeit zum Ende des zweiten Weltkriegs vorstellt. Max Heller ermittelt in einer Serie brutaler Frauenmörder. Der Kommissar ist voll auf den Fall fixiert und lässt sich weder von Vorgesetzten noch von seiner Frau und den existenziellen Problemen dieser Zeit aufhalten. Vielleicht ist es dieser Wahn, der es ihm ermöglicht, sowohl unter den Nazis als auch später unter der Roten Armee zu ermitteln. Dabei versucht Heller trotz aller Widrigkeiten fair und gerecht zu handeln. Aber nicht nur sein Charakter ist tief ausgeprägt, auch die Charakterzeichnung der übrigen Figuren überzeugt. Ein weiterer Pluspunkt dieses Romans ist die Beschreibung der Situation der Einwohner Dresdens zu dieser Zeit. Man spürt das Misstrauen gegenüber den Gewinnern der Naziherrschaft, die Furcht vor Denunzierung, die Vorbehalte den Flüchtlingen gegenüber, aber auch die Hilfsbereitschaft anderen gegenüber. Tief beeindruckt hat mich die Schilderung, als Heller nach dem Bombenangriff durch sein Dresden irrt, das nur noch ein großer Trümmerhaufen ist und Heller die Orientierung raubt. Auch das Verhalten der Besatzer wird nicht geschönt. Aber trotz aller Gegensätze finden Heller und sein „Betreuer“ von der Roten Armee einen Weg miteinander zu arbeiten, ja sogar eine Form des Vertrauens. Gelungen fand ich auch die Schilderung der brutal ermordeten Frauen. Vieles bleibt der Fantasie des Lesers überlassen und wird nicht detailliert geschildert. Gestört hat mich die Schilderung des Umfelds von Klepp, Hellers Vorgesetzten. Da kam einfach zu viel zusammen. Trotzdem fand ich den Roman sehr glaubwürdig. Fazit: Ein sehr düsterer Krimi mit gelungener Atmosphäre und historischem Hintergrund – spannend mit einer faszinierenden Hauptperson. Von mir gibt es vier von fünf Sternen oder 85 von 100 Punkten und eine klare Leseempfehlung.

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  • gelungener Auftakt einer Krimi-Reihe

    Der Angstmann

    Ekcnew

    26. December 2016 um 19:33

    Insgesamt ist dieses ein solider Krimi. Der eigentlich Kriminalfall steht für mich hier auch eher im Hintergrund, ich sehe ihn eher als einen roten Faden. Aber die Identität des Angstmanns ist absolut gelungen! Das was während des Buches für Verwirrungen und Fragezeichen gesorgt hat, wird zum Schluss absolut schlüssig und verständlich. Was ich so besonders an diesem Kriminalroman finde, ist die Zeit, in der er spielt: Am Ende des zweiten Weltkrieges und dann in der Dresden, die Stadt, die im Februar 1945 fast komplett während eines Bombenangriffs zerstört wurde. Der Leser kann richtig spüren, dass der Autor von seiner Heimatstadt schreibt. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil mit Max Heller und auf ein Wiedersehen in Dresden im Jahr 1947. Die Covergestaltung ist sehr gelungen. Das Titelbild passt gut zum Buch und das Buch fühlt sich sehr gut an. 

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  • Einst zog der Angstmann durch die Lande

    Der Angstmann

    TochterAlice

    22. December 2016 um 22:54

    oder vielmehr durch Sachsen. Aber wer war er wirklich, dieser Mann (?), der junge Frauen mordete - was war ihre Gemeinsamkeit?Der Krimi spielt im Dresden der letzten Kriegsmonate, bzw. nimmt er genau dort seinen Anfang! Wir lernen Kommissar Max Heller kennen, einen wahrhaft aufrechten Deutschen und zwar im besten Sinne des Wortes: eben keinen Nazi, sondern einen, der versucht auch in den letzten Kriegsmonaten noch (mit)menschlich zu sein, gerade auch als Polizist. Ja, auch das gab es: Ein Mann aus dem Leben, aus dem Volk, der um seine Söhne bangte, die im Krieg waren, verschollen verweißwo, wenn überhaupt noch am Leben, der um seine Essensrationen kämpfte, alte Nachbarn und Freunde nicht aufgab, auch wenn sie Juden oder erwiesene Regimegegner waren und dennoch irgendwie durchkam - gerade so, versteht sich.Während, aber auch nach der Kriegszeiten war es in Dresden so, wie wohl in den meisten deutschen Städten: viele, ja die allermeisten, hatten Dreck am Stecken und sie waren eher selten auf der falschen Seite - nein, es waren diejenigen, die irgendwie immer durchkamen.Gerade dies ist der Hauptverdienst des Autors Frank Goldammer: die Schilderung des historischen Teils, die wahrhaft meisterlich recherchiert und mit Leben gefüllt wurde. Die kriminalistische Handlung hingegen verdient immer mal wieder Abzüge in der Logik, in den Zusammenhängen und Übergängen - hier ist noch ordentlich Luft nach oben. Dennoch würde ich nur zu gerne wieder mit Max Heller, einem wahrhaft eigenwilligen Typen, ermitteln!

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  • Sehr gelungen

    Der Angstmann

    SLovesBooks

    19. December 2016 um 03:37

    Meine Meinung:Mich hat dieses Buch sehr positiv überrascht. Die Beschreibung klang schon sehr interessant und unterschied sich von den Krimis, die ich üblicherweise lese. Dieser Krimi spielt 1944 in Deutschland. Er wartet mit historischen Fakten auf und konstruiert eine Mordserie in diese Zeit hinein. Für gewöhnlich lese ich sehr moderne Krimis, die viel Wert auf modernste kriminaltechnische Ermittlungsmethoden legen. Zu dieser Zeit war das selbstverständlich anders. Aber diese „Frische“ hat mir gefallen. Ein historischer Hintergrund, der noch in der nahen Vergangenheit liegt ist wirklich interessant. Mit historischen Romanen an sich kann ich nämlich nicht so viel anfangen. Hier hat die Mischung aber einfach gepasst.Die historische Authentizität erlangte die Geschichte durch die vielen kleinen Details und auch durch die vermittelte Stimmung. Ich glaube, dass der Roman sie damals herrschende Stimmung wirklich gut eingefangen hat. Es wirkte alles sehr echt auf mich und ich konnte mir das ganze Ausmaß, welches hier beschrieben wurde gut vorstellen. Inspektor Max Heller ist gut gezeichnet. Ich nahm ihm seine Rolle stets ab und konnte seine Handlungsweise nachvollziehen. Er hat einen tollen und eigensinnigen Charakter, der gut in die Geschichte passt. Die Handlung und die Mordfälle an sich sind spannend. Man ermittelt selbst mit, gerät aber auch immer wieder in die Fallen, die der Autor dem Leser stellt. Die Spannung ist konstant bis zur Auflösung vorhanden. Außerdem haben mich die Wendungen überrascht. Ein Krimi, der mir wirklich gut gefallen hat. Ich kann ihn für geschichtsinteressierte Leser von Krimis sehr empfehlen.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    ban-aislingeach

    14. December 2016 um 13:53
  • Leserunde zu "Der Angstmann" von Frank Goldammer

    Der Angstmann

    Frank_Goldammer

    Hallo liebe Lesefreundinnen und -freunde,wer wagt es, mir ins düstere Dresden des Jahres 1944 zu folgen und mit meinem Kriminalinspektor Max Heller auf die Jagd nach dem Angstmann zu gehen.Als wären der allgegenwärtige Mangel, die Not der Flüchtlinge, die sich nähernde Front nicht schon Unheil genug, treibt sich ein Frauenmörder durch die verdunkelten Gassen der Stadt. Heller, ein geradliniger Mann, voller Prinzipen, die ihn immer wieder an seine Grenzen stoßen lassen. Sein Vorgesetzter SS Mann Klepp, unfähig und grob. Hellers Söhne an der Front. Sein einziger Halt, seine Frau Karin. Und über allem der fast tägliche Bombenalarm, der die Menschen Nacht für Nacht in die Keller zwingt.Dieses Buch hat mir einiges abverlangt, es war die Chance meines Lebens und ein Herzensanliegen zugleich. Ich werde mich zwischendurch für eure Fragen zur Verfügung stellen. Täglich, wenn es mir möglich ist. Ich freue mich sehr auf meine erste Leserunde. Euer Frank Goldammer

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