Frank Goldammer Feldwebel 1

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Inhaltsangabe zu „Feldwebel 1“ von Frank Goldammer

Als einer der letzten Überlebenden kehrt ein Feldwebel in seine Heimatstadt Dresden zurück. Ausgebrannt von einem vernichtenden, sinnlosen Krieg hat er sogar seinen Namen und die Erinnerungen an sein früheres Leben vergessen.
Nur langsam beginnt Feldwebel, die schreckliche Wahrheit, die sich ihm Stück für Stück offenbart, zu akzeptieren. Jedoch nicht bereit, sich seiner eigenen Schuld zu stellen, findet er sich einer scheinbar übermächtigen Gefahr gegenüber – einer Gefahr, von Menschenhand geschaffen, die nun dabei ist, die Menschheit selbst auszulöschen.

Was unterscheidet den Menschen vom Tier, wenn er auf seine niedersten Gefühle reduziert wird? Wie viel Menschliches findet sich zwischen Hunger, Einsamkeit und Angst? Wer setzt die Grenzen zwischen Gut und Böse? Und was bedeuten Schuld und wahre Sühne?
Frank Goldammers zweiteiliges utopisches Epos begibt sich auf die Suche nach Antworten.

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  • Wunderbar düstere Endzeit

    Feldwebel 1

    RobertPreis

    16. August 2014 um 14:55

    Zwischen Planet der Affen und Die Straße - so wird Frank Goldammers Endzeit-Thriller "Feldwebel" gerne zusammengefasst. Genau dort siedelt der Dresdner seine Story um Feldwebel ja auch an. Zwischen Horror und unendlicher Einsamkeit. Der Mann hat soeben seinen Kameraden verloren und einen Feind getötet. Er ist eine perfekte Kampfmaschine, schleicht sich durchs zerstörte Deutschland und spricht mit seinen imaginären Freunden, den verstorbenen Kameraden. Und plötzlich hat er Zahnweh. Dreht fast durch. Trifft auf eine Frau. Eine Überlebende. Vera. Menschen gibt es sonst keine mehr. Und wenn, dann will man sie nicht treffen. Vera hätte Feldwebel am Liebsten auch nie getroffen. Doch was ist schlimmer: Er , oder die Affen? Ja, Affen überall. "Feldwebel", das ist atemloses Lesen. Eine Dystopie, mit deren Protagonisten man nicht tauschen möchte. Niemals. Wenn es ihn gäbe, bekäme dieses Buch den sechsten Stern!

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  • Last man standing.

    Feldwebel 1

    ewigewelten

    17. December 2013 um 10:02

    Der dritte Weltkrieg ist vorbei, in Dresden legt sich der Rauch und hinterlässt nichts als Trümmer. Doch Feldwebel verteidigt noch immer sein Land, seine Regimetreue ist alles, was ihm geblieben ist. An seinen Namen kann er sich nicht mehr erinnern, sein Leben ist der Krieg geworden. Auf der Suche nach Wasser, Vorräten – und Menschen – kämpft er sich durch die Ruine seiner Stadt, begleitet nur von den Stimmen der gefallenen Kameraden in seinem Kopf. Aber er findet weder Feinde noch Verbündete; irgendwann kommt ihm die verrückte Idee, dass es außer ihm vielleicht gar keine Überlebenden gibt. Als er schließlich auf Menschen trifft, lauert überall die Gefahr: Unheimliche Geräusche in der Nacht, mysteriöse Verfolger und tiefe menschliche Abgründe prägen die raue Atmosphäre, die den Roman so authentisch macht. Krimi-Autor Goldammer konstruiert seinen Thriller vor dem Endzeit-Szenario seiner Heimatstadt, mit einem sinnlosen Krieg, den niemand überlebt; nur ein Soldat, der nichts kennt außer dem Kampf, und die Ergebnisse menschlicher Experimente. Tragisch-komische Situationen und immer wieder neue Probleme ziehen den Leser durch die Handlung mit einer großartigen Entwicklung des Hauptcharakters, der erst begreift, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, als er auf die Geheimnisse seiner eigenen Vergangenheit stößt. Eine gewisse Spannung nimmt das Cover schon vorweg und die Leser müssen sich nun gedulden, bis im Frühjahr der zweite Teil erscheint. So lange begleiten sie Feldwebel durch eine dunkle Zukunft, in der er sich selbst seine Befehle erteilt und verhindern muss, dass die Welt, für die er gekämpft hat, jetzt zum »Planet der Affen« wird.

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