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Frank_Goldammer

vor 1 Monat

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Der etwas andere Goldammer! Die Familie trifft an der Ostsee zusammen und einer gibt den Löffel ab, eine große sommerliche Familiesatire. Wer möchte den steinalten Joseph kennenlernen, oder seine drei Söhne, Harald den Kleingangster, Erwin den Politiker, samt ihren Familien, oder Uwe der in seinem Leben noch nie arbeiten war, seinen ganzen Ehrgeiz und seine Ausdauer auf den Ämtern braucht um keinen Ehrgeiz und keine Ausdauer haben zu müssen, oder den kleinen Rocco, der mit seinen vier Jahren immer wieder Unheil stiftet und doch nur falsch verstanden ist. Wer möchte dabei sein? Der dtv gibt 30 Bücher aus. Ich werde die Leserunde begleiten, vielleicht nicht täglich, aber regelmäßig!

Autor: Frank Goldammer
Buch: Großes Sommertheater

Michael_Blum

vor 1 Monat

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Wahrscheinlich an der Ostsee - weil er da immer hinfährt; was aber natürlich nicht heißt, dass Frank nicht an anderen Orten dieser Welt noch viel lieber Urlaub machen würde!
Über ein Leseexemplar würde ich mich sehr freuen!!

seschat

vor 1 Monat

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Ostsee? Eine kriminelle Familiensatire, das ist genau das Richtige für mich. Schon die unterschiedlichen Söhne haben als Charaktere enormes (Lach-)Potenzial. Kurzum, ich würde mich freuen, Teil der Leserunde sein zu dürfen.

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Maddinliest

vor 3 Tagen

Joseph und seine Eltern, eure Gedanken?
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Durch den unglücklichen Umstand, dass sein Vater sich direkt nach der Geburt vorgenommen hat, niemals wieder sein Kind mit seinen dreckigen Händen zu beschmutzen, ist das Vater-Kind-Verhältnis massiv gestört. Es bleibt bei einer kalten Beziehung und Joseph versucht mit kriminellen Machenschaften seinem Vater zu imponieren und so Gefühle einzufordern. Ein verzweifelter Versuch...

EmiliAna

vor 5 Stunden

Die Ankunft
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Zuerstmal: da ich keine Leseabschnitte hier sehe, gehe ich davon aus, dass das ganze Buch gelesen werden soll, um sich dann zu den Unterthemen zu äußern. Das habe ich dann auch gemacht, kenne also den Roman und bin somit voreingenommen!
Jetzt versuche ich mich zu erinnern, welche Gefühle und Eindrücke ich während des Lesens hatte - sehr gemischte und sich gegen Ende revidierende übrigens!

Die Ankunft! Mein Gott, dachte ich, was für unsympathische und von sich eingenommene Typen. In jedes Klischee passen die! Mit keinem möchte ich auch nur bekannt sein. Ein Eindruck, der sich während der Lektüre nicht geändert hat, wie sich Menschen halt auch nicht ändern, egal, wie lang ein Roman ist.
Auch wenn sie später etwas menschlichere Züge bekommen haben, bleibe ich dabei: wer so eine Familie hat, ist gestraft!
Jeder einzelne hat einen an der Klatsche, jeder der Erwachsenen ist geldgierig, von Moral kann keine Rede sein. Ein Fremdwort für die gesamte Mischpoke...
Bis zum Ende blieb die Frage offen, aus welchem Grunde der Patriarch die alle beisammen haben wollte. Und wenn ich das dann schließlich auch erfuhr, kann ich es nicht recht verstehen. Denn ich sehe nicht, dass er sein Ziel erreicht hätte, obwohl er das anders sieht.

EmiliAna

vor 5 Stunden

Was denkt ihr über Erwin und Harald?
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Übelkrähen, ganz üble Übelkrähen sind die beiden. Klar sind sie satirisch überzeichnet, doch viele Personen ihrer Berufsgattungen sind so! Da scheint es nie jemanden gegeben zu haben, der ihnen mal tüchtig die Meinung gegeigt hätte. Und wenn man widerwärtigen Typen kein Paroli bietet, dann werden sie noch übler.
Für beide gilt: Macht korrumpiert, lässt das Unsympathische in ohnehin nicht netten Menschen sich zu voller Blüte entfalten.
Brüder? Du lieber Gott! Gegner, Konkurrenten sind sie, aber Blutsbande sehe ich keine, bis zum Schluss nicht, denn wie gesagt, sind sie auch am Ende der Geschichte dieselben wie zu Anfang, außer dass Erwin ganz plötzlich so was wie Gefühle für den Enkel, der ein Fall für sich ist, entdeckt.

EmiliAna

vor 5 Stunden

Eure Meinung zu Rocco?
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Bei dem Kind mit dem bekloppten Namen lasse ich tatsächlich Milde walten!
Der Junge tut mir nur leid, denn so, wie er ist, ist er geworden, weil er in den Händen einer überforderten Mutter ist, deren Überforderung allerdings nicht einsichtig ist, da sie nur ihn hat und offensichtlich nicht berufstätig ist. Und diese Mutter hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man in der Erziehung falsch machen kann.
Eklige Kinder sind das nur selten von Natur aus. Drum ist eine vernünftige Erziehung so entscheidend wichtig, damit entweder die Ekelgene in richtige Bahnen geleitet werden oder sie von Anfang an lernen, was geht und was nicht geht.
Man sieht die Geschichte ja manchmal von seiner Warte aus, soweit er schon eine Warte hat. Aber instinktiv benimmt er sich so, wie er meint, dass es seiner Mutter gefällt. Seine Streiche vollführt er, um Aufmerksamkeit zu bekommen - aber das scheint keinem der egozentrischen Erwachsenen auch nur im mindesten klar zu sein. Er schreit geradezu danach, dass man ihm Grenzen setzt, die ihm eine Richtung geben. Unbewusst, aber er spürt, dass da etwas ganz und gar falsch läuft.
Schade um eventuell vorhandenes Potential, schade um die guten Anlagen, die er bestimmt auch hat, denn Rocco wird sich weiterentwickeln, auf genau diesem Weg - und am Ende ein richtiges Ekelpaket werden, dessen Benehmen man irgendwann nicht mehr auf eine verquere Erziehung zurückführen wird!

EmiliAna

vor 5 Stunden

Petra und Uwe, ein seltsames Paar, oder?
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Uwe ist ein absolut widerwärtiger Kerl! Er gehört zu der Sorte Tagediebe und Sozialschmarotzer, die ich auf den Tod nicht leiden kann! Dass er dabei ein ganz armes Würstchen ist, ringt mir keinerlei Sympathien ab.
Jeder Mensch hat ab einem gewissen Alter die Zügel selber in der Hand, kann seinem Leben eine Richtung geben - oder es lassen. Uwe hat sich für letzteres entschieden! Nun denn!
Petra war mir bis zur Enthüllung ihrer wahren Identität eigentlich nicht unsympathisch. Allerdings fragte ich mich, was sie mit diesem laschen Kerl mit rechtem Gedankengut will. Das wurde dann ja klar - eine der drei großen Überraschungen in dem Roman, der von Anfang bis Ende eine Satire ist...

EmiliAna

vor 3 Stunden

Joseph und seine Eltern, eure Gedanken?
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Wenn man liest, unter welchen Bedingungen Joseph herangewachsen ist, mit einem Vater, von dem er sich zurückgestoßen fühlte, obwohl dieser ihn nur schützen wollte, indem er ihn nicht berührte, dann verwundert es nicht, dass er der wurde, als den wir ihn in all den rückblendenden Erzählungen kennenlernen. Und es verwundert auch nicht, dass er außer Stande war, seinen eigenen Kindern das zu geben, was ihm aus lauter falsch verstandener Rücksicht verwehrt wurde: Liebe und Geborgenheit!
Wie auch soll jemand, der das gar nicht kennt, es seinen Kindern weitergeben?
Das ist eigentlich sehr traurig. Und dann war da noch diese vom Reinlichkeitswahn besessene Mutter, die alles nur noch schlimmer machte...
Wie in Ekelpaket-Roccos Fall sind Harald, Erwin und auch Uwe die ungeratenen Ergebnisse einer missglückten Erziehung.
Die Wandlung des Vaters erstaunt mich nicht. Viele schwache Charaktere waren anfällig für das braune Gedankengut. Erstmals waren sie wer, wenn sie andere denunzierten und sich überhaupt genauso verhielten, wie es den Nazis gefiel.
Eine der vielen Perversitäten der Nazis war schließlich, dass sie genau wussten, was sie da taten, dass sie dem Volk nach dem Maul redeten, dass sie die Stimmung im Volk genau kannten und darauf spielten wie auf einer Geige. Und Typen wie der Vater waren genau ihr Beuteschema. Auf solche Schwächlinge konnten sie sich verlassen!
Man gebe einem kleinen, ewig gedrückten Mann nur Macht - und man sieht an der Person Alfons, was dabei herauskommt....

EmiliAna

vor 3 Stunden

Jussi und der Rest der Bagage, was meint ihr?
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Wie schon ganz am Anfang gesagt: ich möchte mit keinem der ganzen Bagage ( passender Ausdruck! ) auch nur bekannt sein!
Am normalsten sind die beiden Pubertierenden: Tom und Vanessa - obwohl da dieses seltsame Missverständnis gegen Ende ist, das aber wohl, wenn ich das recht verstanden habe, irgendwie aus dem Weg geräumt wurde. Indem man einfach nicht mehr darüber geredet hat. Auch eine Methode - und bei weitem nicht die schlechteste.
Aus den beiden könnte etwas werden, wenn sie sich rechtzeitig von der Familie absetzen und ihren eigenen Weg finden.
Jussi, der Finne, hat ja eine größere Rolle. Er fühlt sich als Außenseiter in dieser komischen Familie, als Außenseiter auch in dem Land, das er nicht versteht, obwohl er dessen Sprache spricht. Den Finnen kennen wir nur als ewig grollend und Mordpläne schmiedend. WIE ist gerade er in diese so selbstgerechte Familie hineingeraten? Von tiefer Liebe zur Übermutter Ida ist jedenfalls während des Besuchs bei dem vermeintlich halbtoten Joseph nichts zu spüren...
Und wieso macht er da mit, wenn es ihm so zuwider ist?
Ansonsten? Ausnahmslos jeder, außer den Kindern, hat eine kleine oder größere Leiche im Keller. Das könnte durchaus sympathisch sein - doch nicht in der Geschichte hier.
Satire ist fein. Überzeichnung unguter Eigenschaften auch. Alles auf Neid und Gier zurückzuführen, ist sehr realistisch.
Aber warum müssen nur alle Charaktere so fies-unsympathisch sein? Die sind mir so zuwider, dass ich mich nicht mal richtig amüsieren kann, obwohl ich die genaue Beobachtung und die pointierten Schlussfolgerungen des Autors zu schätzen weiß. Doch habe ich mich oft fremdgeschämt, sozusagen, als sich einer nach dem anderen so gekonnt daneben benommen hat. Wenn das denn vom Autor beabsichtigt war, hat er sicherlich sein Ziel erreicht....

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