Frank Goldammer Schrammstein

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Inhaltsangabe zu „Schrammstein“ von Frank Goldammer

Hauptkommissar Falk Tauner erhält Besuch von seinem älteren Bruder Ralf. Er war Tauners großes Vorbild, bis zu jenem Tag im Jahre 1988, als Ralf in den Westen rübermachte und damit sogar Falks Polizeilaufbahn gefährdete. Als sein Bruder plötzlich verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, versucht Tauner den Fall auf eigene Faust aufzuklären und kann nicht glauben, in welche Machenschaften sein Bruder verwickelt war …

Spannender Krimi mit den Themen Menschenhandel und Prostitution, aber etwas verwirrend.

— Caillean79
Caillean79

Mord oder Unfall in der Sächsischen Schweiz?

— karatekadd
karatekadd

Anspruchsvoller Krimi mit tollem Spannungsbogen, überzeugendem Protagonisten, super Ende, aber leider einigen kleinen Fehlerchen.

— Schassi
Schassi

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  • Alles andere als idyllisch

    Schrammstein
    Caillean79

    Caillean79

    22. August 2016 um 20:16

    Was auf dem Cover als idyllische Naturaufnahme daherkommt, hat mit der Stimmung des Buches nicht viel gemein. „Schrammstein“ ist ein eher düsterer Krimi, der den Leser in die verworrenen Machenschaften zwischen Prostitution, Rockerbanden und Menschenhandel entführt. Angesiedelt in der beeindruckenden Landschaft der Sächsischen Schweiz und der sächsischen Landeshauptstadt Dresden führt uns Lokalmatador Frank Goldammer hinein in einen Strudel von zwielichtigen Geschäften und Gewalt. Der Kommissar seiner Dresden-Reihe, Falk Tauner, ist in diesem Fall persönlich betroffen: sein Bruder wird in den tiefen Wäldern der Sächsischen Schweiz tot aufgefunden. Was alle zunächst als Unfall wahrnehmen, kann Tauner nicht akzeptieren. Trotz Befangenheit beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Ich habe diesen Krimi, der schon Band 3 der Reihe um Tauner ist, gelesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Das stellte kein Problem dar, die Protagonisten werden trotzdem auch für Neulinge noch einmal gut charakterisiert und es ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ohne „Vorwissen“ nichts verstehe. Allerdings war mir der Fall an sich zu verworren. Irgendwann habe ich in diesem Katz-und-Maus-Spiel zwischen mehreren Seiten nicht mehr durchgesehen. Wer kennt wen woher und wer ist von wem wie erpressbar? Ich gebe zu, da gab es ein paar Seiten, die habe ich dann nur noch überflogen, weil mir der Faden endgültig verlorengegangen war. Entweder war ich nicht aufmerksam genug oder Goldammer verlangt seinen Lesern wirklich viel ab in dem Geflecht von Beziehungen, die teilweise bis weit vor die Wende in die DDR zurückreichten. Deshalb war es für mich zwar ein Heimspiel, da ich selbst aus der Region komme, aber kein ganz ungetrübtes Lesevergnügen.

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  • Mord oder Unfall? Die Mordkommission ermittelt...

    Schrammstein
    karatekadd

    karatekadd

    Es ist bereits der dritte Fall gewesen für Falk Tauner, den Hauptkommissar von der Dresdner Mordkommission. Man sollte doch mal auf  das Erscheinungsjahr sehen und die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen. Aber letztlich nicht so schlimm, hier ist er also bereits geschieden. Der Handlung schadet dies nicht. Falks Bruder Ralf kommt zu Besuch. Stinkreich, teure Klamotten, tolles Auto. Er kommt aus Mannheim. Dahin hat es ihn bereits 1988 getrieben. Das hieß damals Republikflucht. Dem Falk brachte das zwei Tage Staatssicherheitsgewahrsam ein, denn es kam dieser Firma wohl spanisch vor, dass der "Zurückgebliebene" nichts wusste. Die Polizeikarriere konnte er erst nach dem Mauerfall, der Wende, antreten. Aber seinem Bruder hat er das nicht verziehen. Und dies läßt er raus. Statt seiner Freundin, der Gerichtsmedizinerin, nimmt er seine Schreibkraft Pia mit zu einem mondänen Essen. Heidrun ist auch dabei, Ralfs Frau. Man verabredet (widerwillig) eine Wanderung. Ralf will unbedingt zu den Schrammsteinen. Nur dass er diesen Ausflug nicht überlebt, denn nach einem Streit rennt er alleine los. Zwei Tage später wird er gefunden und der Roman nimmt gewaltig an Fahrt auf, denn unter seinen Fingernägeln findet Annemarie Hautpartikel von Leichen. Und Tauner darf nicht ermitteln... Aber Tauner wäre ja nicht Tauner... * * * Menschenhandel, Prostitution, Mord. Ein abgeschnittener Finger. Eine zwielichtige BKA Ermittlerin, Tauner auf Alleintour, dass Till Schweiger einen Film draus machen könnte (Sorry, Frank), allerdings spielen Pia und Hans Uhlmann immer auch auf seiner Seite. Dem Tode entrinnt er mehrmals und zeitweise verlor ich den Faden. Den aber hatte ich als Ariadnefaden aber irgendwo angeknüppert und so fand ich ihn immer wieder. Selten, dass ich in den letzten Monaten, wenn das reicht, ein Buch so "gefressen" habe. Ein Feldwebel hatte mich inspiriert, unmittelbar nach Abschluss des ersten Teiles dies Taschenbuch aus dem Regal zu ziehen. Es stand neben Revierkampf, und so wie es aussieht, arbeitet der schreibende Maler und Lackierer Frank Goldammer an seiner Autorenseite bei Litterare-Artesque. Momentan lese ich nämlich gerade noch eines aus seiner Feder.  Was beweist das? Ich hab an dem wohl einen Narren gefressen. Auf der Schriftgut, letztes Jahr im November. Es ist schon verblüffend, ich lese sogar Utopisches, Dystopisches und seltsam Mystisches aus seiner Hand. PS: Wenn man ganz kurz vor einem sich schon ankündigendem Herzkollaps steht, kann einen vielleicht eine Gerichtsmedizinerin retten. Das ist sonst gar nicht deren Art. Hier aber heißt die Rettung Sex. Aufpassen bei der Berufswahl der Lebensgefährtinnen! Originalrezension auf Litterae-Artesque KaratekaDD

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    Sabine17

    Sabine17

    15. February 2016 um 21:39