Frank Goldammer Tausend Teufel

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Inhaltsangabe zu „Tausend Teufel“ von Frank Goldammer

Der zweite Fall für Max Heller

Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...

Unglaublich bewegend, man fühlt sich in diese Zeit versetzt

— SillyT

Bedrückend gut bis dramatisch fesselnd! Sehr lesenswert!

— benfi

: Das Buch hat mich total begeistert und ich lege es zu den Büchern, die nach dem Lesen noch präsent sind, was ein Zeichen von Begeisterung.

— friederickesblog

Brillant recherchiert, fesselnd und bedrückend - ein historischer Kriminalroman auf allerhöchstem Niveau

— Schassi

Wieder ein absolut exellentes Werk aus der Feder von Frank Goldammer, das noch lange nachhalten wird.

— dartmaus

Gelungene Fortsetzung, sehr gut recherchiert, einmaliger Schreibstil, emotional!Dresden 1947 hat mich tief bewegt! F. Goldammer schreibt klasse

— Mamaofhannah07

Ich mag den aufrechten Polizisten Max Heller, der inzwischen als "Genosse Oberkommissar" im Nachkriegs-Dresden ermittelt.

— Barbara62

Für historisch interessierte Leser, die Geschichte gerne anschaulich verpackt bekommen, auf jeden Fall empfehlenswert.

— amena25

Etwas langatmig aber sehr lesenswert.

— twentytwo

Hat mir richtig gut gefallen!

— Kathleen1974

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 12.12.2017 - 23:45 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (00)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Sambra92  ✔0  ★0 (0)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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    • 601
  • Packend und ergreifend

    Tausend Teufel

    SillyT

    06. December 2017 um 16:05

    Ein von Russen besetztes Dresden im Jahr 1947 - in einer klirrend kalten Winternacht wird Max Heller, Kommissar bei der gerade gegründeten Volkspolizei, wird zu einem Tatort gerufen. Doch bei seiner Ankunft muss Heller feststellen, dass der Tote bereits abgeholt wurde. Ein Rucksack am Tatort weckt allerdings seine Aufmerksamkeit und beim Hineinsehen, entdeckt er etwas grässliches: den Kopf eines Mannes. Schnell wird hier mehr als deutlich, dass Heller und sein Kollege Oldenbusch nicht so gerne gesehen werden, bei den Ermittlungen. Aber genau dies ist es, was ihn nicht mehr loslässt.Meine Meinung:Mit Tausend Teufel erschien bereits der zweite Fall rund um den ermittelnden Beamten der Volkspolizei Heller aus der Feder von Frank Goldammer. Auch mit diesem Fall brachte der Autor eine ganz bestimmte Atmsophäre und man hatte hier einfach auch den Eindruck, sich tatsächlich in einem besetzten Dresden der Nachkriegszeit zu befinden. Goldammer verschafft hier neben dem äußerst spannenden Fall noch etwas besonderes, denn man spürt das hier historisch sehr gut recherchiert wurde. Er verschönigt rein gar nichts und je mehr man liest, desto mehr fühlt man mit den Menschen mit und spürt, wie es damals war. Er beschreibt die Gefühlslage der Menschen, in beinahe jeder Familie hat man Tote zu betrauen und eins kristallisiert er hier ganz besonders heraus: das Leid und Elend vieler Kinder. Das alles hatte neben dem Fall eine durchaus beklemmende, bedrückende Wirkung und war hier perfekt mit eingearbeitet.Mit einem sehr fesselnden Schreibstil, der sich flüssig und angenehm lesen lässt und wirklich geradlinig bleibt, versinkt man in diese, zum Glück, längst vergangene Zeit.Der Fall ist spannend und nimmt immer wieder Wendungen, die sich nicht vorausahnen lassen. Interessant zu verfolgen ist es, wie Heller, trotz des ständigen Mauerns der Russen, sich nicht von seinem Weg abbringen lässt und hartnäckig am Ball bleibt. Erschreckend war es, wenn man so las, wieviele Menschen wirklich noch nationalsozialistisches Denken verinnerlicht hattn, doch auch das macht den Krimi absolut glaubwürdig und authentisch.Ein personeller Erzähler in der dritten Person lässt und in der Perspektive von Max Heller das Geschehen miterleben. So verfolgen wir das Geschehen wie einen Film, wird aber trotzdem mitten in das Geschehen gezogen.Der Protagonist Heller ist ein sehr aussergewöhnlicher Protagonist, der mich mit seiner Art absolut beeindrucken konnte. Er war, auch wenn er schon während des Krieges bei der Polzei war, weder damals in der NSDAP noch lässt er sich heute dazu bringen Parteimitglied der SED zu werden. Er ist absolut geradlinig und buckelt nicht, dabei bleibt er sympathisch und glaubwürdig. Aber auch die Beziehung, die er zu seiner Familie hat, hat mir gut gefallen. Gemeinsam mit seiner Frau Karin warten sie auf ihre Söhne, die wie durch ein Wunder beide den Krieg überlebt haben. Doch einer bleibt erst einmal der Heimat fern, der andere hat sich völlig verändert. Diese Interaktionen zwischen den Familienmitgliedern machen das Geschehen noch einmal mehr glaubwürdig.Neben Heller gibt es noch einige Personen, die hier mit auf das Geschehen wirken. Jeder bekommt einen gut durchdachten Charakter und dadurch auch Wiedererkennungswert. Betroffen hat mich die Beschreibungen der Kinder nach dem Krieg gemacht. Doch da müsst ihr wirklich selbst lesen, damit ihr genauer wisst, was ich meine.Mein Fazit:Glaubwürdig, atmosphärisch und gut recherchiert ist dieser historische Krimi wirklich ganz großes Kino. Krimiliebhaber werden hier absolut auf ihre Kosten kommen, vor allem, wenn man auch an der Geschichte im eigenen Land Interesse hat. Mich konnte Frank Goldammer von Beginn an fesseln und brachte mich immer mal wieder beim Lesen dazu, innezuhalten und das gerade Gelsene zu durchdenken. Vielleicht keine seichte Lektüre für mal eben zwischendurch, aber mit viel Tiefe und einem Protagonsiten, der mich völlig von sich überzeugen konnte. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Krimis des Autors.

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  • Leserunde zu "Tausend Teufel" von Frank Goldammer

    Tausend Teufel

    Frank_Goldammer

    Liebe Leserinnen und Leser,nachdem sich mein erster dtv Titel "Der Angstmann" im letzten Jahr einer solch guten Resonanz erfreuen konnte, möchte ich Euch dieses Jahr den zweiten Band aus dieser Reihe, "Tausend Teufel" vorstellen. Es spielt etwa anderthalb Jahre nach dem ersten Band, in Dresden im bitterkalten Winter 1947. Wir verlosen 15 Bücher. Wer sich an der Verlosung beteiligen möchte, sollte sich in einem kurzen Text vorstellen und mir als kleine (und recht leichte) Aufgabe Vor- und Nachnamen meines Hauptprotagonisten, dem ehemaligen Kriminalinspektor und jetzigen Oberkommissar der Volkspolizei nennen (kleiner Tipp, es ist nicht Moritz Dunkler!) ;).  Autor: Frank Goldammer

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    • 370
  • Wer ist frei von Schuld

    Tausend Teufel

    NiliBine70

    27. November 2017 um 09:19

    Inhalt: Dresden, 1947. Es ist bitterkalt, die Stadt kämpft mit ihren Trümmern, die der Krieg ihr gelassen hat, die zerstörten Gebäude und den seelischen Trümmern. Die russischen Besatzer machen es den Menschen nicht gerade einfach. Und dann werden Heller und Oldenbusch werden gerufen, weil ein russischer Soldat offenbar ermordet wurde. Ganz in der Nähe findet sich dann auch noch ein ominöser Rucksack, in dem sich ein abgetrennter Kopf befindet. Hellers Ermittlernase schlägt Alarm, doch wird alles -wieder einmal- behindert durch die politischen Verstrickungen. Doch Heller wäre nicht er selbst, wenn er sich so leicht mundtot machen ließe. Doch kämpft er dieses Mal mit ganz anderen Kalibern von Manipulatoren. Jeder will ihn für seine Seite gewinnen, ihn bestechen. Aber so leicht ist ein Max Heller nicht umzustimmen. Oder…. Die Ermittlungen führen ihm das Elend und seine Auswirkungen erneut mehr als deutlich vor Augen und ebenso drastisch auch, dass selbst in solchen Zeiten das Böse nicht schläft oder Rücksicht nimmt. Denn es gibt mehr als eine Leiche… Meine Meinung: Wer ist frei von Schuld Ein zweiter Fall für Max Heller, wie sehr habe ich drauf hingefiebert! Es war schon ein tolles Gefühl, das Buch mit der gleichen Haptik wie den Angstmann in Händen zu halten. Allein dieses Gefühl verursachte eine ungeheure Vorfreude! Was würde den Leser erwarten, was muss Max Heller diesmal sehen, hören, erleben… Aufregung! Und dann ging es los. Eine Leiche, ein abgetrennter Kopf in einem Rucksack! Bämm! Das war ein Einstieg, der einem gleich mal etwas die Luft nimmt und Herzklopfen beschert. Ich hatte zumindest damit nicht so in der Ausprägung gerechnet. Und am liebsten hätte ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es nämlich genauso mitreißend und herzklopfenverursachend weiter geht! Keine Chance, ich verrate jetzt natürlich nicht, was alles passiert, aber es geht schon sehr rasant zu. Und brutal. Irgendwann fing ich an zu grübeln. Klar, Nachkriegszeit heißt ja nicht, dass alle sich jetzt lieb haben! Ich musste umdenken. Die Menschen hatten viel verloren, nicht nur Angehörige, nein, auch oftmals wirklich buchstäblich alles, Haus und ihr ganzes Hab und Gut. Da ist es doch nur verständlich, dass sich irgendwo Leute wieder was beschaffen wollen. Und kriminelle Energie gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, versteht man auch ganz schnell das Dilemma von Max Heller selbst. Er hat seine Prinzipien, was ich total klasse finde, was auch ihn so ausmacht, ihn so sympathisch macht. Aber er hat auch einen Auftrag, einen Job zu erledigen, Verantwortung, für seine Frau, für seinen Kollegen, für die Menschen. Schwierig, da nicht schwach zu werden! Erneut gelingt es Frank Goldammer auch mich zu überzeugen, wo ich eigentlich Krimis und Thriller lieber lese, die in der Gegenwart spielen. Aber wie er es schafft, einen mit einem Fingerschnipp mit in die Zeit zu nehmen und dort auch zu halten, das ist schon echt große Kunst. Nicht eine Sekunde spürt man den oftmals doch bei Storys, die in dem Zweite-Weltkrieg-Setting spielen, verwendeten erhobenen Zeigefinger. Das ist das große Geheimnis. Und doch kann man sehr gut die Brisanz spüren, die Nöte, die Ängste der Menschen zu der Zeit. Gleichzeitig ist da wieder der Krimnalfall, der dieses Mal doch recht heftig anmutet, geschickt verwoben mit der Geschichte der Zeit. Einfach nur toll zu lesen! Die Superlative gehen einem irgendwann aus und wahrscheinlich denken viele auch, ja klar, erzähl Du mal… Wenn Ihr mir nicht glaubt, lest die „Tausend Teufel“ und danach sprechen wir uns wieder Wenn ich könnte, würde ich für diesen Max-Heller-Krimi glatt 6 Sterne mindestens vergeben, weil er so mitreißend, hart, aber eben doch mit viel Empathie für die Menschen geschrieben ist. Klar ist auch, dass ich mich jetzt schon auf den nächsten Goldammer freu  Fazit: Ein klug aufgebauter Kriminalfall im Dresden des Nachkriegswinters 1947, der nichts verschleiert, nichts zurückhält und unsagbar spannend bis zum Schlus bleibt. Sehr empfehlenswert! Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

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  • Zweiter Fall um den Oberkommissar Max Heller in der Nachkriegszeit

    Tausend Teufel

    benfi

    26. November 2017 um 17:05

    KURZBESCHREIBUNG: Etwas über einem Jahr nach Kriegsende ist Max Heller immer noch im Polizeidienst tätig, jedoch hat der Oberkommissar nun mit den sowjetischen Herrschern anstelle zuvor den Nazis zu kämpfen. Und als die beiden russischen Offiziere Major Wadim Berinow und Oberst Vassili Cherin tot aufgefunden werden, gerät er ziemlich in die Mahlsteine von Kommandant Medvedev, dem Leiter der sowjetischen Militäradministration und Oberst Ovtscharov, dem Leiter des Ministerium für innere Angelegenheiten. Er findet bei dem zweiten Toten jedoch einen Rucksack, in dem sich ein abgetrennter Kopf verborgen hält. Heller fokussiert sich auf diesen Fund, als das Lokal von Josef Gutmann, in dem die Sowjets ein und aus gingen, mit Handgranaten und Maschinenpistolen attackiert wird. Hängen die Anschläge mit den Morden zusammen? Was für ein Zwist gibt es unter den russischen Offizieren? Der Oberkommissar hat so seine Probleme, in der mittellosen und hungernden Bevölkerung Unterstützung zu finden. Besonders die Alt-Nazis wie Frau Schlüter, die ehemalige Frau eines Druckereibetrieb-Besitzers machen es Heller nicht leicht. Da trifft er auf Fanny, einem einfältigen Mädchen, die verwahrlost und ziemlich naiv daherkommt, allerdings von Heller schon bei dem Fund des Rucksacks gesehen wurde. Gehört sie auch in dieses verwirrende Puzzle, in dem Prostitution ebenfalls eine Rolle spielt? Trotz aller Warnungen wagt sich Max tiefer in den Sumpf der Wahrheit, welcher ganz schnell tödlich sein kann!KOMMENTAR:Der zweite Band mit Max Heller als Ermittler spielt ebenfalls in Dresden, jedoch ist der Krieg nun vorbei und die Russen haben das Kommando übernommen. Schon nach wenigen Zeilen fühlte man sich in 'Tausend Teufel' gut aufgehoben, wenn man das erste Buch 'Der Angstmann' gelesen hatte; aber auch Neueinsteiger sollten ohne Probleme zurecht kommen! Der Autor Frank Goldammer beschreibt einen wirklich bitterkalten Winter aus dem Jahre 1947, was den Leser unwillkürlich unter die Decke kriechen lässt und bedingt durch die beschriebene Armut sowie den Notstand eigentlich beglückt zum Tee, Kaffee oder den Knabbereien greifen lassen sollte. Goldammer ist wirklich begnadet darin, die Stimmung innerhalb seiner Geschichte herüber zu bringen. Und es gelingt ihm zu Mitte des Romans sogar, diese noch zu steigern. Der eigentliche Kriminalfall neigt manchmal ein wenig beiseite zu rücken, aber auch diesen Twist beherrscht Herr Goldammer ziemlich gut. Mehr und mehr entpuppen sich die Morde, die Anschläge als ein Intrigenspiel, in dem es wahrhaftig mehr Verlierer als Gewinner gibt. Spannend und mit dosierter Action versehen schafft der Autor ein fesselndes Finale, dass den Leser erst mit dem Wort ENDE wieder einatmen lässt. In Sachen historischer Kriminalromane kann sich der Autor wirklich mit allen bekannten Größen messen, wobei ich sogar hier und da ganz leichte Züge eines Sir Arthur Conan Doyle oder einer Agatha Christie feststellen konnte. Ein nahezu gleichwertiger Krimi wie das erste Werk um die wunderbare Charaktere des Oberkommissars! Die Freude auf den nächsten Roman kann übrigens aufrecht erhalten werden; schon im kommenden Sommer gibt es den dritten Fall in der Nachkriegszeit von Dresden. Ich freue mich wirklich drauf...8,4 Sterne

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  • Ein wunderbares Buch

    Tausend Teufel

    friederickesblog

    22. November 2017 um 16:23

    Klappentext:   Der zweite Fall für Max Heller Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...   Der Autor:   Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.   Cover:   Das Cover mit seinen grauen Farbtönen spiegelt die triste und schwierige Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und harmoniert wunderbar mit dem Cover des ersten Buches. Beide erzeugen einen hohen Wiedererkennungswert und erwecken zusammen mit dem Klappentext den Wunsch das Buch unbedingt lesen zu wollen.   Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Die Geschichte spielt in Dresden im zweiten Jahr nach Kriegsende. Es ist bitterkalt, die Stadt ist ein Trümmerhaufen und es herrscht große Wohnungsnot. Die Bevölkerung leidet. Heller wird zu seinem zweiten Fall gerufen und er ermittelt den Tod eines Rotarmisten, der aber vom Militär weggeschafft wird. Übrig bleiben eine Blutlache und ein Rucksack mit dem abgetrennten Kopf eines Mannes   Meine Meinung:   Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig. Die Figuren sind wunderbar erarbeitet, harmonieren mit ihren zugewiesenen Charakteren und verteilen entsprechend Sympathie oder auch Abneigung. Sie lassen die Leser sehr nahe an sich heran. Die Schauplätze sind präzise beschrieben und übermitteln die Orte bildlich genau, sodass ich überall dabei sein konnte. Die Perspektivwechsel und kriminalistischen Elemente erhalten von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung. Gut recherchierte Zeitgeschichte fügt sich in die Geschehnisse harmonisch ein und lässt Gänsehaut wachsen, ob der schwierigen Lebensbedingungen und Kämpfe um ein neues Leben in dieser Zeit. Heller, der Ermittler arbeitet ja an seinem zweiten Fall und ich gestehe, ich kannte das erste Buch nicht. Ich stelle mir vor, dass es für mich schöner gewesen wäre, das erste Buch zuvor gelesen zu haben. Es schmälert aber nicht das Lesevergnügen. Es ist eher so, dass man mehr über den Heller erfahren möchte. Schade fand ich, dass sich bei der Buchgestaltung Fehler eingeschlichen haben und zwischendurch immer mal wieder einige Seiten fehlen.   Der Respekt vor unseren Eltern und Großeltern, die in den ersten Jahren nach dem Krieg mit all ihren Entbehrungen den Grundstein für unser Leben gelegt haben, steigt mit diesen eindringlichen Erzählungen.   Fazit: Das Buch hat mich total begeistert und ich lege es zu den Büchern, die nach dem Lesen noch präsent sind, was ein Zeichen von Begeisterung ist. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung.   Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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  • Bedrückend, berührend, fesselnd

    Tausend Teufel

    Schassi

    18. November 2017 um 12:51

    Frank Goldammer ist unter Krimifans längst kein Geheimtipp mehr. Schon im letzten Jahr konnte er tausende Leser, darunter auch mich, mit seinem Bestseller „Der Angstmann“ begeistern. Meine Rezension zum Buch findet ihr hier.In seinem zweiten Fall ermittelt Heller im Falle eines getöteten Sowjetsoldaten. Es ist tiefster Winter, die Dresdner Bevölkerung leidet unter der Kälte, Hungersnot und Krankheit. Wieder werden Max bei seiner Arbeit Steine in den Weg gelegt, wieder muss er sich gegen seine Vorgesetzten behaupten. Es bleibt nicht bei einer Leiche und so muss Heller bald ein Geflecht aus Verwicklungen aufdecken, das es in sich hat.Frank Goldammer schafft es spielend leicht, den Leser in die Zeit des zerstörten Nachkriegs-Dresden zu entführen. Jedes Detail – vom Wetter über die Sprache und andere Kleinigkeiten – wurde brillant recherchiert. Man fühlt sich beim Lesen absolut gefangen, wie in einem Film, der vor dem inneren Auge abläuft. Neben den Morden, die es aufzulösen gilt, lernen wir auch Max näher kennen – seine Ängste und Zweifel genauso, wie seinen starken Charakter und unerschütterlichen Willen.»Sie sehen wohl immer nur das Gute im Menschen. Sie glauben, immer noch etwas verbessern zu können. Da, schauen Sie hinaus aus dem Fenster! Sie, Heller, sehen da raus auf die Straße und sehen tausend Menschen. Tausend Menschen, von denen Sie glauben, dass sie harmlos sind, unschuldig, unwissend. Ich aber bin nicht so blind wie Sie, ich sehe nicht tausend Menschen. Wissen Sie, was ich sehe? Ich sehe tausend Teufel! Und Sie, Heller, Sie sind einer von denen!« Inmitten des Elends, das in der Bevölkerung herrscht, geben ihm seine Frau Karin und die Familie Halt. Neben Habgier, Neid und all den Gräueltaten erfährt Heller aber auch  Güte und Zusammenhalt. Mich konnte der Roman nicht nur durch die raffinierten Verstrickungen der Taten, sondern vor allem auch emotional voll und ganz überzeugen.  Gerade das Schicksal der kleinen Leute und der Kinder hat mich stark getroffen.Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Fall für Max Heller, der unter dem Titel „Die Vergessenen“ im Juni 2018 erscheinen wird.Fazit:Auch der zweite Fall für Max Heller konnte mich auf ganzer Linie begeistern. Neben den raffinierten Verstrickungen der Morde haben mich vor allem die Schicksale der Menschen im zerstörten Nachkriegs-Dresden berührt und bedrückt. Brillant recherchiert, fesselnd geschrieben – so muss ein Krimi sein!

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  • Brillanter, ebenbürtiger Nachfolger vom "Angstmann"!

    Tausend Teufel

    Mamaofhannah07

    16. November 2017 um 22:54

    Dresden 1947. Ein klirrend kalter Nachkriegswinter. Grausame Morde in einer besetzten Stadt. ... Der zweite Fall für Kriminaloberkommissar Max Heller von Frank Goldammer "Tausend Teufel" dtv Verlag 2017. Frank Goldammer nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in die eiskalte Nachkriegszeit im Februar 1947 in das von den Sowjets besetzte Dresden. Die deutsche Bevölkerung und auch Max kämpfen mit den täglichen Herausforderungen und Widrigkeiten der damaligen Zeit. Immer noch steht Überleben und Durchhalten an erster Stelle, Armut, Trümmer, Hunger und derweil auch Mord. Die Leute arrangieren sich mit der neuen Macht und Stalin. Unter diesen Gegebenheiten werden wir Zeuge eines ausgeklügelten glaubwürdig konstruierten Kriminalfalls. Kriminaloberkommissar Heller, zugehörig zur neu gegründeten Volkspolizei, und sein Assistent Werner Oldenbusch werden zu einem Leichenfund eines Rotarmisten gerufen. "Nicht Ihre Arbeit, Genosse. Unsere Arbeit. Do swidanja!" wird er von den Sowjetsoldaten zurechtgewiesen. Ein dunkler Fleck und ein rücksichtslos von den Sowjets zurückgelassener Tatort bleibt übrig. Doch das ist nicht alles, ein deutscher Rucksack mit erschreckendem Inhalt fällt in Hellers Hände. Er gerät zwischen die einflussreichen Mächte und Drahtzieher des sowjetischen Regimes. Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, weiß er im Rahmen seiner Möglichkeiten zu umgehen, trifft den richtigen Ton und spielt das perfide Machtspiel gekonnt mit. Ein sympatischer geradliniger Charakter, der seinen Prinzipien treu bleibt und sein Herz am rechten Fleck trägt. Mich faszinierte seine Standhaftigkeit und sein Glaube an sich selbst. Weder durch eine Zugehörigkeit zur damaligen NSDAP noch zur jetzigen SED verschafft sich Heller Vorteile oder glaubte dadurch bevorteilt zu werden. Neben den eigentlichen Ermittlungen bangt man gemeinsam mit Max und Ehefrau Karin und hofft auf die unversehrte Rückkehr des in Kriegsgefangenschaft geratenen Sohnes. Emotionale Szenen, wie das Zusammentreffen von Vater und Sohn geben dem Roman Tiefe und Raum zum Nachdenken und Luft anhalten. Mit leisen Tönen blickt der Autor in die Seele der Menschen, lockt uns auf falsche Fährten, und kitzelt dabei die Fantasie bis zur Hochspannung. Mit Werner Oldenbusch an Hellers Seite dringen die Ermittlungen immer tiefer in die Geschehnisse ein und so fällt es ab einem gewissen Punkt schwer das Buch aus der Hand zu legen. Gefangen im Strudel der Ereignisse möchte man endlich hinter die mysteriösen Morde kommen. Und ehrlich gesagt, hatte ich mit diesem Täter nicht gerechnet! Fazit: Durch eine Buchlesung aufmerksam geworden auf Frank Goldammer und seinen "Angstmann", der 1945 in Dresden spielt und mich absolut in seinen Bann zog und flashte, habe ich den Nachfolgeroman herbeigesehnt und bin nicht enttäuscht worden und bin nach wie vor begeistert. Ein ganz tolles Buch! Grandios geschrieben und sachlich fundiert recherchiert, dialekt- und sprachgewandt, leicht zu lesen, sehr anschaulich geschrieben, nachdenklich und fesselnd zugleich. Ein historischer Kriminalroman, der die damalige Zeit authentisch beleuchtet und historische Details sehr gut beschreibt. Mein Lesehighlight in diesem Jahr und verdiente 5 von 5 Sternen! Man merkt, Frank schreibt sehr gern! Ich freue mich auf "Die Vergessenen" Band 3, der im Juni 2018 erscheint.

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  • Spannender Krimi zur Nachkriegszeit

    Tausend Teufel

    sheena01

    16. November 2017 um 00:53

    Inhalt:Zwei Jahre nach dem Bombardement Dresdens liegt die Stadt immer noch in Trümmern, im klirrend kalten Winter fehlt es der notleidenden Bevölkerung an allem, zudem wird die Stadt von den Sowjets kontrolliert, was die Lage für den Normalbürger nicht unbedingt einfacher macht. Um zu überleben wird denunziert und angeschwärzt, Grausamkeiten jeglicher Art stehen dabei an der Tagesordnung. Unter diesen prekären Voraussetzungen versucht Oberkommissar Max Heller seine Arbeit verrichten, als er zu einem Mord an einem russischen Soldaten gerufen wird. Doch bei dieser Leiche bleibt es nicht, neben ihr wird ein Rucksack mit dem abgetrennten Kopf eines vorerst Unbekannten gefunden. Bei seiner Ermittlungstätigkeit wird Heller von Seiten der russischen Behörden gehörig unter Druck gesetzt und kontrolliert, was es Heller ungemein schwer macht, seiner ehrlichen und rechtschaffenden Linie treu zu bleiben.Handlung:Wie schon der Vorgängerband „Der Angstmann“ spielt auch dieses Buch in der Nachkriegszeit, in der sich jeder selbst der Nächste ist, um sein nacktes Überleben zu sichern. Schwarzhandel, Manipulation und Vetternwirtschaft stehen an der Tagesordnung, sodass man oft nicht weiß, wem man wirklich vertrauen kann.Schreibstil:Der einfach strukturierte Satzbau unterstreicht sehr schön die tristen Bedingungen der Bevölkerung im zerbombten Dresden, sodass man die einzelnen Szenen nahezu bildlich vor sich sieht. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht des Protagonisten Max Hellers erzählt, was die Figuren Medvedev, Ovtscharov oder Karaschwili noch undurchsichtiger und geheimnisvoller werden lassen, da man keinen Zugang zu deren Gedankenwelt erhält. Der Autor lässt in seinen Beschreibungen sein profundes Wissen über das Dresden der Nachkriegszeit einfließen.Charaktere:Die Figuren des Max Hellers wie auch seiner Frau Karin werden sehr integer und ehrlich gezeichnet, sie gehen ihren rechtschaffenden Weg ohne Wenn und Aber, und helfen kompromisslos den Ärmsten der Armen, auch wenn sie sich dadurch selbst in höchste Gefahr begeben. Das macht die beiden ungemein sympathisch, sie stehen im krassen Gegensatz zu Menschen wie etwa Frau Schlüter, oder auch Herrn Gutmann, die auch allem ihren persönlichen Nutzen ziehen wollen. Auch die Russen Ovtscharov und Medvedev, wie auch der Georgier Karaschwili wirken verschlagen und durchtrieben und traut ihnen die hinterhältigsten Aktionen zu.Cover:Passend zum Inhalt ist auch das Cover eher schlicht gehalten, am Rande ist halb verdeckt das Mädchen mit einem Rucksack zu sehen, welcher vermutlich den abgetrennten Kopf des Ermordeten enthält. Alles überragend der Titel des Buch, der per Hand hingepinselt zu sein scheint!Autor:Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren, und lebt ebendort als Maler-und Lackierermeister mit seinen beiden Zwillingen.Sprecher:Mit Heikko Deutschmann als Sprecher wurde die ideale Besetzung für dieses Hörbuch gefunden, Seine mitreissende und doch auch sehr angenehme Stimme lässt das Ganze zu einem echten Ohrenschmaus werden!Meinung:Ein historisch sehr gut recherchierter Roman, bei dem man sich beim Hören manchmal dabei ertappt, dass man selbst zu frieren beginnt, weil die Erzählung so realistisch ist, dass man sich selbst in der klirrenden Kälte des kriegsgebeutelten Dresdens wähnt. Während des Hörens wird man dermaßen in seiner Denkweise, was die russischen Soldaten betrifft, beeinflusst, dass man ihnen alles zuzutrauen beginnt, was die Geschichte umso spannender macht.Persönlicher Kritikpunkt:Ich habe mir „Tausend Teufel“ als Hörbuch angehört, und fühlte mich anfangs durch die Fülle an schwer zu merkenden russischen Namen doch ein wenig überfordert. Bei einer Printversion des Buches ist dieser Effekt sicherlich nicht so groß wie bei der Hörvariante. Vielleicht würde ein Verzeichnis der Namen mit der jeweiligen Funktion im Inneren des Hörbuchs den Einstieg in die Erzählung ein wenig erleichtern? Fazit:Ein sehr berührender Kriminalroman, der in der Nachkriegszeit spielt, der aber auch erschreckenden Bezug zur Armut in der Gegenwart herstellt. Zudem wird das Hörbuch perfekt dargeboten von einem überragenden Heikko Deutschmann.

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  • Der zweite Fall für Max Heller

    Tausend Teufel

    dartmaus

    15. November 2017 um 09:57

    Das Cover des Buches ist wie beim vorherigen Band wirklich gelungen. Es passt zum Buch und vor allem zur Nachkriegszeit, in der die Geschichte spielt. Inhalt: Auch nach dem Ende des Krieges herrscht in Dresden noch Ausnahmezustand. Obwohl oder gerade weil mittlererweile die sowjetischen Besatzungsmächte das Zepter in die Hand genommen haben, kommt es immer wieder zu Übergriffen. Während Max auf die Rückkehr seines Sohnes aus der russischen Gefangenschaft wartet steht er vor einem seiner schwierigsten Fälle. Ein russischer Soldat wird tot aufgefunden. Während seiner Ermittlungen stößt Max allerdings immer wieder auf Widerstände. Nicht zuletzt wegen seiner Weigerung Mitglied der Partei zu werden. Meine Meinung: Frank Goldammer ist es wieder gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Sehr bildlich und real schildert er die Zustände nach dem Krieg im zerstörten Dresden. Auch die Geschehnisse in den Kinderheimen werden sehr realistisch und grausam beschrieben. Man ist förmlich mitten in der Geschichte und hat immer das Gefühl man wäre Bestandteil des Buches. Max Heller gefällt mir ebenfalls sehr gut. Ein wirklich authentischer Kommissar mit Ecken und Kanten, der allerdings seiner Linie immer treu bleibt. Insgesamt wieder ein gelungenes Werk von Frank Goldammer und ich hoffe auf weitere Fälle von und mit Max Heller. Mein Fazit: Auch der zweite Teil der Reihe ist der absolute Hammer, absolute Leseempfehlung.

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  • Ein ergreifender Kriminalroman!!

    Tausend Teufel

    Maddinliest

    10. November 2017 um 17:57

    Nach den verheerenden Bombenangriffen vom 13. bis 15. Februar 1945 auf die Stadt Dresden, liegt die Stadt zu großen Teilen in Schutt und Asche. Im Jahre 1947 blüht der Schwarzmarkt und das Elend der Menschen in der Stadt ist groß. Die Überlebenden kämpfen ab nun gegen den Hunger und den Tod an, gerade der raue Winter macht ihnen zu schaffen. In dieser Zeit versucht der Oberkommissar Max Heller seiner Funktion als Ordnungshüter gerecht zu werden. Es wird die blutüberströmte Leiche eines russischen Offiziers gefunden. In der direkten Umgebung des Tatorts stößt der Kommissar auf einen Rucksack mit einem abgetrennten Männerkopf. Obwohl die russische Führung die Taten als Unfall herunterspielen will und die Recherchen stark behindert, nimmt sich Max Heller den Fall an, der immer größere Kreise zieht. Die Nachforschungen bringen bald auch ihn und seine Familie in große Gefahr... Der Autor Frank Goldammer hat mit "Tausend Teufel" eine sehr gelungene Fortsetzung zum Vorgänger "Angstmann" um den pflicht-bewussten Kommissar Max Heller geschrieben. Auch im zweiten Band gelingt es dem Autor die äußerst deprimierende und verzweifelte Atmosphäre der damaligen Zeit in dem Buch einzufangen. Er erzählt die Geschichte in einer sehr bildreichen und lebendigen Schreibweise, so dass ich mich sehr gut in die Situationen einfühlen konnte. Der historische Hintergrund wirkt sehr gut recherchiert und wird sehr ergreifend wiedergegeben. Die Spannung kommt hierbei aber auch nicht zu kurz. In diesen historischen Kontext verarbeitet der Autor geschickt eine spannende und auch dramatische Geschichte, die mich als Leser in den Bann ziehen konnte. Im Verlauf des Buches musste ich mehrmals über das geschilderte Leid der Menschen schlucken und die Aufklärung des Verbrechens rückte für mich so stellenweise in den Hintergrund. Um so bemerkenswerter erscheint dann die Moral des Hauptprotagonisten Max Heller. der in dieser außergewöhnlichen Umgebung immer noch mit vollem Engagement für die Gerechtigkeit einsteht. Im kommenden Jahr wird ein dritter Teil mit dem Hauptprotagonisten erscheinen, auf den ich mich jetzt schon sehr freue. "Tausend Teufel" ist ein aus meiner Sicht sehr ergreifender und zum Teil auch erschreckender Kriminalroman mit einem gut recherchierten historischen Hintergrund, der mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich bewerte das Buch daher mit vollen fünf von fünf Sternen und spreche sehr gerne eine unbedingte Leseempfehlung aus. Ein tolles Buch!!!

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  • Max Hellers zweiter Fall

    Tausend Teufel

    tweedledee

    10. November 2017 um 16:44

    "Tausend Teufel " ist nach "Der Angstmann" der zweite Fall für Max Heller und spielt in der Nachkriegszeit im Jahr 1947. Dresden liegt zu großen Teilen in Trümmern und wurde zur sowjetischen Besatzungszone. Es ist Winter und bitterkalt, die Menschen frieren, es herrscht Hunger und jeder kämpft ums nackte überleben. Auf die ein oder andere Weise, sei es mit Verkäufen auf dem Schwarzmarkt oder Frauen, die ihren Körper für eine warme Mahlzeit verkaufen. Manch einer mordet sogar, um zu überleben. Max Heller ist inzwischen Oberkommissar der neu gegründeten Volkspolizei und wird zum Fundort einer Leiche gerufen. Doch die Russen waren zuerst vorort und transportieren die Leiche ab, ohne Heller einen Blick zu gewähren. Als er sich dem Fundort nähert wird er Zeuge, wie eine unbekannte Frau einen Rucksack stehlen will. In ihm der abgetrennte Kopf eines Mannes. Heller gibt sein bestes auf der Suche nach dem Mörder, doch von den russischen Besatzern werden seine Ermittlungen torpediert.... Ich hatte den Angstmann verschlungen und war gespannt, ob der Autor das hohe Niveau des ersten Teils halten kann. Und ja, er kann. "Tausend Teufel" spielt in dieser düsteren Nachkriegsstimmung, die von Entbehrung und Not dominiert wird. Auf der einen Seite die überlebende deutsche Bevölkerung, die bitteren Hunger leidet, auf der anderen Seite die russischen Besatzer, die im Überfluss schwelgen. Die Menschen vertrauen einander nicht mehr, viele sind in die Partei eingetreten, weil sie sich Vorteile versprechen. Auch Heller wird immer wieder überredet, doch er bleibt standhaft und steht zu seiner Überzeugung. Diese trostlose und bedrückende  Stimmung ist perfekt eingefangen, die Atmosphäre dicht. Ich konnte beim lesen ganz tief in die Geschichte eintauchen und mich in die Menschen hineinversetzen. Die Personen sind schön gezeichnet, sie wirken lebensecht und authentisch. Max Heller als Hauptprotagonist ist weiterhin der ehrliche, aufrechte Mann wie ich ihn im ersten Teil kennengelernt habe. Der sich selbst und seiner Überzeugung treu bleibt und anderen hilft. Unbestechlich macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Wir treffen auf alte Bekannte aus dem ersten Teil, Heller und seine Frau Karin warten auf die Ankunft ihre Sohnes, der in Kriegsgefangenschaft war. Doch die Ermittlungen lenken Heller ab, erfordern seine ganze Aufmerksamkeit. Der neue Fall steht dem Angstmann in nichts nach, er ist verzwickt und perfekt zum miträtseln. Ich habe hier Vermutungen angestellt und hatte bis zum Ende doch nicht wirklich eine Idee, wer hinter den Morden steckt. Der Autor widmet sich unter anderem auch dem Thema Kriegswaisen, ein Thema das mir sehr an die Nieren ging. Unvorstellbar wenn man sich vor Augen hält wie viele Kinder damals ihre Eltern verloren haben und alleine auf sich gestellt waren, kleine Kinder, die auf der Straße lebten und um die sich niemand gekümmert hat. Ein wirklich trauriges Kapitel deutscher Geschichte. Fazit: Spannender historischer Krimi der nachdenklich macht. Auf den nächsten Teil freue ich mich jetzt schon.

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  • Ein aufrechter Kommissar als Hoffnungsstifter

    Tausend Teufel

    Barbara62

    10. November 2017 um 15:28

    Max Heller, inzwischen „Genosse Oberkommissar“, ist wieder da! Spielte der Auftakt der Dresden-Krimi-Serie, „Der Angstmann“, zwischen November 1944 über die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 bis zur Besetzung durch die Sowjetarmee im Mai 1945, so ist „Tausend Teufel“ 1947 angesiedelt. Die politische Führung ist ausgewechselt, doch sind viele Probleme dieselben geblieben: Kälte, Hunger, Wohnungsnot, Schwarzmarkthandel, Raubmorde, fehlende ärztliche Versorgung, die Politik mischt sich in polizeiliche Ermittlung ein und für Heller, den man bis 1945 zu einem NSDAP-Beitritt nötigen wollte, wäre nun eine SED-Mitgliedschaft karrierefördernd. Doch Max Heller ist keiner, der mit den Wölfen heult. Gleichzeitig sitzen einige der Verbrecher des Dritten Reiches schon wieder in Ämtern und bekleiden hohe Posten, wie der für den aktuellen Fall zuständige Staatsanwalt.   Dieser neue Fall ist äußerst heikel: zwei russische Offiziere wurden ermordet aufgefunden, neben einer der Leichen liegt ein Rucksack mit einem Kopf. Hängen die beiden dilettantisch ausgeführten Brandanschläge auf das vor allem bei russischen Offizieren beliebte Lokal „Schwarzer Peter“ und auf eine Versammlung der „Opfer des Faschismus“ damit zusammen? Handelt es sich um eine Fehde unter Russen oder um einen Angriff auf die ungeliebten sowjetischen Streitkräfte, die die Bevölkerung hungern lassen und keine Menschen, sondern Teufel in ihnen sehen?   Max Heller und sein Assistent Werner Oldenbusch sind weitgehend auf sich alleine gestellt, denn die einzige Qualifikation ihres neuen Chefs, eines ehemaligen Fleischers, ist das Parteibuch. Daneben haben die SMAD, Sowjetische Militäradministration Deutschlands, mit ihrem Dresdner Chef Medvedev und das MWD, Ministerium für Innere Angelegenheiten, mit dem Geheimdienstmann Ovtscharov ein gewichtiges Wort bei den Ermittlungen mitzureden, werfen Heller immer wieder Knüppel zwischen die Beine und sparen nicht mit Drohungen. Doch eines wird schnell klar: Das Lokal „Schwarzer Peter“, in dem nicht nur gegessen und getrunken wird, und sein zwielichtiger Chef Josef Gutmann sind der Schlüssel zur Lösung des Falles, bei dem es nicht bei drei Leichen bleibt...   Wieder ist es Frank Goldammer gelungen, einen spannenden, klug aufgelösten Kriminalfall mit einem überaus gruseligen Showdown in einen sehr atmosphärisch beschriebenen historischen Kontext zu integrieren. Auch wenn die Stimmung aufgrund der misslichen Lage der Bevölkerung, besonders der Kinder, der Schikanen durch die Besatzer, des Nazitums in vielen Köpfen und der brutalen Mordfälle düster ist, so ragen doch Max Heller als sehr sympathischer, grundehrlicher, unbeugsamer, um Gerechtigkeit kämpfender Polizist mit Herz und Augenmaß und seine Frau Karin als Hoffnungsstifter aus der Menge heraus.   Ich freue mich auf Band drei im Juni 2018! http://mit-büchern-um-die-welt.de/frank-goldammer-tausend-teufel/

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  • Dresden 1947

    Tausend Teufel

    amena25

    08. November 2017 um 21:46

    Wie schon der Vorgängerband ,,Der Angstmann“ spielt auch ,,Tausend Teufel“ in Dresden. Dieses Mal jedoch ist der Krieg schon seit fast zwei Jahren vorbei und die Stadt gehört zur sowjetischen Besatzungszone. Auch jetzt, 1947, liegen noch große Teile der Stadt in Trümmern, die Bevölkerung hat sich mehr schlecht als recht in den Ruinen eingerichtet, leidet aber nach wie vor unter Hunger, Krankheiten und der klirrenden Kälte. Max Heller, nun aufgestiegen zum Oberkommissar, ist immer noch der geradlinige, ehrliche und prinzipientreue Ermittler, der aber gerade durch kleine menschliche Schwächen erst recht sympathisch und authentisch wirkt. So ist zwar auch für ihn als Polizist die sowjetische Bevormundung schwer zu ertragen, das Pajok, eine Art sowjetisches Carepaket, das ihm ein sowjetischer Oberst anbietet, lehnt er dann aber trotz Gewissensbisse doch nicht ab. Nur den Eintritt in die neu aufkommende SED lehnt er kategorisch ab, so wie er sich während des Krieges auch der NSDAP verweigert hat. Allerdings bekommt er auch von allen Seiten Druck, und es ist fraglich, wie lange er diesem Druck standhalten wird. Als Heller zu einem Tatort an der Elbe gerufen wird, wird der ermordete russische Offizier gerade von den russischen Streitkräften abtransportiert. Offenbar soll die deutsche Volkspolizei möglichst wenig in den Fall involviert werden. Als kurz darauf ein weiterer Rotarmist ermordet wird, versucht Max Heller trotz aller möglichen Steine, die ihm von den sowjetischen Besatzern in den Weg gelegt werden, zu ermitteln. Wie schon in ,,Der Angstmann“ erlebt man aus der Perspektive Max Hellers die Not und die Ungerechtigkeiten der Nachkriegsjahre hautnah mit. So fühlt man mit ihm und seiner Frau Karin mit, erlebt äußerst eindrücklich, wie der Sohn aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt und Heller ihn im ersten Moment nicht erkennt. Auch in diesem Band rückt die Kriminalhandlung zwischendurch fast etwas in den Hintergrund, was aber der Spannung keinerlei Abbruch tut, da man von den sehr real geschilderten Ereignissen gefangen ist. Für historisch interessierte Leser, die Geschichte gerne anschaulich verpackt bekommen, auf jeden Fall empfehlenswert.  

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  • Tausend Teufel

    Tausend Teufel

    twentytwo

    08. November 2017 um 18:56

    Dresden ist auch zwei Jahre nach Kriegsende immer noch eine Trümmerwüste und die Menschen kämpfen mit allen Mitteln ums Überleben. Während es der sowjetischen Besatzungsmacht an nichts mangelt, führen die Dresdner einen ausweglosen Kampf gegen Hunger, Wohnungsnot und Kälte. Als es zum Mord an zwei Rotarmisten kommt, beginnt für Oberkommissar Max Heller ein gefährlicher Drahtseilakt. Während der politisch unabhängige Heller sich auf die Suche nach dem Täter konzentriert, gerät er zunehmend zwischen die rivalisierenden Fronten der sowjetischen Allmacht. Gegen alle Widerstände, bleibt er sich selbst treu, auch wenn er sich damit in manch prekäre Situation bringt.FazitEin eindrucksvoller Roman, der ein anschauliches Bild der deutschen Nachkriegszeit zeichnet, das tief berührt.

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