Frank Goosen

 3.9 Sterne bei 753 Bewertungen
Autor von Liegen lernen, Radio Heimat (Film) und weiteren Büchern.
Frank Goosen

Lebenslauf von Frank Goosen

Romane und Kabarett: Frank Goosen, geboren am 31. Mai 1996 in Bochum, ist ein deutscher Kabarettist und Romanautor. Er studierte nach dem Abitur Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität. Danach arbeitete er einige Jahre im Werksarchiv eines namhaften Textilunternehmens im Sauerland. 1992 trat er erstmals mit Jochen Malmsheimer unter dem Namen "Tresenlesen" im Kabarett auf, was 1997 den »Prix Pantheon« und erhält 1998 den "Salzburger Stier" gewann. Nach Differenzen kam es im Jahr 2000 zur Auflösung der "Tresenleser", seitdem ist Goosen als Romanautor und als Vorstand der Trägervereins des Prinz-Regent-Theaters tätig. Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Romanen, darunter »Liegen lernen«, »Pokorny lacht« und »So viel Zeit«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen veröffentlicht. Seine Bestseller-Erzählbände »Weil Samstag ist« und »Radio Heimat« entwickelten sich darüber hinaus zu erfolgreichen Bühnenprogrammen, mit denen er neben seinem Programm »A 40« als Kabarettist durch Deutschland tourt. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Bochum. 

Alle Bücher von Frank Goosen

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Liegen lernen

Liegen lernen

 (156)
Erschienen am 01.10.2002
Radio Heimat (Film)

Radio Heimat (Film)

 (87)
Erschienen am 11.10.2016
So viel Zeit (Film)

So viel Zeit (Film)

 (79)
Erschienen am 08.10.2018
Pokorny lacht

Pokorny lacht

 (68)
Erschienen am 27.02.2017
Sommerfest

Sommerfest

 (64)
Erschienen am 13.02.2014
Weil Samstag ist

Weil Samstag ist

 (48)
Erschienen am 31.01.2017
Mein Ich und sein Leben

Mein Ich und sein Leben

 (53)
Erschienen am 07.11.2005
Pink Moon

Pink Moon

 (39)
Erschienen am 27.02.2017

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Neue Rezensionen zu Frank Goosen

Neu

Rezension zu "So viel Zeit" von Frank Goosen

So viel Zeit
Prinzesschnvor 3 Monaten

Mittvierziger, die es im jugendlichen Alter nie schafften eine Band zu gründen, erfüllen sich nun ihren Traum – & landen damit einen Volltreffer!

Ich fand die Mischung der Zeitsprünge zwischen damals & heute super. So hatte man die Chance, manche Handlungen der Charaktere besser nachvollziehen zu können bzw. man hatte das Gefühl, man verstünde, warum aus ihnen das geworden ist, was sie jetzt sind.

Längst vergangene Liebschaften, neue Partner, alte Partner, das Aufeinandertreffen von damaligen Fastpartnern. Ein bunter Mix der Verwirrung. Aber genauso ist das Leben eben. Bunt, verwirrend, manchmal nicht ganz nachvollziehbar.

Ich mag den Umgangston in Frank Goosens Romanen sehr, da er für mich nicht gekünstelt, sondern einfach echt ist.
Auf jeden Fall ein zu empfehlender Roman!

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Rezension zu "Kein Wunder" von Frank Goosen

Liebevoll schräg
Prinzesschnvor 4 Monaten

Ich hatte unfassbar viel Spaß beim Lesen des Romans, was mitunter den liebevollen und schrägen Charakteren zu verdanken war. Jeder hatte seine Eigenheiten, liebevollen oder wirren Macken & jeder erfuhr dadurch einen wichtigen Stellenwert in der Geschichte.

Die Wende hab ich selbst nicht mitbekommen, aber die Dynamik & Stimmung der Geschichte gaben mir das Gefühl, wenigstens ein Stück weg dabei gewesen zu sein. Ich konnte förmlich spüren, wie es meinen Eltern wohl in dieser Zeit ergangen sein könnte, welche Aufbruchsstimmung herrschte und wie viele neue Möglichkeiten sich durch den Fall der Mauer ergaben.

Der Schreibstil war sehr umgangssprachlich und schnell, was aber die Geschichte nur noch mehr unterstützte.

Ein kurzweiliger Roman, gemischt mit deutscher Geschichte und einer gehörigen Portion Humor.

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H

Rezension zu "Kein Wunder" von Frank Goosen

Witzige Idee, unterhaltsamer Roman, aber nicht so stark wie etwa seine Kurzgeschichten Radio Heimat
Herwigvor 4 Monaten

Zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher kennt sich Frank Goosen aus wie in seiner Westentasche. Beschreibt der Autor aus Bochum das heimische Terrain, wirkt es lebendig, authentisch und unterhaltsam. Auch in seinem neuen historischen Roman mit dem Titel „Kein Wunder“ kommen diejenigen Passagen am lebendigsten daher, in denen sich die Hauptfigur namens Förster rund ums Arbeitermilieu des alten Ruhrpotts tummelt und von Eckkneipen und Staublungen erzählt. Die eigentliche Handlung geschieht aber in Berlin – und zwar in der geteilten Stadt im Jahr der anstehenden Wende im Jahr 1989. Konkret besucht Förster seinen Schulfreund Fränge, der nach Berlin zog, um sich vermeintlich vor der Bundeswehr zu drücken.

Im Transitverkehr zwischen Ost und West richtet es sich Fränge prima ein, allen voran als Weltenwanderer der Liebe. Eine Freundin hat er diesseits, die zweite jenseits der Mauer. In den Turbulenzen der Wendezeit droht natürlich auch in puncto Liebe alles ins Wanken zu geraten. Darüber hinaus dreht es sich auf persönlich-politischer Ebene darum, was passiert, wenn links sozialisierte Westdeutsche, die von imperialistischen Kräften schwadronieren, auf die Realität des Arbeiter- und Bauernstaats treffen. Wunderbar grotesk mutet es an, wenn einem Westdeutschen in Ostberlin die Fresse poliert wird, weil er der damals rebellierenden Ost-Jugend die Arbeiterlieder vorschmettert, an welche sie selbst nicht mehr glauben. Auch dabei wird ordentlich Bier verputzt, was Deutsche in beiden Teilen des Landes schon vor der Wende eint.

Unterm Strich erhält der Leser zwischen Ostdröhnung und Westbindung eine Reihe witziger zeitgeschichtlicher Eindrücke verabreicht. Besonders angesprochen vom Barfußtanz im Todestreifen fühlt sich sicher jene Generation, die sich an die Geschehnisse von damals in ähnlicher Art und Weise erinnert wie der 1967 geborene Autor.

Frank Goosens Geschichte ist witzig ausgedacht. Teils schablonenhaft  erscheint aber, was sich darin in beiden Teilen Berlins tut. Es bleibt die Erkenntnis, dass der Autor am meisten überzeugt, je stärker sich das Geschehen der Stadt Bochum nähert, der er sein ganzes Leben lang treu bleibt. Und wie es aussieht, ist sich Goosen darüber durchaus im Klaren. So gesehen dient Berlin, die Stadt, in der Goosens Roman angesiedelt ist und in der 1989 Weltgeschichte geschrieben wird, ein Stück weit lediglich als Kulisse, die für Abwechslung sorgen soll.

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"Tödlicher Tramontane"
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Zusätzliche Informationen

Frank Goosen wurde am 30. Mai 1966 in Bochum (Deutschland) geboren.

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