Frank Goosen Liegen lernen

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Inhaltsangabe zu „Liegen lernen“ von Frank Goosen

Eine Stadt im Ruhrgebiet. Anfang der 80er Jahre. Helmut ist 16, besucht die Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüßte. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen Abenteuer ihn in Wirklichkeit kaltließen.

Über die Jugend in den 80ern und das Erwachsenwerden in den 90ern. Ähnlich wie "Herr Lehmann", doch mit mehr Einlicken in die Gefühlwelt

— jrr510
jrr510

Das Buch hat genau meinen Humor getroffen und ist eine tolle Geschichte über das Leben. Daher auch mein Lieblingsbuch.

— Slith
Slith

Erwachsenwerden im Ruhrgebiet in den Achtzigern - was für ein Schicksal! Amüsant, leicht und lesenswert.

— Gulan
Gulan

Wenn man das Buch ernst nimmt und sich überlegt, an welcher Uni im Ruhrgebiet Helmut studiert haben könnte, kommt eigentlich nur die Ruhr-Uni Bochum in Frage (soweit ich weiß die einzige Uni im Ruhrgebiet mit komplettem Studienangebot).

— Holden
Holden

angenehm zu lesen, aber wenig bleibt haften

— berka
berka

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  • gut gemacht, Herr Goosen

    Liegen lernen
    blueberry7

    blueberry7

    25. October 2013 um 14:57

    Gut gemacht, Herr Goosen !!

    Auch wenn das Buch an Ihr Werk "so viel Zeit" nicht heranreicht, ist diese Geschichte sehr lesenswert..............

  • Rezension zu "Liegen lernen" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    Callso

    Callso

    20. November 2011 um 10:24

    Hauptperson Helmut auf der Suche nach dem großen Gluck. Im großen Dschungel der Liebe muss die Hauptperson in intensiven Schilderungen viele Aufs und Abs durchmachen. Ein gute Geschichte, ein guter, leichter Schreibstil; kurzum ein sehr gutes Buch. Vielleicht ist man nach der dritten, vierten Beziehung ein wenig müder geworden, vielleicht ist das Ende mit den Besuchen der Ex-Geliebten einen kleinen Hauch zu theatralisch geraten. Aber gerade die Erzählung aus dem Elternhaus waren sehr stark, intensiv und realitisch. Nach meinem ersten Buch von Frank Goosen freue ich mich auf viele weitere Geschichten.

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  • Rezension zu "Liegen lernen" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    Geisterhoernchen

    Geisterhoernchen

    18. May 2010 um 11:24

    Wer die 80er und deren Musik mag, wird Spaß an diesem Werk haben. Zudem ist es auch nebenher gut lesbar, denn es verlangt einem keine aufwendige Konzentration ab wie bei Büchern von Handke oder Uwe Johnson.

  • Rezension zu "Liegen lernen" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    rallus

    rallus

    27. January 2010 um 13:08

    Ein direkt und klar geschriebens Buch über das Älterwerden, die 80er Jahre in der BRD, etwas wie High Fidelity nur in Deutsch. Wenn man selber in den Jahren aufgewachsen ist findet man sich hier wieder, gut zu lesen.

  • Rezension zu "Liegen lernen" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    Jerron

    Jerron

    22. September 2009 um 01:54

    Helmut wächst in den 80er Jahren in einem stinklangweiligen Elternhaus auf, in dem man sich nichts zu sagen hat. Helmut lebt so gemächlich vor sich hin, vergrößert nach und nach seine Plattensammlung und ist ansonsten ohne jeglichen eigenen Antrieb, bis ihm die politisch engagierte Britta mit den Althippie-Eltern über den Weg läuft. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Friedensbewegung und liest politische Bücher, Britta eröffnet ihm eine ganz neue Welt und er verliert an sie seine Jungfräulichkeit. Während er für sie nichts weiter als ein knuddeliger Zeitvertreib ist, erlebt er in Britta die ganz große Liebe. Nachdem Britta für ein Jahr in die USA geht, verlieren sich die beiden aus den Augen und Helmut lebt weiter antriebslos vor sich hin, studiert Geschichte und Politik, weil er sonst nicht wüsste, was er machen soll, und währenddessen gibt es immer wieder Frauen, die mit ihm eine Beziehung anfangen, ohne dass er besonders was dafür tun müsste. Helmut ist unfähig, in all seinen Beziehungen das Schöne zu würdigen, das er an den jeweiligen Partnerinnen hat und sehnt sich immer noch nach einer Britta, die mythologisch verklärt bei ihm auf einem imaginären Sockel thront. Nach dem Mauerfall trifft er schließlich im Feiertrubel zufällig Britta wieder, und natürlich ist sie ganz anders als in seiner Idealvorstellung, er erfährt auch, dass er damals nicht ihr einziger Liebhaber war. Einige Jahre später befindet er sich wieder in einer Beziehung, die ernst zu werden droht, und Helmut flüchtet aus angst, jetzt endlich mal eine Antwort auf die Frage geben zu müssen, die ihm schon seine Mutter immer kopfschüttelnd gestellt hatte: "Ach Junge, manchmal möchte ich wirklich wissen, was du eigentlich willst." Frank Goosen hat hier ein leidlich unterhaltsames Generationenportrait verfasst, das seine Stärken in der Schilderung von Verhaltensweisen und Macken anderer Leute hat. einzig und allein der Ich-Erzähler Helmut bleibt durchgehend nahezu eigenschaftslos, was eben zu seiner Lebensweise des antriebslosen Dinge-auf-sich-zukommen-Lassens passt. Bis der Junge endlich mal zu sich selbst findet, hätte man ihn als Leser schon mehrfach gerne ob seiner töffeligen Wurschtigkeit an die Wand klatschen wollen. (Und wieso kriegt der Typ eigentlich die ganzen geilen Frauen ab? Ich selbst verfolge eine ähnliche äh... Strategie wie er und mir laufen die Damen nicht einfach so scharenweise zu.. )

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  • Rezension zu "liegen lernen, Film-Tie-In" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    Holden

    Holden

    05. December 2008 um 14:57

    Ein Buch über eine Jugend in den 80er Jahren. MAn hat häufig ein "Ja, so war das"-Gefühl....Sooo, ich hab das Buch jetzt noch mal gelesen, und hier meine umfangreichere Rezi: Helmut wächst im Ruhrgebiet in den 80er Jahre in einem total muffigen Spießeridyll auf zwischen Leberwurstbroten und Hagebuttentee, seine Eltern haben nur Angst, daß er sein Abitur nicht machen könnte und reden sonst kaum miteinander. Helmut seinerseits himmelt die attraktive Schülersprecherin Britta an, die ihre linken Phantasien propagiert, für die Helmut sich nur wegen Britta interessiert. Die beiden werden bald ein Paar, aber es bleibt eine Geheimliebe...Ein toller Rückblick auf die 80er, meiner Meinung nach immer noch Goosens bestes

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  • Rezension zu "Liegen lernen" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    Minerva

    Minerva

    11. August 2008 um 19:36

    Die erste Liebe flammt im Leben des Protagonisten immer wieder auf - oft enttäuscht und verletzt kommt er letztendlich zu der Erkenntnis "Du bist ja auch nur ein Mensch!". Schön!

  • Rezension zu "liegen lernen, Film-Tie-In" von Frank Goosen

    Liegen lernen
    rkuehne

    rkuehne

    02. August 2008 um 18:51

    Ich hab lange damit gezögert, dieses Buch zu lesen, weil ich den Film schon kannte und befürchtete mich zu langweilen, weil ich eben vieles schon weiß. Letztendlich hab ich es doch gelesen und hatte es innerhalb von drei Tagen durch. Ein flott geschriebener, unterhaltsamer Roman, ein Held, mit dem man sich schnell identifiziert und ein Thema, was immer aktuell ist: Liebe. Kann ich also nur empfehlen.

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