Frank Gustavus Jack the Ripper - Die Geschichte eines Mörders

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Inhaltsangabe zu „Jack the Ripper - Die Geschichte eines Mörders“ von Frank Gustavus

»DIE FASZINATION DES GRAUENS AUF BITTERSÜSSE WEISE AUSGEKOSTET« - Rheinische Post Im heruntergekommenen Stadtteil Whitechapel werden fünf Prostituierte auf bestialische Weise ermordet: Mary Ann "Polly" Nicholls, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Kelly. Fünf Frauennamen, die in die britische Kriminalgeschichte eingehen sollen, als Opfer eines Mannes, der sich per Bekennerbrief "Jack the Ripper" nennt. Er spricht die Huren nachts auf der Straße an, führt sie in dunkle Gassen und Hinterhöfe, tötet und verstümmelt sie und kann jedesmal unerkannt entkommen. Durch die Art, wie der Täter mit dem Messer umzugehen versteht, sucht Scotland Yard zunächst nach einem ortsansässigen Handwerker, später nach einem Arzt; doch die Ermittlungen laufen in eine völlig falsche Richtung- der "Ripper" stammt nicht aus London und Umgebung, sondern er reist für seine Morde mit dem Zug aus Liverpool an: Der arsen- und strychninabhängige, von Eifersucht zerfressene Baumwollhändler James Maybrick..... Dem 102 Jahre nach den Morden gefundenen Tagebuch Maybricks zufolge, war ER "Jack the Ripper". Die Echtheit seiner Aufzeichnungen ist umstritten, obwohl Papier und Tinte des Manuskripts eindeutig aus dem späten 19. Jhdt. stammen. Sollte hier trotzdem ein Fälscher am Werk gewesen sein, so hat er aus der Geschichte des drogensüchtigen Maybrick, seiner Frau Florie und den Morden im Londoner East End eine der bisher plausibelsten und spannendsten Versionen des "Ripper"-Falles konstruiert. Ein Hörspiel mit Dietmar Mues, Dagmar Puchalla, Barbara Nüsse, Werner Cartano, Jens Scheiblich, Achim Schülke, Wolfgang Kaven, Angela Stresemann, Aranka Mamero-Jaenke, F.-J. Steffens, Volker Bogdan, Heinz Lieven und Hans Paetsch. 1 CD (im Digipak), Gesamtspielzeit: 74 Minuten.

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  • Rezension zu "Jack the Ripper - Die Geschichte eines Mörders" von Frank Gustavus

    Jack the Ripper - Die Geschichte eines Mörders
    sabisteb

    sabisteb

    25. April 2012 um 09:51

    London, Herbst 1888. In Whitechapel treibt der Serienkiller "Jack the Ripper" sein Unwesen. Die Beamten von Scotland Yard tappen im Dunkeln, denn der Mörder der Arsen- und strychninabhängige, Baumwollhändler James Maybrick, der diese Frauen als Ersatz für seine Gattin tötet, hat kein offensichtliches Motiv. Im Sommer 2000 bot der Autor Frank Gustavus sein Hörspiel dem NDR und diversen anderen Verlagen an, die jedoch gerade Verwendung hatten oder es einfach nicht wollten, weil es nicht ihren Ansprüchen genügte. Der Autor beschloss daher, das Hörspiel selber zu produzieren, selberzu schneiden und sein eignes Label Ripper Records, zu gründen. Im Herbst 2001 erscheint dann das Hörspiel im Selbstverlag und bekam acht Hörspiel Awards. Nun strahlten und strahlen es die Radiosender auch aus (teils im Nachtprogramm). 2009 bekam das Hörspiel sogar die Auszeichnung Ohrkanus Hörspiel des Jahrzehnts. Diese Interpretation des Jack the Ripper Falls basiert auf dem 1990 in Liverpool gefundenen Tagebuch von James Maybrick, dessen Frau Florence Maybrick nach seinem Tod verurteilt wurde, ihn vergiftet zu haben. In seinem Tagebuch beschreibt Maybrick seine angeblichen Taten als Jack the Ripper. Zunächst heiß diskutiert als authentisches Geständnis von James Maybrick veröffentlicht, erwies es sich später dennoch als Fälschung. Einerseits durchaus mal eine neue Interpretation des Ripper Falls. Bisher die einzige Hörspielfassung mit Maybrick als Täter, auch wenn dies wieder nur eine falsche Spur ist. Nicht nachvollziehen kann die die vielen Auszeichnungen, die das Hörspiel bekommen hat. Die Sprecher sind gut, aber einige sind doch bestenfalls als Ausfälle zu bezeichnen, darunter z. Bsp. der Diener Maybrincks der wohl zu viele Edgar Wallace Filme gesehen hat. Auch andere Sprecher der Nebenrollen sind eher steif und hölzern klingen ablesend. Die Musikalische Untermalung und Geräuschkulisse ist solide und für eine Eigenproduktion ist das Hörspiel insgesamt tatsächlich gut, mehr aber nicht. Das ist kein Hörspiel des Jahrzehnts und schon gar nicht hat es acht Auszeichnungen gewonnen. Es ist solides Mittelmaß, dafür aber höchstwahrscheinlich mit großer Fangemeinde oder einem Autor der sich sehr gut vermarkten kann. Wenn es mal wieder nachts im Radio läuft, kann man es sich durchaus anhören, besser als so mancher Radio Tatort ist es sicherlich.

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