Frank Hartmann

 4,4 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Frank Hartmann

Frank Hartmann, geb. 1964, hat an der Evangelischen Fachhochschule Hannover Religionspädagogik studiert. Er arbeitete als Gemeindediakon und Leiter einer Kita, ehe er sich 2009 für einen anderen Weg entschied. Seit 2010 schreibt er als freiberuflicher Autor u. a. Kindergeschichten und Gedichte.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Geschichte von Johannes dem Täufer. Mini-Bilderbuch. (ISBN: 9783769824094)

Die Geschichte von Johannes dem Täufer. Mini-Bilderbuch.

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Erscheint am 01.09.2022 als Geheftet bei Don Bosco Medien.

Neue Rezensionen zu Frank Hartmann

Cover des Buches Der liebe Gott versteckt sich gern (ISBN: 9783451712791)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Der liebe Gott versteckt sich gern" von Frank Hartmann

Eine super schöne Geschichte die zeigt was Gott alles für uns sein kann, was Gott für uns ist und wie wir ihn sehen.
Kinderbuchkistevor 7 Monaten

Eine bezaubernde, lebhafte Geschichte, die viele Antworten gibt und dabei zeigt wer Gott alles für die Menschen ist

für Kinder ab 3-4 Jahren

"Der Liebe Gott versteckt sich gern", das Gefühl könnte man manchmal haben, wenn man aber darüber nachdenkt, wo er ist. Wenn man Frank Hartmanns wundervoller Geschichte folgt erlebt man etwas ganz anders. Kindgerecht und lebhaft erzählt er von der kleinen Maja, die gern in den Himmel schaut und sich wünscht wie ein Vogel durch die Luft zu fliegen und den grenzenlos scheinenden Himmel zu erleben. Im Himmel wohnt Gott sagen die Menschen. Sie sagen auch, das Gott überall sein kann. Damit gibt sie sich aber nicht zu frieden. Sie überlegt wer Gott nun eigentlich wirklich ist und weil sie die Frage selbst nicht beantworten kann fragt sie ihre Mutter. Die Mutter sagt: "Gott ist wie ein guter Freund, der mit uns durchs Leben geht, glaube ich." So richtig glücklich scheint Maja mit der Antwort nicht zu sein, also fragt sie ihre Freundin. Lia glaubt der liebe Gott sei ein alter Mann mit weißem Bart und greift damit etwas auf, das uns an ein gängiges Gottesbild erinnert. 

Das Bild vom alten Mann mit weißem Bart erinnert die Kleine an den Pfarrer, den Maja daraufhin befragt und auch er hat eine Antwort für sie. Eine Antwort, die die Kleine zu einer weiteren Person führt und so wandert Maja inspiriert von der Antwort des einen zum Nächsten und vom Nächsten zum Übernächsten......  und nimmt uns dabei mit auf ihre Suche, in der wir erleben, das jeder eine andere Vorstellung davon hat, wer Gott ist. In dem wir erfahren wer Gott alles ist, bekommen kleine Leser ein gutes Bild davon, das Gott groß ist. Das Gott überall ist und das Gott unser Leben in den unterschiedlichsten Weisen begleitet.

So ist er ein guter Freund, ein Hirte, jemand, der uns unser täglich Brot gibt, der ein mächtiger König ist, der uns sagt was wir tun sollen und was nicht, der die Welt erschaffen hat und sie regiert. Der auf uns aufpasst, der ein Retter ist, der  uns lieb hat und uns verzeiht, der ein liebender Vater ist und in unseren Herzen lesen kann. Ohne ihn würde es die Menschen nicht geben. Er ist wie der Papa, wie die Mama. Gott ist ganz viel. Er hat ganz viele Gesichter viel mehr als Maja sich vorstellen kann, denn jeder fühlt und empfindet Gott anders. 

Die Geschichte endet mit der Frage: "Wer ist Gott für dich?"

und inspiriert so sich einmal eigene Gedanken zu machen.

Ja, wer ist Gott für mich? Muss es überhaupt eine Antwort geben? Nein, denn Gott ist alles und noch viel mehr, das wird auch schon kleinen Kindern nach dieser Geschichte , die zu Gesprächen anregt klar.

Neben den inhaltlichen Elementen, den Botschaften der Geschichte ist auch die Erzählweise eine Erlebnis, denn schnell erkennen Kinder ab etwa 4 Jahren, das Maja hier nicht einfach nur Menschen befragt, denen sie auf ihrem Weg begegnet, sondern das jeder etwas mit der vorherigen Antwort zu tun hat. Gott ist ein guter Freund, sagt die Mutter und so trifft Maja als nächstes ihre Freundin Lia. Lia erwähnt einen Mann mit Bart und das verbindet Maja mit dem Pfarre. Für den Pfarrer ist Gott ein Hirte, also fragt Maja al nächstes den Schäfer/Hirten, der sagt, das Gott uns unser tägliches Brot gibt. Brot ist Majas Stichwort um die Bäckerin zu fragen wer Gott ist und so geht es weiter und weiter, bis Maja zum Schluss wieder bei ihrer Mutter ist. So mit auf Entdeckungsreise zu gehen ist ein schönes Erlebnis, bei dem die Kinder sehr nah an ihrer eigenen Erlebnis- und Alltagswelt entlangwandern und inspiriert werden es Maja gleich zu tun. Grundschulkindern kann man z.B. die Aufgabe geben auch einmal in der Familie, in ihrem Lebensumfeld zu fragen: "Wer ist Gott?" Vielleicht führt sie ihr eigene Frage ja auf eine ähnliche Reise wie Maja. Vielleicht hören sie Antworten, die Maja bekommen hat. Vielleicht gibt es neue Antworten.

Diese inspirierende Geschichte von Frank Hartmann wird begleitet von wundervollen Illustrationen, in denen sich Kinder verlieren können. Die nicht nur das Geschehen visualisieren sondern auch ein Gefühl für die jeweilige Stimmung vermitteln. Mit viel Liebe zum Detail und mit einer schönen, harmonischen Farbigkeit, bei der gute Laune aufkommt fängt Stefanie Messing Majas Suche ein. Ihre Bilder sind aus dem Leben gegriffen, so wie Kinder sie erleben. Alltagsbilder, in denen sie sich wiederfinden können. Besonders schön auch das Abschlussbild, bei dem alle Beteiligten zusammen in den Himmel schauen. 

Jeder der Menschen auf dem Bild steht für eine Antwort, für ein Bild von Gott. Der Feuerwehrmann, der für den Retter steht, der Schäfer für den Hirten, der Polizist, der alles regelt, die Bäckerin, die uns Brot gibt.... . Ich kann es nur immer wieder wiederholen, was für eine schöne Idee, Kindern so zu zeigen wer Gott ist und wie vielfältig und groß er ist. Man spürt förmlich, er ist immer und überall bei uns. Und so ist es kein Wunder, das z.B. die 5 jährige Luna letztens sagte: "Es ist ein schönes Gefühl wenn man weiß, das da jemand ist der auf mich aufpasst" und Matz 4 Jahre ergänzt: "er passt nicht nur auf, er ist immer für dich da auch wenn du mal Mist baust." Klingt lustig, aber recht hat er. Schön wenn Kinder in dem Alter dieses schon so verstehen.

Verstehen ist dann auch die Frage, die immer wieder aufkommt. Ab wann (ab welchem Alter) verstehen Kinder diese Geschichte. Und hier gibt es eine klare Antwort, es ist wie bei allem, es kommt auf das Kind an. Aber durch die wundervoll kindgerechte Erzählung und die einfühlsamen, lebendigen Bilder verstehen schon 3 Jährige sehr viel von der Geschichte. Es ist an uns Erwachsenen Kinder zu begleiten und ihnen so früh wie möglich solche Geschichten zu erzählen/vorzulesen, denn nur so können sie ein Gefühl für die Botschaft/en vermitteln. Traut eueren Kindern mehr zu, sie sind cleverer und verständiger als wir es manchmal denken.

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