Frank Hebben

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Das Lied der Grammophonbäume

Das Lied der Grammophonbäume

 (9)
Erschienen am 15.03.2013
Der Algorithmus des Meeres

Der Algorithmus des Meeres

 (7)
Erschienen am 19.02.2016
Im Nebel kein Wort

Im Nebel kein Wort

 (4)
Erschienen am 30.11.2016
Tiefraumphasen

Tiefraumphasen

 (3)
Erschienen am 24.10.2014
Prothesengötter

Prothesengötter

 (3)
Erschienen am 29.07.2016
Maschinenkinder: SF-Storys

Maschinenkinder: SF-Storys

 (1)
Erschienen am 01.04.2013
Die Fugen einer Stadt

Die Fugen einer Stadt

 (0)
Erschienen am 10.02.2017
Oubliette

Oubliette

 (0)
Erschienen am 24.10.2014

Neue Rezensionen zu Frank Hebben

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Rezension zu "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben

Zwei Frauen und eine Reise durch die Zeit des Krieges und der Freundschaft
Vecnavor 2 Jahren

Eigentlich müsste die Geschichte mit den Worten "Es war einmal ..." anfangen. Der fast märchenhafte Hintergrund der Story, um zwei Frauen, die sich aufgrund eines gemeinsamen Schicksals finden und eine tiefe Freundschaft entwickeln, steht in starkem Kontrast zu dem Thema Krieg. Und liefert dem Leser viel Stoff zum Nachdenken. Was wäre, wenn die Schrecken des ersten Weltkriegs immer wieder abrufbar wären, was wäre, wenn jemand diesen Krieg eingefroren, ja konserviert hätte? Sähe unsere Welt genauso aus, wie sie es heute tut?

Es geht es um die Flucht und das Überleben in einer Welt, die im Krieg gestoppt wurde. Und trotzdem ist der Krieg allgegenwärtig. Er bildet ein Kaleidoskop aus blitzartigen Erinnerungen, die nur kurz zu erhaschen sind.

Der Autor schafft es mit wenigen aber eindrücklichen Worten eine Geschichte zu zeichnen, die hängen bleibt, eben weil sie nicht alles bis ins kleinste Detail beschreibt, sondern Raum lässt... Für die Figuren, für das, was sie miteinander verbindet und für das, was unsere Welt vor 100 Jahren so traumatisch erlebt hat und die Welt verändert hat. So mag jeder Leser für die Geschichte und das Ende seine eigene Erklärung finden. Den Ausgang unserer (Welt-)Geschichte kennen wir.  "Im Nebel kein Wort" bietet eine Alternative dazu. Es ist eines dieser Bücher, die man gern ins Regal stellt und gern verschenkt. Es ist nachhaltig. Und die Sprache von Frank Hebben hat ihren ganz eigenen, besonderen Reiz.

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Rezension zu "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben

"Nie wieder Verdun" - "la futilité de la guerre" (die Sinnlosigkeit des Krieges)
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Die Novelle "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben überrascht vor allem durch ihre Bildgewalt. Im wahren Sinne "Gewalt", denn
sie widmet sich der Schlacht von Verdun im Jahre 1916. Dies war einer der verlustreichsten im Ersten Weltkrieg. 
Die Hauptfiguren Dostya, eine weise Frau und Lilja, ein junges Mädchen, geraten mitten in dieses grausame Geschehen.
Sie freunden sich an und erleben Seite an Seite die Brutalität des Krieges. Es geht um ihr Überleben: Sie müssen mit wenig Ressourcen auskommen, Tauschhandel betreiben, aber auch kämpfen und töten wie Soldaten. Gleichzeitig scheinen sie magische Kräfte zu haben, die sie von den anderen Menschen trennen. Diese beziehen sie aus Steinen, auf deren Suche sie beständig sind.
Die expressionistische Erzählung hält den Leser bis zur letzten Sekunde in Atem. Das Buch wird durch ein Nachwort und Geschichten abgerundet, die die Entstehung der Novelle verständlich machen.
Mich persönlich hat ein Buch schon lange nicht mehr so tief berührt und erschüttert. Ich werde es sicherlich noch mehrmals lesen.
Es ist trotz des zurückliegenden Ereignisses ein Buch voller Aktualität und für mich ein Appell an den Frieden. Nie wieder Krieg in Europa!
Wenn ich mehr als fünf Sterne geben könnte, so würde ich es tun.

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I

Rezension zu "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben

Ein Buch was zum Nachdenken anregt :-)
Ivonne_Gerhardvor 2 Jahren

Trotz der Thematik des Krieges,... Fand ich das Buch sehr schön und spannend zu lesen,... Es ging auf und ab :-) durch Felder, Wälder und auch Häuser :-) Es zeigt auf, das es nicht nur Schlechtes gibt, in solchen Zeiten, sondern auch Gutes :-) Wo Schatten ist , da ist auch Licht,.. Verbundenheit der Menschen ,... Hilfe von Fremden die zu Freunden wurden,.. Aber auch Randgruppen , die weiterhin nichts gutes im Schilde führen,.. Die Zeit bleibt stehen, die Welt am Abgrund,.. Nix funktioniert mehr,.. Aber dennoch gibt es Hoffnung :-) Lilja wächst an Ihren Aufgaben und dosyta ist eine gute Lehrerin ,... Der Schluss lässt verschiedene endszenarien offen,.. Jenachdem wie man es sich gerne wünschen würde oder vorstellt :-) Der Schreibstil :-) ja, ich kannte diesen nicht,.. Fand es aber interessant diesen kennen zu lernen :-) Das man immer das liest, was man gerade macht,.. Bzw, die Figur im Buch,.. ,.. Und alles so ist, wie als ob man selbst in der Geschichte oder auf dem Feld steht :-) Mich hat das Buch zum nachdenken animiert , ganz klar,.. Was wäre wenn ? Wir nochmal in eine solche Situation kämen ? Genießen wir das Leben , solange es in Frieden möglich ist :-)

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Gespräche aus der Community

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Frank_Hebbens avatar
Hello Party-People,

wir, der Begedia-Verlag und meine Wenigkeit, starten eine weitere Leserunde zu meiner neuen Novelle: "Im Nebel kein Wort".
Es gibt fünf Papier-Bücher^^ zu gewinnen.

Worum es geht? Schön, dass ihr fragt! Nachfolgend der Klappentext und ein wenig Schmuck:

Hitze, kein Wind geht. Laut und hart klingt die Eisenspitze, wenn Dostya ihren Schirm aufsetzt. Und sie laufen ― im Rücken ein Bauerndorf im Dunst eines Nachmittags im Jahre des Herrn.

Eine Welt ohne Krieg.
Eine Welt ohne Maschinen, ohne Strom.
Eine Frau und ein Mädchen auf der Suche nach den Steinen …
Und ein Himmel voller Sterne.

„Im Nebel kein Wort ist genau hundert Jahre nach der Katastrophe von Verdun so nah und so einleuchtend, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft.“
― Karsten Kruschel, Nachwort


„Die Schreibe ist sehr dicht, sehr intensiv und ruft starke Bilder in einem wach.“
― Andreas Eschbach

„Meiner Meinung nach [der] beste deutschsprachige SF-Autor unserer Tage.“
― Josefson, Rundschau: derStandard.at


Es ist ein Friedensbuch, kein Kriegsbuch – und wunderschön und still und schrecklich ... aber das seht ihr dann ja selbst.

Quizfrage ist: Wann endete die Schlacht von Verdun?

Schreibt es mir via PN oder nutzt das Formular auf meiner Homepage:
http://www.schwarzfall.de/?page_id=48

Oder über meine Gesichtsbuchseite:
https://www.facebook.com/neonrauschen/

Ihr müsst bei Lovelybooks registriert sein; ich prüfe das ab, ehe die Bücher rausgehen; und natürlich Lust und Laune haben, mit mir auf eine spätsommerliche Reise ins Unbekannte zu gehen ...

Einsendeschluss ist der 27.12. um 23:59.

Euch einen frohen Advent. :)

Der Frank

P.S: Abgehängt ein Foto mit den ersten Büchern und meinen tapferen, zähen Herbstastern. <3

P.P.S.: Habe gestern noch einen Buchtrailer zusammgengeschraubt. Viel Spaß dabei. (Mit Ohrwurm^^)
https://www.youtube.com/watch?v=oB38SIOP-CA


Frank_Hebbens avatar
Letzter Beitrag von  Frank_Hebbenvor 2 Jahren
:D *hihi*
Zur Leserunde
Frank_Hebbens avatar

Liebe Kinder - es geht wieder los! Diesmal veranstalte ich eine Leserunde zum meiner neuen Erzählung: ‚Der Algorithmus des Meeres‘. Klappentext:

Und, was steht drin?, fragt Maro schließlich.
Eine der zwei Geschichten, erklärt die alte Lina: Ein Mann geht auf Reisen oder ein Fremder kommt in die Stadt. Ihr Stövchen, ein Teelicht; die Kanne dampft. Draußen rauscht die Flut über den Sand.
Jetzt sag schon … Junge trifft Mädchen? Licht gegen Schatten? Sie zwinkert, während sie eine Tasse aus dem Regal nimmt.
Ach, du bist doof.
Nein. Du hörst mir nicht zu!

 

Wir, der Begedia-Verlag und meine Wenigkeit, verlosen 5, in Worten: FÜNPF – Exemplare an euch. Ja: HANDSIGNIERT! <3

Quizfrage ist:

Wofür nutzt man ein Stövchen? Schreibt es mir via PN oder nutzt das Formular auf meiner Homepage:
http://www.schwarzfall.de/?page_id=48

Einsendeschluss ist der 24.9. um 23:59. Seid dabei oder seid ein Quadrat!

Ik freu mi!

Der Frank

P.S.: Im Anhang ein Katzenbild. ;)

Frank_Hebbens avatar
Letzter Beitrag von  Frank_Hebbenvor 3 Jahren
Sehr gute Rezi! Vielen Dank auch. Schön, dass es dir gefallen hat. :)
Zur Leserunde
Schneekatzes avatar

Hallo ihr Lieben! :)

Mein Freund hat mir ein Exemplar seines Science-Fiction-Kurzgeschichtenbands Prothesengötter” bereitgestellt, damit ich es auf meinem Blog www.buchelefanten.de an eine/n von euch verlosen darf. Gerne signiert er es auch. Ich muss ja unparteiisch bleiben, bin aber trotzdem begeistert von seinem Schreibstil und seinen Ideen, also lasst euch diese Chance nicht entgehen.

Es handelt sich aber nicht - wie auf dem Bild - um die Wurdack-Ausgabe - sondern um die Neuauflage von Shayol.
Hier findet ihr das richtige Cover: http://www.buchelefanten.de/?p=1473

Lieblingszitate:

Ich kaufe sie«, sagte das Mädchen mit den Schmetterlingsaugen. »Wie viele Fragmente wird das kosten?«
Der Händler beugte sich über den Transmitter, ein Gerät in der Form eines Kubus, links und rechts die Drähte und goldene Haftungen für die Stirn. »Fünfzehn.«
»Was, fünfzehn?« Mit zwei Fingern knibbelte das Mädchen die Haftung ab. »Das sind ja mehr als drei Erinnerungen.«
»In bester Qualität«, ergänzte der Händler und setzte sein Verkaufslächeln auf. »Glasklare Bilder, saubere Gefühle. Wir nehmen nur Alpha-Memories.«
»Teuer, teuer.«
»Und zu Recht!« Der Händler öffnete die Hände. »Diese Erinnerung stammt aus dem Jahr 1964, Westeuropa, Frankreich vielleicht; sie ist mehr als zweihundert Jahre alt.« Sein Lächeln wurde breiter. »La Bohème, wenn Sie wissen, was ich meine.«
»La Bohème«, wiederholte das Mädchen nachdenklich. »Gut, okay, tauschen Sie auch schlechte?«
»Kommt drauf an.«
»Ich habe ein Erlebnis aus der Schulfabrik, zwei Nächte im Gefängnis und den Mord an meiner Mutter.«
[aus: Memories]

Mit dem Zwinkern eines Auges hole ich die ersten Datenpakete ab, zerlege sie, fülle sie in mein Rechenregister, lasse die logischen Operationen im Kopf durchlaufen, während ich immer mehr in einen katatonischen Zustand verfalle – schnell die Zeit und den Raum um mich herum vergesse. Fühle mich leicht, wie schlafend; träume von silbernen Gleichungen, auf denen Bilanzen als Güterzüge in die Finsternis rauschen, ein endloser, ratternder Strom aus Zahlenkolonnen. Ich sitze an den Gleisen und schaue ihnen nach, nicke, wenn sie am Horizont verblassen.
[aus: Gelée Royale]



Wie ihr bei dem Gewinnspiel mitmachen könnt: Ihr kommt aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar und schon seid ihr im Lostopf.Entweder hier, auf meinem Blog oder bei Facebook.

Das Gewinnspiel beginnt heute und endet dann nächsten Sonntag, den 09.11.2014 um Mitternacht. Der/die Gewinner/in wird am Tag darauf bekannt gegeben.

Viel Glück! 🐘


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