Frank Hebben Im Nebel kein Wort

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Inhaltsangabe zu „Im Nebel kein Wort“ von Frank Hebben

Hitze, kein Wind geht. Laut und hart klingt die Eisenspitze, wenn Dostya ihren Schirm aufsetzt. Und sie laufen — im Rücken ein Bauerndorf im Dunst eines Nachmittags im Jahre des Herrn.

Eine Welt ohne Krieg.
Eine Welt ohne Maschinen, ohne Strom.
Eine Frau und ein Mädchen auf der Suche nach den Steinen …
Und ein Himmel voller Sterne.

„Im Nebel kein Wort ist genau hundert Jahre nach der Katastrophe von Verdun so nah und so einleuchtend, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft.“
— Karsten Kruschel, Nachwort

Eine sprachliche Perle, eine leise Geschichte, die den Leser mit auf eine Reise nimmt ins Land des "Was wäre, wenn...". Absolut lesenswert.

— Vecna

Ein kleines Meisterwerk! Ich bin beeindruckt!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Regt zum nachdenken an :-)

— Ivonne_Gerhard

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  • Leserunde zu "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben

    Im Nebel kein Wort

    Frank_Hebben

    Hello Party-People,wir, der Begedia-Verlag und meine Wenigkeit, starten eine weitere Leserunde zu meiner neuen Novelle: "Im Nebel kein Wort".Es gibt fünf Papier-Bücher^^ zu gewinnen.Worum es geht? Schön, dass ihr fragt! Nachfolgend der Klappentext und ein wenig Schmuck:Hitze, kein Wind geht. Laut und hart klingt die Eisenspitze, wenn Dostya ihren Schirm aufsetzt. Und sie laufen ― im Rücken ein Bauerndorf im Dunst eines Nachmittags im Jahre des Herrn.Eine Welt ohne Krieg.Eine Welt ohne Maschinen, ohne Strom. Eine Frau und ein Mädchen auf der Suche nach den Steinen …Und ein Himmel voller Sterne.„Im Nebel kein Wort ist genau hundert Jahre nach der Katastrophe von Verdun so nah und so einleuchtend, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft.“― Karsten Kruschel, Nachwort„Die Schreibe ist sehr dicht, sehr intensiv und ruft starke Bilder in einem wach.“― Andreas Eschbach„Meiner Meinung nach [der] beste deutschsprachige SF-Autor unserer Tage.“― Josefson, Rundschau: derStandard.atEs ist ein Friedensbuch, kein Kriegsbuch – und wunderschön und still und schrecklich ... aber das seht ihr dann ja selbst. Quizfrage ist: Wann endete die Schlacht von Verdun? Schreibt es mir via PN oder nutzt das Formular auf meiner Homepage: http://www.schwarzfall.de/?page_id=48Oder über meine Gesichtsbuchseite:https://www.facebook.com/neonrauschen/Ihr müsst bei Lovelybooks registriert sein; ich prüfe das ab, ehe die Bücher rausgehen; und natürlich Lust und Laune haben, mit mir auf eine spätsommerliche Reise ins Unbekannte zu gehen ...Einsendeschluss ist der 27.12. um 23:59. Euch einen frohen Advent. :)Der FrankP.S: Abgehängt ein Foto mit den ersten Büchern und meinen tapferen, zähen Herbstastern. <3P.P.S.: Habe gestern noch einen Buchtrailer zusammgengeschraubt. Viel Spaß dabei. (Mit Ohrwurm^^)https://www.youtube.com/watch?v=oB38SIOP-CA

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    • 56

    Frank_Hebben

    09. February 2017 um 07:08
    Ivonne_Gerhard schreibt zu den Texten geb ich jetzt kein Statement , da blamier ich mich wieder ;-)

    Das hier ist nicht der Deutschunterricht, Liebes. ;) Hier sind die Gedanken frei. :D

  • Zwei Frauen und eine Reise durch die Zeit des Krieges und der Freundschaft

    Im Nebel kein Wort

    Vecna

    06. February 2017 um 16:19

    Eigentlich müsste die Geschichte mit den Worten "Es war einmal ..." anfangen. Der fast märchenhafte Hintergrund der Story, um zwei Frauen, die sich aufgrund eines gemeinsamen Schicksals finden und eine tiefe Freundschaft entwickeln, steht in starkem Kontrast zu dem Thema Krieg. Und liefert dem Leser viel Stoff zum Nachdenken. Was wäre, wenn die Schrecken des ersten Weltkriegs immer wieder abrufbar wären, was wäre, wenn jemand diesen Krieg eingefroren, ja konserviert hätte? Sähe unsere Welt genauso aus, wie sie es heute tut? Es geht es um die Flucht und das Überleben in einer Welt, die im Krieg gestoppt wurde. Und trotzdem ist der Krieg allgegenwärtig. Er bildet ein Kaleidoskop aus blitzartigen Erinnerungen, die nur kurz zu erhaschen sind. Der Autor schafft es mit wenigen aber eindrücklichen Worten eine Geschichte zu zeichnen, die hängen bleibt, eben weil sie nicht alles bis ins kleinste Detail beschreibt, sondern Raum lässt... Für die Figuren, für das, was sie miteinander verbindet und für das, was unsere Welt vor 100 Jahren so traumatisch erlebt hat und die Welt verändert hat. So mag jeder Leser für die Geschichte und das Ende seine eigene Erklärung finden. Den Ausgang unserer (Welt-)Geschichte kennen wir.  "Im Nebel kein Wort" bietet eine Alternative dazu. Es ist eines dieser Bücher, die man gern ins Regal stellt und gern verschenkt. Es ist nachhaltig. Und die Sprache von Frank Hebben hat ihren ganz eigenen, besonderen Reiz.

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  • "Nie wieder Verdun" - "la futilité de la guerre" (die Sinnlosigkeit des Krieges)

    Im Nebel kein Wort

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. January 2017 um 16:05

    Die Novelle "Im Nebel kein Wort" von Frank Hebben überrascht vor allem durch ihre Bildgewalt. Im wahren Sinne "Gewalt", denn sie widmet sich der Schlacht von Verdun im Jahre 1916. Dies war einer der verlustreichsten im Ersten Weltkrieg. Die Hauptfiguren Dostya, eine weise Frau und Lilja, ein junges Mädchen, geraten mitten in dieses grausame Geschehen. Sie freunden sich an und erleben Seite an Seite die Brutalität des Krieges. Es geht um ihr Überleben: Sie müssen mit wenig Ressourcen auskommen, Tauschhandel betreiben, aber auch kämpfen und töten wie Soldaten. Gleichzeitig scheinen sie magische Kräfte zu haben, die sie von den anderen Menschen trennen. Diese beziehen sie aus Steinen, auf deren Suche sie beständig sind. Die expressionistische Erzählung hält den Leser bis zur letzten Sekunde in Atem. Das Buch wird durch ein Nachwort und Geschichten abgerundet, die die Entstehung der Novelle verständlich machen. Mich persönlich hat ein Buch schon lange nicht mehr so tief berührt und erschüttert. Ich werde es sicherlich noch mehrmals lesen. Es ist trotz des zurückliegenden Ereignisses ein Buch voller Aktualität und für mich ein Appell an den Frieden. Nie wieder Krieg in Europa! Wenn ich mehr als fünf Sterne geben könnte, so würde ich es tun.

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  • Ein Buch was zum Nachdenken anregt :-)

    Im Nebel kein Wort

    Ivonne_Gerhard

    22. January 2017 um 15:48

    Trotz der Thematik des Krieges,... Fand ich das Buch sehr schön und spannend zu lesen,... Es ging auf und ab :-) durch Felder, Wälder und auch Häuser :-) Es zeigt auf, das es nicht nur Schlechtes gibt, in solchen Zeiten, sondern auch Gutes :-) Wo Schatten ist , da ist auch Licht,.. Verbundenheit der Menschen ,... Hilfe von Fremden die zu Freunden wurden,.. Aber auch Randgruppen , die weiterhin nichts gutes im Schilde führen,.. Die Zeit bleibt stehen, die Welt am Abgrund,.. Nix funktioniert mehr,.. Aber dennoch gibt es Hoffnung :-) Lilja wächst an Ihren Aufgaben und dosyta ist eine gute Lehrerin ,... Der Schluss lässt verschiedene endszenarien offen,.. Jenachdem wie man es sich gerne wünschen würde oder vorstellt :-) Der Schreibstil :-) ja, ich kannte diesen nicht,.. Fand es aber interessant diesen kennen zu lernen :-) Das man immer das liest, was man gerade macht,.. Bzw, die Figur im Buch,.. ,.. Und alles so ist, wie als ob man selbst in der Geschichte oder auf dem Feld steht :-) Mich hat das Buch zum nachdenken animiert , ganz klar,.. Was wäre wenn ? Wir nochmal in eine solche Situation kämen ? Genießen wir das Leben , solange es in Frieden möglich ist :-)

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